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LaFee führt uns “Zurück in die Zukunft”

LaFee  •  Zurück in die Zukunft
Veröffentlichungsdatum: 20.08.2021
Unsere Bewertung: 6 von 9 Punkten

In der Zeit von 2006 bis 2011 hat Christina Klein alias LaFee vier erfolgreiche Alben veröffentlicht. Die ersten beiden schafften es auf dem Stand an die Chartspitze, dabei war die Sängerin zu diesem Zeitpunkt gerade mal 15 Jahre alt. Der leichte Gothic-Touch machte sie schon in jungen Jahren zur Marke, doch dann wurde es für zehn Jahre ruhig um die Rheinländerin.

Jetzt ist sie von der EMI zum Schlagerlabel 221 Music/Telamo gewechselt und präsentiert ein Coveralbum, das man nicht unbedingt erwartet hätte. In Zusammenarbeit mit dem Hitproduzenten Christian Geller nahm die Künstlerin zahlreiche internationale Hits aus den 80ern und 90ern neu auf. Mit ihrer charakteristischen Stimme schafft sie dabei ganz eigene deutsche Interpretationen.

„Zwischen meiner ersten Single und heute liegen fast zwei Jahrzehnte. Ich bin erwachsen und wollte musikalisch nicht einfach an diese Zeit anknüpfen. Mit 221 Music haben wir einen musikalischen Weg zwischen diesen beiden Zeit-Welten gefunden. In den bekannten, neu interpretierten Songs werden sich hoffentlich viele Menschen nicht nur an bestimmte Momente in ihrem Leben erinnern, sondern vielleicht auch LaFee wieder für sich neu entdecken. Ich freue mich sehr auf die Veröffentlichung und hoffe, die Songs dann bald live spielen zu können”, erklärt LaFee zu dieser Neuausrichtung.

Spannend ist sicherlich das Duett “Rock me Amadeus” mit dem viel zu früh verstorbenen Falco, dessen Stimme hier digital mit LaFee verknüpft wurde. Das Ergebnis ist durchaus gelungen, wenn es dem Song auch keine wirklich neuen Aspekte mitgibt.

Beim restlichen Album bin ich zwiegespalten. Die deutschen Versionen von “Material Girl”, “Time After Time”, “Forever Young” und “Big in Japan” sind ganz okay, doch von “Take On Me” (“Halt mich fest”) und “I Wanna Dance With Somebody” (“Ich will mit jemandem tanzen”) hätte man besser die Finger gelassen. Wer Whitney Houston nacheifern will, kann nur scheitern.

Das Album verbindet den Synthiepop des letzten Jahrtausends mit modernem Schlager der Neuzeit. Wer wirklich Neues von LaFee erwartet hat, dürfte ziemlich enttäuscht sein.

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