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The Baboon Show "God Bless You All"

Unsere Wertung: 8 von 9 Punkten.

Der liebe Gott hört Punk und Rock’n’Roll

Was bleibt ihm auch anderes übrig? Inzwischen sind so viele Kultstars der Rockmusik in himmliche Gefilde abgewandert, dass dort vermutlich jeden Tag ein Festival startet. Der Albumtitel “God Bless You All” für das neue Werk der BABOON SHOW ist also mehr als gerechtfertigt.

Die Punkrocker aus Stockholm legen inzwischen ihr zehntes Studioalbum vor. Seit Bandgründung 2003 erschienen die Studioalben Schlag auf Schlag. Bekannt geworden sind sie aber vor allem durch ihre formidablen Liveshows. Ob sie allein durch die Clubs ziehen oder als Support der Toten Hosen und der Broilers die großen Bühnen entern – eine fantastische Stimmung ist in jedem Fall garantiert.

Fotocredit: Andreas Langfeld

Sängerin Cecilia Boström ist die perfekte Shouterin für energiegeladene Songs. Für das neue Album hat man sich erstmals fünf Jahre Zeit gelassen und es bringt alles mit, um die bisherige Entwicklung von THE BABOON SHOW zu krönen. Punk und Rock’n’Roll mit politischer Attitüde. Die Vocals schwanken zwischen melodischem und aggressivem Gesang, wobei fast immer die Fetzen fliegen. Songs wie “Oddball” und “Rolling” würden auch AC/DC gut zu Gesicht stehen. Selbst eine vermeintliche Ballade wie “Sands Of Time” wird laut und energisch vorgetragen.

In 40 Minuten bietet “God Bless You All” zwölf Songs, die nach vorn treiben und mit starker Gitarrenarbeit überzeugen. Die Arrangements sind in der Regel metallisch hart, doch es gibt auch mal ruhige Passagen wie in “Gold”. Die Band ist nach wie vor auf Spur und hinterfragt Autoritäten und Ungerechtigkeiten, in welcher Form auch immer diese zu Tage treten. Zum Schluss überrascht das für BABOON-Verhältnisse fast schon als Longtrack ausgereifte “Prisoners” mit männlichen Leadvocals und dichter Atmosphäre. Der melancholische Text liefert den Hangover zur großen Rock’n’Roll-Party:

You know this state of mode is killing you
No need of fairytales no need of god
One last brawl and then you gonna get through
Yeah to the freedom on the other side

40 intensive Minuten dauert die rockige Studioshow. Und das Gehörte macht mal wieder Lust darauf, die Band live zu erleben. Ein Großteil der Stücke sind während der Coronapandemie entstanden und für die Band stecken jede Menge Blut, Schweiß und Tränen in der Entstehungsgeschichte des Albums. Aber nun ist es endlich fertig und Cecilia, Frida, Håkan and Niclas können es kaum abwarten mit den neuen Songs auf Tour zu gehen und ihr 20jähriges Bestehen zu feiern.

Aktuelle Daten:

27.01.23 SE Borlänge Galaxen SE Borlänge
28.01.23 SE Sundsvall Pipeline SE Sundsvall
03.03.23 EH Bilbao Sala Santana 27 EH Bilbao
04.03.23 CAT Barcelona Sala Apolo ES Barcelona
05.03.23 ES Madrid Sala Paqui ES Madrid
29.03.23 CH Zürich Dynamo CH Zurich
30.03.23 AT Vienna Arena AT Vienna
31.03.23 CZ Prague Futurum CZ Prague
01.04.23 PL Bielsko-Biała Rude Boy PL Bialsko-Biała
18.04.23 DE Hamburg Markthalle DE Hamburg
19.04.23 DE Berlin Astra DE Berlin
20.04.23 DE Cologne Live Music Hall DE Cologne
21.04.23 DE Wiesbaden Schlachthof Wiesbaden DE Wiesbaden
22.04.23 DE Leipzig Felsenkeller DE Leipzig

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Letzte Aktualisierung am 3.02.2023 um 05:07 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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