THE MARY WALLOPERS veröffentlichen mit „The Blarney Stone“ eine neue Single aus ihrem zweiten Album „Irish Rock ’n‘ Roll“, welches am 13. Oktober 2023 erscheinen soll.
Der ‚Blarney Stone‘ ist schon lange Gegenstand irischer Lieder und Mythen. Ihm wird nachgesagt, dass jeder der ihn küsst, die Gabe der Sprache verliehen wird. Die Mary Wallopers bringen mit ihrer Vollgasversion des traditionellen Volksliedes, das durch Sänger wie Tom Lenihan und Margaret Barry berühmt wurde, die Legende ins 21. Jahrhundert.
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Die Mary Wallopers über das Lied: „The Blarney Stone is a famous monument in Ireland. It’s said if you kiss it you get the gift of the gab. More business minded Irish people over the years have made their own blarney stones charging unsuspecting tourists for a kiss, this is their story.“
In UK und Irland sorgt die Band bereits für ordentlich Furore, konnte dieses Jahr die großen Festivals spielen und hat selbst das jüngste Publikum für den traditionellen Sound begeistern können. „Irish Rock N Roll“ erscheint am 13.10.2023.
Wenn jedes Album eines Künstlers eine Momentaufnahme dessen ist, wo er gerade steht, dann ist das Bild, das „Irish Rock ’n‘ Roll“ zeichnet, das einer Band, die sich anschickt, in die Stratosphäre aufzusteigen. Es ist ein Album, dem es gelingt, das Chaos, den Humor und die Aufregung der jüngsten Liveshows der Band perfekt einzufangen und gleichzeitig die unglaubliche Emotionalität der traditionellen Balladen zu zeigen, die sie spielen (sowohl in Liedern, die von früheren Generationen weitergegeben wurden, als auch – zum ersten Mal auf diesem Album – in ihren eigenen Liedern, die versprechen, an zukünftige Generationen weitergegeben zu werden).
„Irish Rock’n’Roll“ wurde in den Black Mountain Studios von David Noonan aufgenommen und erscheint über BC Records auf Vinyl, CD und digital.
The Clockworks kündigen ihr langerwartetes Debüt-Album „Exit Strategy“ für den 10. November 2023 an. „Exit Strategy“ wurde von Bernard Butler in den Abbey Road Studios und den Love Electric Studios aufgenommen und folgt auf eine Reihe von gefeierten Single-Releases und Support-Touren, z.B. von den Pixies!
EXIT STRATEGY dreht sich um einen Protagonisten, der auf der Suche nach einem Sinn von Galway nach London zieht und sich sicher ist, dass die Lösung darin liegt, als Hauptfigur im Film seines eigenen Lebens seine Umgebung zu verändern und als jemand zu handeln, der er nicht ist. Das Album verspricht Begegnungen mit manipulativen Bossen, bösen Werbeagenturen, einen gebrochenen Pakt, um nach Australien zu fliehen, Zusammenstöße mit dem Gesetz, betrügende Freunde, drogenabhängige Jugendliche, Herzschmerz, Paranoia, Angst vor den sozialen Medien und einen betrunkenen Sänger, der als Jesus verkleidet ist.
James McGregor erklärt die Entstehung des Albums und den filmischen Einfluss: „Wir waren uns immer sicher, dass das Album mehr sein sollte als die Summe seiner Teile, also beschlossen wir, die Welt eines Films mit dem Titel Exit Strategy zu schaffen. Wir haben uns das Album als eine Reihe von Schnappschüssen vorgestellt, die die Geschichte einer Gruppe von Charakteren erzählen, die versuchen, durch das Leben zu navigieren.“
Mehr von einer Philosophie als von einem Sound geprägt, verweben The Clockworks Pop-Sensibilitäten mit lauten, Post-Punk- und Rock-beeinflussten Stilen. Die Songs wirken schwülstig und düster, haben aber oft eine epische, nostalgische Qualität. Sie stellen poetische Introspektion neben witziges Küchendrama und schaffen so etwas Intensives, aber Verspieltes.
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The Clockworks wurden in Galway gegründet und leben in London. Sie bestehen aus James McGregor, Sean Connelly, Damian Greaney und Tom Freeman. Die einstimmige Entscheidung, in der britischen Hauptstadt Fuß zu fassen, erwies sich als richtig. Das Quartett zog 2019 um und wurde fast über Nacht von dem Single-Label Creation23 unter Vertrag genommen.
Vom NME als „shit hot“ beschrieben und von CLASH für ihren „ferocious sense of purpose“ gelobt, gewann die Band schnell an Boden mit einer Reihe Singles wie „Feels So Real“, „Enough Is Never Enough“, „Can I Speak To A Manager?“, „Endgame“ und „Advertise Me“. Die Band wurde von The Guardian, The Independent und Hot Press hochgelobt und erhielt wiederholt Unterstützung von nationalen Radiosendern, darunter Annie Mac von BBC Radio 1, Steve Lamacq von BBC 6 Music und Iggy Pop, neben Simon Le Bon, John Kennedy von Radio X, RTÉ 2FM und dem legendären Rodney Bingenheimer von Sirius XM.
Mit ihren mitreißenden Live-Auftritten in ganz Europa haben The Clockworks auf großen Festivals wie Pukkelpop, Eurosonic, Electric Picnic und The Great Escape überzeugt. Die Band spielte auch im Liverpooler Sefton Park mit Kings of Leon, trat in der Sky 1-Sendung Soccer AM auf und absolvierte 2022 eine Reihe von US-Terminen mit Pixies und UK-Support-Shows mit The Reytons und Inhaler.
Nach einer ausgedehnten Tournee durch Großbritannien Ende 2022 entschied sich die Band, ins Studio zu gehen, um ihr erstes Album aufzunehmen. „Exit Strategy“ wird unabhängig auf ihrem eigenen Label Life and Times Recordings veröffentlicht und besteht aus 13 Tracks, die in den Abbey Road Studios und Love Electric aufgenommen wurden, wobei Bernard Butler als Produzent mitwirkte. Dieses Debütalbum zeigt eine facettenreiche Band, die einerseits an ihre Grenzen stößt und andererseits die Grenzen ihrer Philosophie auslotet.
Michelle Ailjets wuchs in Oldenburg auf, experimentierte früh mit Musik und schrieb ihre eigenen Songs. Als Singer/Songwriterin war sie bereits Support für Künstler*innen wie Dota Kehr oder bespielte Festivals wie das Stemweder Open Air. Die 26-Jährige lebt seit 2020 in Berlin und arbeitet dort in einem Tonstudio. Sie selbst beschreibt ihre Musik als Therapypop, eine Mischung aus Darkpop, Poppunk und Hyperpop. Mit ihren elektronisch inspirierten Gesangsmelodien, Gitarren und Ohrwürmern der modernen Popmusik erschafft Michelle ihren ganz eigenen Sound.
Die biographisch anmutenden Songs werden um kurze elektronische Snippets ergänzt, die aus sechsstellige Zahlen als Titel tragen, hinter denen ich spezielle Lebensdaten vermute. So wird „Das Ende“ zum starken Konzeptalbum, in dem die Künstlerin ganz persönliche Themen reflektiert. Die musikalische Bandbreite reicht von Punk im Avril Lavigne-Style über elektronisch verfremdete Stücke, klassischen Rock und Pop bis hin zu akustischen Songs. Dabei startet das Album mit „Das Ende“ und endet mit „Der Anfang“. Auch schwierige Themen werden nicht ausgespart. In „Nebel“ geht es um Depressionen, „Overkill“ widmet sich toxischen Beziehungen.
Michelle hat eine schöne Stimme, die für meinen Geschmack zu oft verfremdet wird. Da geht vermutlich manchmal die Produzentin mit ihr durch – was auch logisch ist. arbeitet sie doch selbst in diesem Metier. Auf jeden Fall finde ich es mutig, bereits das Albumdebüt zum Konzeptalbum zu machen. In Zeiten, da junge Leute Musik meistens nur als Einzelsongs streamen, ist das eine erfrischende Herangehensweise, um zum Hören des kompletten Werks zu animieren. Weiter so!
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Letztes Jahr hat Ed Sheeran mal in einem Interview gesagt, er könne sich vorstellen, irgendwann ein Hardrock-Album zu schreiben. Nun ja – wie es scheint, sind wir davon noch weit entfernt. Auffällig ist es aber, dass dem britischen Songwriter aus Halifax die Ideen absolut nicht ausgehen. Die Abstände zwischen seinen Alben werden immer kürzer und doch haut er eine Nummer 1 nach der nächsten raus. Das letzte Werk „Subtract“ ist gerade mal fünf Monate alt, da geht es schon voran mit neuen Songs und „Autumn Variations“.
Über die Entstehung kommentierte Ed Sheeran bei der Albumankündigung: „Vergangenen Herbst stellte ich fest, dass meine Freunde und ich unterschiedlichste Veränderungen im Leben durchmachten. Auf die Hitze des Sommers folgte ein Herbst der Umbrüche – manches kam zur Ruhe und festigte sich, anderes spitzte sich zu oder implodierte. Als ich selbst Anfang letzten Jahres eine schwierige Zeit durchmachte, half mir das Schreiben von Songs dabei, meine Gefühle zu verstehen und das Geschehene zu verarbeiten. Als ich von den unterschiedlichen Situationen meiner Freunde erfuhr, schrieb ich daher abermals Songs – manche aus ihrer Perspektive, andere aus meiner –, um festzuhalten, wie sie und ich die Welt zu dieser Zeit sahen. Hochgefühle wie eine neue Liebe oder neue Freundschaften gehörten dazu, ebenso aber auch Tiefpunkte wie Liebeskummer, Depression, Einsamkeit und Verlorenheit. Mein Vater und mein Bruder erzählten mir von einem Komponisten namens Elgar, der die ‚Enigma-Variationen‘ komponierte, in denen jede der 14 Kompositionen von einer anderen Person aus seinem Freundeskreis handelte. Das hat mich zu diesem Album inspiriert. Als ich ‚Subtract‘ mit Aaron Dessner aufnahm, hatten wir auf Anhieb einen Draht. Wir schrieben praktisch pausenlos oder nahmen auf, und das Album ist aus dieser Partnerschaft entstanden. Ich finde, dass er das Gefühl des Herbstes klanglich so wundervoll eingefangen hat. Hoffentlich liebt ihr es so sehr wie ich.“
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Es geht also weiter mit der Melancholie, die auf „Subtract“ bereits viel Raum einnahm. Nach dem verhaltenen Start mit „Magical“ bleiben „England“ und „Amazing“ zwar auf der akustischen Schiene, legen aber mehr Pepp in die Melodieführung. „Blue“ sowie „When Will I Be Alright“ bestechen mit extrem hohen Vocals und „That’s On Me“ durch einen fetzigen Sprechgesang. „Midnight“ glänzt mit rhythmischen Finessen und ein Song wie „Spring“ könnte auch aus der Feder von Simon & Garfunkel stammen. Mein momentanes Highlight ist „The Day I Was Born“, aber das kann sich mit jedem Hördurchlauf ändern.
Ed Sheeran zeigt mal wieder, dass er niemals Verlegenheitssongs produziert. Im Prinzip könnte jeder dieser Tracks im Radio laufen. Das ist einerseits ein Qualitätsmerkmal, macht das Album aber auch ein wenig langweilig. Aha-Erlebnisse wie bei „Castle on the Hill“, „Shape of You“ oder „Bad Habits“ gibt es auch diesmal nicht. Ganz sicher ist es ein solides Singer/Songwriter-Album, mit dem er sich auf jeden Marktplatz, in jede Kneipe aber auch in jedes Stadion stellen kann.
Anfang letzter Woche überraschte Sheeran seine Fans mit einem ganz besonderen Bonus-Live-Album von „Autumn Variations“, den „Fan Living Room Sessions“. Der Name ist Programm, denn für die Aufnahmen dieser Versionen klingelte der Megastar über den Verlauf von zwei Tagen unangekündigt bei 14 Fans – und spielte ihnen in ihren Wohnzimmern je einen Track des Albums vor. Auch als Millionenseller bleibt er einfach der nette Musiker von nebenan.
Jeden Tag und jeden besonderen Moment genießen können. Dieses Lied ist meine Hommage für das Leben und die niemals eintretende Selbstverständlichkeit für jeden einzelnen Tag mit den Liebsten.
„Ein Hoch auf das Leben“ ist das neue außergewöhnliche Werk des Sängers, Songschreibers, Produzenten, sozialen Arbeiters und Coaches Sio Steinberger. Nach dem letzten preisgekrönten, von Ihm produzierten Studio-Album 7SINNE-SIOfonie, für sein Label Vi-sio-nen Records, sind in den vergangenen elf Jahren besondere Songs mit Tiefgang und Herzblut entstanden.
Sio beschreibt in seinen neuen Songs inkl. seiner vierten Single-Auskopplung „Ein Hoch auf das Leben“, seine ganz eigene, offene, feinfühlige, farbenfrohe, und gleichzeitig kritische Sicht der Dinge. Farben-Vielfalt, sowie Musiker und Songschreiber aus Leidenschaft. Er vereint hochkarätige Musiker seiner neuen Band auf dem Album, wie man unschwer beim Hören der Songs und Sehen der Musikvideos erkennen kann.
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Das Album FARBSPIELER erschien am 18. August 2023!
Mit dabei sind Raoul Walton am Bass, der u.a. auch bei Marius Müller Westernhagen, H.-R. Kunze, Roachford & Julia Neigel spielt/e, Jacob Brass, ein hochbegabter Sänger & Songwriter, der u.a. auch bei Andreas Bourani und Rea Garvey, seine innovativen Gitarrenklänge einbringt, Fany Kammerlander am Cello, die auch schon mit Michael Bublé, Peter Gabriel, Deep Purple und Konstantin Wecker auf Tour war und ist, sowie Andreas Keller, Drums & Percussion u.a. bei Paul Carrack, Spider Murphy Gang, Sigi Schwab. Darüber hinaus Daniel Betz einzigartiger Pianist & Keyboarder, Produzent, Toningenieur, Studiobetreiber (Groundlift Studios) und Alex Klier Bassist & Toningenieur (LXK Studio München) – er spielt/e & arbeitete u.a. für Sportfreunde Stiller, Die Ärzte, Ringsgwandl und Luke Cyrus Götze.
Sios Botschaft ist Toleranz und Akzeptanz, keine Verallgemeinerungen, Respekt sowie Fairness in jeglicher Form, gegenüber den Mitmenschen. Diese Werte gehen in unserem Umfeld und in unserem Land leider immer mehr verloren. Es liegt im tiefen Grundverständnis des Sängers, und sozial engagierten Menschen Sio, u.a. mit Musik, in seinem Umfeld und in seiner täglichen Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen, diese Werte zu verteidigen und mit Liebe und Wertschätzung dafür zu kämpfen.
Seinem neuesten Werk drückt er damit einen unverwechselbaren Stempel auf. In der deutschsprachigen Musiklandschaft ist kein vergleichbarer Künstler wie Sio zu finden, der seit über 30 Jahren, sein soziales Engagement und die Musik in ganz besonderer Art und Weise verbindet. Er arbeitete u.a. 15 Jahre intensiv mit straffällig gewordenen Jugendlichen, ist über die von ihm gegründete Organisation Erde & Mensch e.V. unter anderem mit einem mobilen Studio in Brennpunktschulen, Jugendzentren, sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen unterwegs, schreibt dort Songs und dreht Musikvideos mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Außerdem arbeitet er sozialpädagogisch in einer Spezialeinrichtung für Kinder und Jugendliche mit u.a. ADHS, Autismus und Mehrfachstörungen.
Diese ganz besondere Kombination und die Gabe seine Farben im authentischen Auftreten und mit seinen unverwechselbaren Texten und Kompositionen zu verbinden, macht ihn zu dem charismatischen Songwriter und Menschen, der er heute ist. Sio Steinberger produzierte und veröffentlichte in 5 jähriger Eigenleistung und unzähligen Unterstützern für Erde & Mensch e.V. über sein Label Vi-sio-nen Records das mit viel medialer Aufmerksamkeit bedachte, erste Erde & Mensch Charity Album.
Er schaffte es, ganz besondere Songs u.a. von Rio Reiser & Alan Woerner (Song „Tanz den Hass weg“ – Exklusiv nur für das Erde & Mensch Album), Silbermond, Culcha Candela, Söhne Mannheims, Ich & Ich, Regy Clasen, Dirk Zöllner, IC Falkenberg, Roger Rekless, Mia Aegerter (CH), Zweitfrau (A) u.v.a. auf diesem Album zu vereinen. Den Titelsong Erde & Mensch und den Song Hoffnungsschimmer steuerte er selbst bei. Sio (7Sinne Studio) stellt mit seinem Produktionsteam Daniel Betz (Groundlift Studio, Piano & Keyboards) , sowie seinen innovativen Musikern, ein homogenes Team zusammen. Er setzt mit seinem neuen Studio Album, ein dickes Ausrufezeichen und ein wunderbares Standing. Für ein tolerantes und respektvolles Miteinander, ohne Vorurteile.
Sio Steinberger wurde im Dezember 2022 in 7 Kategorien, mit dem Deutschen Rock & Pop-Preis ausgezeichnet.
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“Kein Schwein ruft mich an” – so klagte Max Raabe bereits 1992 vor Beginn des Handy-Booms und berührte mit diesem Schlager im Stil der Comedian Harmonists das deutsche Publikum. Gemeinsam mit seinem Palast Orchester bringt er seither erfolgreich die goldenen 20er und 30er Jahre weltweit in die Konzertsäle zurück.
Inzwischen ist seine Musik untrennbar mit der TV-Serie „Babylon Berlin“ verbunden. Max Raabe und sein Palast Orchester haben in diversen Episoden als Musiker mitgewirkt und den jeweiligen Hit der Saison geliefert. Die von vielen mit Spannung erwartete vierte Staffel, bei der Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries Regie führten, wird seit dem 1. Oktober 2023 in der ARD ausgestrahlt und ist in der Mediathek erhältlich. Musik spielt auch in dieser Staffel eine große Rolle und macht Lust auf mehr – und natürlich gibt es parallel ein weiteres Album von Max Raabe.
Die Musik des neuen Albums mit Klassikern der 20er und 30er Jahre ist international – außer deutsch auch spanisch („Cubanacán“), französisch („La Mer“), englisch („Top Hat“) und italienisch („Un’ora sola ti vorrei“) – und zeigt, wie man musikalisch um die Welt reisen und doch stilistisch bei sich bleiben kann, wenn man exzellent auswählt und die Songs zeitgemäß interpretiert.
Fotocredit: Gregor Hohenberg
Im Studio nahmen die Mitglieder des Orchesters gemeinsam im Raum Platz, um die einzelnen Songs zusammen einzuspielen. Diese konzentrierte Art der Aufnahme war eigentlich naheliegend, da sie am ehesten an eine Konzertsituation anknüpft. So spürt man dieselbe Dynamik, musikalische Präzision und Liebe zum Detail, mit der dieses traumwandlerisch eingespielte Ensemble seit vielen Jahren sein Publikum begeistert.
Mit seiner wundervollen Baritonstimme huldigt Max Raabe der „Schönen Frau“ und erklärt beschwingt „Mir ist so nach dir“. Zu „Unter den Pinien von Argentinien“ wird im Stil alter Musikrevuen geschwoft und „Du Du, Dudl Du“ lädt zum Charleston ein. Damals war man noch sehr höflich zu den Angebeteten, wie „Sie sind mir so sympathisch“ und „Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen“ beweisen.
Nach vier Alben mit ausschließlich neuen Kompositionen, für die sich mittlerweile der schöne Begriff „Raabe-Pop“ etabliert hat, befanden die zwölf Musiker und die Geigerin Cecilia Crisafulli es sei mal wieder an der Zeit, ein ganzes Studioalbum mit Klassikern aufzunehmen. Dem sind sie grandios gefolgt und legen hier ein zeitloses Musikwerk vor, das mit dem Volkslied „Guter Mond“ seinen Abschluss im A-cappella-Format findet. Grandios in vielen Belangen!
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„Es ist jetzt nämlich so: die Spießer haben Punkrock Feeling geschnuppert und können nicht damit umgehen. Deshalb wählen sie Nazis und leugnen globale Epidemien.“
Bernd Begemann & die Befreiung finden, dass wir dagegen halten müssen. Oder wie der kleine Junge in Terminator 2 so treffend sagt: „Lass uns doch jetzt mal bitte wieder etwas konstruktiv werden, Mama.“ Oder wie dieser neue Song selbst sagt: „Verbesserung kommt langsam/Schritt für Schritt/ich weiß, das klingt lahm/aber mach doch mit. Gemäßigt ist das neue Radikal.“
„Gemäßigt ist das neue Radikal“ ist die zweite Single vom kommenden neuen Album „Milieu“, welches im Frühjahr 2024 veröffentlicht wird.
Fotocredit: Miguel Ferraz Araujo
Irgendwann im Jahr 2003 machte sich Bernd auf die Suche nach einer neuen Band. Die neue Band sollte nicht die 4. Auflage der „Antwort“ sein, sondern etwas völlig Neues. Entsprechend musste auch ein neuer Name her. Nach einigem hin und her stand im März 2004 Line-Up und neuer Name: Bernd Begemann & die Befreiung
Seither sind die vier Musiker zu einer echten Band verschmolzen. Von Anfang an waren Achim Erz (Drums), Ben Schadow (Bass) und Kai Dohrenkamp (Keyboard) mehr als nur eine Begleit-Combo: Bei jedem Auftritt befreien sie Bernds Lieder aufs Neue.
Während Bernds Solo-Konzerte legendär für ihre Geschichten und Geschichtchen sind, in die sich der Sänger und Gitarrist immer wieder neu verstrickt, bis man fast vergessen hat, dass man eigentlich gerade in der Mitte eines Liedes steckt, sind die Auftritte mit der Band echte Rock-Konzerte: Es darf getanzt werden!
Er gibt ca. 100 Konzerte im Jahr und jedes einzelne davon dauert mindestens drei Stunden aber es wird euch unendlich viel länger vorkommen. Anschließend verteilt er gratis Autogrammkarten von sich selbst und unterschreibt sie mit Lackstiften in den Farben Silber, Gold und Kupfer.
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Wenn ich an Johann Sebastian Bach denke, dann sind es vor allem Orgelmusik und große Choräle, die ich im Kopf habe. Also Erhabenheit statt Leichtigkeit. Erst vor kurzem durfte ich die grandiose Hohe Messe in h-moll im Rahmen des Moselmusikfestivals im Trierer Dom erleben. Was für ein Genuss! Zu Lebzeiten wurde Bachs Musik recht wenig Beachtung geschenkt. Inzwischen jedoch gilt er als einer der größten Musiker aller Zeiten. Und das zu Recht, wenn man sich seine bekannten Stücke anhört.
Der junge Pianist Víkingur Ólafsson aus Island hat bereits vor fünf Jahren seines Werks angenommen und die entsprechende CD schlicht „Johann Sebastian Bach“ getauft. Damit war eigentlich schon alles gesagt und es blieb nur noch die Frische und Lebendigkeit zu bewundern, mit der der damals 34jährige die Stücke aus dem 18. Jahrhundert interpretierte.
Fotocredit: Markus Jans
Nach Ausflügen unter anderem zu Debussy und Mozart wendet sich der Isländer nun wieder J.S. Bach zu und interpretiert die weltberühmten Goldberg- Variationen neu. Die Goldberg-Variationen sind eines der anspruchsvollsten Werke des Klavierrepertoires und stellen einen Gipfel barocker Variationskunst dar. Für Ólafsson bieten die Stücke „ungewöhnlich pianistisch-virtuose Musik, Beispiele genialer Verwendung des Kontrapunkts und zahllose Momente erhabener Poesie, abstrakter Kontemplation und tiefer Emotion – das Ganze in der makellos gestalteten Architektur formaler Perfektion.“ Besonders beeindruckt den Künstler dabei die unendliche Vielfalt, die Bach in den dreißig Variationen über dem schlicht gehaltenen harmonischen Gerüst entwickelt – eine Vielfalt, die „organisch, lebendig und dynamisch“ immer wieder aufs Neue in den Bann zieht.
Bach zeigt in den Goldberg-Variationen seine unübertroffene musikalische Genialität. Sie bestehen aus einer Reihe von Variationen über eine einfache, aber dennoch fesselnde Basslinie. Die Vielfalt der musikalischen Ideen und die geschickte Verarbeitung des Themas sind beeindruckend und ziehen Musiker und Hörer seit Jahrhunderten gleichermaßen an. Komplexität und Tiefe dieser Variationen machen sie zu einem Meisterwerk der Barockmusik.
Víkingur Ólafsson gelingt auf dem Release der Deutschen Grammophon eine emotionale Interpretation des Meisterwerks – und daran sollen möglichst viele Menschen teilhaben: In der kommenden Spielzeit trägt er die Goldberg-Variationen in die größten Konzertsäle der Welt, etwa nach London ins Southbank Centre, nach New York in die Carnegie Hall, ins Konzerthaus Wien, die Philharmonie de Paris, die Philharmonie Berlin, den Konzertsaal Harpa, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, die Sala São Paulo, die Shanghai Symphony Hall, die Tonhalle Zürich, das KKL Luzern, die Alte Oper Frankfurt und das Müpa Budapest.
Mit ihrem neuen Album „Tension“ ist Kylie Minogue momentan ebenso in aller Munde wie mit dem Erstlingswerk „Kylie“, das parallel dazu sein 35jähriges Jubiläum mit einem veritablen Vinyl-Release feiert. Gemeinsamkeiten? Beide erreichten Platz 1 in den UK-Charts und zeigen die australische Künstlerin mit zeitlos guter Popmusik. Dabei hat der Zahn der Zeit keineswegs an ihr genagt. Die Musik klingt frisch wie eh und je. Zudem zeigt der Vergleich beider Cover, dass Kylie sicherlich reifer geworden ist – doch optisch ist sie nach wie vor ein Hingucker.
„Ich habe die Arbeit an diesem Album mit einem komplett leeren Blatt Papier begonnen – ich war wirklich absolut unvoreingenommen“, sagt Kylie über die Entstehung von TENSION. „Im Gegensatz zu meinen letzten beiden Alben gab es auch kein vorher festgelegtes Thema. Stattdessen ging es einfach darum, diese Lebensfreude, die Fantasie, das Gefühl eines Moments zu finden und danach alles für den Song zu tun. Ich wollte den individuellen Charakter jedes einzelnen Songs zelebrieren und richtig tief eintauchen in die Freiräume, die daraus resultieren. Ich würde sagen, das Ergebnis ist ein Mix aus persönlicher Reflexion, unbeschwerten Clubsounds und so einem Hochgefühl mit melancholischen Untertönen.“
Genau so vielseitig hört sich das neue Album auch an und hat – wie gewohnt – einige Ohrwürmer zu bieten. Das griffige „Padam Padam“ gehört inzwischen zu ihren erfolgreichsten Singles und besticht mit seinem Dancefloor-Rhythmus. Dass es zu den wenigen neuen Stücken gehört, bei denen sie nicht selbst als Songwriterin mitgewirkt hat – geschenkt. Als plakativer Teaser hat es seinen Zweck erfüllt und man darf jetzt grandiose House-Kracher wie den Titelsong „Tension“ entdecken, die aufzeigen, dass sich Kylie immer noch neben Girlies wie Olivia Rodrigo behaupten kann.
Querbeet geht es mit elektronischen Mitteln durch Disco, Synthie-Pop und Funk. „Vegas High“, „Story“ und „Things We Do For Love“ ziehen pop-affine Hörer*innen in ihren Bann und auch auf die Tanzflächen. Vor allem „Hold On To Now“ besticht durch eine quirlig-mitreißende Melodie. Also alles richtig gemacht.
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Ab Anfang November wird Kylie dann erstmals mit ihrer eigenen Show in Las Vegas zu sehen sein. Das Konzept des brandneuen Nightlife-Hotspots Voltaire (im Venetian Resort Las Vegas) basiert darauf, Grenzen zu transzendieren – zwischen intimer Club-Atmosphäre, Konzertbesuch und purem Nonstop-Entertainment. Wenn der neue Hotspot in Nevada am 03. November erstmals seine Türen öffnet, steht Kylie als Headlinerin auf der Bühne und präsentiert im Rahmen dieser exklusiven US-Residency einen Mix aus zeitlosen Klassikern und brandneuen Titeln vom „Tension“-Album.
Und damit sind wir dann auch bei der limitierten Vinyl-Neuauflage des Debüts aus dem Jahr 1988, die am 24. November erscheinen wird. Was für ein grandioser erster Aufschlag das damals war! Es war das erste von vier Alben, das sie mit dem Produktionsteam „The Hit Factory“, nämlich Stock Aitken & Waterman, aufnahm. „I Should Be So Lucky“ und „The Loco-Motion“ gehören seitdem zum weltweiten Kulturgut perfekter Discomusik und kommen weiterhin zeitlos gut. Wie beim Kollegen Rick Astley hatten alle Stücke potentiell Hitcharakter. Damit klingt „Kylie“ manchmal wie ein erstes Best-of-Werk, aber das tut der guten Laune keinen Abbruch. Wer auf Popmusik alter Schule steht, sollte es definitiv in seiner Sammlung haben.
Credit: BMG
Seit der Veröffentlichung des Albums hat Kylie Minogue weltweit über 80 Millionen Einheiten verkauft, fünf Milliarden Streams verzeichnet und acht Nummer-1-Alben in Großbritannien veröffentlicht. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehören drei BRIT Awards, zwei MTV Awards und ein Grammy, und sie ist die einzige weibliche Künstlerin, die in fünf aufeinanderfolgenden Jahrzehnten ein Nummer-1-Album im Vereinigten Königreich platzieren konnte. In vielerlei Hinsicht steht sie allein in der Popwelt – eine Superstar-Künstlerin, die durch ihre ständigen Neuerfindungen und Erkundungen fest in der Gegenwart verwurzelt ist und gleichzeitig einen Großteil unserer kollektiven Vergangenheit definiert und zelebriert.
Vermutlich hatten die meisten von uns in ihrer Kindheit Hörspielkassetten, deren Inhalt sie nach monatelangem Immer-wieder-hören nahezu auswendig mitsprechen konnten. Bei mir waren es „Pippi Langstrumpf“, „Räuber Hotzenplotz“ und „Paddington“. Irgendwann kamen natürlich auch „Die drei ???“ dazu und nahmen breite Räume des Regals ein, allerdings im Buchformat. Ein Audio-Freund war ich in dieser Phase nicht mehr. Schade eigentlich, wie ich während der Aufführung des Vollplaybacktheaters (kurz: VPT) in der Trierer Europahalle feststellen durfte.
Gegründet wurde die Truppe 1997 in Wuppertal und es ist ihr Markenzeichen, die Hörspiele lippensynchron als Theaterstück nachzuspielen. Hört sich im ersten Moment ziemlich langweilig an. Doch das ist es keineswegs. Man muss die Show einfach mal gesehen haben, um mitreden zu können. Gelegenheit gab es vergangenen Montag in der Europahalle Trier mit „Die drei ??? und der heimliche Hehler“, einem Klassiker unter den Hörspielen der ersten Stunde (nach offizieller Zählung: Folge 37). Vielerorts sind die Shows ausverkauft, so auch in Trier, wo sich Fans aller Generationen – von Kindern bis Senioren – eingefunden hatten.
Die eigentliche Story in Kurzform: Das Verschwinden des fünfjährigen Teddy bringt einige Ungereimtheiten mit sich. Welches Geheimnis birgt eine Zimmerflucht des seit Jahren geschlossenen Hotels „Mermaid Inn“? Wer macht sich an zahlreichen Kunstgegenständen zu schaffen? Die drei ??? setzen alles daran, den kleinen Jungen wiederzufinden, und dem heimlichen Hehler sein Handwerk zu legen.
Mit Schauspielern, die altersmäßig kaum zu Justus Jonas, Bob und Peter passen, aber deren jugendliches Gehabe perfekt nachspielen, ging es zügig in die originale Geschichte. Doch man durfte sich darüber hinaus auf einige Kuriositäten einstellen, denn das eigentliche Hörspiel wurde mit vielen witzigen Elementen aufgepeppt. Grandiose Musik- und Tanzeinlagen brachten die Halle regelrecht zum Beben. Man brachte Elemente aus „Baywatch“ und „Der weiße Hai“ mit ein. Selbst das bekannte Weihnachtsstück „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ wurde gekonnt verwurstet. Außerdem tauchten mit John Sinclair und Sherlock Holmes noch andere bekannte Detektive aus der fiktiven Roman- und Hörspielwelt im Geschehen auf. Vor allem die ältere Generation, die in den 80er und 90er Jahren sozialisiert wurde, hatte an den Anspielungen und grandiosen Ideen hörbar Freude.
Alles in allem war die Live-Umsetzung ein perfekter Spaß und das Geschehen wurde im Verlauf des Stücks immer schillernder. Die Kulissen waren ständig in Bewegung und ein Teil der Geschichte fand erzählerisch auf einem LCD-Bildschirm statt, wobei man gekonnt und nahtlos zwischen Film- und Bühnenhandlung wechselte, was die ausgereifte Choreographie der Schauspieler deutlich machte. Trotz aller Irrungen und Wirrungen fand die Story ihren regulären Abschluss in der Lösung des Falls. Die Schauspieltruppe wurde mit jubelndem Applaus gefeiert und eine verdiente Zugabe führte die Zuschauer in die Welt von „Findet Nemo“. Auch dazu gab es wieder Begeisterungsstürme. Bleibt zu hoffen, dass diese coole Mannschaft auch in Zukunft auf der Bühne aktiv bleibt und die Europahalle Trier in Kürze mit einer neuen Idee rockt. Man darf gespannt sein.
Zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum 2023 veröffentlicht die deutsche Gitarren-Legende Siggi Schwarz ein neues 3CD-Album mit dem Titel „50 Years Of Rock’n’Roll – Live & Rare“. Das Set bietet ein Staraufgebot an beteiligten Musikern und viele unveröffentlichte Live- und Studioaufnahmen. Es sind einzigartige und rare Mitschnitte von besonderen Konzerten. So zum Beispiel Konzertausschnitte mit seiner Band und Ex-Manfred Mann’s Earth Band-Sänger Chris Thompson vom Sommer 2005, von einem Auftritt mit dem Ex-Climax Blues Band-Gitarristen Pete Haycock, im Vorprogramm von „ZZ Top“ im Sommer 2009 und von Clubkonzerten mit Ex-Peter Maffay-, Frumpy- und Atlantis-Gitarristen Frank Diez von 2003 bzw. 2019, sowie von einem Gig mit dem Ex-Scorpions- und UFO-Gitarristen Michael Schenker von 2004.
Weiterhin bietet das Set unveröffentlichte Studioaufnahmen mit Chris Thompson und Schlagzeug-Legende Pete York (Ex-Spencer Davis Group) von 2008 und weiteres Material zusammen mit den Toto-Musikern Bobby Kimball und Steve Lukather, dem Ex-„Smokie“ Sänger Chris Norman, dem Ex-Tina Turner Gitarristen Laurie Wisefield, dem Gitarristen Geoff Whitehorn (Procol Harum), dem Ex-Whitesnake- und Gary Moore-Bassisten Neil Murray und „Lake“-Gitarrist Alex Conti – sowie weiteren großartigen Musikern. Die insgesamt 43 Titel mit nahezu vier Stunden Musik präsentieren großartige Interpretationen von Klassikern wie zum Beispiel „Blinded By The Light“, „Tobacco Road“, „Woodstock“, „All Along The Watchtower“, „Mighty Quinn“, „Wishing Well“, „Ain´t No Sunshine“, „Doctor, Doctor“ oder „Can´t Get Enough“.
Von Siggi Schwarz wurden fünfzehn Alben mit seiner Musik und mehrere Compilations veröffentlicht. Er wirkte als Gitarrist auf über fünfzig weiteren Tonträgern mit und war als Produzent an mehr als dreißig Veröffentlichungen beteiligt. Mit seinem Symphonic-Rock-Projekt „Milestones of Rock – Rock meets Classic“ veröffentlichte er zwei Alben mit seinen eigenen Arrangements und spielte seit 2015 über 50 Konzerte mit unterschiedlichen Sinfonikern und Philharmonie Orchestern.
Als Produzent und Gitarrist von Gitarrenlegende Michael Schenker (ex Scorpions, UFO, MSG), Chris Thompson (ex Manfred Mann’s Earthband), Chris Norman (ex Smokie), Bobby Kimball (The Voice Of TOTO), Serienfilmschauspieler und Sänger Wolfgang Fierek, Andreas Kümmert (The Voice of Germany) feierte Siggi Schwarz internationale Charts-Erfolge.
2023 veröffentlichte Siggi Schwarz auch seine Autobiographie mit dem Titel „Rock’n’Roll Road“ mit vielen spannenden Geschichten aus seinem Leben und seinen Tätigkeiten als Gitarrist, Musik-Produzent, weltweit bekannter Gitarren-Spezialist, Gitarren-Verstärker-Hersteller, Konzertveranstalter und Freund vieler Rockstars.
Der Komponist Franz Schubert (1797 – 1828) war übrigens der Ur-Ur-Ur-Großonkel von Siggi Schwarz.
Die Rockband aus Chicago existiert schon seit fast dreißig Jahren und hat eine Reihe respektabler Alben auf den Markt gebracht. Dabei waren WILCO immer für eine Überraschung gut. Während man sich anfangs alternativer Countrymusik verschrieben hatte, gab es mit Beginn des neuen Jahrtausends unter anderem das elektronisch-psychedelische Experiment „Yankee Hotel Foxtrot“ (2002), das überaus erfolgreich war. Inzwischen hat man sich dem folkigen Pop zugewandt, dabei aber die experimentellen Klänge nicht vergessen. Die Band um den Sänger und Songwriter Jeff Tweedy ist bekannt für ihre kreative Herangehensweise an Musik und ihre Fähigkeit, verschiedene Klanglandschaften zu erkunden.
„Ich bin der Cousin der Welt“, erzählt Frontmann Tweedy zum aktuellen Werk. „Ich fühle mich nicht wie ein Blutsverwandter, aber vielleicht bin ich ein angeheirateter Cousin“. Ob das ausreicht, den Zustand der Welt zu beschreiben? Das psychedelisch anmutende Bild einer von Eiszapfen umsäumten Pflanze auf dem Cover führt in die richtige Richtung: Die Klanglandschaften wirken wie ein eindrucksvolles Gemälde.
Melancholisch startet „Infinite Surprise“ mit sphärischen Melodien und verträumten polyphonen Vocals, die sich zum Albtraum steigern. Entspannter klingt da schon „Ten Dead“ mit tiefer Bassstimme und einer heimeligen Melodie. „Levee“ und „Invicted“ sind akustisch ausgerichtet und liefern bestechende Rhythmen – äußerst eingängig. „Sunlight Ends“ wendet sich hingegen elektronischen Klängen zu, die von einer gewissen Nervosität geprägt sind.
Der Titelsong führt zum rockigsten Moment des Albums, das dann schräg und berauschend mit akustischer Melancholie („Pittsburgh“) sowie den zwei akustisch-melodischen Krachern „Soldier Child“ und „Meant To Be“ ausklingt. WILCO können sich auch in poppigen Gefilden sicher bewegen und legen hier mal wieder ein solides Album vor, das sie von ihrer besten Seite zeigt. Die weibliche Herangehensweise der walisischen Musikerin Cate Le Bon als Produzentin hat dem Werk hörbar gut getan.
Celina Bostic ist eine außergewöhnliche Künstlerin. Eine, die sich entschieden hat, nicht mehr alles hinzunehmen – wie man so schön sagt: um des lieben Friedens willen – sondern den Mund aufmacht. Die Single „Nie wieder leise“ war 2020 ein selbstbewusstes und authentisches Statement, das vom Tod von George Floyd beeinflusst war. Der Anti-Rassismus-Song ist zu einem ein wichtiges Signal für Diversität und die „Black Lives Matter“ Bewegung geworden. Er wurde unterstützt von über vierzig schwarzen Celebrities wie Samy Deluxe, Nura oder Teddy Teclebrhan. Zum anderen ist es aber auch ein einfach wundervoller Song mit einem fantastischen, mehrstimmigen Arrangement und A-cappella-Klängen, die sich zur grandiosen Hymne steigern.
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Kein Wunder, dass auch ihr drittes Soloalbum diesen Titel trägt. Celina Bostic hat eine lange Karriere hinter sich. Sie war mit Udo Lindenberg, Max Herre und Farin Urlaub unterwegs. Zeitweise hat sie gar zum „Racing Team“ des Ärzte-Gitarristen gehört. Eigene Projekte gab es mit der Band Sedoussa und dem Rapper Maeckes, doch seit 2006 ist sie vor allem als Solokünstlerin tätig.
Celina singt gern über Themen, die für viele ein Tabu sind. „A.B.B.“ ist die Abkürzung für „After Baby Body“ und erzählt von der dramatischen Veränderung des weiblichen Körpers nach einer Geburt. In „Schlechter Tag“ zelebriert sie regelrecht die schlechte Laune und „Die Resilienz“ funktioniert als Hymne für alle, die Stärkung nach einem Schicksalsschlag suchen.
Musikalisch nutzt Celina schöne, poppige Melodien, harmonische Chöre und gerne auch Body Percussion, um ihre Songs in Szene zu setzen. Dabei gibt es eindringliche und auch durchaus aggressive Momente. „Winter“ behandelt gesellschaftskritische Themen wie die soziale Kälte, verpackt in unscheinbare Worte: „Der Winter naht / Und mit ihm eine Kälte mir bis dato unbekannt / Und glaubt man den Gerüchten nicht nur hier in diesem Land“.
„Nie wieder leise“ wirkt als kompaktes Album mit Tiefgang. Celina hat etwas zu sagen, und sie soll bitte nicht damit aufhören!
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Mit ihrem brandneuen Track “Atomic City“ feiern U2 den magnetischen Zeitgeist des Post-Punk der 70er Jahre. Aufgenommen wurde die Single in Los Angeles und erscheint passend vor den anstehenden Terminen der Band im Sphere in Las Vegas, wo sie ihr bahnbrechendes Album “Achtung Baby“ aus dem Jahr 1991 feiern.
“Atomic City“ bezieht sich nämlich auf die Stadt Vegas und beinhaltet neben dem cleveren Spitznahmen auch eine Anspielung auf Blondie, deren bahnbrechende Arbeit die Band inspirierte und beeinflusste. Der Frontmann Bono selbst sagt über die Single: “Es ist ein Liebeslied an unser Publikum: ‘where you are is where I’ll be’“.
Das dazugehörige Musikvideo wurde unter der Regie von Ben Kutchins gedreht und zeigt U2s nächtlichen Überraschungsauftritt des Songs in Downtown Las Vegas letzter Woche.
Entdecke hier das Video zu “Atomic City“:
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Unglaubliche 30 Jahre ist es schon her, dass U2 ihr wegweisendes Album “Zooropa” herausgebracht haben. Am 06. Juli 1993 veröffentlichte die irische Rockband ihr achtes Studioalbum, das sie innerhalb von nur sechs Wochen komplett aufgenommen und damit das schnellste Album aller Zeiten produziert haben. Im Juli erschien die Neuauflage des Songs “Lemon”, den Frontmann Bono für seine verstorbene Mutter geschrieben hat. Sie hatte oft ein lemonengelbes Kleid an, eine Erinnerung, die ihm im Gedächtnis blieb und Bono zum Text von “Lemon” inspirierte.
Zudem wird im Oktober die Neuauflage ihres grammygekrönten Albums auf farbigem Vinyl erscheinen. Die 30TH Anniversary Version von “Zooropa” ist mit den original Albumtracks in der Remaster-Version bestückst und enthält exklusives Bonusmaterial wie zusätzliche Mixe und tolle Fotos von U2. Das Ganze wird auf zwei wunderschönen Gelb-transparenten LPs erscheinen und kann ab sofort hier vorbestellt werden – Happy Anniversary, U2!
Die Hörspiel-Reihe „Gruselkabinett“ erscheint bereits sei fast zwanzig Jahren beim Label Titania Medien. Geschrieben für Jugendliche und Erwachsene werden dort in mittlerweile 185 Folgen klassische Themen phantastischer Literatur neu aufbereitet. Dabei stützt man sich auf Werke teil sehr bekannter Autor*innen wie Bram Stoker, Robert Louis Stevenson, Edgar Allan Poe, Mary W. Shelley, H. P. Lovecraft, Robert E. Howard, Alexandre Dumas und Arthur Conan Doyle. Es dreht sicht also gerne mal um Dracula, Frankenstein und Sherlock Holmes, aber durchaus auch um sehr literarische Themen wie Theodor Storms „Schimmelreiter“, mit dem sich viele Schüler*innen schon in den Deutsch-Klassen quälen mussten.
Im aktuellen Hörspiel geht es um eine typische Lovecraft-Geschichte mit dem Titel „Die Musik des Erich Zann“. Die Kurzgeschichte des Gruselmeisters wurde 1921 geschrieben und 1922 erstmals veröffentlicht. Zum Inhalt: Seltsame, beunruhigende Streicherklänge ertönen Nacht für Nacht aus dem Mansardenzimmer eines baufälligen Hauses in der Rue d‘Auseil. Was hat es mit dem stummen Musiker auf sich, der nie Besuch bekommt und das einzige Giebelfenster stets geschlossen hält? Ein junger Student beschließt, das Geheimnis zu ergründen…
Das 48minütige Hörspiel enthält starke und düstere musikalische Elemente – passend zum Thema. Die Geschichte wird von einer Erzählstimme getragen, aber auch in Dialogen von unterschiedlichen Sprechern erzählt. Mit Hintergrundgeräuschen und Spannungselementen ist die Geschichte hervorragend produziert. Übernatürliche Elemente spielen eine große Rolle und verleihen der Story ein geheimnisvolles Flair. Wie die meisten Geschichten des Gruselkabinetts ist auch diese Folge für Freunde von Mystery- und Suspense-Erzählungen ohne Splatter sehr empfehlenswert.
Die Kindermusik-Reihe „Unter meinem Bett“ erscheint schon seit vielen Jahren im Oetinger Verlag und liefert handgemachte Singer-Songwriter-Musik für Kinder, die auch Eltern gerne hören. Nach der siebten Episode folgte ein „Best of“ Album, doch mit Nummer 8 gibt es jetzt wieder fantastisch gute neue Songs von den besten deutschen Bands und Künstler*innen. Mit an Bord sind Alex Mayr, Wilhelmine, Antje Schomaker, Bruckner, Francesco Wilking, Lotte und viele mehr.
Die bisherigen Alben versammeln die besten Singer-Songwriter*innen, um in verschiedenen Stilen mit mal witzigen, mal nachdenklichen und dabei immer klugen Texten mitten aus dem Alltag moderner Familien zu erzählen. Auch die neuen Themen sind so vielfältig wie ein Kinderleben und könnten auch den Kleinsten im Vorschulalter sowie ihren älteren Geschwistern gut gefallen.
Alex Mayr singt in „Raus“ mit starker Rockstimme von Gefühlen aller Art. Sven van Thom behandelt mit „Du guckst ja gar nicht“ ein Thema, das man heutzutage allzu oft beobachtet: Eltern starren aufs Handy, statt ihre Kinder und deren kleine Abenteuer zu beachten. Bruckner besingen schwungvoll die „Wohnung mit Balkon“ und Lotte macht gemeinsam mit Moritz Krämer die Welt „Bunt“.
Wundervoll finde ich „Chamäleon oder ich entscheide mich nie“ von Wilhelmine, bei dem sich die Künstlerin dem Thema Anpassung widmet. Ebenso cool ist das groovige „Ich bin wichtig“, das Antje Schomaker mit einer Kindergruppe interpretiert und mit ihnen gemeinsam deren Selbstbewusstsein stärkt.
Was auffällt: In allen Fällen haben die Künstler*innen die Songs selbst geschrieben oder daran mitgewirkt. Gerade das macht „Unter meinem Bett 8“ zu einem außergewöhnlichen Album, das den Geschichten und Themen ebenso wie der Musik viel Tiefe verleiht. Ein authentisches Liederalbum, das sich nicht bei Kindern anbiedern will.
Mit der Single „Ghosts Again“ geht der Albumveröffentlichung von „Memento Mori“ schon jetzt das erste Vorab-Outtake voraus. „Ghosts Again“ war im vergangenen Oktober bereits während eines geheimen Previews im Rahmen des exklusiven „Memento Mori“-Tourankündigungs-Events in Berlin zu hören und stellt schon jetzt nicht weniger als einen lupenreinen Depeche Mode-Klassiker dar: Dave Gahans bilderstarke Lyrics wie „wasted feelings, broken meanings… a place to hide the tears we cry” verbinden sich über einem erhebenden, optimistischen Groove mit einer hypnotischen Gitarrenfigur von Martin Gore.
„Ghosts Again“ ist ab sofort auf sämtlichen digitalen Streamingdiensten sowie als Instant-Grat bei Pre-Saves und Vorbestellungen von „Memento Mori“ verfügbar. Das Album wird in folgenden Formaten veröffentlicht: (exklusive) 2LP-Vinyl, Kassette sowie in digitaler Form.
„Für mich fängt GHOSTS AGAIN das perfekte Gleichgewicht zwischen Melancholie und Freude ein“, so Gahan. „Es kommt nicht allzu oft vor, dass wir einen Song aufnehmen, den ich mir nicht nur immer und immer wieder anhören kann – ich freue mich auch riesig, ihn mit der Welt teilen zu dürfen“, ergänzt Gore.
Für die visuelle Umsetzung von „Ghosts Again“ zeichnet sich einmal mehr der langjährige Depeche Mode-Kollaborateur und Artwork-Designer Anton Corbijn verantwortlich, der auch das Albumcover von „Memento Mori“ geschaffen hat. Corbijns außergewöhnliche visuelle Übersetzung in nüchternen und doch satten Monochrom-Tönen ist hier zu sehen:
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„Memento Mori“ stellt Depeche Modes insgesamt 15. Studioalbum dar, während Gahan und Gore nach dem tragischen Tod von Bandmitgründer Andrew „Fletch“ Fletcher im Jahr 2022 den ersten Longplayer in zweiköpfiger Besetzung vorlegen. Produziert von James Ford mit Unterstützung von Marta Salogni reifte „Memento Mori“ während der Frühphase der weltweiten Covid-Pandemie heran; eine Periode, die auch einen thematischen Einfluss auf die Songs hatte.
Die 12 Albumtracks schlagen die Brücke zwischen einer Vielzahl von Stimmungen und musikalischen Texturen – angefangen beim bedrohlichen Opener bis zur Auflösung am Schluss spannt sich das Gefühlsspektrum von Paranoia und Besessenheit bis hin zu psychischer Befreiung und Freude sowie zahllosen emotionalen Zwischentönen. Hier die vollständige Tracklist von „Memento Mori“:
My Cosmos Is Mine Wagging Tongue Ghosts Again Don’t Say You Love Me My Favourite Stranger Soul With Me Caroline’s Monkey Before We Drown People Are Good Always You Never Let Me Go Speak To Me
Die von Live Nation präsentierte Konzertreise stellt die erste Depeche Mode-Tour seit mehr als fünf Jahren sowie die 19. Tour der Band insgesamt dar. Der Tourstart findet am 23. März in Form einer besonderen Reihe nordamerikanischer Arena-Konzerten statt, in deren Rahmen Depeche Mode im New Yorker Madison Square Garden, dem United Center in Chicago, dem Kia Forum in Los Angeles, der Scotiabank Arena in Toronto sowie anderen Metropolen Station machen.
Ab dem 16. Mai werden Depeche Mode zu Gast in europäischen Stadien wie dem Pariser Stade de France, dem San Siro Stadium in Mailand oder dem Twickenham Stadium in London sein. Hierzulande werden die Engländer in Leipzig, Düsseldorf, München, Frankfurt und Berlin zu erleben sein. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden in vielen Ländern Zusatzshows eingeplant. Weitere Informationen unter www.depechemode.com.
Mit über 100 Millionen verkaufter Tonträger und einem weltweiten Livepublikum von mehr als 35 Millionen begeisterter Fans stellen Depeche Mode einen in ständiger Weiterentwicklung befindlichen und bahnbrechenden musikalischen Impulsgeber dar. Als eine nicht mehr aus der populären Musik wegzudenkende Inspiration für Fans, Kritiker und Künstlerkolleg:innen gleichermaßen schlagen Depeche Mode mit dem Album „Memento Mori“ sowie der folgenden Tour das nächste Kapitel auf, in dem sie ihr unvergleichliches und lebendiges Vermächtnis fortschreiben.
„Memento Mori“-World Tour 2023:
23. März – Sacramento, CA – Golden 1 Center
25. März – San Jose, CA – SAP Center
28. März – Los Angeles, CA – Kia Forum
30. März – Las Vegas, NV – T-Mobile Arena
02. April – San Antonio, TX – AT&T Center
05. April – Chicago, IL – United Center
07. April – Toronto, ON – Scotiabank Arena
09. April – Quebec City, QC – Videotron Centre
12. April – Montreal, QC – Centre Bell
14. April – New York, NY – Madison Square Garden
16. Mai – Amsterdam, NL – Ziggo Dome
18. Mai – Amsterdam, NL – Ziggo Dome
20. Mai – Antwerp, BE – Sportpaleis Antwerpen
23. Mai – Stockholm, SE – Friends Arena
26. Mai – Leipzig, DE – Leipziger Festwiese
28. Mai – Bratislava, SK – Národný Futbalový Štadión
31. Mai – Lyon, FR – Groupama Stadium
02. Juni – Barcelona, ES – Primavera Sound Festival
04. Juni – Düsseldorf, DE – Merkur Spiel-Arena
06. Juni – Düsseldorf, DE – Merkur Spiel-Arena
09. Juni – Madrid, ES – Primavera Sound Festival
11. Juni – Bern, CH – Stadion Wankdorf
14. Juni – Dublin, IE – Malahide Castle
17. Juni – London, UK – Twickenham Stadium
20. Juni – München, DE – Olympiastadion
22. Juni – Lille, FR – Stade Pierre Mauroy
24. Juni – Paris, FR – Stade de France
27. Juni – Kopenhagen, DK – Parken
29. Juni – Frankfurt, DE – Deutsche Bank Park
01. Juli – Frankfurt, DE – Deutsche Bank Park
04. Juli – Bordeaux, FR – Matmut Atlantique
07. Juli – Berlin, DE – Olympiastadion
09. Juli – Berlin, DE – Olympiastadion
12. Juli – Rom, IT – Stadio Olympico
14. Juli – Mailand, IT – San Siro
16. Juli – Bologna, IT – Stadio Renato Dall’Ara
21. Juli – Klagenfurt, AT – Wörthersee Stadion
23. Juli – Zagreb, HR – Arena Zagreb
26. Juli – Bukarest, RO – Arena Națională
28. Juli – Budapest, HU – Puskás Aréna
30. Juli – Prag, CZ – Letňany Airport
02. August – Warschau, PL – PGE Narodowy
04. August – Krakau, PL – Tauron Arena
06. August – Tallinn, EE – Tallinna Lauluväljak
08. August – Helsinki, FI – Kaisaniemen Puisto
11. August – Oslo, NO – Telenor Arena
Der Fußboden klebt. Es riecht nach altem Schweiß und schalem Bier. Deine Freunde und Freundinnen wollen noch weiter, du willst eigentlich seit drei Bier nach Hause. Doch dann knallt ein fremder Blick direkt in dein Herz…
Geschichten, die nur das echte Leben schreiben kann. Davon können BETONTOD, die zu den populärsten Vertretern der hiesigen Punkrock-Szene zählen, nach 30 Jahren so einige erzählen. Manche würde man lieber vergessen, an andere erinnert man sich gerne zurück. Und hin und wieder passiert was, worüber man einen Song schreiben muss. Wie „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“. Doch sorgen wir erstmal für ein wenig Kontext.
Wer sich in den letzten drei Jahrzehnten auch nur ansatzweise mit deutschsprachigem Punkrock befasst hat, der kam an BETONTOD nicht vorbei. Anfang der Neunziger im beschaulichen Rheinberg gegründet („In einer lauen Sommernacht auf der Parkbank“, lacht Gitarrist Frank „Eule“ Vohwinkel. „Glaubt dir heute auch keiner mehr“) landen Alben wie „Traum von Freiheit“, „Revolution“ oder das erst 2021 veröffentlichte „Pace per Sempre“ regelmäßig auf vorderen Positionen der Charts. Und auch live sind Vohwinkel, Sänger Oliver Meister, Gitarrist Mario Schmelz, Bassist Adam Krosny und Schlagzeuger Maik Feldmann längst in den großen Konzerthallen angekommen. Mehr noch: Selbst auf den größten nationalen Festivals wie dem Wacken Open Air oder Hurricane/Southside gehören BETONTOD zu den Stammgästen und begeistern regelmäßig zehntausende.
Mit „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“, der (streng genommen) zweiten Auskopplung aus dem aktuellen Album „Zeig dich!“ (VÖ: 26. Mai 2023), haben BETONTOD einen der mitreißendsten Songs ihrer Karriere geschrieben. Treibend, mit krachenden Gitarren und einer Mörder-Hookline. In unter dreieinhalb Minuten. Und trotzdem eindeutig in der eigenen musikalischen Sozialisation (irgendwo zwischen Sex Pistols, Die Toten Hosen und Slime) verwurzelt. Oben drauf dann als kleiner Farbtupfer mit ein paar Bläsern garniert, fertig. So geht Stadion-Punk, Punkt!
Es muss ein denkwürdiger Abend gewesen sein, von dem „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“ handelt. Doch es geht nicht um etwas profanes, wie ein verkatertes „Nie wieder“ am Morgen nach der Sauferei. Sondern um ein Gefühl, das wie ein Blitz durch deinen Körper und Seele rast und dich nicht mehr loslässt. Dass du dann trotzdem im Suff die Nummer verlierst, die man dir mitgegeben hat – geschenkt. „Hamburg ist – genau wie Berlin – eine unserer Herzensstädte“, erklärt Frank. „Aber warum uns da immer solche Sachen passieren, weiss ich auch nicht“, schmunzelt er.
Schon Johnathan Frakes hat in der TV-Show „X-Factor: Das Unfassbare“ die Frage gestellt, die jetzt unter den Nägeln brennt: „Ist diese Geschichte wirklich so passiert, oder ist sie frei erfunden?“. Und das wollen wir jetzt auch wissen. „Also da war ein Kumpel mit dabei. Der hat das alles mit erlebt“, schmunzelt Frank. Es gäbe da nur ein Problem: „Wir haben auch seine Nummer verloren, du kannst ihn jetzt also nicht selbst fragen. Zumindest nicht jetzt direkt“.
Ganz ehrlich: Es ist in Wahrheit völlig egal, ob die Story stimmt oder nicht. Denn ein toller Song ist ein toller Song ist ein toller Song. Denn „Nie mehr St. Pauli ohne dich“ ist ein moderner Punkrock-Song, der nicht nur am Millerntor, auf der Reeperbahn oder in der Hafenstraße funktioniert. Denn das Gefühl lässt sich an jeden Ort transportieren. Oder wie Frank sagt „Wenn et dich trifft, ist alles andere egal. Da machste nix“. Fakt ist: „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“ ist die Punkrock-Hymne des Jahres, Ende der Durchsage.
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Am 24. Februar jährt sich der Tag des Überfalls auf die Ukraine durch Russland zum ersten Mal. „Was kann ich in dieser Lage konkret für ukrainische Künstler tun?“ fragte sich Schiller-Mastermind Christopher von Deylen und hatte eine Idee: Ein Musikvideo gedreht in Kyiv!
„Natürlich klang es zunächst wie Irrsinn. Wie soll man mit Stromausfällen, ohne Equipment und bei täglich möglichem Luftalarm ein Musikvideo drehen?“ erzählt von Deylen. Aber nachdem er Freunde in Kyiv anrief und ihre Begeisterung für die Idee spürte, war klar, dass es schwierig, aber möglich war.
„Empire of Light zeigt, wie das Leben in Kyiv aktuell ist“, erläutert Regisseur Igor Kuleshyn. „Ein junges Paar sucht Schutz vor den Luftangriffen im Keller. Es ist kalt und dunkel, aber durch die Liebe, die die beiden füreinander empfinden, schaffen sie es die Zeit zu überstehen.“ Passenderweise sind die beiden Protagonisten Volodymyr Marchuk und Kateryna Kurman auch im echten Leben ein Paar, das genau diese Geschichte selbst täglich erlebt und dadurch besonders nachfühlbar tänzerisch darstellt.
Mit Schiller gab Christopher von Deylen in der Vergangenheit einige Konzerte in Kyiv. Daher kennt er viele Menschen vor Ort und hat eine besondere Verbindung zur Ukraine. „Es ist mir wichtig, auch in diesen Zeiten den kreativen Austausch über Landesgrenzen hinaus am Leben zu halten“, erzählt er. Mit dem Video ist es ihm gelungen, ein Stück Normalität in die Ukraine zu tragen, und zu zeigen, dass es dort auch in Kriegszeiten weiter kulturelles Leben gibt und dies unbedingt gefördert werden muss.
„Empire of Light“ ist die erste Single aus dem kommenden Schiller Album „Illuminate“. Mit acht Nummer-1-Platzierungen, zahllosen Gold- und Platinauszeichnungen sowie weltweiten Tourneen ist Schiller seit Jahren Deutschlands bekanntester Elektronik-Künstler. „Illuminate“ erscheint am 10. März 2023 zum 25-jährigen Jubiläum bei Nitron/ Sony Music.
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David Rhodes begann mit elf Jahren das Gitarrespielen und übte sich zunächst in Coverversionen. Mit 23 startete der Singer/Songwriter aus Hitchin im britischen Hertfordshire eine Karriere mit eigenen Songs. Neben einer Vielzahl von EPs ist 2015 sein Debütalbum erschienen. Für den Nachfolger ließ er sich acht Jahre Zeit, was sicher auch dem Lockdown geschuldet ist.
Nach der Veröffentlichung von „Wishes“ im Jahr 2015 tourte Rhodes mit Künstlern wie Sam Smith, Hozier und George Ezra auf der ganzen Welt, anschließend zog er sich eine Weile aus der Musik zurück. Zusammen mit seiner Frau gab Rhodes während des Lockdowns jeden Tag von zu Hause aus eine Coversong über seine sozialen Kanäle auf Instagram TV und TikTok zum Besten, um mit seinen Fans in Kontakt zu bleiben.
„Friends Like These“ ist eine Kollektion von persönlichen Tracks, die von Liebe, Verlust, Freundschaft und Hoffnung erzählen, verstärkt von Davids charmanter Stimme. Da finden sich sehr ruhige, emotionale Stücke wie der atmosphärische Titelsong, die mit energischem Pathos vorgetragen werde. Rhodes‘ Stimme kann einen einfach nicht kalt lassen – so authentisch und ehrlich wie sie klingt.
Ob er sich wie in „The Love I Give“ mit chorischen Passagen verstärkt oder in „No Words“ seine ganze Melancholie reinlegt – er weiß stets zu bewegen. Bei „Good To You“ schwelgt er in hohen Tonlagen. „Even When It Hurts“ und „Satellite“ kommen mit akustischer Leichtigkeit. Rhodes kann locker allein zur Gitarre bestehen, doch die meisten Stücke sind stark ausproduziert. Selbst elektronische Klänge wie in „Suffering“ kommen absolut emotional.
Sehr hymnisch liefert „Blue As Forget Me Nots“ starke Klänge, während der Abschluss „Drink To This“ die Hörer wieder nachdenklich zurücklässt. Das Album umfasst zehn Songs und 35 herzzerreißende Minuten. Ein ruhiges, homogenes Werk mit großartigen Momenten, die man am besten nicht auseinander pflückt.
Rhodes selbst sagt dazu: „FRIENDS LIKE THIS wurde in einer Nacht voller Gedanken und Träume oder Konversationen mit engen Freunden geboren, während wir uns über persönliche Traumata austauschten und versuchten, mit den Gefühlen umzugehen, die wir alleine nicht verarbeiten konnten. Das Album ist musikalisch breitgefächert und ein wenig chaotisch und ich habe das Gefühl, dass es eine Widerspiegelung meiner Erfahrungen ist, die ich über die letzten Jahre gemacht habe. Ich bin endlich auf dem richtigen Weg, umgeben von guten Freunden und guten Menschen.
Ich möchte, dass das Album über das hinauswächst, was ich dachte, was es werden sollte. Ich will, dass es gehört wird und Erkenntnis, Freundschaft und Hoffnung feiert. Meine engen Freunde befinden sich überall auf dem Album – ohne sie würde ich nicht existieren. Es hat einen Moment gebraucht, um an den Punkt zu gelangen, aber in so einer chaotischen Welt habe ich das Gefühl, dass wahre Schönheit und Klarheit in den Pausen entstehen.“
Die Hommage an gute Freunde in schweren Zeiten ist absolut gelungen. Wer das live genießen möchte, hat vier Möglichkeiten in Deutschland – Februar 2023: