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Musicheadquarter.de – Internet Musikmagazin

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Urheber/Fotograf: Sandra Piske

Aktuelles zu: Negisa

Psyche, Körperlichkeit, Genderrollen

Nach Negisas Debüt-Single „Closer“ veröffentlichen Negisa Blumenstein und Luis Schwamm alias NEGISA heute endlich mit „Bloodline“ ihre neue Single. Im 3D-animierten Musikvideo sehen wir die Figur Negisa, wie sie nach ihrer Science-Fiction-artigen Geburt in einem metallisch-kühlen Ort erwacht. Bald wird klar: Sie befindet sich in einem Uterus. Was zunächst bedrohlich wirkt, bringt die Protagonistin dazu, ihre Befreiungsgeschichte fortzuführen.

Der Alt-Pop-Song „Bloodline“ ist der zweite Teil einer cineastischen Dystopie, mit ihm geht die Geschichte der Protagonistin Negisa weiter. Ihr Gesang wird verzerrt, gepitcht und gechopt, auch die Sample-Basis von Bass, Beats und Percussion ist handmade – respektive voicemade – und steht an der Seite von elektronischem Sound-Design. In diesem futuristischen Sound-Universum kann man sich auf wundersamste Weise verlieren: in verstörenden Klanglandschafen, düsteren Arthaus-Fluren und verspiegelten Echokammern. Und dann erhebt sich über allem ein warmer Refrain mit einfühlsamer Stimme, so wie die Morgenröte über der Eiswüste nach einer dunklen Nacht.

Negisas „SOMA“ EP erscheint am 28.04.2023 und erzählt eine Geschichte über Psyche, Körperlichkeit und Genderrollen, die Spannung ist förmlich greifbar, der Horror geht von zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Das Ausleben der Emotionen wird auf „SOMA“ als Empowermentgedanke für alle Gender verstanden und zelebriert. Stereotype Rollenklischees aus dem Horror- und Thrillergenre werden aufgegriffen und neu arrangiert. Die Frau* erhebt ihre Stimme – und entwickelt sich am Ende selbst zur Bedrohung.

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Fudoshin Katana Practical Negisa

Letzte Aktualisierung am 29.02.2024 um 04:11 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Bezahlte ANZEIGE