Während Ex-Bandkollege Harry Styles aktuell auf triumphaler „Together, Together“ Tour durch Europa zieht, backt Niall Horan doch deutlich kleinere Brötchen. Er startete nach dem Ende von One Direction 2016 seine Solokarriere und hat aktuell sein viertes Album veröffentlicht. Mit smarter Stimme interpretiert er auf „Dinner Party“ Balladen und Popsongs, die auch mal leicht rockig ausfallen können.
Der Titelsong “Dinner Party” wurde von einem wundervollen, intensiven und einzigartigen Abend inspiriert: “Es war ein Abend bei einer einfachen Dinner Party, der mein Leben verändert hat. Nachdem ich den Song geschrieben hatte, wurden die Worte ‚Dinner Party‘ zum Kernstück des restlichen Albums. Dieser einmalige Moment, für den ich dankbar bin, und für alles, was nach dieser Nacht kam.”
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Mit dem neuen Projekt richtet Horan den Blick auf die großen und kleinen Momente des Lebens. Das Album vereint Themen wie Liebe, Intimität, Angst, Verlust und Hoffnung und versteht sich als Rückblick auf die Vergangenheit sowie als bewusster Schritt in die Gegenwart. Der Singer-Songwriter hatte vor zwei Jahren zwei umfassende Live-Alben veröffentlicht, die während seiner Welttournee zum Studioalbum “The Show” entstanden, das Platz 1 in den US-Billboard-Charts sowie in UK, Irland, Australien, Neuseeland, Holland und Belgien erreicht hat.
Ob die warmen Klänge wirklich das Ende einer Ära einläuten? Eher nicht! Niall bleibt eine Konstante im Popgeschäft, mit der man rechnen muss. Die Deutschland-Tour startet im Oktober!
NIALL HORAN Live
07.10.2026 Hamburg
08.10.2026 Berlin
13.10.2026 Köln
31.10.2026 München
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Pom Femme, bestehend aus Michelle Amkoff und Philippa Magnusson, veröffentlichen nach „Sunny Side Up“ ihre neue Single „Love Junkie“, eine pulsierende Vintage-Rock Single, in der die Sehnsucht nach Leidenschaft, Chaos und dem Rausch des Verliebens im Mittelpunkt steht. Nach dem Gute-Laune Track „Sunny Side Up“ betritt das Duo damit eine eher Rock-orientierte Welt.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
„The song is an afterparty indulgence of longing love. We wanted to reflect that in the visuals as well, a tribute to a time when profile photos were crafted with intention, nerve, and a genuine, yearning desire to actually be seen“, sagen Pom Femme.
„Love Junkie“ bewegt sich zwischen Einflüssen des britischen Rocks der 90er Jahre, der pianodominierten Ära der Rolling Stones und dem Erbe des schwedischen Prog, ohne dabei den dekadenten Vintage-Pop aus den Augen zu verlieren, der zum Markenzeichen des Duos geworden ist.
Das Debüt-Album von Pom Femme wird im Oktober 2026 über Bolero Records erscheinen.
Nach „OK“, „A Night At The Rififi Bar“ und „There’s Waldo“ erschien am Freitag endlich das neue Album „Minus The Magic“ von Get Well Soon. Passend dazu erscheint zum Track „The 4:3 Days“ ein neues Video.
„The 4:3 Days“ beschriebt die exakte Situation, in der Konstantin Gropper alias Get Well Soon beschlossen hat, einen Ferienjob zu suchen, um das Geld für seine erste ordentliche Gitarre zu verdienen. Vielleicht geht es auch um das allgemeine Lebensgefühl in der großen Ära der Videotheken. Ein bisschen Nostalgie steckt hier schon drin. Aber es weint ja niemand vergangenen Tagen voller Hautunreinheiten und Übernachtungsparties mit biergetränkten Schlafsäcken nach. Es geht um die Frage: Wo beginnt der Weg da hin, wo wir heute sind? Und da die Gitarre nach 20 Jahren Get Well Soon immer noch nicht am Nagel hängt, ist dieser Song, die reine Euphorie.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Auf „Minus The Magic“ widmen sich Get Well Soon (ob sie wollen oder nicht) der Mitte des Lebens. Aber weder im Krisenmodus noch mit wehmütiger Nostalgie. Die Frage lautet: „Wie sind wir hierher gekommen?“ Die Antwort ist eine dankbare Verneigung an den rauen Gitarrensound mit dem alles angefangen hat. Jugendlicher Schmutz trifft auf erwachsene Reflexion und viel Selbstironie. Denn an Magie mangelt es nach 20 Jahren Bandgeschichte keineswegs. Zum ersten mal gemeinsam live eingespielt entwickeln Get Well Soon auf „Minus The Magic“ mehr Energie denn je. Laut, klug, trotzig und wie immer mitreißend. Auch mit ein paar silbernen Strähnen mehr.
Darf ich vorstellen? CARIA ein Bandprojekt aus Rostock mit musikalischen Wurzeln bis nach Lateinamerika. Zwischen urbanen Beats, elektronischen Sounds und rhythmischem Feuer entsteht ein Stil, der unterschiedliche Kulturen hörbar miteinander verbindet. Sängerin Carina Castillo stammt aus Panama und der Ukraine; aufgewachsen ist sie in Norddeutschland. Ihre musikalische Sprache entwickelte sie früh auf Bühnen, im Studio und während ihres Gesangsstudiums an der Rostocker Hochschule für Musik und Theat er. Gemeinsam mit Musiker und Produzent Philipp Krätzer entstand unter dem Namen CARIA ihr erstes Album „Mädchen wie ich“, in dem lateinamerikanische Energie auf osteuropäische Einflüsse und deutsche Urbanität trifft. Philipp bringt als Diplom-Pianist, Multiinstrumentalist und Musikproduzent Erfahrung aus diversen Produktionen, TV-Dokumentationen, Radio und Ghostwriting in das Projekt mit ein.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Musikalisch bewegt sich CARIA irgendwo zwischen Deichkind, Nina Chuba und Peter Fox – tanzbar und doch immer bewusst kantig. Pulsierende Beats, bewusste Brüche und eine gewisse Edginess sorgen dafür, dass die Songs nie einfach nur glatt durchlaufen. Auch textlich bleibt CARIA unbequem. Die Songs greifen persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Widersprüche und kulturelle Konflikte auf – direkt, ungefiltert und oft näher an der Realität, als im ersten Moment angenehm erscheint. Der Titelsong „Mädchen wie ich“ ist der persönlichste Song des Albums; ein musikalischer Tagebucheintrag zwischen Ausländerhass, Selbstzweifeln und kulturellen Erwartungen. „Mädchen wie ich passen hier nicht rein“ beschreibt das Gefühl, zwischen verschiedenen Welten und gesellschaftlichen Bildern keinen festen Platz zu finden.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Mit „Boss Avatar“ folgt ein Gegenentwurf zu der Männerdominanz in der Kunst und den oberflächlichen Blick auf Künstlerinnen wie Carina: „Beine bis zum Boden, krass lange Haare – kann ich mal anfassen?“ Kunst und Musik bleiben auf die äußere Hülle reduziert. Der Track „Zombie“ hält uns den Spiegel vor und richtet den Blick gleichzeitig auf die gesamte Gesellschaft, in der sich Menschen zuweilen wie leblose Körper digital steuern lassen und ein Leben zwischen Dauer-Scrollen, digitalem Autopiloten und Reizüberflutung führen. In „Himmel“ zeigt CARIA eine ruhigere, fast träumerische Seite aus Synth-Wave-Elementen, Naturverbundenheit und der Sehnsucht nach innerem Wachstum.
Live wird aus dem Duo gemeinsam mit Andreas Böhm am Bass und Mathias Ruck am Schlagzeug eine Band die auf echte handgemachte Live-Musik setzt. Die Songs sollen auf der Bühne atmen und von der Energie leben, die nur im direkten Kontakt mit dem Publikum entstehen kann. CARIA will mit der Musik nicht in erster Linie die forderen Plätze der Charts und Playlisten erobern. Die Künstler:innen möchten Musik machen, die nachklingt und vieles sein darf – nur niemals austauschbar und beliebig.
Von der Comedy-Bühne in den Moshpit! BÜLENT CEYLAN veröffentlicht am 11. September 2026 sein zweites Studioalbum und Labeldebüt „B.L.N.T.“ über Napalm Records! Als einer der bekanntesten Comedians und Entertainer bespielt BÜLENT CEYLAN seit über 25 Jahren die größten Bühnen der Nation und hat mit seinem Humor und seiner bodenständigen Art einen ganz besonderen Platz im Herzen der Fans.
Neben der Comedy ist er mit Haut und Haar (ganz besonders Letzterem!) dem Metal zugetan – und das nicht nur als Fan. Bülent ist Metal-Head durch und durch. 2024 veröffentlichte der Mannheimer sein Debütalbum „Ich liebe Menschen“, gefolgt von der gleichnamigen Tour mit seiner vierköpfigen Band. Mit „B.L.N.T.“ festigt er einmal mehr seine Stellung als ernstzunehmender Musiker sowie seine Position in der Riege des Heavy Metal!
Einen Vorgeschmack auf die neue Platte lieferte kürzlich bereits die vorab veröffentlichte Single „Diktatürk“ (zu seinem gleichnamigen Comedy-Programm). Kürzlich erschien mit „Stumpf ist Trumpf“ der Album-Opener und nächste Donnerschlag! Natürlich mit fulminanter visueller Untermalung in Form eines offiziellen Musikvideos.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Wer BÜLENT CEYLAN mit seinen neuen Songs live erleben möchte, hat kurz nach der Veröffentlichung des neuen Albums die Gelegenheit: Ab dem 22. September geht er mit seiner Band auf Clubtour und macht im Rahmen dessen in sieben deutschen Städten Halt. Die genauen Termine gibt es unten.
In Zusammenarbeit mit Christian Neander, Martin Fliegenschmidt und Henning Verlage sind zwölf Songs entstanden, die mit der Vielschichtigkeit des Künstlers einhergehen. Mit „B.L.N.T.“ schafft BÜLENT CEYLAN den Spagat zwischen Augenzwinkern und Gesellschaftskritik und liefert den Hörer*innen sowohl Humor als auch ernste Botschaften. So thematisiert etwa „Fünf vor Zwölf“ die Dringlichkeit, hinzuschauen, bevor auch noch die letzten Minuten verstreichen, der Closing-Track „Am Ende gut“ plädiert für Offenheit, Toleranz und dafür, die Hoffnung nicht aufzugeben, ganz gleich, wie stark der Gegenwind auch sein mag, und „Leck mich Tag“ steht stark als unverblümtes Statement gegen all jene, auf deren Meinung wirklich kein Wert gelegt werden sollte.
Kein Track gleicht dem anderen, und so stehen neben bereits genannten Nummern der Album-Opener „Stumpf ist Trumpf“ mit seiner einfach-mal-den-Kopf-ausschalten-Attitüde oder „Lange Haare“, wo der Name mehr als nur Programm ist. Weitere Highlights warten in Form der beiden kraftvollen Balladen „Wir haben gelebt“ und „Wolfsherz“, die zwar das Tempo herausnehmen, nicht aber die Intensität! Ersteres lässt innehalten und zurückblicken: Wer war ich? Was hinterlasse ich? Für das nicht minder emotionale „Wolfsherz“ konnte BÜLENT CEYLAN niemand Geringeren als die Heavy-Metal-Queen höchstpersönlich gewinnen! Doro Peschs rauchige und zugleich einfühlsame Stimme sorgt für absoluten Gänsehautfaktor und unbestreitbaren Wiedererkennungswert. Mit dem frech losrockenden „Randale und Radau“ stehen alle Zeichen auf Kontrastprogramm, für das Bülent In-Extremo-Frontmann Michael begrüßt und zum völligen Freidrehen einlädt!
BÜLENT CEYLAN kommentiert: „Für mich wird mit diesem Album ein absoluter Traum wahr. Und ich hoffe, dass die Metaller es genauso feiern werden wie ich. In diesem Album steht ganz viel Bülent. Bülent als Mensch und Bülent als Musiker. Danke auch an Napalm Records, dass Ihr so an mich glaubt und diesen Weg mit mir geht.“
Nach Auftritten auf dem legendären Wacken Open Air, beim Jubiläumskonzert der Scorpions und bei den Metal-Holidays sowie durch die Zusammenarbeit mit dem deutschen Metal Hammer, bei dessen 2024er Award-Verleihung BÜLENT CEYLAN als Moderator durch den Abend führte, ist „B.L.N.T.“ nun das nächste Highlight einer beispiellosen Karriere und hat Humor, Köpfchen, und allem voran besonders eines: jede Menge harte Klänge! Ein Album für Heavy-Metal-Fans und all diejenigen, die Bülents Leidenschaft, Offenheit und genauen Blick auf die Gesellschaft teilen.
B.L.N.T. Tracklist:
Stumpf ist Trumpf
Fünf vor Zwölf
Wir haben gelebt
Wolfsherz (feat. Doro)
Keiner kommt hier lebend raus
Habt euch endlich alle lieb
Lange Haare
Randale und Radau (feat. Michael Rhein)
Ein Hoch auf die beschissenen Zeiten
Leck mich Tag
Diktatürk
Am Ende gut
Nach neun Jahren kehren Europe mit „Come This Madness“ zurück – ihrem zwölften Studioalbum und ihrem bisher kraftvollsten musikalischen Statement. „Come This Madness“ erscheint am 25. September über Silver Lining Music / Hell & Back Recordings.
Europe, die als eine der wenigen Bands, die in den 80ern gross wurden, noch in Originalbesetzung bestehen, haben alles erlebt, sind immer weiter vorgerückt, niemals stillgestanden, entwickeln sich stetig weiter, passen sich an und gehen doch kompromisslos voran. In den neuen Songs kanalisiert die Band Spannung, Ehrlichkeit und rohe Energie zu einem Album, das zutiefst persönlich und gleichzeitig global relevant ist. Die erste Single „One On One“ erscheint heute und markiert ein wuchtiges Comeback einer Band, die fokussierter denn je klingt.
Der Song, der auf einem treibenden Bassriff basiert und von mitreißenden Melodien durchzogen ist, verbindet den klassischen Sound von Europe mit frischer, moderner Energie. Er beginnt mit einem orchestralen Intro, bevor er in einen riffbetonten Kern übergeht und sich zu einem energiegeladenen, stadiontauglichen Hardrock-Moment steigert. Entstanden in einer Zeit globaler Stille, aber über Jahre hinweg gereift, spiegelt der Song sowohl Beharrlichkeit als auch Weiterentwicklung wider – ein Stück, das die Band nicht loslassen wollte und das letztendlich zu einem prägenden Moment auf „Come This Madness“ wurde.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
„‚One On One‘ ist definitiv einer meiner Lieblingssongs des Albums“, sagt Joey Tempest, Gründungsmitglied und Frontmann von Europe. „Die Energie und das Feeling sind frisch und manche Melodien erinnern mich an die Anfänge. Textlich ist es vielleicht nicht ganz so eskapistisch wie die frühen Europe. Die Texte spiegeln unsere heutige Zeit wider. Seit ‚One On One‘ nur ein Demo war, haben wir daran festgehalten, nie aufgegeben und es zu dem gemacht, was es ist: ein mitreißender, klassischer Hardrock-Song.“
Die neue Single wird von einem eindrucksvollen und unkonventionellen Musikvideo begleitet, das ein neues, mutiges visuelles Kapitel für die Band einläutet. In einer kargen, filmischen Atmosphäre angesiedelt, konzentriert sich das Video auf eine einzige Figur – gezeichnet, gebrochen und emotional verletzlich –, die vom gefeierten Schauspieler Peter Stormare (Fargo, The Big Lebowski, Minority Report, 8MM, Armageddon) in einer eindrucksvollen und zutiefst menschlichen Performance zum Leben erweckt wird. „Wir wussten schon immer, dass Peter Rockmusik liebt, und als sein Name fiel, hat es sich einfach richtig angefühlt“, so Tempest weiter. „Wir wollten das Ganze aus einem anderen Blickwinkel angehen – reduzierter und unerwarteter.“
„Come This Madness“ wurde im RMV-Studio aufgenommen, dem Stockholmer Tonstudio, das von Benny und Ludvig Andersson gegründet wurde. Das Album enthält Gastauftritte von Tobias Forge (Ghost) und Michael Åkerfeldt (Opeth) und wurde von dem gefeierten Produzenten Tom Dalgety (Ghost, Rammstein, Pixies, The Cult, Opeth) produziert, der sich während des gesamten Prozesses als treibende kreative Kraft erwies, tief in den Songwriting- und Aufnahmeprozess der Band eingebunden war und den Sound des Albums prägte. Joey Tempest resümiert: „Es war mir ein wahres Vergnügen, mit Tom zusammenzuarbeiten. Er ist kreativ, musikalisch und unglaublich intuitiv – während des Schreibens und Aufnehmens dieses Albums wurde er quasi zum sechsten Bandmitglied. Wir haben ihn sogar eingeladen, an einigen Songs mitzuschreiben.“
Um das Projekt abzuschließen und ihre Vision zu vollenden, wandte sich die Band an eine der angesehensten Legenden der Rockmusik, Mike Fraser (AC/DC, Van Halen, Metallica, The Cult, Loverboy), der das Album abmischen sollte. Das Album Artwork wurde in den Storm Studios (Pink Floyd, Led Zeppelin, and Muse) erstellt.
Mit „Come This Madness“ liefern Europe ein wegweisendes Album ab, das sie in ihrer vollen Reife und Präsenz zeigt und die Welt, wie sie ist, ungeschminkt inszeniert. Neben der bevorstehenden Veröffentlichung geht die Band auf eine ausgedehnte Live-Tournee, inklusive zahlreicher Festivalauftritte und einer großen Tour zum 40-jährigen Jubiläum von „The Final Countdown“. Die „The Final Countdown 40th Anniversary Tour“ startet am 30. September in Glasgow und verspricht, das Erbe, das sie geprägt hat, mit der neuen Energie zu verbinden, die sie heute antreibt. Alle Termine und Ticketinformationen findet man unter: www.europetheband.com
Come This Madness – Tracklisting:
One on One
The Cult of Ignorance
Come This Madness
This Time of Year
In a Different World
Scandinavian Eyes
Takin’ It Back
In the Absence of Grace
The Angels Must Have Flown
The Devil’s Back
Nothing Can Follow This
„Come This Madness“ erscheint als Vinyl, CD und in digitalen Formaten.
Am 29. Mai 2026 veröffentlichen Die Toten Hosen ihr lange erwartetes neues Studio-Album „Trink aus, wir müssen gehen!“ mit 16 neuen Liedern plus dem Bonusalbum „Alles muss raus!“ auf dem die Band 25 Songs, die sie lieben, von Freunden, von Vorbildern und von Menschen, deren Werk sie verehren, gecovert haben, jeweils mit den Originalsängern im Duett mit Campino.
„Schlechte Nachbarn“, wer kennt sie nicht? Das neue Lied der Toten Hosen gibt es ab sofort auf allen digitalen Plattformen zu hören und hier bei YouTube zum Ansehen:
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Mit Bayreuth meldet nun auch das letzte Konzert, das dieses Jahr im Rahmen der „TRINK AUS! WIR MÜSSEN GEHEN“-Tour stattfindet „AUSVERKAUFT!“ Die Band freut sich auf 900.000 Gäste diesen Sommer. Nur für das Clubkonzert, mit dem Die Toten Hosen am Vorabend des Erscheinens in Mailand gemeinsam mit den Fans in den Veröffentlichungstag des neuen Albums reinfeiern, gibt es noch Karten online bei der italienischen Vorverkaufsstelle.
Deep Purple haben kürzlich ihren neuen Song „Arrogant Boy“ veröffentlicht. Der kraftvolle, temporeiche Hard-Rock-Track ist das erste musikalische Statement aus „SPLAT!“, dem neuen Studioalbum von Deep Purple, das am 3. Juli bei earMUSIC erscheint.
Das offizielle Musikvideo mit der Band in Performance feierte inzwischen auf YouTube Premiere und ist ab sofort verfügbar:
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Deep Purple sind aktuell auf dem Cover von Classic Rock Deutschland zu sehen. Das Magazin hebt Arrogant Boy als „elektrisierenden Song im Stil von Space Truckin’ oder Highway Star“ hervor und ergänzt, dass er „diese Klassiker nicht kopiert, sondern sie auf geschickte Weise variiert“.
Frontmann Ian Gillan sagt über Arrogant Boy: „Der Song handelt von Billy, der weder lesen noch schreiben konnte. Er ist mit den Verhältnissen nicht einverstanden, also erhebt er seine Stimme und findet einen Weg, der Elite gehörig auf die Nerven zu gehen. Und ich kenne kaum etwas Lustigeres, als die Elite zu irritieren. Für mich wäre das jeden Morgen nach dem Kaffee eine äußerst vergnügliche Routine.“
Die Single erscheint eine Woche nach der Ankündigung von Deep Purples neuem Studioalbum SPLAT!. Erneut hat sich die Band mit Produzent Bob Ezrin zusammengetan und setzt damit eine Zusammenarbeit fort, die die jüngsten Studioalben der Band geprägt hat und ihnen in mehreren Ländern Platz eins der Albumcharts bescherte.
Deep Purple sind gerade von Shows in Asien zurückgekehrt. Im Juni setzt die Band ihre Tour mit einer Reihe europäischer Sommertermine fort, bevor im August in Nordamerika offiziell die SPLAT! World Tour startet. Der kommende Tourplan umfasst 86 Shows in 28 Ländern und bringt Deep Purple im Herbst zurück in die großen Arenen Europas, bevor das Jahr mit Konzerten in Südamerika endet.
SPLAT! erscheint am 3. Juli bei earMUSIC und ist in verschiedenen Formaten vorbestellbar, darunter CD, Vinyl und limitierte Editionen. Weitere exklusive Fanartikel sind ausschließlich im offiziellen SPLAT! Shop erhältlich.
Im Zentrum von SPLAT! steht eine von Ian Gillan entwickelte Idee: Das Ende wird nicht als Zerstörung begriffen, sondern als Verwandlung. SPLAT! erkundet das Ende der Menschheit nicht im Sinne einer kruden Apokalypse, sondern als Metamorphose jenseits der physischen Existenz.
Der irische Singer-Songwriter Mick Flannery veröffentlichte am 1. Mai seine neue Single „The Rebel“, auf der Susan O’Neill als Gastkünstlerin zu hören ist. Der Titel ist die dritte Auskopplung aus seinem neuen Doppelalbum „The House Must Win“, das am 22. Mai erschienen ist.
Die Single markiert ein willkommenes Wiedersehen zwischen Flannery und O’Neill, die zuletzt für ihr gefeiertes Album „In The Game“ aus dem Jahr 2021 zusammengearbeitet hatten. Dieses Album stieg auf Platz 1 der irischen Independent-Albumcharts ein und avancierte zur meistverkauften Veröffentlichung des Jahres in Irland, die nicht über ein Major-Label erschien.
Zum neuen Titel äußerte sich Flannery wie folgt: „Es ist wirklich klasse, wieder gemeinsam mit der großartigen und äußerst talentierten Susan O’Neill im Studio zu stehen. Ich hoffe, es gefällt euch!“
„The Rebel“ ist integraler Bestandteil der Erzählung hinter „The House Must Win“, das derzeit als ausverkaufte Bühnenproduktion in Dublin aufgeführt wird. Auf „The Rebel“ schlüpft Flannery in die Rolle des Luther, während O’Neill der Figur der Grace – einer Art Sirene – ihre Stimme leiht.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
O’Neill teilte ihre Gedanken zur Zusammenarbeit mit: „Es ist wunderbar, sich bei ‚The Rebel‘ den Gesangspart zu teilen und Teil dieses tollen Albums zu sein. In Graces Worten liegen Wut und Frustration – es war eine spannende Herausforderung, diese Gefühle während der Aufnahme des Songs stimmlich darzustellen. Der Produzent und Arrangeur Liam Robinson ermutigte mich dazu, wirklich mit einem tiefen Knurren in den Gesang einzusteigen. Ein großer Dank an Mick, dass er mich bei diesem Projekt dabei haben wollte.“
Das Doppelalbum „The House Must Win“ umfasst 20 Songs, die die gesamte Geschichte von Flannerys Bühnenproduktion erzählen. An dieser Liedersammlung wurde über 20 Jahre lang gearbeitet; Neuinterpretationen von Stücken seines Debütalbums „Evening Train“ aus dem Jahr 2005 sowie zehn neue Songs und Orchestrierungen bilden dieses exquisite Album.
„The House Must Win“ präsentiert eine Reihe besonderer Gastkünstler, die eingeladen wurden, sich an den zahlreichen Duetten und Ensemble-Stücken der Platte zu beteiligen. Neben einer Solo-Darbietung von Tabitha Smyth wird Flannery auf der ersten Single „Rising Tide“ von der GRAMMY-Gewinnerin Anaïs Mitchell unterstützt; zudem wirken der Songwriter Jeffrey Martin aus Portland, die mehrfach für den JUNO Award nominierte Kanadierin Jenn Grant, die für den Mercury Music Prize nominierte Lisa Hannigan sowie die für den Choice Music Prize nominierte Susan O’Neill mit. Gemeinsam mit der Folk-Sängerin Marybeth O’Mahony aus West Cork und seiner langjährigen musikalischen Weggefährtin Yvonne Daly geben zudem Micks Brüder Brian, David und Eamonn Flannery ihr Aufnahmedebüt an seiner Seite – und zwar bei „Take It on the Chin“, einem der ikonischen Songs aus dem Album „Evening Train“.
Mick hat außerdem soeben zwei Konzerte zur Albumveröffentlichung in der Vicar Street in Dublin für den 25. und 26. Juni angekündigt. Bei diesen Shows wird die komplette Band des Albums auf der Bühne stehen, ergänzt durch eine Reihe besonderer Gastkünstler – deren Namen in Kürze bekanntgegeben werden –, die die verschiedenen Stimmen der Erzählung verkörpern werden.
Spätestens mit seinem Album „Idols“ ist YUNGBLUD endgültig zum Superstar avanciert. Unter dem bürgerlichen Namen Dominic Richard Harrison wurde er 1997 im englischen Doncaster geboren und zählt zu den markantesten Stimmen der modernen Rock- und Alternativszene. Schon früh kam er durch seine Familie mit Musik in Berührung, was seinen eigenwilligen Stil nachhaltig prägte. Mit einer Mischung aus Punk, Alternative Rock, Pop und Hip-Hop sprengt er bewusst Genregrenzen und schafft einen Sound, der ebenso roh wie emotional ist.
Besonders hervorzuheben ist Yungbluds künstlerische Haltung: Die Texte sind ehrlich, wütend, verletzlich und politisch. Sie thematisieren mentale Gesundheit, Identität, gesellschaftlichen Druck und das Gefühl, nicht dazuzugehören. Genau dadurch wird er für viele junge Menschen zu einer wichtigen Identifikationsfigur. Er ermutigt sein Publikum, anders zu sein, laut zu sein und sich nicht für die eigene Persönlichkeit zu entschuldigen.
Auf der Bühne überzeugt Yungblud durch eine intensive Präsenz und echte Nähe zu seinen Fans. Er versteht Musik nicht nur als Unterhaltung, sondern als Sprachrohr und als Gemeinschaftsgefühl. Sein Engagement für Selbstakzeptanz, Diversität und Offenheit macht ihn weit über seine Musik hinaus zu einer bedeutenden Stimme seiner Generation. Seine Liveshows sind absolut beeindruckend!
Fast ein Jahr nach dem Erfolgsalbum ist nun mit „Idols 2“ ein zweiter Teil erschienen, der das Konzept seines aktuellen Projekts fortschreibt. Während es zunächst vor allem um das Zurückgewinnen seiner Identität und das Herauskommen aus der Dunkelheit ging, handeln die sechs neuen Stücke von Selbstakzeptanz und Lebendigkeit. Es geht darum, sich unbesiegbar zu fühlen, wenn man sich selbst wirklich spürt.
Die neuen Songs führen die Idee von „Idols“ grandios fort, wenn auch die echten Knallerhymnen wie „Hello Heaven, Hello“, „Ghosts“ und „The Greatest Parade“ fehlen. Der zweite Teil ist emotionaler und intimer. Es gibt akustische Klänge, aber auch Streicher und fetten Sound. „War Pt. II“ baut auf „War“ auf und liefert ein starkes Finale des Songs. Mit dabei ist zudem die neu interpretierte, GRAMMY-nominierte Version von „Zombie“ gemeinsam mit The Smashing Pumpkins.
Wer von „Idols“ begeistert war, bekommt hier ein solides Zwischenspiel, um die Zeit bis zum nächsten Werk zu überbrücken. YUNGBLUD gehört zu den besten und spannendsten Künstlern der Gegenwert. Das hat er jetzt einmal mehr bewiesen.
Es gibt Konstanten im Leben, die bleiben, auch wenn die Kinder erwachsen werden. DEINE FREUNDE gehören definitiv dazu. Ich mochte ihre Musik schon, als die Kids noch zu „Schokolade“ und „Fang mich doch“ durchs Wohnzimmer gehüpft sind. Und das ist schon glatte 16 Jahre her. Die Erfolgsgeschichte der dreiköpfigen Band begann mit ihrem Debütalbum „Ausm Häuschen“ und setzt sich seitdem quer durch die Republik fort. Das liegt vor allem daran, dass sich ihre Songs auf coole Weise von allem unterscheiden, was Kindern hierzulande ansonsten an musikalischer Unterhaltung geboten wird.
Das Trio ist von Beginn an in gleicher Besetzung zusammen und man kennt ihre Namen schon in anderen Zusammenhängen: Rapper Florian Sump war früher Schlagzeuger von ECHT, DJ Markus Pauli war mit FETTES BROT unterwegs und Sänger Lukas Nimscheck hat den „Tigerenten-Club“ moderiert. Die Band hat sich in Deutschland eine große Fangemeinde aufgebaut, weil ihre Texte Kinder ernst nehmen und gleichzeitig viele Witze für Erwachsene enthalten. Deshalb funktionieren ihre Konzerte oft für die ganze Familie.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Mit „Die Kinder spielen verrückt“ veröffentlicht das Trio nun sein achtes Studioalbum und bringt erneut ehrlich-tanzbare Songs in die Kinderzimmer. Die Band ist dabei gemeinsam mit ihrem Publikum gewachsen und das Album enthält Anspielungen, die Erwachsene eher verstehen als ihre Kinder, man nehme nur das Sample „Bettina, zieh dir bitte etwas an“ (Fettes Brot) im Song „Zieh dich warm an“.
Ansonsten gibt es Partykracher („Zugabe“, „Was geht ab?“), Kinderthemen („Bestimmer“, „Ich sehe was, was du nicht siehst“), Songs über Kinderspiele und den berühmten „Schluckauf“, aber auch pädagogisch anmutende Titel namens „Wie heißt das Zauberwort?“ und den ultimativen Ausreden-Song für die Eltern „Schieb es auf die Kinder“. Wer zudem denkt, dass Deine Freunde irgendwann keinen Bock mehr auf ihr Tun haben, wird mit dem abschließenden „So jung“ eines Besseren belehrt.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Das Album richtet sich an Familien, die sich nicht an Perfektion messen. Stattdessen feiern die Songs genau die Situationen, in denen Eltern improvisieren und Kinder ihre Welt laut und ungefiltert ausdrücken. Ehrliche Texte treffen auf coole Hip-Hop Beats, die zum Tanzen, Mitsingen und manchmal auch zum Freidrehen einladen. „Die Kinder spielen verrückt“ ist kein Bruch, sondern eine konsequente Weiterentwicklung der Band. Denn wenn es zu Hause verrückt wird, ist meistens alles genau richtig.
Mit „Ein Mord im November“ hat Simon Mason ein grandioses Ermittler-Duo eingeführt, dass unterschiedlicher nicht sein könnte. Ryan und Ray Wilkins, die nur zufällig den gleichen Namen haben. Die beiden Charaktere sind so verschieden, dass jeder Konflikt schon vorprogrammiert ist und jede Aktion nur im Chaos enden kann. Zudem müssen sie ausgerechnet im versnobten Oxford ermitteln, wo der Autor selbst studiert hat. Er kennt also die Gegebenheiten und Empfindlichkeiten, von denen er schreibt. Nach dem ersten Fall wurde Ryan vom Dienst suspendiert, doch er kann es einfach nicht lassen, sich in die Polizeiarbeit einzumischen. Dabei wird er vor allem aus privaten Gründen aktiv.
Zum Inhalt: Für Rachel Clarke beginnen an einem strahlenden Sommertag in Oxford die dunkelsten Stunden ihres Lebens: Ihre vierjährige Tochter Poppy verschwindet, während Rachel kurz abgelenkt ist. Niemand will etwas gesehen haben. Sofort wird die Polizei eingeschaltet, und auch Ryan Wilkins nimmt Anteil an der Suche. Zwar ist er vom Dienst suspendiert, sodass nur sein Ex-Partner DI Ray Wilkins offiziell ermittelt, doch Ryan kann nicht tatenlos bleiben. Zumal ihn ein Ereignis in der Nacht nach der Tat nicht loslässt: »Mick Dick«, ein Kleinkrimineller, kommt bei einem Unfall ums Leben, nachdem ihn irgendetwas in Panik versetzt hatte. Ryan ahnt, dass Mick in Poppys Verschwinden verwickelt war. Und er nutzt seine Kontakte in Oxfords Unterwelt, um das Mädchen zu finden, bevor es zu spät ist …
Die größte Stärke des Romans ist auch hier, dass Mason die Stadt Oxford in all ihren Facetten zeigt. Nicht nur als als pittoreske Kulisse mit Colleges und Bibliotheken, sondern auch mit sozialen Brennpunkten, Obdachlosen, Trailerparks. Dazu passt das ungleiche Paar der beiden Ermittler: DI Ray Wilkins wirkt kultiviert, ist Oxford-Absolvent, stets geschniegelt und institutionell erfolgreich. DI Ryan Wilkins hingegen handelt impulsiv und aggressiv, chaotisch, stammt aus armen Verhältnissen, verfügt aber über brillante Instinkten. So sind Konflikte vorprogrammiert – Mason zeigt aber auch, wie beide sich ergänzen und gegenseitig brauchen.
Der Kriminalfall ist absolut spannend aufgebaut, auch wenn man schon früh eine Idee davon hat, wer hinter den Ereignissen steckt. Am Ende ist die Geschichte jedenfalls um einiges größer, als man zu Beginn noch denken sollte. Wundervoll auch, wenn man in das unterschiedliche Privatleben der beiden Wilkins‘ Einblick nehmen darf. Ein hervorragender Roman, der vor allem von seinen Protagonist*innen lebt.
Seit den 70er Jahren gilt Alice Cooper als einer der Erfinder des Shock Rock. Seine Shows arbeiten mit Kunstblut, Guillotine, riesigen Monstern, Zwangsjacken, Schlangen und düsteren Bühnenbildern – ohne dabei die Musik in den Hintergrund zu stellen. Was vielleicht etwas schade ist: Es werden live stets die großen Hits wie “No More Mr. Nice Guy”, “I’m Eighteen”, “Poison”, “Welcome to My Nightmare” und “School’s Out” dargeboten. Klar, das erwarten die hartgesottenen Fans, aber man vergisst dabei, dass Alice Cooper in Abständen von wenigen Jahren immer wieder neue Alben auf den Markt bringt, die den Klassikern musikalisch in nichts nachstehen.
Als Neuauflage erscheinen dieser Tage die Alben „Along Came A Spider“ und „Welcome 2 My Nightmare“ aus den Jahren 2008 und 2011 neu gemastert und mit Bonustracks. Beides echte Highlights im Backkatalog des Künstlers aus Detroit, die jeweils eine eigene Story erzählen.
Credit: earMUSIC
„Along Came a Spider“ ist ein düsteres Konzeptalbum. Inhaltlich erzählt es die Geschichte eines Serienmörders namens „Spider“, der seine Opfer nicht einfach tötet, sondern aus deren Körperteilen eine groteske „perfekte Frau“ erschaffen will. Die Story ist wie ein Horrorfilm aufgebaut – mit inneren Monologen, Gewaltfantasien, Wahnsinn und psychologischem Zerfall. Der Name „Spider“ kommt daher, dass der Killer seine Opfer wie eine Spinne in ein Netz lockt.
Und musikalisch ist es absolut grandios mit atmosphärischer Musik, düsteren Elementen, Alice stimmlich in Topform. Der erzählende Charakter des Albums ist wie geschaffen für den Künstler und seine instrumentalen Mitstreiter.
Credit: earMUSIC
„Welcome 2 My Nightmare“ ist die späte Fortsetzung des legendären Albums „Welcome to My Nightmare“ aus dem Jahr 1975. Während das Original wie ein surrealer Albtraum eines verstörten Kindes wirkte, setzt die Fortsetzung Jahrzehnte später wieder bei der Figur „Steven“ an — einer wiederkehrenden Charakterfigur in der Welt von Alice Cooper. Steven ist älter geworden, aber seinen Albträumen nie entkommen. Die Grenze zwischen Traum, Wahnsinn und Realität ist erneut verschwommen.
Das Album ist inhaltlich und musikalisch eine Reise durch verschiedene Albträume, Erinnerungen und psychische Abgründe. Es verbindet Horror, schwarzen Humor und bizarre Fantasiewelten mit einer Art düsterem Musical-Stil. Zwar fehlen die Hits der Anfangszeit, aber es funktioniert als düsteres Gesamtkonzept mit einer Musik, die unter die Haut geht. Im Bonusbereich gibt es hier übrigens Liveversionen von „Poison“ und „No More Mr. Nice Guy“.
Wer tiefer in die Musik von Alice Cooper einsteigen will, liegt mit diesen beiden goldrichtig. Der Meister war vor 15 Jahren stimmlich und musikalisch in Topform – und er strotzte vor Energie und gruseligen Ideen.
Bereits von Konstantin Wecker gab es ein Album mit dem Titel „Poesie und Widerstand“. Und es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass Sarah Lesch den gleichen Titel für ihr aktuelles Album gewählt hat. Beiden geht es darum, trotz aller politischer Kampfansagen der gegenwärtigen Kriegstreiberei ein Ende zu setzen und für die Liebe als umfassende Macht gegen Krieg, Hass und Hetze zu plädieren. Das ist nicht einfach, wenn man gegen die hetzende AFD, gegen kriegstreibende Diktatoren und wild gewordene Präsidenten anstinken muss.
Sarah Lesch gehört zu den profiliertesten Stimmen der neuen deutschsprachigen Liedermacherszene. Sie stammt ursprünglich aus dem schwäbischen Altensteig in Baden-Württemberg. Später lebte sie viele Jahre in Leipzig. Seit über zehn Jahren steht sie für handgemachte Musik, präzise Sprache und eine künstlerische Haltung, die sich konsequent zwischen persönlicher Nähe und gesellschaftlicher Verantwortung bewegt. Ihre Songs verbinden poetische Intimität mit politischer Klarheit – ohne Parolen, aber mit spürbarer Wirkung.
Sarah schreibt ihre Texte aus einer Haltung heraus, die Widerstand in unseren krisenhaften Zeiten nicht als Aufruf zum Grabenkampf versteht, sondern als unbedingte Pflicht, gerade jetzt in der Liebe zu bleiben. Es sind Songs über die Kraft, die entsteht, wenn Menschen sich nicht voneinander trennen lassen. Unaufgeregte Klarheit statt Zynismus. Ein leises, aber beharrliches Leuchten im Dunkeln.
Sie liefert klare politische Aussagen, aber auch immer der Wunsch, menschlich zu bleiben und in Romantik sowie Poesie zu schwelgen. Das neue Album zeichnet sich vor allem durch seine ruhige, eindringliche Atmosphäre aus. Statt großer Effekte stehen klare Texte, warme Instrumentierungen und eine unmittelbare Nähe zur Zuhörerin oder zum Zuhörer im Mittelpunkt. Bereits der Opener „Plädoyer“ setzt ein Zeichen für Zusammenhalt und Menschlichkeit in schwierigen Zeiten, wobei die Aussage „Wir bleiben stabil“ mir aus dem Herzen spricht.
Andere Stücke wie „Anna-Lisa“ greifen Themen wie Selbstoptimierung, verlorene Träume und den Wunsch nach Orientierung auf. „Dalai Lama“ erzählt von naiven Träumen in schwierigen Zeiten, „Heute“ spricht von Verbundenheit und leiser Revolution, „Allerschönste Frau der Stadt“ nimmt spielerisch die Geschlechterscham auf die Schippe. Ganz stark ist die Ballade „Verschlafene Trauer“, die zutiefst berührend Abschied und die Sehnsucht nach einem geliebten Menschen behandelt.
Alle neun Songs hat Sarah selbst getextet und gemeinsam mit ihren Musikern vertont. Musikalisch bewegt sich das Album wie erwartet zwischen klassischem Liedermacher-Folk, Indie-Pop und dezenten Country-Elementen. Gerade diese Zurückhaltung verleiht den Liedern ihre besondere Kraft. Absolut empfehlenswert für Freunde guten Songwritings und klarer Haltung!
WHO SHOT SCOTT kündigte jüngst sein Debüt-Album „Hairy“ für den 05. Juni 2026 via Tenfold Records an. Unlängst erschien mit „Peaked In High School“ die letzte Vorab-Single des Albums, nachdem er bereits die Tracks „French Fever“, „LFTBU“, „Problems In My Head“, „Bad Girls“ und „Fast Car“ veröffentlicht hat.
„Peaked In High School“ ist ein unerbittlicher, temporeicher Track, der von kraftvollen Grooves, schweren Synthesizern und üppigen Gitarrenklängen angetrieben wird, die an den Craig David der 90er Jahre erinnern, und der einen entscheidenden Moment in seinem kommenden Debütalbum „HAIRY“ darstellt. Hier blickt der Künstler mit einer veränderten Perspektive auf seine prägenden Jahre zurück und tauscht Verletzlichkeit gegen Autorität. Während frühere Veröffentlichungen von Unsicherheit geprägt waren, markiert „PEAKED IN HIGH SCHOOL“ eine entscheidende Wende hin zur Selbstbehauptung, bei der vergangene Kränkungen in Antrieb umgewandelt werden.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Über „Peaked In High School“ sagt Who Shot Scott: „To me, this track is a sincere empowerment song beneath all the frantic energy. Growing up, the thing I was bullied for most was wanting to make music. Kids would stand outside my house blasting my early tracks on speakers for the whole neighbourhood to hear, laughing at me. There were parts of school I couldn’t walk through without facing intense ridicule. All these years later, art and music is still my life and I am still just as in love with it as I’ve ever been (if not more). In a strange way, I’m grateful to those early experiences – they built a resilience in me that I’ve come to appreciate deeply. Every slight, every moment of embarrassment… I’ve repurposed it into something powerful. The final line, “The subject I’ve become is a result of all of you,” really couldn’t be more true.”
Fotocredit: Conor Pritchard
Who Shot Scott wird beim diesjährigen „The Great Escape“ in Brighton auftreten!
„Hairy“ ist ein Album, das auf den Narben der Jugend, den universellen Schwierigkeiten des Teenageralters und dem Feuer basiert, das diesen Schmerz in Kraft verwandelt. Mit seinen neun Tracks ist „HAIRY“ vor allem wild und lässt sich in keine Schublade stecken – in einem Moment wird man von ungefiltertem Punk-Rap-Chaos getroffen, im nächsten versinkt man in zerbrechlicher Selbstreflexion. Der Titel selbst stammt aus Jahren der Verspottung in seiner Schule wegen seiner Körperbehaarung, eine Erinnerung, die der Künstler aufgegriffen und zu einem Symbol für Trotz, Ironie und Stärke verdreht hat. Es ist ein Album, das von Extremen lebt und sich nicht scheut, dich gleichermaßen zum Grooven, Lachen und vielleicht sogar zum Weinen zu bringen.
Für WHO SHOT SCOTT ist dieses Projekt ebenso eine Rückeroberung wie ein Debütstatement. Nach zwei APRA Silver Scroll-Nominierungen, einer Japan-Tournee und einer Platzierung im globalen Trailer für Borderlands 4 weigert sich der Künstler weiterhin, eine polierte, „für die Musikindustrie optimierte” Version von sich selbst zu präsentieren. Stattdessen lehnt sich „HAIRY” an seine rauen Kanten und die Widersprüche, die seine Geschichte einzigartig machen, wobei die Ironie darin besteht, dass sie in ihrer Besonderheit für jeden, der sie hört, zutiefst nachvollziehbar wird. Ein Mittelfinger gegenüber Konformität und eine Einladung an alle, die sich jemals wie Außenseiter gefühlt haben. Es ist mutig, erfrischend unverschämt und festigt WHO SHOT SCOTT als eine der derzeit furchtlosesten Stimmen aus Aotearoa.
„Du fehlst in meinem Life“ – die erste Single von „Abriss“, dem neuen Album von AB Syndrom markiert emotionalen Einstieg und zentrales Motiv: das Zerreißen des “Wir” in Einzelteile. Und dem Klarkommen darauf was danach noch übrig ist. Anders als bei früheren elektronischen Produktionen der Band, bilden hier organische Sounds das Fundament. Klavier, Bass und akustische Drums übernehmen synthesizer-artige Rollen und dekonstruieren klassische Pop Strukturen.
„Hey bist du Ok? Es ist schwer / Die richtigen Worte fehlen mir wieder.“
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Der Albumauftakt ist damit nicht nur eine Trennungserzählung, sondern ein erster Schritt hin zur praktischen Auseinandersetzung mit Beziehungsmustern, Selbstbild und emotionaler Ehrlichkeit. Das Album ABRISS erscheint im Herbst, begleitet von einer deutschlandweiten Tour im Oktober.
13.10.26 Leipzig – Naumanns
14.10.26 Hannover – LUX
15.10.26 Frankfurt – Elfer
16.10.26 Köln – Jaki
17.10.26 Münster – Gleis 22
18.10.26 Hamburg – Bahnhof Pauli
20.10.26 Berlin – Berghain Kantine
2017 setzte „Flaggschiff“ den Startschuss für erstes Airplay von AB Syndrom sowie inzwischen mehr als 2,5 Millionen Streams. Das faszinierende: Von Artworks bis Musikvideos oder Produktion ist bei AB Syndrom alles konsequent in Eigenregie gemacht. Diese Konsequenz ist hör- und spürbar.
Fotocredit: Anne Ludwig
Ungewohnte elektronische Sounds und vertrackte Beats bilden die Grundlage für die darin verwobene Poesie. Bennets extrem persönliche und autobiografische Texte bieten tiefen Einblick ins Seelenleben. Durch auffällige Stimmverfremdung und lyrische Abstraktion erhalten die Songs trotz aller Subjektivität Freiraum für eigene Bezüge. Der Fokus auf das Persönliche prägt auch die Live Shows von AB Syndrom. Auf der Bühne steht nur Antons, mit Pads versehenes Drumset und ein Keyboard, mit denen das Duo den elektronischen Sound ihrer Musik für die Bühne adaptiert. Dabei wird alles im Moment erzeugt: Keine Backing-Tracks, keine leblose Show zum vorgefertigten Tape.
Seit „Flaggschiff“ liegt eine intensive Zeit hinter der Band: 2019 mit Mine auf Tour durch Deutschland, die Schweiz und Österreich, kurz danach Konzerte in Vietnam, Hongkong und Manila. 2020 Frontalcrash Album Release im Corona-Lockdown und anschließend Streaming-Konzerte unter anderem bei DLF Nova und c/o pop aus einem riesigen ehemaligen Heizkraftwerk. 2022 dann post-Corona Restart: mit dem Album Tut mir gut Tut mir Leid erzeugten sie deutschlandweit Radio Airplay und gingen im Winter 2022-23 auf erste Headliner-Tour durch 7 Städte—inklusive Live-Konzert bei radioeins. 2024/25 erreichten AB Syndrom mit dem Album Implosion und Features mit Trille, Roger Reckless, Futurebae und Mine deutschlandweite Rotationen und spielten auf dem Fusion Festival vor 2500 Menschen, beim RadioEins Parkfest und auf ihrer anschließenden Deutschlandtour durch 9 Städte.
Kultsänger spricht in Monheim über den ESC, fehlende Eigenständigkeit und seine Ideen für den Wettbewerb
Der Eurovision Song Contest polarisiert seit Jahrzehnten – und kaum ein deutscher Künstler steht so sehr für die schillernde, unberechenbare Seite des Wettbewerbs wie Guildo Horn. Mit „Guildo hat euch lieb!“ landete der Musiker 1998 nicht nur auf Platz sieben beim ESC in Birmingham, sondern wurde endgültig zur Kultfigur einer Veranstaltung, die zwischen Musik, Pathos und Popkultur bis heute Millionen Menschen fasziniert.
Quelle: Merkur Spielbanken
Bei der Gameshow-Talkreihe „Hab‘ ich nicht gesagt!?“ in der Merkur Spielbank Monheim (NRW) sprach Horn als Star-Gast jetzt ausführlich über seine Sicht auf den heutigen Eurovision Song Contest und fand dabei klare Worte zum aktuellen deutschen Beitrag.
Sängerin Sarah Engels bezeichnete Horn zwar als „wahnsinnig gute Interpretin“, kritisierte jedoch Song und Inszenierung des diesjährigen deutschen ESC-Auftritts deutlich. Ihm fehle vor allem die Eigenständigkeit. „Das sieht aus wie Shakira und ist einfach irgendeine Kopie“, erklärte der Musiker auf der Bühne. Gerade beim Eurovision Song Contest brauche es Künstlerinnen und Künstler mit Wiedererkennungswert und Haltung statt austauschbarer Inszenierungen.
Quelle: Merkur Spielbanken
Damit sprach Horn einen Punkt an, der die ESC-Debatte seit Jahren begleitet. Zwischen internationalen Popstandards, perfekt kalkulierten Choreografien und immer aufwendigeren Bühnenshows stellt sich zunehmend die Frage, wie viel Individualität im Wettbewerb überhaupt noch Platz hat. Der Sänger machte deutlich, dass ihn weniger die geplante Perfektion interessiert als die
Geschichte hinter einem Act.
Guildo Horns Traum vom ESC
Besonders emotional wurde es, als Horn über Inklusion in der Musik sprach. Würde er heute selbst einen deutschen ESC-Beitrag auswählen dürfen, wäre seine Entscheidung eindeutig: „Wenn ich verantwortlich wäre und dürfte für unser Land einen ESC-Act hinschicken – dann wäre es definitiv eine inklusive Band mit Behinderten. So ein ganz bunter Haufen. Wo jeder denken würde: ‚Wow, so etwas gab es noch nicht. Das hier fegt alles weg‘“, sagte Horn im Merkur-Talk.
Quelle: Merkur Spielbanken
Für den Musiker wäre ein solcher Auftritt weit mehr als nur Unterhaltung. Im Gegenteil: „Alles, was beim ESC stattfindet, muss ein Thema in sich tragen“, erklärte Horn. „Wenn eine junge Dame, die gut aussieht, im Lederrock durch die Gegend springt, dann ist das kein Thema.“
Eine inklusive Band dagegen würde Diskussionen auslösen und Menschen emotional erreichen. „Dann hast du ein Thema: Was ist Inklusion? Was sind das für Menschen? Das beschäftigt einen. Darüber wird geredet“, sagte Horn unter dem Applaus des Publikums in der Merkur Spielbank Monheim. „Und jeder unterhält sich, und jeder fiebert mit. Das ist doch eine ganz andere emotionale Bindung zu so einem Act.“
Quelle: Merkur Spielbanken
Ganz neu ist diese Idee für Horn nicht. Bereits vor einigen Jahren engagierte er sich als Pate einer inklusiven Band aus Hamburg, die sich für den deutschen ESC-Vorentscheid bewerben wollte. Laut Horn stieß das Projekt damals allerdings auf wenig Interesse bei den damaligen Verantwortlichen beim NDR.
Die beliebten Kinderlieder-Alben der „Giraffenaffen“ gibt es bereits seit 15 Jahren und das Konzept hat sich mehrfach leicht verändert. Es gab traditionelle Kinderlieder in aufgepeppter Version, Hip-Hop-Beats, eine Schlagerparty, Jahreszeiten-Themen, daneben Hörspiele, Kinderbücher, Stofftiere – aber das Grundkonzept blieb immer bestehen: Stars der deutschen Musikszene präsentieren beliebte Songs in neuem Sound.
Auch für die zehnte Ausgabe bleibt man sich treu. Bekannte Künstler*innen interpretieren ihre eigenen Songs kindgerecht, kreativ und im unverwechselbaren Giraffenaffen-Sound. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreiches Album, das Kindern moderne Popmusik mit Spaß zugänglich macht und gleichzeitig Eltern anspricht, die Wert auf Kindermusik mit Qualität und sinnvollen Inhalten legen.
Diesmal sind unter anderem Die Atzen, Mousse T., Soffie, Johannes Oerding, Wilhelmine, Florian Künstler, Pohlmann und MIA. dabei, und damit viele Deutschpop-Stars, die in den letzten Jahren die Hitparaden stürmte. Sie haben ihre wichtigsten Songs auf die Giraffenaffen zugeschnitten und mit zum Teil neuen Textzeilen versehen.
Zunächst aber kommt die Giraffenaffen-Gang selbst zu Wort und singt zum Jubiläumsauftakt ein mitreißendes „Wir sind 10“:
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Die Auswahl der Titel ist mit starken Botschaften versehen. Soffie hat ihren erfolgreichen Song “Für immer Frühling” neu gedacht und rückt diesmal die Liebe zur Tierwelt in den Mittelpunkt. Entstanden ist ein moderner Popsong mit Herz, der Kinder auf Augenhöhe anspricht und mit einer eingängigen Melodie und einer wichtigen Botschaft ein Lied für die ganze Familie ist. So gibt es Impulse für Gespräche über Freundschaft, Fantasie und den achtsamen Umgang mit Tieren.
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Die Atzen lassen den „Disco Pogo“ kindgerecht wieder aufleben, Johannes schmettert mit dem Giraffenaffen-Chor „An guten Tagen“, Wilhelmine steuert zur Motivation das wundervolle „Solang du dich bewegst“ bei, Florian Künstler erklärt mit „So viele mehr“, wie man sich Unterstützung bei guten Freunden sucht, Pohlmann träumt vom Sommer und MIA. zelebriert den „Tanz der Moleküle“. Eine sehr gute Mischung bewegender Songs.
Damit reiht sich das neue Album perfekt in die beliebte Giraffenaffen-Reihe ein, die schon seit vielen Jahren für kreative Neuinterpretationen, starke Botschaften und ein besonderes Hörerlebnis für die ganze Familie steht und moderne Popmusik in einem neuen Kontext erlebbar macht. Gleichzeitig übernimmt auch das neue Album wieder soziale Verantwortung: Ein Teil der Einnahmen kommt dem Kinder- und Jugendwerk “Die Arche” zugute!
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
„Giraffenaffen 10“ steht nicht nur für gute Musik, sondern auch für Verantwortung und Zusammenhalt. Mit Fantasie, Kreativität und Herz gelingt es dem Album erneut, Kinder ernst zu nehmen, ihnen Freude zu schenken – und dabei gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Ein mehr als
würdiges zehntes Album, das zeigt, dass die Giraffenaffen-Idee lebendiger ist denn je!
Tracklist
01 Wir sind 10 – Giraffenaffen Gang
02 Zebrastreifenpferd (Giraffenaffen Version) – Oimara
03 Disco Pogo (GiraffenAtzen Edit) – Die Atzen
04 Ich klecker – Mousse T. feat. Evelyn Weigert
05 Blumenwiese – Giraffenaffen Gang
06 Für immer Tiere – SOFFIE
07 An guten Tagen – Johannes Oerding
08 Solange du dich bewegst – Wilhelmine
09 So viele mehr – Florian Künstler feat. Honigkuchenpferde
10 Wenn jetzt Sommer wär – Pohlmann.
11 Tanz der Moleküle (Giraffenaffen Version) – MiA.
12 Ein Nilpferd muss aufs WC (Dschungelrave Mix) – Giraffenaffen Gang
Seit dem Album „Rausch“ im Jahr 2021 ist es ruhiger geworden um die sonst so umtriebige Helene Fischer. Kaum neue Musik, keine groß angelegte Tournee – stattdessen Fernsehauftritte und einzelne Songs. Und sie hat sich vermehr dem Metier Kinderlieder zugewandt. Logisch, daher weht der Wind. Denn in der Zwischenzeit wurde sie Mutter zweier Töchter und hatte erst einmal andere Dinge im Kopf, als über die Bühne zu springen und über Stadien zu fliegen.
Kein Wunder also, dass es einige erfolgreiche Alben mit Kinderliedern gab, die sie eingesungen hat. Und ganz neu ist jetzt ein Vorlesebuch im Carlsen-Verlag hinzu gekommen. Helenes Name und Foto sind groß aus dem Cover, doch es gab auch andere Mitwirkende: Co-Autorin Svea Bronke hat unter verschiedenen Namen schon viele Kinderbücher geschrieben. Und als Illustrator*innen sind Heike Vogel, Anna Karina Birkenstock und Mathias Weber mit an Bord.
Das wunderschön gestaltete Familienbuch enthält 31 neue Geschichten, die von der Sängerin und zweifachen Mutter liebevoll für Kinder, ihre Eltern und Großeltern zusammengestellt wurden. Auf spielerische Weise werden die Kinder dabei gestärkt sowie ihre Fantasie und Kreativität angeregt. Die Länge der Texte ist gut geeignet zum Vorlesen vor dem Schlafengehen.
Zusätzlich gibt es Noten zu beliebten Kinderliedern wie „Hallo, hallo, schön, dass du da bist“, „Fünf kleine Fische“, „Wenn du fröhlich bist“ und „Ich bin ein dicker Tanzbär“ – allesamt perfekt zum Mitsingen und Mitmachen geeignet. Dazwischen finden sich außerdem Anleitungen und Tipps von Helene sowie einige Bastelideen und Rezepte. Selbst Yoga- und Dehnübungen finden ihren Platz, um die sortliche Betätigung zu fördern. Also ein Rundumschlag über allerlei kindgerecht aufbereitete Themen.
Das 160seitige Hardcover-Buch ist insgesamt wunderschön illustriert und lieferte ansprechende Bilder, die Groß und Klein gefallen. Besonderer Clou ist eine Handyfunktion über „NFC Tag“. Mit einem integrierten Chip lässt sich tolles Bonusmaterial ganz leicht aufs Handy holen und man kann dort verschiedene Materialen zum Buch finden und nutzen.
Nach „Lucidity“ und „The Ocean“ veröffentlichten Annie Taylor im April ihre letze Vorab-Single des neuen Albums „Out Of Scale“, welches am 22. Mai via Clouds Hill erscheint.
„Something Ain’t Right“ setzt bei einem Gefühl an, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Zwischen Jetlag, flüchtigen Begegnungen und unausgesprochenen Erwartungen gerät etwas aus dem Gleichgewicht. Der Song drängt nach vorn und lässt Zweifel und Überforderung stehen, statt sie aufzulösen. Zwischen dem Wunsch nach Rückzug und dem Anspruch, weiterzumachen, entsteht eine Spannung, die bestehen bleibt. Ein Song über das Eingeständnis von Schwäche, ohne darin stehen zu bleiben.
Passend zur neuen Single und dem dazugehörigen Album kündigt die Band außerdem eine umfangreiche Tour an:
22.05.26 – CH – Zürich, Plaza
24.05.26 – DE – Mainz, Open Ohr
28.05.26 – CH – Luzern, Schüür
29.05.26 – CH – Solothurn, Kofmehl
30.05.26 – CH – Martigny, Sunset Bar
18.06.26 – CH – Bern, Rössli
11.07.26 – DE – Hamm, Open Air Hamm
08.08.26 – DE – Kröning, Labertal Festival
27.08.26 – DE – Dortmund, Subrosa
28.08.26 – DE – Hamburg, Molotow
29.08.26 – DE – Lehrte, Zytanien Festival
01.09.26 – DE – Dresden, Ostpol
02.09.26 – DE – München, Milla
03.09.26 – AT – Graz, Music House
04.09.26 – AT – Wien, Kramladen
08.09.26 – DE – Köln, Bumann & Sohn
11.09.26 – DE – Berlin, Cassiopeia
12.09.26 – DE – Marburg, KFZ
13.09.26 – BE – Antwerpen, Djingel Djangel
Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube. Mehr erfahren
Das dritte Album der Züricher Band, die schon in den USA auf dem SXSW und bei der Radiostation KEXP spielte, handelt von intensiven Gefühlen und chaotischen Beziehungen. «Out of Scale» erinnert an Courtney Barnett und Wet Leg. Die Songs auf dem Album berühren, weil sie sehr roh und intim sind. Weil sie auch schwierigen Zeiten den Platz einräumen, den sie verdienen. Und weil sie Neuanfänge zulassen.
Die Songs mussten einfach raus. Zwischen der US-Tour der Indie-Rockband und Konzerten in Europa nahmen Annie Taylor ihr drittes Album auf. Es heißt «Out of Scale» und ist geprägt von intensiven Gefühlen, chaotischen Beziehungen und großen Träumen.
Mal leidet Sängerin Gini Jungi, ist verletzt und kämpft, mal schwebt ihre Stimme sehnsüchtig über den Gitarrenläufen von Tobias Arn. Und wenn der Bass von Michael Mutter und das Schlagzeug von Daniel Bachmann einsetzen, ist klar, dass jeder dieser neuen Songs das Publikum zum Tanzen bringen kann.
Für ihre Live-Shows ist die Band bekannt, die sich in einer Bar in den Schweizer Bergen nach dem Snowboarden kennenlernte und bereits auf dem SXSW, bei der ikonischen Radiostation KEXP in Seattle, auf dem Levitation Festival in Austin, dem Great Escape und dem Reeperbahn Festival spielte.
Auf «Out of Scale» haben Annie Taylor ihren Sound nochmals weiterentwickelt. Das erste Album «Sweet Mortality» machte die Band scheinbar aus dem Nichts international bekannt. Das zweite, «Inner Smile», nahmen sie in England auf; es war rauer, ehrlicher. Und jetzt haben sie ihren Stil nochmals geschärft. Jeder Song klingt anders und muss doch zwangsläufig auf den nächsten folgen. Auf verzerrte Gitarre und selbstermächtigenden Wut-Grunge folgt repetitive Psychedelia – und dann ein nachdenklicher Song, ruhig schon fast: irgendwo zwischen Courtney Barnett und Wet Leg.
Fotocredit: Danny Kötter
Ein großer Teil der neuen Musik ist im Sommer entstanden, als Zürich fast leer war, weil alle in die Ferien verreisten. Sängerin Gini Jungi erinnert sich an den Geschmack von Sonnencréme und Salz auf ihrer Haut. An Sommerkleider. Und an unendlich viel Zeit zum Nachdenken. Manchmal fühlte sich das gut an, dann, wenn sich eine Nacht ohne Plan entwickelte, im Limbo, und sie trotzdem eine krasse Klarheit spürte. Manchmal saß sie aber auch auf ihrem Teppich in der Wohnung, fühlte sich allein, spielte Gitarre, spürte Verlust, aber auch Dankbarkeit.
Auf Festivals, auf langen Busfahrten und bei späten Shows war sich die Bandmitglieder sehr nahe. Fast nahtlos konnten sie sich so in die Texte von Sängerin Gini Jungi einfühlen und diese gemeinsam vertonen.
Viele Lieder auf «Out of Scale» handeln von Freundschaften und Liebesbeziehungen. Sich sicher fühlen, euphorisch sein, weil eine Person einem die Schönheit der Welt zeigt. Erinnerungen an eine Zeit, in der alles gut war. Dann kommen die Zweifel. Etwas stimmt nicht mehr. «I am not your answer». Ich bin nicht deine Antwort. «And I am not your cure». Und ich bin nicht deine Heilung.
Songs wie «The Ocean» oder «Something ain’t right» finden Melodien für diese Stimmung, diesem Mix aus Verlangen, Sehnsucht und Trost. Mal ist Gini Jungis Stimme im Hintergrund und reduziert, dann, plötzlich, bricht der Nebel auf, und sie ist ganz nah.
Mit der Veröffentlichung des neuen Albums wechselt die Band zum Label Clouds Hill. Neu wird auch Bassist Josip Tijan Annie Taylor verstärken und frischen Schwung reinbringen. Das visuelle Konzept haben Kevin Högger, Studio Végété und Quentin Lacombe gestaltet. Der Mix aus zeitgenössischem Grafikdesign, experimenteller Kunst und Popästhetik spiegelt die Reibung und die Offenheit wider, die das Album auszeichnet.
Sein Ding machen, auch wenn es vielleicht nicht der direkte Weg ist, «Out of Scale», außerhalb der konformen Maßstäbe eben – das ist die Botschaft, die das Album trägt und die schon im Bandnamen steckt. Annie Edson Taylor war eine Lehrerin aus den USA, die ein unruhiges Leben führte und aneckte. 1901 stürzte sie sich als erster Mensch in einem Fass die Niagarafälle hinunter. Verletzt war sie nur am Hinterkopf.
Die neuen Songs von Annie Taylor berühren, weil sie sehr roh und intim sind. Weil sie auch schwierigen Zeiten den Platz einräumen, den sie verdienen. Und weil sie Neuanfänge zulassen. Schon der Opener «Alligator» macht sofort wach, klingt, als ginge es im Bandraum um alles und zeigt, dass nach dem Hadern oft die Erkenntnis kommt: Ich muss mich nicht klein machen, mich auflösen, mich bücken. Ich kann selbst etwas an der Situation ändern.
«Out of Scale» motiviert dazu, nie mit dem Träumen aufzuhören. Sich immer wieder neu zu erfinden. Und dem Stillstand entgegenzuhalten.