Die britischen Rockikonen SKUNK ANANSIE haben gestern ihre brandneue Single „Animal“ veröffentlicht. Elektronisch, düster und stimmungsvoll, erwies sich der Song auf der kürzlich ausverkauften UK- und Europatournee der Band als absoluter Hit. Der klassische Refrain brachte die Fans schon beim ersten Hören zum Mitsingen.
Der Song ist der neueste Track vom kommenden Album „The Painful Truth“, das am 23. Mai über FLG erscheint. Das Video zu „Animal“ bietet eine intensive Mischung aus Nahaufnahmen, Blitzlichtern und bearbeiteten Bildern, die die klaustrophobische Spannung und das pulsierende Drama einfängt, die den Song vorantreiben. Gefilmt wurde er auf Tour von der Band-Videografin India Fleming, geschnitten von Shea McChrystal.
Skin kommentiert: „Ich freue mich riesig, dass dieser Track endlich veröffentlicht wird, denn er war während der Tour ein absoluter Fan-Favorit und kam super an! Ich hoffe, er gefällt euch allen auch.“
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Skunk Anansie spielen exklusiv bei stars@ndr2 Songs & Stories in Hannover ein kleines, intimes, exklusives Konzert für NDR2 Hörer*innen und erzählen zwischen den Songs ihre Stories zur Musik. Tickets gibt es nicht zu kaufen, sondern nur bei NDR2 zu gewinnen! https://www.ndr.de/ndr2/events/Skunk-Anansie-Songs-Stories-mit-Silbermond,songsandstories128.html
12.05.2025, 19:00 Uhr Kleiner Sendesaal Rudolf-von-Benningsen-Ufer 22 30169 Hannover
Zum neuen Album:
„The Painful Truth“ ist ein wirklich hypnotisierendes, provokatives, kraftvolles und emotionales Album, das eine Band auf dem absoluten Höhepunkt ihres Könnens zeigt, die aber noch alles zu beweisen hat.
Im Laufe ihrer Karriere haben Skunk Anansie weltweit über fünf Millionen Platten verkauft. Die internationale Bekanntheit der Band hält immer noch an, da sie regelmäßig Live-Arenen ausverkauft und Headliner bei Festivals auf dem ganzen Kontinent ist.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Bryan Ferry und Brian Eno – das waren zwei Namen, die die Popwelt revolutionieren sollte. 1971 gründeten sie die Artrock-Band Roxy Music und schon zwei Jahre später dividierte ein Streit sie auseinander. Der Rest ist Geschichte: Eno ging als Solomusiker und kongenialer Produzent in die Pop-Historie ein, Ferry führte das Erfolgsprojekt Roxy Music weiter und ist ebenfalls ein geachteter Solokünstler. Bryan Ferry ist mittlerweile 79 Jahre alt und auch heute noch solo unterwegs. Sein vibratolastiger Gesang ist ein Alleinstellungsmerkmal – und man wird die Ohrwürmer einfach nicht los, wenn man seine Songs im Radio hört.
Seine letzten Soloalben erschienen 2014 und 2018, danach die hervorragende „Retrospective“ aus dem Jahr 2024. Doch auch mit 79 Jahren ist er noch für eine Überraschung gut und veröffentlicht ein neues Album. Allerdings, bis auf kurze Soundschnippsel, ohne seine wundervolle Stimme, was viele Fans sicher ein wenig verstören wird.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
„Loose Talk“ entstand zusammen mit Amelia Barratt, einer Künstlerin, die für ihre Spoken-Word-Performance bekannt ist. Die Sounds und Formen, sowie die gesprochenen Worte, auf die sie eingestellt sind, unterscheiden sich von jedem vorherigen Bryan Ferry Album. Es ist das erste Mal, dass Ferry neue Musik für einen anderen Autor kreiert hat. Das Album besteht aus elf Texten, geschrieben von Amelia, die faszinierende Mikrofiktionen schaffen, gleichzeitig fragmentarisch und in sich geschlossen. Daher auch der kryptische Titel. Barratt sagte: „Loose Talk ist ein Gespräch zwischen zwei Künstlern: ein gemeinsames Album von Bryan Ferry mit gesprochenen Texten von mir.“
Das Ergebnis ist (ich will mal so sagen) gewöhnungsbedürftig. Ruhig, experimentell, vielleicht sogar ein wenig weltfremd. In der Musik liegt viel Melancholie – und darüber legt Amelia ihre dominante Stimme, die mich an Joolz erinnert, die Muse von New Model Armys Justin Sullivan.
Man muss sich einlassen wollen auf diesen Monolog, der mit Ferrys sphärischer Musik irgendwie auch zum Dialog wird. Zwei spannende Künstler*innen mit einem Projekt, das ungewöhnlich ist, aber dem man eine Chance geben sollte. Nicht unbedingt für Fans von Roxy Music, aber für Freunde künstlerischer Vielfalt.
„Es gibt bei Karlsruhe diese Strecke zwischen Durlach und Stupferich, links der Wald, rechts endlose Felder. Ich bin da, keine zehn Jahre alt, oft mit meiner Mutter gefahren, in ihrem grünen Golf Cabrio, das Verdeck offen, das Tempo etwas höher als erlaubt, manchmal mit der Sonne von vorn, manchmal mit einem unfassbaren Sternenhimmel über uns. Wir haben dann unsere Lieblingscassetten gehört, oft Mixtapes, Fleetwood Mac war da drauf, „Dancing In The Dark“ von Springsteen, „Coming Back To Life“ von Pink Floyd mit dem geilsten Gitarrensolo der Welt, bei dem ich heute noch Gänsehaut bekomme… Wir haben beide immer laut mitgesungen. Ich habe das so geliebt. Es sind die besten Erinnerungen, die ich an meine Kindheit habe.
Einerseits, weil ich mich genau dort, auf diesem Beifahrersitz, mit der kalten, schneidenden Luft an der ausgestreckten Hand, in die Musik verliebt habe und in die Idee des Musikmachens – ich habe meine Mutter oft gefragt, ob wir noch eine Runde drehen können und dann bitte bitte noch eine, weil ich ein bestimmtes Lied noch mal hören wollte. Es waren andererseits aber auch meine schönsten Zeiten mit meiner Mutter, weil sie leicht waren und unbelastet, weil all unsere Probleme bei 80 Sachen außerhalb des Autos bis zur Unkenntlichkeit verschwammen. Und weil uns beide nichts so sehr verbunden hat wie Musik. Diese legendären Songs, der Fahrtwind, meine gutgelaunte Mutter neben mir – so fühlte sich für mich das absolute Glück an. An dieses Glück soll ‚Schiebedach‘ erinnern. Im besten Fall nicht nur mich, denn dieses Gefühl ist ja universell.“
Andy Bell hat Details zu seinem neuen Soloalbum “Ten Crowns” bekannt gegeben, das am 2. Mai 2025 auf Vinyl, CD (Standard- und 2CD-Version), Goldkassette und digital über Crown Recordings erscheinen wird. Aktuell hat er die neue Single “Don’t Cha Know“ veröffentlicht. Das neue Album wird mit einer UK-Tournee einhergehen – alle Details unten – die am 1. Mai in York beginnt, am 19. Mai in Cambridge endet und am 16. Mai in London im Shepherd’s Bush Empire Station machen wird. Danach kommt Andy im Juni nach Deutschland. Daten gibt es weiter unten.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
“Don’t Cha Know“ war einer der ersten Tracks, die für das Album geschrieben wurden, und laut Andy markiert er ‚den Beginn der Expedition‘, die zu Ten Crowns werden sollte. Der bewegende Song ist eine Anspielung auf die emotionale Reise, die Andy hinter sich hat – „It’s so very hard to say hello / When your whole world comes crashing down,“ – und wird von einem Video von Stephano Barberis begleitet.
Das neue Album ist das Ergebnis eines Meilensteins in Andys Leben: Ten Crowns – 10 Tracks schillernder, fröhlicher Pop, produziert und poliert in Nashville, inspiriert von Dancefloor und Gospel – wurde in dem Jahr fertiggestellt, in dem er 60 Jahre alt wurde und markiert einen majestätischen Moment in seiner Karriere.
Zusammenarbeit ist ihm nicht fremd – er hat vier Jahrzehnte lang mit Vince Clarke als Erasure geschrieben und aufgenommen – und er hat sich mit seinem engen Freund Dave Audé, dem Grammy-prämierten Produzenten, Remixer und DJ, auf das Schreiben gestürzt. Ihre gemeinsame Arbeit ist euphorisch, und um die Feierlichkeiten zu krönen, luden sie Andys ultimative Pop-Heldin, Debbie Harry, ein, um Andy bei „Hearts A Liar“ als Sängerin zu unterstützen.
Die neue Single folgt dem kosmischen Blitz von ‚Breaking Thru The Interstellar‘, wo Andy uns „in Richtung eines anderen Paradieses tanzt… bereit für eine neue Dimension / Auf unserer galaktischen Reise“. Inspiriert von seiner Vorliebe für die Lektüre von BBC-Wissenschaftsmagazinen und der möglichen Existenz von Wurmlöchern, die Reisen durch den Weltraum ermöglichen, erklärt er: „Es ist der erste Song, weil ich die Leute wissen lassen wollte, dass wir jetzt einen Ausflug machen werden!“
Andy und Dave hatten zuvor gemeinsam an zwei US-Dance-Chartplatzierungen gearbeitet: 2014 an „Aftermath (Here We Go)“ und 2016 an „True Original“, und nach diesen Dance-Tracks haben die beiden „einfach weitergeschrieben“, erklärt Andy, „und danach ist Dave mit seiner Familie nach Nashville gezogen, weil L.A. so teuer war, und so nahm unser Schreiben diese Art von Gospel-angehauchtem Nashville-Twist an.“
Er beschreibt, dass es in Nashville an jeder Ecke eine Kirche gibt („das erinnerte mich daran, wie ich als Kind in Chören und in der Domschule gesungen habe, wo der Geist der Kirche in die Musik eingeflossen ist“). Ten Crowns ist kein düsteres, spirituelles Werk. Es ist treibend, elektronisch, leidenschaftlich, angetrieben von dem Bedürfnis, neuen Emotionen und Erfahrungen zu begegnen, während das Leben weitergeht.
Fotocredit: Sean Black
„Ich meine, ich habe alles, was ich mir wünschen kann, wirklich, aber das heißt nicht, dass ich immer erfüllt bin“, fügt Andy hinzu. „Auf diesem Album geht es darum, sich aufzurappeln, sich abzustauben, das Leben zu umarmen – und darum, dieses Gefühl anzunehmen, auch wenn man gegen Dämonen in der Welt kämpft, wie Homophobie, und gegen Dämonen in sich selbst. Es geht darum, feierlich und aufmunternd zu sein.“
Ten Crowns markiert einen magistralen Moment in Andy Bells vierzigjähriger Karriere. Seine Freude darüber, was das bedeutet und wohin es führen kann, erregt ihn sichtlich. „Es ist mein drittes Solo-Album [nach Electric Blue von 2005 und Non-Stop von 2010] und bei Erasure war unser drittes Album das erfolgreichste von allen, die wir gemacht haben, also nehme ich diesen Geist mit!“
Die Reise in neue Dimensionen und Möglichkeiten mit Gospel im Herzen und Tanz in der Seele liegt ihm eindeutig. Ten Crowns ist Andy Bell imperial, glänzend, bereit für seine Krönung.
TEN CROWNS erscheint am 02.05.2025 auf Crown Recordings/Vertrieb PIAS/Integral
Ten Crowns tracklisting:
Breaking Thru The Interstellar
Lies So Deep feat. Sarah Potenza
Heart’s A Liar feat. Debbie Harry
For Today
Dance For Mercy
Don’t Cha Know
Dawn Of Heavens Gate
Godspell
Put Your Empathy On Ice
Thank You
ANDY BELL LIVE TOUR 2025:
01.05. York, Barbican
02.05. Birmingham, Symphony Hall
03.05. Manchester, Bridgewater Hall
06.05. Glasgow, Royal Concert Hall
07.05. Aberdeen, Music Hall
08.05. Gateshead, Glasshouse
11.05. Bournemouth, Pavilion
12.05. Guildford, G-Live
13.05. Bath, Forum
16.05. London, Shepherd’s Bush Empire
18.05. Liverpool, Philharmonic
19.05. Cambridge, Corn Exchange
MORD IM ORIENTEXPRESS – ab April 2025 auf großer Deutschland-Tournee
Meisterdetektiv Hercule Poirot löst seinen bekanntesten Fall in einer filmreifen Neuinszenierung! Mitreißend, fesselnd und voll einfallsreicher Wendungen ist die Geschichte aus der Feder von Agatha Christie, der erfolgreichsten Autorin der Literaturgeschichte. Nach zahlreichen Verfilmungen kommt die packende Spurensuche nun mit einem epischen Soundtrack live auf die Bühne.
Acht Verdächtige, eine Frage… Wer hat es getan? Die Suche nach dem Mörder eines verruchten Gastes stellt Poirot vor seinen schwierigsten Fall, über dem ein scheinbar undurchdringbarer Schleier zahlreicher Geheimnisse liegt. Als ein heftiger Schneesturm die Fahrt zum ungeplanten Halt zwingt, beginnt für den eigensinnigen Detektiv ein gefährlicher Wettlauf gegen die Zeit: Kann er den Täter fassen, bevor der Orientexpress sein Ziel erreicht? Denn jeder der Passagiere hat nicht nur sein eigenes Geheimnis, sondern könnte auch das Blut des Opfers an den Händen kleben
haben…
Suzanne Vega veröffentlichte kürzlich den neuen Track „Chambermaid“, den dritten Vorgeschmack auf ihr neues Album Flying With Angels, das am 2. Mai bei Cooking Vinyl erscheint. Über „Chambermaid“ sagt Vega: „In meiner Adaption von Bob Dylans ‚I Want You‘ stelle ich mir vor, was die Figur der Chambermaid über ihre eigenen Bestrebungen und ihre Beziehung zu dem großen Mann selbst sagen würde.“
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Suzanne Vega, die als eine der führenden Songwriterinnen ihrer Generation gilt, veröffentlicht ihr erstes komplettes Album mit neuer Musik seit über einem Jahrzehnt. Flying With Angels erscheint am 2. Mai auf Cooking Vinyl. Produziert wurde das Album von Vegas langjährigem Mitarbeiter und Gitarristen Gerry Leonard (David Bowie, Rufus Wainwright, Laurie Anderson, Duncan Sheik).
„Jeder Song auf dem Album spielt sich in einer Atmosphäre des Kampfes ab“, so Vega. „Kampf um das Überleben, um das Sprechen, um die Beherrschung, um den Sieg, um die Flucht, um jemand anderem zu helfen oder einfach um das Leben.“
Die erste Single des Albums „Speakers‘ Corner“ wurde am 04. März 2025 veröffentlicht und thematisiert die zunehmend politische Natur der heutigen Kommunikation, in der es einfacher denn je ist, seine Meinung in den sozialen Medien zu äußern, und dieses Privileg dennoch oft missbraucht wird.
Zur Feier des neuen Albums wird Vega mit Songs aus allen Dekaden ihrer Karriere und dem neuen Albummaterial durch ganz Europa und Nordamerika touren. Dabei kommt die zweifache Grammy-Gewinnerin auch für fünf exklusive Deutschlandkonzerte nach München, Hamburg, Berlin, Offenbach und Köln. Auf der Bühne wird Suzanne Vega von ihrem langjährigen musikalischen Weggefährten, dem gefragten Gitarristen Gerry Leonard, und erstmalig auch von der Cellistin Stephanie Winters begleitet.
Berühmt für ihre Live-Shows, kommentierte Louder Than War die Auftritte von Vega: „Suzanne Vega hielt eineinhalb Stunden lang tausend Menschen in ihrer Hand und ließ es wie nichts und alles erscheinen.“ Die New York Times stellt fest, dass sie „aufmerksam für das Reich des Unsichtbaren ist“. Finding Connecticut lobte ein kürzlich stattgefundenes Konzert als „geradezu hypnotisierend, da sie mit ihren gefühlvollen Liedern Geschichten in einer gemütlichen Umgebung erzählte, die eine tiefe Verbindung zum Publikum ermöglichte“.
Vega wurde zu einer der führenden Persönlichkeiten des Folk-Revivals in den frühen 1980er Jahren. Seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten, von der Kritik gefeierten Debütalbums im Jahr 1985 hat sie zahlreiche Songs geschrieben und aufgenommen, die Teil der zeitgenössischen Musiksprache geworden sind, darunter „Luka“, „Marlene on the Wall“ und „Tom’s Diner“, ein A-cappella-Stück, das vom britischen Electronic-Dance-Duo DNA neu abgemischt wurde und ein großer Club-Hit wurde. Der Song wird nach wie vor oft gesampelt und von Künstlern aus dem gesamten musikalischen Spektrum gecovert. Ihre Alben, darunter ihr selbstbetiteltes Debüt, der Nachfolger Solitude Standing und „99.9F“, haben sich weltweit millionenfach verkauft.
TRACKLIST “Flying with Angels”
1. Speakers’ Corner
2. Flying With Angels
3. Witch
4. Chambermaid
5. Love Thief
6. Lucinda
7. Last Train From Mariupol
8. Alley
9. Rats
10. Galway
Nach einem monumentalen Auftritt kehren Sleep Token mit ihrem zweiten Werk „Caramel“ von ihrem kommenden Album „Even In Arcadia“ zurück, das am 9. Mai über RCA Records erscheinen wird. Der neue Track verbindet zarte Melodien mit schweren Rhythmen und schafft eine einzigartige Mischung aus zarter Schönheit und unerbittlicher Kraft, mit Gesang, der eindringliche Verletzlichkeit und unausgesprochenen Schmerz vermittelt.
„Even In Arcadia“ wird die Grenzen des Klangs und der Emotionen noch weiter ausreizen und sich in etwas Außerweltliches auflösen. MitTracks wie „Emergence“, das die Billboard Hot 100 Charts stürmte, Platz 1 der Hot Hard Rock Charts erreichte und den ersten Platz bei iTunes belegte, bietet die Band eine raffinierte und ausgedehnte Klangreise, die ihre Erkundung von emotionaler Tiefe und rätselhaften Geschichten fortsetzt.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
VOLBEAT – bestehend aus Michael Poulsen (Gesang, Gitarre), Jon Larsen (Schlagzeug) und Kaspar Boye Larsen (Bass) – haben unlängst ihr neuntes Studioalbum God Of Angels Trust angekündigt. Es erscheint am 6. Juni über ihr langjähriges Label Vertigo/Universal. Passend dazu werden die Dänen den Sommer über auf große Tour gehen. Die „Greatest Of All Tours Worldwide“ verspricht legendäre Shows – alle weiteren Termine und Details unten!
Inzwischen hat die Band außerdem das Video zu „In the Barn of the Goat Giving Birth to Satan’s Spawn in a Dying World of Doom“ veröffentlicht. Michael Poulsen verrät die Entstehungsgeschichte des Songs: „Ich hatte einen Riesenspaß beim Schreiben dieser Texte. Es geht um die Ausgestoßenen und gefallenen Engel Gottes – all jene, die aus dem Himmel verbannt wurden. Und mir wird aufgetragen, sie in einem riesigen Wagen zu sammeln und in eine Scheune zu bringen.“ Er führt weiter aus: „Dort findet ein Ritual statt, bei dem die gefallenen Engel geopfert werden, um Satans Brut eine Armee für ein neues dunkles Königreich zu erschaffen. Anstatt meine Liebste zu einem Kinoabend einzuladen, sage ich also: ‚Ich habe da was Besseres für dich. Du musst unbedingt sehen, was in dieser Scheune abgeht… wir sind eingeladen, die Geburt von Satans Nachkommen mitzuerleben und zuzusehen, wie die Welt untergeht. Klingt doch nach einem spannenden Abend, oder?‘“
Er gibt zu: „Manche werden sich die Lyrics durchlesen und denken: ‚Was stimmt mit dem Typen nicht?‘ Aber hey, das ist alles nur zum Spaß – wie ein trashiger Horrorfilm. Oder etwa nicht?“ Horrorfilm hin oder her – der Song ist der Hammer!
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Mit „God Of Angels Trust“ wirft die Band alle songwriterischen Regeln über Bord. Volbeat, die als nicht-amerikanische Band einen Rekord von zehn Nummer-1-Hits in den Billboard Mainstream Rock Charts halten, haben sich bewusst von Konventionen gelöst und neue kreative Wege beschritten.
„Früher habe ich mir viel Zeit für das Songwriting genommen und jeden Aspekt der Songs bis ins Detail durchdacht“, sagt Michael Poulsen. „Dieses Mal wollte ich ein Volbeat-Album ohne übermäßiges Grübeln schreiben. Keine Regeln, keine Strukturen – ich kann mit einem Refrain anfangen oder einfach Strophe auf Strophe stapeln. Alles ist erlaubt.“
Poulsens Begeisterung, Konventionen zu durchbrechen, ist in „God Of Angels Trust“ spürbar, einem druckvollen, knackigen Album, das unbestreitbar Volbeat ist – mit der gewohnten powervollen Mischung aus eingängigen Melodien und frischer, metallischer Energie.
Im Sommer 2024 begann Poulsen mit der Arbeit an den Songs für den Nachfolger von „Servant of the Mind“ (2021), während Volbeat sich eine einjährige Tourpause gönnten. Poulsen nutzte die Zeit zur Erholung nach einer Kehlkopf-OP und tourte mit seiner Death-Metal-Band Asinhell. Doch der kreative Drang ließ ihn nicht los: Innerhalb von nur drei Wochen entstand die erste Hälfte des neuen Albums – ein Song pro Session.
Als sich die Sessions weiterentwickelten, folgte die Band ihrer Intuition und begann, mehr klassische Rock-Songs zu schreiben, die auf traditionellen Elementen basierten. Im Herbst 2024 ging es mit Langzeit-Produzent Jacob Hansen ins Studio. Statt auf Perfektionismus zu setzen, spielte die Band das Album live ein, mit so wenigen Takes wie möglich – roh, direkt, ungefiltert. Das Ergebnis ist ein Album, das Volbeat in Höchstform zeigt – und gleichzeitig neue Wege beschreitet.
Für die Lead-Gitarrenparts gab es keine Zweifel: Flemming C. Lund, der aktuell mit Volbeat tourt und mit Michael Poulsen in Asinhell spielte, war die perfekte Wahl. Nur 13 Tage, nachdem die Band mit Jacob Hansen ins Studio ging, war das Album fertig. Dass Volbeat ein komplettes Album in gerade einmal fünf Wochen geschrieben und aufgenommen haben, ist beeindruckend. Doch was „God Of Angels Trust“ wirklich außergewöhnlich macht, ist die Tiefe, Vielseitigkeit und Fülle, die man sonst nur von Alben kennt, die zehnmal so lange in der Mache waren. Ein solcher kreativer Kraftakt erfordert absolute Konzentration, einen unerschütterlichen Flow und das Vertrauen, dem eigenen Instinkt zu folgen.
„In gewisser Weise fühlt es sich an, als hätten wir einen Kreis geschlossen,“ erklärt Michael. „Wenn du über lange Zeit einen Kreis zeichnest, kommst du irgendwann wieder zum Ausgangspunkt zurück – und genau so fühlt es sich jetzt an. Ich habe Operationen hinter mir, Besetzungswechsel und all diese Herausforderungen. Aber jetzt fühlt es sich wie eine Wiedergeburt an. Es ist nicht unser neuntes Album – es fühlt sich an, als würden wir gerade erst anfangen. Und das ist ein unglaublich erfrischendes Gefühl.“
Ab Juni kehren Volbeat auf die Bühne zurück und gehen mit ihrer „Greatest Of All Tours Worldwide“ auf große Reise durch Kanada, die USA, Europa und Großbritannien. Los geht’s mit einer Co-Headliner-Tour mit Three Days Grace und Special Guests Wage War, gefolgt von US-Shows mit Halestorm und The Ghost Inside sowie einer Europa- und UK-Tour mit Bush und Gel. Die vollständigen Tourdaten gibt’s unten.
“GOD OF ANGELS TRUST” TRACK LISTING:
„Devils are Awake“
„By a Monster’s Hand“
„Acid Rain“
„Demonic Depression“
„In the Barn of the Goat Giving Birth to Satan’s Spawn in a Dying World of Doom“
„Time Will Heal“
„Better Be Fueled than Tamed“
„At the End of the Sirens“
„Lonely Fields“
„Enlighten the Disorder (By a Monster’s Hand Part 2)“
ERHÄLTLICHE FORMATE:
180g schwarzes Vinyl
„Grandma’s Wallpaper“ Vinyl – Exklusiv auf volbeat.dk
„Lamplight Glow“ Vinyl – Exklusiv auf den Websites von Republic Records/Universal Music
„Mystery Color“ Vinyl – Exklusiv bei unabhängigen Händlern
„Glow-in-the-Dark“ Vinyl – Exklusiv bei EMP
„Oxblood“ Vinyl – Exklusiv bei Revolver
“Red and White Danish Flag” Vinyl – Nur in Dänemark erhältlich
Limitierte Kassette
CD
Deluxe Hardcover-Book-CD mit erweitertem Artwork
VOLBEAT ON TOUR:
2025 EU/UK HEADLINER TOUR MIT SPECIAL GUESTS BUSH + WITCH FEVER:
18. September – Herning, DK – Jyske Bank Boxen
19. September – Kopenhagen, DK – Royal Arena
20. September – Kopenhagen, DK – Royal Arena
23. September – Amsterdam, NL – Ziggo Dome
24. September – Antwerpen, BE – Sportpaleis
26. September – Stuttgart, DE – Hanns-Martin-Schleyer-Halle (ausverkauft)
27. September – Köln, DE – LANXESS Arena (ausverkauft)
28. September – Oberhausen, DE – Rudolf Weber-ARENA
30. September – Wien, AT – Wiener Stadthalle (ausverkauft)
01. Oktober – Wien, AT – Wiener Stadthalle
03. Oktober – Prag, CZ – O2 Universum
04. Oktober – Berlin, DE – Uber Arena (ausverkauft)
06. Oktober – München, DE – Olympiahalle (ausverkauft)
07. Oktober – München. DE – Olympiahalle
08. Oktober – Frankfurt, DE – Festhalle (ausverkauft)
10. Oktober – Leipzig, DE – QUARTERBACK Immobilien Arena (ausverkauft)
11. Oktober – Hamburg, DE – Barclays Arena (ausverkauft)
13. Oktober – Warschau, PL – COS Torwar
15. Oktober – Tampere, FI – Nokia Arena
17. Oktober – Stockholm, SE – 3Arena
18. Oktober – Oslo, NO – Unity Arena
19. Oktober – Göteborg, SE – Scandinavium
21. Oktober – Hannover, DE – ZAG Arena (ausverkauft)
22. Oktober – Rotterdam, NL – Rotterdam Ahoy
23. Oktober – Esch-Sur-Alzette, LU – Rockhal
25. Oktober – Zürich, CH – Hallenstadion
28. Oktober – Bilbao, ES – CUBEC – Bilbao Exhibition Centre
30. Oktober – Barcelona, ES – Sant Jordi Club
31. Oktober – Madrid, ES – Palacio Vistalegre
02. November – Paris, FR – Zénith Paris – La Villette
Das Leben fordert einen heraus. Es besteht nicht nur aus Wut oder Trauer oder Freude. Wir sind zornig und manchmal auch verbittert darüber, was uns geschehen ist. Wir denken, längst den sanften Geschmack des Friedens auf der Zunge zu spüren, dabei lecken wir in Wirklichkeit immer noch unsere Wunden. Manchmal trauern wir über Verlorenes oder darüber, nicht alles umsetzen zu können, was wir uns erträumt haben. Dann wieder gibt es Momente, in denen wir ganz bei uns sind. Voll im Fokus, im Flow, in der tätigen Freude dessen, was wir richtig gut können und lieben.
Das zweite Album der Wiener von HOPE TILL DECEMBER vereint all diese Gefühle. Im einen Moment möchte man zu den Breakdowns von „Gasoline“ oder „Coffin Shaped Lungs“ kathartisch um sich schlagen und hofft, dass es im Moshpit noch andere geben wird, die ein paar Tropfen Blut unter Freunden genießen, statt einfach nur filmend das Handy hochzuhalten. Im anderen wirft man sich in die fremden Arme des Mitmenschen und singt mit ihm gemeinsam die Hookline herzlich-garstiger Midtempo-Brecher wie „Pray For Me“ oder „Clear Eyes And Open Hearts“ aus voller Kehle. Im dritten möchte man exakt in dem Moment, wo „Dissonant Smile“ nach einem Mosh-Part wieder Fahrt aufnimmt, auf die Bühne, um zu der sich öffnenden Melodie, die aus dem Schmerz heraus das Leben bejaht, wieder in die Menge zu stürzen.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Getrieben vom Wechselspiel aus Dissonanz und Harmonie, sucht das Quartett in jedem Takt nach dem inneren Frieden, der zur grimmigen Freude des Publikums nicht so leicht zu finden ist. Die Gitarren treiben diesen Kampf einerseits voran und schichten andererseits Stein auf Stein eine wuchtige Wall of Sound auf. Die Stimmfarben von Sänger Michael Krüger und Bassist Patrick „Herzal“ Schmid reiben sich aneinander und am leidenschaftlichen Ringen zwischen Schmerz und Freude. Genrebegriffe wie Metalcore oder Post Hardcore bilden zwar die Basis des Geschehens, greifen aber viel zu kurz, wenn die Kompromisslosigkeit am Noiserock kratzt und das Gefühl dieser Songs zugleich an Hot Water Music, The Draft oder Bokassa erinnert, an den Schweiß und die Tränen dessen, was man Heartcore nennen darf.
Das Leben kann schnell enden. Auf dem Cover von „Hell Is Home, Home Is Good“ brennt das Haus. Alles steht in Flammen und es scheint keinen Ausweg zu geben, doch hört man die Musik zu diesem dramatisch-hoffnungslosen Artwork, sieht man die Bewohner zugleich über die angrenzenden Felder flüchten. Sie haben es rausgeschafft, gerade noch, müssen schreiend zusehen, wie das Zuhause verbrennt, ahnen aber bereits, dass es einen neuen Morgen geben wird. Denn sie haben alles überlebt, den Schmerz, die Fehler, die tiefsten Tiefen. Wir gehen mit ihnen durch diese Emotionen und setzen sie ihnen gleich nochmal aus, denn es gibt so viel zu beißen und zu fühlen auf dieser Platte, dass wir sie nach dem letzten Ton erneut von vorne starten. Weil wir eben auch zornig sind, ängstlich und traurig und zugleich voller Freude und Hoffnung – und weil es gut tut, in HOPE TILL DECEMBER ein paar Seelenverwandte zu wissen, die das mit uns ausleben.
Die dänische Jazzsängerin und Singer-Songwriterin Mette Juul begann schon in jungen Jahren zu singen und machte als Autodidaktin Musik, wobei sie von Beginn an auch eigene Lieder schrieb. Mit 26 begann sie ein Musikstudium in Kopenhagen und gewann kurz darauf den Internationalen Jazzkünstlerwettbewerb in Tallinn. Mette veröffentlichte am 4. April 2025 ihr siebtes Album mit dem Titel „Thank You & Other Stories“. Seit Jahren schöpft sie Inspiration aus der Singer-Songwriter-Tradition und der Jazzwelt.
Im Zentrum steht für sie das Erzählen von Geschichten – ein Ansatz, der Generationen von Musiker*innen geprägt hat. Mit „Thank You & Other Stories“ führt sie diesen Weg konsequent fort. Auf dem Album wirken Pianist Peter Rosendal, der Kontrabassist und Multiinstrumentalist Lars Danielsson sowie der Perkussionist Xavier Desandre Navarre als Gastmusiker mit. Gemeinsam verleihen sie den erzählten Geschichten musikalischen Ausdruck.
Mette Juul hat für dieses Album zehn eigene Songs geschrieben, in denen sie unsere heutige Welt hinterfragt und sich mit ihr auseinandersetzt. Ergänzt werden diese durch zwei Cover-Versionen von Liedern, die sie thematisch inspiriert haben: „Let’s Face the Music And Dance“ stamm von Irving Berlin und „To Make You Feel My Love“ vom unverwüstlichen Bob Dylan.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Die Songs erinnern daran, das Gute im Leben zu schätzen, anstatt nur das zu sehen, was fehlt. Juul beschäftigt sich damit, wie wir das Leben anderer prägen und dabei oft Menschen, die nicht in unsere Gesellschaft passen oder mit dem Tempo des modernen Lebens nicht mithalten können, übersehen. So handelt der Song „Disturbance“ davon, wie schwer es uns fällt, Vielfalt und das Ungewöhnliche zu akzeptieren. In Liedern wie „Lucky“ und „Thank You“ erzählt Juul von Momenten, in denen sie zur richtigen Zeit den richtigen Menschen begegnete. Doch sie betont auch, dass nicht alle dieses Glück haben. Das Leben ist oft ungerecht – manche finden Unterstützung, während andere allein bleiben.
Die Arrangements sind sanft und zerbrechlich. Man spürt förmlich, wie die Instrumentalisten Mettes Vocals nicht stören wollen. Sie singt filigrane, verjazzte Linien und bemüht sich, dass man den Lyrics jederzeit folgen und sie verstehen kann. „Be A Blessing To Me“ baut den erzählenden Charakter mit kurzen Spoken-Word-Passagen aus. „Dream On“ ist schön verswingt, „Disturbance“ spielt mit rhythmischen Elementen und einem grandiosen Kontrabass. Der Dylan-Song zum Schluss des Albums entlässt und nach 42 Minuten mit sehr melancholischen Klängen aus einem wundervollen Album.
„Das Album handelt auch davon, sich mit den eigenen Unzulänglichkeiten auseinanderzusetzen“, sagt Mette Juul. Es ist eine Hommage an die Menschen, die in Mette Juuls Leben und Karriere eine prägende Rolle gespielt haben. Der dänische Journalist Henrik Palle schrieb die Liner Notes des Albums. Darin heißt es: „Eine Stimme, die es wagt, uns mit den Worten zu erreichen, die wir hören wollen – oder die wir hören müssen. Worte, die uns berühren, ob zum Guten oder zum Schlechten.“
Meka ist das Pseudonym der amerikanischen Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin Melissa Lingo, deren transzendente Musikalität und äußerst exquisite Stimme den Zuhörer in die verschwommene, süße Welt des Folk der 1960er- und 70er-Jahre zurückversetzt. Sie ist in einer Reihe mit Künstlern wie Joan Baez, Vashti Bunyan und Nick Drakes „Bryter Layter“ sowie mit zeitgenössischeren Künstlern wie Alela Diane zu sehen, die diesen klassischen Sound vergangener Zeiten verkörpern.
Nach „Temperance“ aus dem letzten Jahr kündigt sie heute mit der neuen Single „Tomato Song“ ihr Debüt-Album „The Rabbit“ via Dumont Dumont für den 21. Mai 2025 an.
„Tomato Song“ ist ein vom Piano getragener Song mit sanft angeschlagenen Drums und einer komplexen, von Nick Drake beeinflussten, gezupften Gitarre. Der Song zeigt mekas üppig geschichtetes Songwriting-Handwerk, sowohl musikalisch als auch lyrisch, wobei der Song die malerische Vorstellung, mit ihrer Mutter im Garten zu sitzen, mit einer melancholischen, existenziellen Schattenseite verbindet – und so Erinnerungen, Träume und Albträume in einem wunderschönen Lied vereint.
meka sagt selbst über den Song: “Some things are so unbearably sad or unbearably beautiful that it’s hard for me to tell a dream from life from nightmare. My mom does sleep in the garden every summer, protecting her peas and strawberries from deer and rabbits, and you can usually find me perched somewhere with a cigarette, bargaining with death. ‘Tomato song’ is ripe with rot, an ode to the in between, to the Graveyard of Dreams, which also happens to be the Fertile Compost for Hope.”
Meka hat ein unkonventionelles und etwas nomadisches Leben geführt. Aufgewachsen in einer abgelegenen kalifornischen Bergstadt, die sich ganz der astronomischen Forschung verschrieben hat, wurde sie vom Weltraum und der archetypischen Natur der Astrologie fasziniert. Sie stammt aus einer Familie, in der seit vier Generationen Musiker und Geschichtenerzähler leben, darunter ihre Mutter, die den größten Teil ihres Lebens als Sängerin und Gitarristin tätig war, und ihre Großmutter, die, wie Meka es ausdrückte, „a mean double bass“ spielte. Nachdem sie einige Zeit in Brasilien und Indien verbracht hatte, ließ sie sich für acht Jahre in Kambodscha nieder, fand dann ihren Weg nach Budapest und schließlich nach Prag, wo sie hoch in den Bergen lebt.
SWAIN veröffentlichten kürzlich mit „Infinite Child“ die erste Single aus ihrem neuen Album. Das Album „Infinite Child“ erscheint am 27.06.2025 und wurde von Produzenten-Legende J. Robbins produziert.
Aufgenommen mit der unverkennbaren Handschrift von Produzentenlegende J. Robbins, markiert die Platte ein neues Kapitel für die Band – ein mutiger Schritt nach vorn, der dennoch die Vergangenheit nicht verleugnet. Swain knüpfen an ihre gefeierten Alben „Howl“, „The Long Dark Blue“ und „Negative Space“ an, während sie ihren Sound weiterentwickeln und neue emotionale Tiefen ausloten.
„Infinite Child“ ist eine rohe, mitreißende Auseinandersetzung mit Identität, Wandel und der unaufhaltsamen Vergänglichkeit der Zeit. Jeder Track pulsiert vor Energie und Introspektion – vom trotzigen Abschied in „Goodbye Kissbis“ zur tiefgehenden Selbstbefragung im Titeltrack „Infinite Child“.
Die Texte sind vielschichtig, emotional aufgeladen und konfrontieren die Hörer mit den Gegensätzen des Lebens. Swain nehmen uns mit auf eine Reise durch innere Konflikte, Verletzlichkeit und Hoffnung, immer getrieben von einer unerschütterlichen Dringlichkeit.
„Jeder Song auf Infinite Child ist Ausdruck der Suche nach Echtheit – nach dem, was bleibt, wenn alles andere vergeht“, sagt Sänger Noam J. Cohen. „Wir wollten sowohl die Schwere als auch die Schönheit des Loslassens einfangen, die Kraft, die darin liegt, sich neu zu erfinden.“
J. Robbins, der bereits den Sound unzähliger Genre-definierender Alben geprägt hat, bringt seine meisterhafte Produktion ins Spiel und verleiht Infinite Child eine Balance aus Raffinesse und ungeschliffener Energie. Komplexe Gitarrenarrangements, druckvolle Rhythmen und Cohens kompromisslose Vocals verdichten sich zu einer Klanglandschaft, die die Entwicklung der Band eindrucksvoll hörbar macht – ohne ihre ursprüngliche Intensität zu verlieren.
Mit Songs wie „Sugarblind“, „Cold Fever“ und dem eindringlichen Abschluss „Comedown“ liefert „Infinite Child“ ein intensives, mehrdimensionales Hörerlebnis, das sowohl herausfordert als auch Trost spendet. Swain beweisen einmal mehr, dass sie keine Angst vor Veränderung haben – und dass künstlerische Weiterentwicklung kein Selbstzweck, sondern eine Notwendigkeit ist.
Am 30. April wird es eine ganz besondere musikalische Begegnung geben: Caspar Klein und Sam Tuesday präsentieren ihre Debüt-EPs gemeinsam auf der Bühne. In einem einzigartigen Doppelrelease-Konzert zeigen sie ihre neuesten Werke, die ihre persönlichen Geschichten und außergewöhnlichen Lebenswelten widerspiegeln.
Sam Tuesday ist das Musikprojekt der Berliner Künstlerin Sandra Setzkorn, die zwischen der pulsierenden Großstadt und den Polarregionen pendelt. Als Expeditions-Guide und Motorbootfahrerin in der Arktis und Antarktis lebt sie in einer Welt der Extreme, die auch in ihrer Musik spürbar wird. Ihre erste EP verbindet die rauen Elemente der Natur mit intimen, zerbrechlichen Momenten. Inspiriert von der Stille des ewigen Eises und den Erfahrungen auf See, erzählt Sam Tuesday von Stärke und Verwundbarkeit. Stefanie Mikus-Marx aka MIMA begleitet sie als feste Stimme und Keyboardpartnerin auf ihrer musikalischen Reise – ein faszinierender Trip zwischen Gletschereis und Großstadt.
Caspar Klein verarbeitet in seinen aktuellen Songs intime Erfahrungen mit Liebe, Tod, Freundschaft und dem anonymen Großstadtleben. Der Musiker bricht mit traditionellen Männlichkeitsbildern, die Männerals stark, cool und dominant zeigen, und gibt seinen Gefühlen Raum. Mit seinem zarten, naiven Gesang zeigt er, dass es auch anders geht: Männer dürfen Gefühle zulassen und ihre Emotionen offen zeigen. Seine Musik lädt dazu ein, sich mit den eigenen Verletzlichkeiten auseinanderzusetzen und authentisch zu sein.
„Allein zu reisen ist selten schön – deshalb bringen wir unsere Debüt-EPs gemeinsam auf die Bühne“, sagen Caspar Klein und Sam Tuesday über das Doppelrelease-Konzert, das an diesem Abend ihre unterschiedlichen musikalischen Welten vereint und das Publikum auf eine emotionale und musikalische Reise mitnimmt.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Details zum Konzert:
Datum: Mittwoch, 30. April 2025
Ort: WABE, Danziger Str. 105, 10405 Berlin
Uhrzeit: Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Tickets: https://www.wabe-berlin.info/april-2025/30/
Infos zu Sam Tuesday und zur EP:
„Foreign Moon“ markiert die erste EP-Veröffentlichung von Sam Tuesday, begleitet von der offiziellen Musikvideopräsentation zum gleichnamigen Song, der stark von Sci-Fi-Elementen geprägt ist. Die Künstlerin verbindet ihre Musik mit einer fesselnden visuellen Erzählung. Ihre Videos spielen in den weiten, kargen Landschaften des arktischen Archipels Svalbard. SAM, eine Astronautin, erlebt eine Bruchlandung auf dem verlassenen „Foreign Moon“ und findet sich in einer atemberaubenden, aber lebensfeindlichen Umgebung wieder, die in den Weiten von Spitsbergen, Svalbard, gefilmt wurde.
Ihr Raumschiff ist zerstört, und sie ist gezwungen, nach Wasser und Überlebensstrategien zu suchen. Dabei stößt sie auf von Menschen geschaffene Überbleibsel. Aus diesen Resten konstruiert sie ein kleines Modell ihres Raumschiffs, während sie sich verzweifelt an den Gedanken einer Flucht klammert. Als die Hoffnung fast versiegt, erscheint plötzlich ein mysteriöses Licht am Himmel, gefolgt von einer schemenhaften Gestalt auf einem fernen Bergkamm. Rettung oder eine neue Bedrohung? SAMs Schicksal hängt am seidenen Faden. Wird der „Foreign Moon“ ihre Reise lenken, so wie es der Song andeutet?
„Sam Tuesday“ ist eine independent Popkünstlerin ansässig in Berlin und Longyearbyen (Spitsbergen, Norwegen). Initiiert durch die Sängerin und Bildende Künstlerin Sandra Setzkorn lebt das Projekt in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Musiker*innen. Die Figur ist inspiriert durch autobiografische Eckpunkte der Künstlerin, die als Motorbootfahrerin, Expeditions Guide und Eisbärenwächterin in der Arktis und Antarktis arbeitet. Ihre Musik und Sound ist rough, simple, tight und feinsinnig. Es geht um Energie und den Moment.
Die Stimme ist manchmal kraftvoll, dann wieder brüchig. Im Februar 2024 hat Sam Tuesday im Protopop Studio in Berlin die Songs für Ihre EP „Foreign Moon“ aufgenommen, die am 25.10.24 unter dem Label brillJant sounds aus Hamburg erscheint. Mit David Specht als Produzent und Stefanie Mikus – Marx als zweiter Stimme. In Kooperation mit den Lazers, drei italienischen Musikern, mit denen sie seit einigen Jahren Musik macht, sind zwei der fünf Songs als Live-Aufnahme entstanden.
„Foreign Moon“ ist ein erster großer Schritt in die Öffentlichkeit. 2025 geht es weiter mit der Zusammenarbeit mit dem Label brillJant sounds und dem ersten Album von Sam Tuesday.
TIEFBASSKOMMANDO — bestehend aus den Rapper:innen Eisberg, Double G, Shoki, Don Juan und MC Kneipenkrieger, dem Producer Retado und dem Videografen Downtown Destruction (DDP) — hat die Autodidaktik zur Tugend, das Kollektiv zum Front-MC und die Destruktivität in Entertainment umgewandelt.
TBK-Musik ist Horrorfilm Kino, Eskalation im Techno-Keller, Action im U-Bahn-Schacht und schummrige Kneipennacht gleichzeitig; ist Randale, ist Tauziehen, ist Meme, ist große Kunst. Der Kosmos TBK ist ein undurchschaubares Dickicht — vielköpfig, mysteriös, ein bisschen verrucht.
Der Sprung vom Berliner Underground-Phänomen zur ernstzunehmenden und relevanten Rap-Crew ist gemacht. Jetzt sind Tiefbasskommando zurück. Eine erste Single erscheint heute: „Style Gebitet“.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Neben dem Hurricane und Southside Festival ist auch eine ausgedehnte Tour angekündigt.
Wer sich die Daten genau anschaut wird erkennen: Die Band spielt neben den üblichen Tourstädten auch in Sonneberg. Jedes Ticket beinhaltet eine 5€ Spende für antifaschistische Projekte in der Region, in der man den ersten AfD Landrat Deutschlands sieht.
Tiefbasskommando Live:
20.06.25 – Hurricane Festival
21.06.25 – Southside Festival
Chaostage ’25
06.11.25 – Dresden, Alter Schlachthof
07.11.25 – Köln, Live Music Hall
08.11.25 – Amsterdam, Melkweg
13.11.25 – München, Tonhalle
14.11.25 – Wien, Arena
15.11.25 – Zürich, Dynamo
20.11.25 – Magdeburg, Factory
21.11.25 – Hannover, Capitol
22.11.25 – Hamburg, Georg Elser Halle
27.11.25 – Frankfurt, Batschkapp
28.11.25 – Sonneberg, Gewölbekeller
29.11.25 – Berlin, UFO im Velodrom
Seit der erfolgreichen Netflix-Serie „Das Mädchen im Schnee“ ist der spanische Schriftsteller Javier Castillo in aller Munde. Von ihm stammen nämlich die Krimis um die Journalistin Miren Triggs, die sich Fällen vermisster Kinder und Jugendlicher widmet. Momentan läuft die zweite Staffel beim Streaming-Anbieter und zeitgleich erschien der zweite Band mit dem Titel „Das Spiel der Seelen“ in deutscher Übersetzung. Und gleich stellt sich die Gretchenfrage: Erst die Serie schauen oder erst das Buch lesen? Meine Antwort fällt ganz eindeutig aus: Zunächst das Buch! Auf jeden Fall!
Die Handlung laut Klappentext: New York 2011. Zunächst war es nur ein Vermisstenfall. Dann findet man die fünfzehnjährige Allison in einer Kirche – tot an einem Kreuz. Zeitgleich erhält die Journalistin Miren Triggs das Polaroidfoto eines gefesselten und geknebelten Mädchens. Gina Pebbles, 2002, steht darunter. Schnell findet Miren heraus, dass Gina seit zehn Jahren vermisst wird. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Professor Jim Schmoer geht sie beiden Fällen nach und findet eine Spur, die zu einer streng religiösen Schule führt. Doch was ist mit dem Mädchen auf dem Foto passiert? Wer hat Miren das Bild geschickt? Und wie hängen die beiden Fälle zusammen?
Die Handlung schließt an den ersten Band an, in dem es um das Verschwinden der dreijährigen Kiera Templeton geht. Miren hat ein Buch über die Suche geschrieben und ist jetzt eine erfolgreiche „True Crime“ Schriftstellerin, doch sie kann sich nicht in dem Trubel um Lesungen, Interviews und Hintergrundgeschichten wiederfinden. Sie will wieder als Journalistin arbeiten und da kommen ihr die Fälle um Allison und Gina, die irgendwie zusammenhängen, gerade recht.
Das Buch ist extrem spannend und führt seine Leser*innen oft auf eine falsche Fährte. Neben Miren spielen der Polizist Ben Miller und der Journalistik-Professor Jim Schmoer tragende Rollen. Die Handlungsebenen wechseln zwischen diesen Personen und so ist man in der Erzählung oft um ein paar Schritte voraus, zumal im ersten Kapitel bereits ein dramatischer Höhepunkt geschildert wird und die Handlung dann drei Tage in der Vergangenheit einsetzt.
Ohne zuviel zu verraten, geht es um christlichen Fanatismus, eine streng religiöse Schule und die ominösen „Raben Gottes“. Geschickt folgt nach den Kapiteln meist ein grandioser Cliffhanger, bevor der Schauplatz wieder wechselt. Alle Charaktere werden sehr stark beschrieben und auch die Antagonisten sind in ihren Beweggründen authentisch und bisweilen düster dargestellt. Man wird mit Miren in einen Strudel der Gewalt hineingezogen und kann am Ende auch ihre abstrusen Handlungen irgendwie verstehen.
Die Auflösung ist im Roman meiner Ansicht nach noch um einiges stärker als in der Serie, wo viel verändert und geglättet wurde. Auf den letzten ca. 50 Seiten konnte ich den Lesefluss nicht mehr stoppen und wurde auch nicht enttäuscht: Das Ende ist grandios! Damit findet der zweite Teil dieser als Trilogie angelegten Reihe einen sehr guten Abschluss ohne offenes Ende. Die Weiterführung ist eher in den Charakteren mancher Protagonisten angelegt und man darf sich auf „Das Echo der Toten“ freuen, wobei dieser Roman für Januar 2026 in Deutschland angekündigt ist. Ich vermute mal, dass dieses Datum in der Nähe des Starttermins für Staffel 3 bei Netflix liegt. Aber nochmal: Auf jeden Fall zuerst das Buch lesen!
Der Künstler aus Lübeck, der tatsächlich diesen Nachnamen trägt, kann 2023 wohl als das Jahr seines Durchbruchs in der deutschen Musikszene abspeichern. Zuerst erreichte sein Hit „Kleiner Finger Schwur“ Millionen von Nutzern der Plattformen TikTok und Instagram und dann stiegt sein Debüt-Album „Gegengewicht“ von 0 auf Platz 11 in den deutschen Album Charts ein. Seitdem hat sich im Leben von Florian Künstler so einiges positiv verändert, vor allen Dingen kommen deutlich mehr Menschen zu seinen Konzerten und zeigen sich zutiefst berührt von den emotionalen Texten des charismatischen Sängers.
Die Beschreibung als „der Sozialarbeiter unter den Songpoeten“ will ich dabei gar nicht despektierlich gemeint wissen, bin ich doch selbst in der genannten Sparte tätig. Florian ist einfach jemand, der die Menschen versteht, auf ihre spezifische Lebenssituation eingeht und ihnen Mut macht. Das tut er mit eingängigen Melodien und intelligenten, emotionalen Texten.
Man nehme nur den Titelsong des neuen Albums „Du bist nicht allein“. Die Melodie basiert lose auf Cyndie Laupers Song „Time after time“. Nicht 1:1 kopiert, aber daran angelehnt. Da hat sich der Song über das vergangene Jahr stark weiter entwickelt, war er doch zu Beginn bei den Liveaufführungen tatsächlich ein Coversong mit deutschem Text. Inzwischen aber hat er eine echte Eigenständigkeit, wobei er immer noch den Geist des Originals atmet. Wunderbar und aussagekräftig mit stärkenden Textzeilen:
Wenn du grad in dei’m Leben kein’n Sinn mehr siehst Ich werd‘ bei dir sein Zu viel Angst, zu viel Schmerz und du weißt nicht mehr weiter Du kämpfst nie allein
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Florian Künstler ist ein aufmerksamer Beobachter. Nicht nur seiner persönlichen Befindlichkeiten, sondern auch der Welt um ihn herum. Das war schon zu seiner Zeit als Straßenmusiker so, der wohl härtesten Schule überhaupt. Weit abseits der gerne verklärten Lebenskünstlerromantik, die Leidenschaft und Spielfreude hauptsächlich mit Menschenkenntnis belohnt.
„Du bist nicht allein“ ist ebenso Selbstgespräch wie auch Kommunikation mit seinem Umfeld. Der feste Entschluss, sich der Stille, der Isolation und allem anderen entgegenzustellen, was uns lähmt, uns spaltet und belastet. Stattdessen (Rück)Besinnung auf das Gute, Schöne und Erhaltenswerte, für das es sich lohnt zu leben. Ein Blick nach innen, den der zwischen optimistischem Realismus und realistischem Optimismus pendelnde Musiker in seiner geerdeten Mischung aus aufs Wesentliche reduzierter Singer-Songwriter-Intimität und packendem Deutschpop kanalisiert.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
„Viele Menschen fühlen sich alleine in diesen Zeiten. Da bin ich keine Ausnahme“, erklärt Florian Künstler. „Man wird täglich mit schlimmen Nachrichten konfrontiert und zieht sich immer weiter in sein schwarzes Loch zurück. Obwohl sich jede:r auf seine Art verloren vorkommt, machen wir doch im Grunde alle das Gleiche durch. Diesen Gedanken finde ich irgendwie beruhigend. Oft kann es helfen, sich auf das eigene Leben zu konzentrieren und auf das, was man hat. Auf die Partnerin oder den Partner, die Familie und Freunde. Den inneren Kern, der einem in Krisenzeiten wie diesen Halt gibt.“
Mit dieser Grundhaltung singt Florian „Verzeih dir selbst“ und widmet einen Song für „Stille Kämpfer“ (die so schwere Lasten tragen und dafür keinen Applaus erwarten). In einem Lied an seine Frau träumt er davon, mit ihr alt zu werden („Weiße Haare“). „Das Leben hier vermissen“ besingt die Freuden des Daseins und „Ey du da oben“ hadert mit der höheren Wesenheit.
Es gehgt darum „Mensch zu sein“ oder „Völlig okay“, „Krokodilstränen“ zu weinen und unerträgliche „Stille“ zu erleben. Die Themen sind alltäglich, doch sie werden nie platt und einfach präsentiert. Florian Künstler ist ein Philosoph der Gegenwart, dem zu jeder Begebenheit eine Melodie und ein bewegender Text einfällt. Auch sein zweites Album ist ein wundervolles Gesamtwerk. Großartig anzuhören.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
In den letzten Jahren für eine ganze Serie von Airplay-Superhits verantwortlich – u.a. „Fingertips“, „Never Let Me Down“, „Rather Be You“, „River“ – verzeichnen Tom Gregorys Songs inzwischen auch Streamzahlen in Milliardenhöhe. Nachdem der 29-jährige Brite zum Jahresauftakt am Brandenburger Tor zur großen „Celebrate At The Gate“-Party vorbeigeschaut hat, tanzt er jetzt schon mal los in Richtung Frühling: Seine extrem persönliche neue Single „Dance With Me“ landete am 4. April auf den Playlisten.
„… just wait for my next single“, kündigte Tom den brandneuen Track zuletzt schon in den Socials an, mit dem er ab sofort in Richtung Tanzfläche aufbricht – und zugleich eine Art Reminder vertont: Während er derartige Aufforderungen zum Tanz auch schon mal mit massiven EDM/Dance-Sounds unterfüttert hat (z.B. „Never Let Me Down“ feat. VIZE), entfaltet „Dance With Me“ seinen Dancefloor-Sog komplett akustisch und handgemacht. Indem Tom einen explosiven Mix aus Gitarren, Mitsing-Hooks und Claps verschnürt, macht es das Arrangement einem quasi unmöglich, die im Songtitel formulierte Aufforderung auszuschlagen.
Seit Jahren auch für seinen extrem offenen Umgang mit Themen wie der eigenen mentalen Gesundheit bekannt, blitzen auch düstere Zeilen in den Strophen auf, doch schon bald ist diese Melancholie wieder verflogen: „Hey, just dance with me/You, me, and the melody“ – eine Melodie wohlgemerkt, die vollkommen wortlos ihre Magie entfaltet und alle düsteren Wolken vertreibt. Bevor auch der neueste Refrain jene maximale Tom-Gregory-Flughöhe erreicht, die längst sein Markenzeichen geworden ist, adressiert der Brite auch noch den eigenen Wahnsinn – „You, me, my insanity“ – und wirft seine ganzen Geheimnisse und alles, was ihn runterzieht, über Bord. Tatsächlich soll der eingängige Mix aus Gitarren und Claps vor allem dazu inspirieren, einfach mal jeden Ballast abzuschütteln: „Hey, just dance with me / You, me, and the melody goes la la la la la.“
„‘Dance With Me’ ist ein Song, von meiner eigenen mentalen Gesundheit handelt und meine persönlichen Probleme und Kämpfe nachzeichnet. Es geht dabei vor allem darum, wie schwer es mir früher fiel, Medikamente als Teil des Heilungsprozesses zu akzeptieren“, sagt Tom über die neue Single. „Ich habe nämlich sehr lange geglaubt, dass es irgendwie falsch sei, sich dagegen behandeln zu lassen. Der Song funktioniert für mich daher wie eine Art Tagebucheintrag, der die Gefühle und Zweifel aus dieser Zeit festhält.“
„Schon die allererste Zeile ‘All I want but I don’t need it’ zeugt von diesem inneren Konflikt: ich wollte einerseits, dass es mir besser geht – aber zugleich wehrte ich mich gegen die Medikamente, die mir empfohlen wurden. Und zwar weil ich einfach Angst hatte, als ‘verrückt’ abgestempelt oder verurteilt zu werden, weil ich nun mal Hilfe brauchte. Insgesamt ist der Song eine einzige Metapher für diesen inneren Kampf“, so der Sänger und Songwriter weiter, der zuletzt in ganz Europa unterwegs war, um an neuen Songideen zu arbeiten. Nachdem er im Herbst kurz in Hamburg vorbeischaute, um bei „Stars For Free“ in der Barclays Arena aufzutreten, startete er mit dem Applaus von 65.000 Menschen am Brandenburger Tor ins neue Jahr.
Mit inzwischen gut einer Milliarde Streams zählt der in Blackpool geborene Tom Gregory ganz klar zu den größten UK-Exporten der letzten Jahre – seit dem Release der Debütsingle „Run To You“ (33 Millionen Streams) im Jahr 2017 hat er nämlich eine ganze Serie von Airplay-Hits landen können. Seine 2020 veröffentlichte Single „Fingertips“ (157 Millionen Streams) ging direkt auf Platz 1 in Deutschland (Airplay) und wurde in ganz Europa mit Edelmetall ausgezeichnet – u.a. Gold in DE und Platin in Frankreich. Auch der mit dem Dance/Producer-Duo VIZE aufgenommene Track „Never Let Me Down“ (aktuell 246 Millionen Streams!) erreichte hierzulande direkt Platinstatus und ging in Deutschland und Österreich in die Top-10 der Verkaufscharts.
Auf sein Debütalbum „Heaven In A World So Cold“ (2020), auf dem mit „Rather Be You“ (80 Millionen) und „Small Steps“ (43 Millionen) gleich die nächsten Streaming-Hits vertreten waren, ließ Tom schon 2021 die zweite LP Things „I Can’t Say Out Loud“ folgen, die ihm mit „River“ (80 Millionen Streams, #4 Airplay DE, Top-15 Radio-Jahrescharts DE) und „Footprints“ (40 Millionen) noch weitere Hits bescherte. 2023 war er nicht nur im Vorprogramm von OneRepublic in den größten Stadien Europas zu sehen, sondern absolvierte auch eine gefeierte Co-Headliner-Tour mit Picture This.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Die musikalische Bandbreite, die sich in den Werken von SYML eröffnet, lässt sich kaum in Worte fassen. Eigentlich heißt der Songwriter aus Seattle Brian Fennell und hat zunächst Musikpädagogik studiert. Die Idee, Musiklehrer zu werden, verwarf er aber zugunsten seiner Karriere als Musiker. Gut so! Seine Stimme schlägt mich mit jedem Song direkt in ihren Bann. SYML singt ungewöhnlich hoch und klar. Begleitet wird er von poppigen Klängen, die er gerne mal um ein Cello oder eine Slide-Gitarre erweitert.
Sphärisch klingt allein das melodische Grundgerüst. Hinzu kommen prägnante Pianoläufe wie in „Careful“ oder die Countrygitarre von „Please Slow Down“. „Nobody Lives Here“ ist Brian Fennells bisher klarstes und bestes Werk, in dem er Trauer, Verlust und Sterblichkeit direkt ins Auge blickt, unerschütterlich und harmonisch. Das Album wurde von ihm geschrieben, aufgenommen und produziert. Es ist geprägt von der Erkenntnis, dass das Leben ein Zwiespalt ist, ein flüchtiger Moment. Während er die Anwesenheit des Verlustes akzeptiert, heißt er andere in seinem Raum mit Melodien und Texten willkommen. Er reflektiert über den Lauf der Zeit, das Gewicht von Erwartungen und die intime, manchmal beunruhigende Schönheit von Veränderungen.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Auf dem neuen Album bleibt seine Musik cinematisch und intuitiv. Er nimmt sich die Freiheit, sowohl auszunehmen als auch ausgenommen zu werden. Fennell erklärt: „Wir verändern uns, die Welt verändert sich, und es gibt so viel Unbekanntes. Vor etwa einem Jahr habe ich angefangen, Songs zu schreiben, die den Wandel, der sich vor meinen Augen vollzieht, darstellen. Viele dieser Lieder handeln vom Älterwerden und dem vertrauten, manchmal auch beängstigenden Vergehen der Zeit. In einigen geht es darum, dass sich das Älterwerden darum dreht, dass man sich auf Dinge freut, die passieren, und wenn sie nicht passieren oder sich anders anfühlen als erwartet, kann man überrascht und traurig sein.
Daran werde ich erinnert, wenn ich meinen 2-jährigen Sohn beobachte! Wir lernen, mit Enttäuschungen zu leben. Einige dieser Lieder habe ich mit Kindern und Hunden aufgenommen, die im Hintergrund Lärm machten, andere in stillen Studios mit Musikern, die ich seit vielen Jahren höre und bewundere. Diese Lieder sind als Kleidungsstücke gedacht, die man nach Bedarf tragen kann (oder ich nach Bedarf). Einige sind fröhlich und kühn, andere sind sanft, aber sie wurden alle mit dem Ziel geschaffen, Trost zu spenden, selbst wenn sich die Dinge düster anfühlen. Zum Glück ist es immer noch ein guter Ort, um sich glücklich zu fühlen, wenn ich mich in ein trauriges Lied hineinversetze.“
SYML steht im Walisischen für simpel, doch einfach sind seine Songs nun wirklich nicht. Die Arrangements sind sehr durchdacht, bisweilen ganz episch und hymnisch angelegt. Der melancholische Titelsong beendet nach gut 30 Minuten ein wundervoll vielseitiges Album, das sehr eindringliche Musik liefert und lange nachwirkt.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
2025: 8/14 Stockholm, SE, Nalen
8/15 Oslo, NO, Langs Akerselva Festival
8/16 Bodø, NO, Parkenfestivalen
9/16 Quebec City, QC, Palais Montcalm
9/17 Sherbrooke, QC, Théâtre Granada
9/18 Ottawa, ON, Bronson Centre
9/19 Montreal, QC, mTelus
9/20 Toronto, ON, Danforth Music Hall
10/9 Manchester, UK, Academy 2
10/10 London, UK, Electric Brixton
10/11 Brighton, UK, Chalk
10/12 Esch-sur-Alzette, LX, Rockhal
10/14 Nijmegen, NL, Doornroosje
10/15 Antwerpen, BE, De Roma
10/17 Utrecht, NL, Tivoli Vrendenburg
10/18 Tourcoing, FR, Le Grand Mix
10/19 Lyon, FR, Le Transbordeur
10/21 Paris, FR, Le Trianon
10/22 Zurich, CH, Kaufleuten
2026: 1/29 Wiesbaden, DE, Schlachthof
1/30 Milano, IT, Santeria Toscana 31
1/31 Munich, DE, Technikum
2/01 Vienna, AT, WUK
2/03 Krakow, PL, Kwadrat
2/04 Warsaw, PL, Progresja
2/06 Berlin, DE, Metropol
2/07 Hamburg, DE, Docks
2/08 Cologne, DE, Carlswerk Victoria
Als sich die Liedermacher und Einzelkünstler Jens Burger, Rüdiger Bierhorst, Peer Jensen, Jan Labinski, Frederik Timm und Torsten Kühn vor über zwanzig Jahren zu den Monsters of Liedermaching zusammenschlossen, war das im ersten Moment vor allem eine Schnapsidee. Aber wie heißt es so schön: „Glücklich und besoffen sein“. Beides hat man sich über zwei Jahrzehnte erhalten und so ist das Sextett auch heute noch in unveränderter Besetzung zusammen unterwegs. Eine Reihe von Alben sind inzwischen erschienen – und auch beim neuen Werk „Setzen, Sekt!“ besinnt man sich auf die Kerntugend der Sänger, nämlich ihre Livepräsenz.
Die Monsters sind keine Band, die Alben im sterilen Studio aufnimmt – bis auf das experimentelle “Für alle” von 2017 wurde jedes ihrer Werke live auf Tour mitgeschnitten. Denn erst in der wilden Wechselwirkung zwischen Band, Bühne und Publikum entfaltet sich ihr wahres Wesen: Mal brüllend komisch, mal herzzerreißend schön, aber immer 100% echt. Mitsinggarantie inklusive.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
In zwölf neuen Perlen reflektieren sie die Wirren des Daseins und ihre Rollen darin. Ob Agenten mit Hundewelpen oder musikhassende Katzen, die eigenen Karriereziele als Torhüter oder Entscheidungsfragen zur Tapetenfarbe, ist dabei zweitrangig. Das Leben stellt die Reibungspunkte und die Monsters ölen sie mit Poesie.
In ihrem charakteristischen Liedermacherstil zwischen Punk und Popappeal präsentieren sie sich in gar reizender Ausgelassenheit und begegnen dem Wahnsinn der Welt mit einem Lächeln, denn das Ventil heißt Humor und die Monsters sind eine blühende Oase des Glücks. Jetzt geht das monströse Sextett wieder auf Tour, um diese Songs, natürlich neben zahlreichen liebgewonnenen Monsterhymnen, vor dem sicher bezaubernden Publikum zu spielen, das, nach allen bisherigen Erfahrungen nach, euphorisch mitsingen und schwelgen wird. Berauschende Ballnächte im Unplugged-Gewand: Es wird zum Sitzpogo geladen.
Am besten sieht man die Truppe natürlich live im nächstgelegenen Club, doch das quirlige Konzept funktioniert auch im CD- und Streamingformat. Die Monsters sind einfach kultig und werden das hoffentlich noch lange bleiben.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
„Kalte Strömung“ ist bereits der elfte Band mit Kommissar Theo Krumme des Kölner Autors Hendrik Berg. Doch keine Sorge, der Roman steht ganz für sich allein und man kann ihn ohne Vorkenntnisse lesen. Was mich dazu gereizt hat, nach dem Buch zu greifen, war vor allem der Handlungsschauplatz: Die Region in Schleswig-Holstein zwischen Sylt und Flensburg, zwischen Nordsee und Ostsee, ist einfach wunderschön. Und Orte wie Dagebüll und Husum, die in der Handlung eine große Rolle spielen, gehören definitiv zu meinen Lieblingsplätzen in Deutschland.
Warum sich der Autor dort so gut auskennt, wird aus seiner Biografie ersichtlich. Er wurde nämlich in St. Pauli geboren und hat lange in Hamburg gelebt und studiert, bevor er Journalist, Werbetexter und Drehbuchautor wurde. Inzwischen hat er das Metier des Nordsee-Krimis entdeckt und ist darin sehr erfolgreich.
Zum aktuellen Buch: Der Mord an einem Fährkapitän erschüttert die kleine idyllische Gemeinde Dagebüll an der Nordseeküste. Der Fall verlangt dem erfahrenen Kommissar Theo Krumme einiges ab. Die Spur führt ihn bis an die Ostsee – doch der Zugriff auf den Tatverdächtigen scheitert, und im Garten seines Hauses macht die Polizei einen schockierenden Fund. Sofort nimmt Krumme die Verfolgung des Mannes auf. Unterdessen führt eine junge Frau in einem kleinen Ort an der Nordsee ein ruhiges Leben – nicht ahnend, dass sie ins Visier eines Mörders geraten ist, der auf tödliche Rache sinnt.
Die Story wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt und den Leser*innen ist recht früh klar, wen wir als Mörder oder Mörderin im Visier haben sollten. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, denn es geht vor allem darum, dem Katz- und Mausspiel zu folgen, mit dem Krumme und seine Kolleg*innen einen Verdächtigen dingfest machen und weitere Morde verhindern wollen. So werden auch dessen Motivation und seine Gedankengänge beleuchtet.
Ganz klar: Ich hab schon spannendere Krimis gelesen. Viele. Hendrik Berg schreibt aber sehr flüssig und anschaulich. Man kann sich in die Charaktere rein finden, ebenso wie in die raue Landschaft und die beschriebenen Orte. Für die leichte Lektüre zwischendurch ist der Roman allemal geeignet – und wenn man dabei selbst am Strand sitzen kann, ist es vermutlich noch besser.