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FALCO "Live Forever: The Complete Show (Berlin 1986)"

Unsere Wertung: 9 von 9 Punkten.

Die einzige Aufnahme eines vollständigen Falco-Konzerts

Vor über 25 Jahren, am 6. Februar 1998, verstarb Österreichs erfolgreichster Popstar bei einem Unfall in der Dominikanischen Republik. Als wäre es gestern gewesen, klingt seine Musik heute aktueller denn je. Dass jemand mit dem Geburtsnamen Hansi Hölzel eine Weltkarriere und einen Riesenhit in den USA hinlegen würde, hätte wohl kaum jemand für möglich gehalten.

Im Juni veröffentlichte Warner Music ein ganz besonderes FALCO-Zeitdokument: „Live Forever: The Complete Show (Berlin 1986)“ . Ein Teil der Aufnahmen erschien bereits 1999 auf der Live-CD „Falco – Live Forever“, die digital erhältlich ist und 13 Mitschnitte aus eben diesem Konzert in der Eissporthalle in Berlin vom 27. Oktober 1986 enthält.

Die ganze Setlist umfasste jedoch 22 Tracks. Die restlichen Aufnahmen galten als verschollen. Nach langer Suche konnten sie nun endlich gefunden werden. Es handelt sich hierbei um die einzigen eines vollständigen Falco-Konzerts! Sie erscheinen nun komplett neu abgemischt in remasterter Qualität und enthalten die übrigen sechs Tracks des „Emotional“-Albums sowie drei weitere Songs.

Mitte der 80er Jahre war Falco auf dem Höhepunkt seiner Karriere und mit einem Titel wie „Rock Me Amadeus“ im Gepäck auf dem Sprung zum Weltstar. Eine Tour in Japan hatte er hinter sich, doch vor der geplanten USA-Tour packte ihn das Heimweh und er wollte diesen Schritt nicht mehr wagen. Nach dem Riesenerfolg des vierten Albums „Emotional“ sollte dann auch kein großer Schlag mehr folgen.

Was wir hier mit dem Konzertmitschnitt haben, ist die definitive Hit-Zusammenstellung bis zu diesem Moment. „The Sound of Musik“, „Jeanny“ und „Coming Home“, „Der Kommissar“, „Vienna Calling“ und zum Schluss „Rock Me Amadeus“. Dazwischen Falcos launige und kurzweilige Ansagen – es ist ein Genuss, zu dem die zehnköpfige Band ihr Übriges beitrug.

Der Digipack ist schön aufgemacht und enthält in den Liner Notes eine musikhistorische Einordnung des Konzerts durch Michael Rager.

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