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Steve Miller Band "J50: The Evolution of the Joker"

Unsere Wertung: 7 von 9 Punkten.

Der Entstehungsprozess eines einzigartigen Albums

Vor fünfzig Jahren schon erschien das Album „The Joker“ der Steve Miller Band und erreichte Platz 2 in den US-Billboard-Charts. Gerade der Titelsong ist bis heute ein grandioses Stück und es reichen gerade mal die ersten 2-3 Töne im Radio, um entspannt aufzuhorchen und in die ersten Textzeilen einzustimmen. Ein zeitloser Klassiker!

Jetzt könnte man meinen, um ein solches Werk zu feiern, wird das Album standesgemäß remastert und dann reichert man es um einige Bonus-Tracks an, die auf Companion-Discs verteilt werden. Doch weit gefehlt! Steve Miller geht einen sehr künstlerischen Weg und beschreibt in „J50: The Evolution of the Joker“ ganz souverän die Entstehung des Albums, indem er den kreativen Prozess der Entstehung anhand von Kommentaren, frühen Liveversionen und speziellen Aufnahmen nachvollzieht.

Mir liegt zur Review die 2CD-Version vor und ich mache mich gern auf die Reise, dieses schon so oft gehörte Album neu zu entdecken. Es startet mit einer gesprochenen Einladung von Miller selbst, der uns auf eine Zeitreise einlädt. Und dann darf man umjubelte Liveaufnahmen aus dem Jahr 1972 hören, die schon bekannte Tunes und Textzeilen wie den berühmten „Space Cowboy“ liefern.

Im Anschluss geht es in die Original-Tracklast und Steves zweiter Kommentar leitet zu einer frühen Version von „Sugar Babe“ über. Die Herangehensweise sieht ab hier vor, dass die fertigen Tracks um Studio-Outtakes, frühe Demos, Liveaufnahmen und manche Experimente bereichert werden, so dass man mit ausgewähltem Material tief in den Entstehungsprozess eintaucht. Auch unveröffentlichte Tracks wie „Hat“ halten Einzug.

Millers Erklärungen sind durchaus spannend und informativ. Zusammen mit den gespielten Tracks bekommt man tiefe Einblicke und darf Perlen wie die A-cappella-Versionen von „Coupe de Ville“ und „Mama Church“ genießen. Eine mutige Herangehensweise an ein Album. Manchmal fühlt man sich in einen Podcast versetzt, der nostalgische Erinnerungen erzeugt. Bleibt aber die Frage, wie oft man sich diese Zusammenstellung komplett anhören wird, bevor man wieder zum ursprünglichen Album greift.

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