TYNA mit neuer Single und Video / Live im April / Album am 22.03.2024 „Immer wenn es dunkel wird, es mich in meinen Untergrund zieht, nehm ich Messer, Pfeil und Bogen mit und bekämpfe, was es da unten noch gibt”
Vor kurzem haben TYNA mit „PNK“ ihr Debüt-Album für den 22. März via Redfield Records angekündigt. Jetzt folgt mit „Unterwelt“ eine neue Single daraus samt Video.
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Diese Single ist wie die Titelfigur in einem alten, trashigen Actionfilm stärker als je zuvor auferstanden. Eine Superheldin, die nie aufgibt und am Ende siegessicher aus der Geschichte rausgeht. Genau so soll der Song Mut machen, sich den eigenen Dämonen zu stellen und Energie spenden, um weiterzumachen – egal wie dunkel es manchmal auch ist.
Sängerin Tina zur Entstehung: „UNTERWELT ist der älteste Song auf dem Album und zeitgleich mit der Single “Anomalie” und der “Kontraste”-EP entstanden. Damals klang der Song noch ganz anders, und irgendwas hat gefehlt. Deshalb haben wir den Song liegen lassen, zwischendurch immer mal wieder rumexperimentiert und dann doch wieder auf der Festplatte anstauben lassen. Jetzt kann man sagen, die Reifezeit hat sich gelohnt.“
AYREON kündigt die Veröffentlichung seines spektakulären Konzertereignisses mit dem Titel „01011001 – Live Beneath the Waves“ an. VÖ 17. Mai über Music Theories Recordings / Mascot Label Group. Gäste sind u.a. Simone Simons, Anneke van Giersbergen, Damian Wilson, Jonas Renkse, Hansi Kürsch.
Ein Ayreon-Live-Event ist nicht einfach irgendein Konzert. Es ist ein monumentales Ereignis, bei dem sich hochkarätige Musiker und eine enorme Produktion zu einem bombastischen Spektakel vereinen. Die Seltenheit dieser Konzerte macht sie noch einzigartiger. Im September 2023 war Arjen Lucassens “01011001 – Live Beneath the Waves“ mit fünf Vorstellungen im Poppodium 013 in Tilburg, Niederlande, ausverkauft. Nun liegt uns endlich die Live-Aufnahme vor, die als 3LP, 2CD+DVD, Blu-ray, Earbook und in digitalen Formaten am 17. Mai über Music Theories Recordings / Mascot Label Group veröffentlicht wird.
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Aufgeführt wurde das von Kritikern hochgelobte Konzeptalbum „01011001“ aus dem Jahr 2008, gefolgt von einer Reihe von Zugaben. Diese Live-Produktion ließ die Bühne mit einer imposanten Kulisse, LED-Bildschirmen, Laser, Pyrotechnik, Spezialeffekte und einem einzigartigen Live-Surround-Sound-Erlebnis, zum Leben erwachen. Ein Setup, das auch am Broadway oder im Londoner West End zu Hause hätte sein können.
Arjen Lucassen über die Show: „Als ich das Album 01011001 im Jahr 2007 schrieb, war es nie dafür gedacht, live gespielt zu werden. Ich konnte es also so kompliziert machen, wie ich wollte, mit unzähligen Instrumentalisten und nicht weniger als 17 Sängern! Als wir in Erwägung zogen, das Album live zu spielen, dachte ich wirklich nicht, dass wir es schaffen würden, die richtigen Musiker zu finden, um dieses Album zum Leben zu erwecken. Aber… es scheint, dass wir es geschafft haben, denn das Publikum schien sich wirklich zu amüsieren! Ich bin so stolz auf alle Beteiligten. „Mehr ist mehr“ war das Credo dieser Shows. Ich denke, wir haben unser Wort gehalten!“
Fotocredit: Christel Brouwer
Ayreon-Mastermind Arjen Lucassen stellte mit Keyboarder Joost van den Broek eine bemerkenswerte Besetzung zusammen, darunter viele Originalmitglieder des Albums 01011001 und verschiedene Special Guests wie Simone Simons (Epica), Damian Wilson (Threshold), Anneke van Giersbergen, Jonas Renkse (Katatonia), Tom Englund (Evergrey), Daniel Gildenlow (Pain of Salvation), Marcela Bovio (MaYan), Brittney Slayes (Unleash the Archers), Hansi Kürsch (Blind Guardian), John Jaycee Cuijpers (Praying Mantis), Maggy Luyten (Beautiful Sin), Michael Mills (Toehider) und Wudstik.
Die Band war mit den besten Instrumentalisten des Genres besetzt – u.a. Ed Warby (Schlagzeug), Johan van Stratum (Bass), Timo Somers (Gitarre), Marcel Coenen (Gitarre) und Joost Van Den Broek (Keyboards). Auch der bühnenscheue Arjen Lucassen trat mit auf und sorgte damit für die größte Besetzung in der Geschichte von Ayreons Live-Shows. ‘Live Beneath the Waves’ erweckt den Wasserplaneten Y zum Leben und lässt das Publikum in diese technologische Unterwasserwelt eintauchen.
Fotocredit: Christel Brouwer
„01011001 ist eines meiner Lieblingsalben von Ayreon”, so Arjen, “und die Zusammenstellung dieser Show war wirklich aufregend und lohnend. Als ich mich zum ersten Mal per E-Mail an die Besetzung und die Crew wandte, erhielt ich innerhalb weniger Minuten die herzerwärmendsten und enthusiastischsten Reaktionen zurück. Alle waren begeistert, mir dabei zu helfen, das Album zum Leben zu erwecken…“ Chefproduzent Joost van den Broek fügt hinzu: „Diese Live-Produktion hat die Messlatte für uns in jeder Hinsicht noch höher gelegt und die bisher beeindruckendste und epischste Show geschaffen. Das Album 01011001 hat einen sehr spezifischen Sound und ein besonderes Feeling, das wir so gut wie möglich und so grandios wie möglich auf die Bühne übertragen mussten.“
Der Eröffnungssong „The Age of Shadows“ wird gleich von acht unglaublichen Sänger*innen vorgetragen, die die Show perfekt einleiten und den Ton für die kommende musikalische Reise angeben. Was folgt, ist eine faszinierende Reise, also schnallt euch an und genießt euren Aufenthalt auf dem Planeten Y!
Eines der populärsten Live-Alben aller Zeiten, „Roseland NYC Live 25“ von Portishead, feiert den 25. Jahrestag seiner Erstveröffentlichung.
Die neu gemasterte Version, die am 26. April erscheint, enthält eine erweiterte Titelliste mit „Undenied“ und „Numb“ aus dem Konzertfilm sowie die komplette Version von „Western Eyes“, die im Abspann des Films zu hören ist. Auch die Songs „Sour Times“ und „Roads“ sind jetzt in den Originalversionen vom Auftritt in Roseland zu hören. Sie waren auf dem Album durch Aufnahmen von anderen Konzerten ersetzt worden.
Diese Jubiläumsedition erschien ursprünglich am Tag der Veröffentlichung des Originalalbums (2. November) über Streaming-Dienste. Jetzt ist sie als limitierte Doppel-LP in rotem Vinyl mit Klappcover, doppelseitigem Klapp-Poster und einer Reproduktion des beim Konzert verwendeten Backstage-Passes erhältlich. Zusätzlich wird es eine CD im Digipak geben, die den Backstage-Pass der Konzertgäste und ein zwölfseitiges Booklet enthält. Alle Versionen dieser Veröffentlichung enthalten die gleiche Titelliste.
Adrian Utley von Portishead, der die gesamte Produktion dieser Wiederveröffentlichung beaufsichtigte, reflektiert: „Ich habe mich immer an die Show erinnert, die wir vor der Veröffentlichung unseres zweiten Albums spielten. Es war das erste Mal, dass ein Publikum die neuen Stücke hörte, mit denen wir das neue Album vorstellten. Auf die Orchestrierung und das Erscheinungsbild der Aufnahmen wurde sehr viel Wert gelegt. Dem Film ging eine einjährige Welttournee voraus. Aufgenommen und gefilmt wurde im legendären Roseland Ballroom in New York, den es leider nicht mehr gibt. Diese Wiederveröffentlichung enthält drei bisher unveröffentlichte Songs, die wir alle neu gemastert haben.“
„Roseland NYC Live“ wurde ursprünglich 1997 im Roseland Ballroom in New York mit einem 28-köpfigen Orchester aufgenommen und gefilmt. Das Live-Album hat sich bis heute über eine Million Mal verkauft. Das Konzert enthält Titel aus ihrem bahnbrechenden Debütalbum „Dummy“, das mit dem Mercury Award ausgezeichnet wurde – sowie Titel aus ihrem selbstbetitelten zweiten Album, das ebenfalls gefeiert wurde.
Die mit GRAMMY® und Latin GRAMMY® ausgezeichnete Künstlerin Shakira veröffentlicht am 22. März ihr 12. Studioalbum „Las Mujeres Ya No Lloran!“
„Las Mujeres Ya No Lloran“ ist ihr erstes Album seit sieben Jahren und ist ein beeindruckendes Werk das Shakiras Widerstandsfähigkeit und Stärke widerspiegelt sowie die Kraft der Musik, die selbst die schwierigsten Erfahrungen in kostbare Momente verwandelt.
Über das Album sagt die Künstlerin selbst: „Der Entstehungsprozess dieses Albums hatte eine besondere Wirkung auf mich. Mit dem Schreiben jedes einzelnen Songs habe ich mich wieder aufgebaut. Mit dem Singen jedes Songs wurden meine Tränen in Diamanten umgewandelt, meine Verletzlichkeit also zu einer Stärke gemacht. (…) Ich habe das Album für und mit all den ‚She Wolves‘ in meiner Welt kreiert. All jene, die für mich da waren in den schwierigsten Zeiten.“
Das neue Album umfasst 16 Tracks, 8 neue plus ein Remix und 7 bereits veröffentlichte Hit-Singles, darunter „Music Sessions Vol. 53“ mit Bizarrap, „TQG“ mit Karol G, „Te Felicito“ mit Rauw Alejandro, „Copa Vacía“ mit Manuel Turizo und mehr.
Die 7 bereits veröffentlichten Tracks haben zusammen bereits über 3,7 Milliarden Streams auf Spotify sammeln können. Shakira hat sich mit Spotify zusammengetan, um ihren Fans ein spezielles Vorab-Album-Erlebnis zu ermöglichen. Dieses Erlebnis umfasst eine Pre-Save Funktion, eine Nachricht zur Veröffentlichung, einen Countdown, das Albumcover, den Titel, die Tracklist, exklusive Clips, Merchandise und vieles mehr.
„TQG“ und „Music Sessions Vol. 53“ debütierten beide weltweit auf Platz 1 der Spotify Top 50 Charts. „Music Sessions Vol. 53“ ist bemerkenswerterweise der spanischsprachige Song mit den meisten Streams an einem Tag in der Geschichte von Spotify. Außerdem gewannen Shakira und Bizarrap mit dem Track den „Song of the Year“ und den „Best Pop Song“ bei den Latin GRAMMY® Awards 2023.
Shakiras neuestes Album markiert ihr Debüt auf Vinyl und enthält vier unterschiedliche Artwork-Editionen, jeweils kombiniert mit einer exklusiven farbigen Vinyl-Variante. Die Sapphire-Edition wird exklusiv bei Amazon angeboten, während die Ruby-Edition ausschließlich bei Target erhältlich sein wird. Fans können die Emerald-Edition exklusiv auf Shakiras offizieller Website finden, und die Diamond-Edition wird von allen großen Einzelhändlern geführt.
Shakira hält bereits den Titel der meistverkauften weiblichen Lateinamerikanischen Künstlerin in der Geschichte, mit einer jahrzehntelangen Laufbahn voller wegweisender Erfolge, aber sie hat ihre legendäre Stellung im vergangenen Jahr weiter gefestigt aufgrund des überwältigenden Erfolgs ihrer neuesten Veröffentlichungen. Ihr Erfolg wird zweifellos mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums anhalten, da es ihre Verletzlichkeit, Selbstsicherheit und Leidenschaft sowohl ihre persönlichen Herausforderungen als auch ihre Triumphe hervorheben.
Über Shakira
Shakira ist eine kolumbianische Sängerin und mehrfache GRAMMY®-Preisträgerin. Sie hat weltweit über 95 Millionen Platten verkauft und zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, darunter drei GRAMMYs®, zwölf Latin GRAMMYs® sowie mehrere World Music Awards, American Music Awards und Billboard Music Awards, um nur einige zu nennen. Sie ist die meistgesehene weibliche Künstlerin und eine der Top-5-Künstler insgesamt aller Zeiten auf YouTube mit über 20 Milliarden kumulierten Aufrufen und die meistgestreamte weibliche Lateinamerikanische Künstlerin aller Zeiten auf Spotify. Shakiras letztes Album „El Dorado“ erreichte in 37 Ländern Platz 1 auf iTunes, gewann Best Pop Vocal Album bei den Latin GRAMMY® Awards 2017 und Best Latin Pop Album bei den GRAMMY® Awards 2018.
Mit über 10 Milliarden Streams gehört es zu den meistgestreamten Alben weiblicher Künstlerinnen aller Zeiten. Innerhalb von 24 Stunden machte „SHAKIRA || BZRP Music Sessions #53“ Geschichte sowohl auf Spotify mit über 14 Millionen Streams als auch auf YouTube mit über 52 Millionen Aufrufen. Der Song debütierte auf Platz 9 der Billboard Hot 100 und ist ein weiterer historischer Moment für Shakira, da sie die erste Solokünstlerin ist, die mit einem auf Spanisch aufgenommenen Song die Top 10 der Charts erreicht hat. Es ist auch der spanischsprachige Song mit den meisten Streams an einem Tag in der Geschichte von Spotify. Im September erhielt Shakira den MTV Michael Jackson Video Vanguard Award bei den MTV Video Music Awards und gab zu Ehren ihres Preises eine atemberaubende Performance ihrer größten Hits.
Unter dem Motto „Persönlich – Unter freiem Himmel“ geht Deutschlands Erfolgsband von Juni bis September 2024 auf große Tournee. Schon jetzt sind viele der 28 Termine ausverkauft. An den weiteren Spielorten werden die Tickets knapp.
Köln, 20. Februar 2024 – Für PUR-Fans gibt es in der Open-Air-Saison 2024 eine musikalische Vollbedienung. Die Formation um Frontmann Hartmut Engler tourt durch attraktive Freiluft-Locations in der gesamten Bundesrepublik – von Norderney bis Füssen und von Mönchengladbach bis Dresden. Und die Nachfrage nach Karten für die 28 Shows an 25 Spielorten ist riesengroß. Gut vier Monate vor dem Tourstart auf dem Emmendinger Schlossplatz sind bereits weit über 200.000 Tickets für die „Persönlich – Unter freiem Himmel“-Konzerte abgesetzt worden.
Die Termine in Fulda, München, Norderney, Schwetzingen, Villingen-Schwenningen und Osnabrück, jeweils zwei Shows in Emmendingen und Hamburg sowie einer der beiden Abende in Hannover sind mittlerweile restlos ausverkauft. Auch für das Heimspiel auf dem Festplatz am Viadukt in Bietigheim gibt es keine Karten mehr. Fans aus der Region, die dort leer ausgegangen sind, haben aber noch die Gelegenheit, PUR am 1. August beim KSK Music Open auf dem Schlossplatz in Ludwigsburg zu erleben. Für dieses wie für alle weiteren Konzerte der Tour, die die Band u.a. auch ins Strandbad nach Losheim (24. August) und zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten wieder in die Berliner Waldbühne (6. September) führt, gilt allerdings: Auch hier werden die Tickets knapp.
Auf dem Programm der „Persönlich – Unter freiem Himmel“-Shows, bei denen PUR im Wechsel von den Support Acts Batomae, Füenf und Franziska Kleinert begleitet werden, stehen naturgemäß Songs des jüngsten Top-Ten-Albums „Persönlich“. Hinzu kommen die großen Hits und Hymnen aus mehr als 40 Jahren Band-Geschichte, darunter Klassiker wie „Lena“, „Funkelperlenaugen“, „Hör gut zu“, „Abenteuerland“ und „Wenn sie diesen Tango hört“.
Tickets für alle nicht ausverkaufen Konzerte sind weiterhin über www.eventim.de/pur sowie an allen autorisierten Vorverkaufsstellen und über die bundesweite Ticket Hotline: 01806 – 57 00 00 (0,20 Euro/Anruf aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf aus dem dt. Mobilfunknetz) erhältlich.
Die PUR-Open-Air-Tour 2024 wird präsentiert von RTL, BILD und örtlichen Präsentatoren.
Dirk Becker Entertainment präsentiert: PUR Open Airs 2024: „Persönlich – Unter freiem Himmel“
22. Juni 2024 Emmendingen – Schlossplatz – AUSVERKAUFT!
28. Juni 2024 Bietigheim – Festplatz am Viadukt – AUSVERKAUFT!
12. Juli 2024 Mönchengladbach – SparkassenPark
13. Juli 2024 Fulda – Domplatz – AUSVERKAUFT!
19. Juli 2024 Emmendingen – Schlossplatz – AUSVERKAUFT!
20. Juli 2024 Füssen – Barockgarten am Festspielhaus
21. Juli 2024 München – Tollwood – AUSVERKAUFT!
26. Juli 2024 Norderney – Summertime Arena – AUSVERKAUFT!
27. Juli 2024 Hamburg – Stadtpark – AUSVERKAUFT!
28. Juli 2024 Hamburg – Stadtpark – AUSVERKAUFT!
1. August 2024 Ludwigsburg – KSK Music Open, Schloss Ludwigsburg
2. August 2024 Schwetzingen – Schlossgarten Schwetzingen – AUSVERKAUFT!
3. August 2024 Salem – Schloss Salem
4. August 2024 Villingen-Schwenningen – Druckzentrum Südwest – AUSVERKAUFT!
9. August 2024 Bonn – Kunstrasen
10. August 2024 Osnabrück – Schlossgarten Open-Air – AUSVERKAUFT!
14. August 2024 Ulm – Klosterhof Wiblingen
16. August 2024 Hannover – Gilde Parkbühne
17. August 2024 Hannover – Gilde Parkbühne – AUSVERKAUFT!
18. August 2024 Braunschweig – Volksbank BraWo Bühne
23. August 2024 Kassel – Messegelände 24. August 2024 Losheim – Strandbad
25. August 2024 Coburg – Schlossplatz
30. August 2024 Hemer – Sauerlandpark
31. August 2024 St. Goarshausen – Freilichtbühne Loreley
5. September 2024 Dresden – Junge Garde Freilichtbühne
6. September 2024 Berlin – Waldbühne
7. September 2024 Timmendorfer Strand – Musik Arena AUSVERKAUFT!
Keane veröffentlichen am 10. Mai ihr Erfolgsalbum „Hopes And Fears“ neu remastered und in verschiedenen Editionen. „Hopes and Fears“ ist eines der besten und erfolgreichsten Debütalben aller Zeiten.
Die Band geht in diesem Jahr auch auf eine umfassende Welttournee. Zu den Terminen in Großbritannien und Irland gehören zwei große und ganz besondere Shows in der Londoner O2 Arena am 10. und 11. Mai. Support Band sind The Lathums in Großbritannien und The Sherlocks in Dublin und auf dem europäischen Festland.
Zur Feier des 20-jährigen Jubiläums gibt es eine spezielle Version des Originalalbums, die von Frank Arkwright in den Abbey Road Studios neu gemastert und geschnitten wurde, sowie B-Seiten, bisher unveröffentlichte Demos und Raritäten. Die 5.1-Dolby-Atmos-Abmischung stammt von David Kosten.
Formate:
1 LP Galaxy Vinyl (Original Album Remastered)
2LP Coloured Vinyl (Original Album Remastered + B-Sides & Rarities)
3CD (Original Album Remastered + B-Sides & Rarities + Demos)
Limited Edition Box Set Deluxe Edition (nummerierte Eintrittskarte, Hopes And Fears-Notizbuch, Umschlag mit Band-Silhouetten-Druck und zwei von Dave Lupton entworfene Postkarten (1 signiert), ausklappbarer Postkartenrahmen, 3CDs, 7″ Love Actually-Vinyl-Single, bedruckte Innentasche mit handgeschriebenen Texten und Wandposter)
2CD Live (Original Album Remastered & Live Recordings from Mexico City 2024)
Digital
„Hopes and Fears“ war ein bahnbrechendes Album für Keane und hat zahlreiche Rekorde aufgestellt. Es ist eines der meistverkauften Alben in der Geschichte der britischen Charts und verkaufte allein im ersten Jahr über 2,5 Millionen Exemplare in Großbritannien und eine Million in den USA – unterstützt auch durch den Klassiker „Somewhere Only We Know“. „Hopes and Fears“ wurde im Vereinigten Königreich mit 9-fachem Platin ausgezeichnet. Weltweit hat sich das Album über zehn Millionen Mal verkauft.
Keane starteten neben einflussreichen Bands wie Snow Patrol, Scissor Sisters, The Killers und Coldplay. Ihr von Keyboards dominierter Sounds verstärkte die emotionale Anziehungskraft ihrer Songs. „Everybody’s Changing“ vom Album „Hopes and Fears“ wurde zum Fan-Liebling und zu einem Top-5-Hit in England.
Im Jahr 2004 waren Keane die meistverkauften britischen Künstler im Vereinigten Königreich. Im folgenden Jahr gewannen sie zwei BRIT Awards: Den Preis für das beste britische Album für „Hopes and Fears“ und den Preis für den Durchbruch in Großbritannien, für den die Hörer von Radio 1 gestimmt hatten.
„Somewhere Only We Know“ erlebte kürzlich ein Revival auf Tik Tok. In Asien ging der Song viral und leitete eine weltweite Renaissance des Titels ein. Derzeit verzeichnet das Lied über zwei Millionen Spotify-Streams pro Tag und avancierte in den letzten zwölf Monaten zur meistverkauften Single von Island Records. Insgesamt wurde der Song über eine Milliarde Mal gestreamt.
Leadsänger Tom Chaplin erzählt: „Ich erinnere mich noch daran, wie ich in den Heliocentric Studios, in denen wir Hopes and Fears aufgenommen haben, an diesem erstaunlichen alten Mischpult stand und mir einen frühen Mix von Somewhere Only We Know anhörte. Ich hatte das Gefühl, dass wir etwas geschaffen hatten, das ein bisschen mehr Magie hatte. Musik zu machen ist so oft ein Prozess voller Zweifel…, aber in diesem Fall gab es etwas Unbestreitbares an dem, was wir geschaffen hatten. Offensichtlich hatten viele Leute dasselbe gefühlt, als das Album herauskam!“
Tim Rice-Oxley, Gründungsmitglied der Band und Songschreiber, erinnert sich: „Wenn ich an diese Songs denke, stelle ich mir immer noch vor, wie wir sie in kleinen Räumen in Pubs in ganz Großbritannien spielten. Ich erinnere mich daran, wie aufregend es war, zu beobachten, wie die Menschenmengen zu wachsen begannen. Diese Songs haben uns die Tür zu einer anderen Dimension geöffnet; alles, was seitdem in unserem Leben passiert ist, ist aus diesem Moment heraus entstanden. Es ist ein unglaubliches Privileg für uns, dass die Leute nach all dieser Zeit immer noch zuhören.“
Am selben Tag, an dem das Box-Set veröffentlicht wird, spielt die Band das erste von zwei Konzerten in der Londoner 02 Arena als Teil einer Welttournee, die am 1. April in Mexiko-Stadt beginnt, bevor sie Europa und Großbritannien erreicht. Ihre US-Tournee im September beinhaltet prestigeträchtige Termine im Greek Theatre in LA, im Ryman Auditorium in Nashville und in der Radio City Music Hall in New York City. Die Tournee präsentiert Songs aus dem gefeierten Werk von Keane, von ihrem grandiosen Debüt „Hopes and Fears“ bis zu ihrem 2019er Studioalbum „Cause and Effect“.
Keane spielten kürzlich erstmals auch Live-Shows in Indien und Südafrika. In Mumbai standen sie gemeinsam mit Anoushka Shankar auf der Bühne, um eine spezielle Version von „Everybody’s Changing“ zu spielen: HIER.
Glaubt man den Statistiken, leben in Deutschland rund 1,7 Millionen Paare in einer Fernbeziehung. Dabei müssen sie durchschnittlich 653 km überwinden. In seiner neuen Single „600km“ widmet sich Benne einer emotionalen Fernbeziehung, die er selbst einmal geführt hat. Es geht um die Momente, die man verpasst, die Sehnsucht, die Fragen der Freunde. Die Gedanken, die doch beim anderen sind und nie ganz da wo man ist. Fernbeziehungen sind – und das wissen die meisten – nicht so einfach.
In „600km“ nimmt uns Benne mit auf die sechsstündige Fahrt im überfüllten Zug, er hört die Fragen der Freunde und schaut den Tatort diesmal wieder allein. „600 km – was ich auch mach, du fehlst hier.“ Das Video dazu sieht man hier:
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Das vierte Studioalbum „Zuhause“ von BENNE, das am 15.03. erscheint, handelt von Wandlungen in Zeiten von Widrigkeiten. Es geht dem Gefühl nach, heimisch zu werden. Ein Zuhause zu finden, in sich selbst und in der Welt. Trotz aller Widerstände, die das Leben bereithält. Es erzählt von Menschen, die uns bewohnen. Auch wenn sie nicht mehr bei uns sind. Von den Versuchen und Versuchungen, die zwischen Freiheit und Verbundenheit liegen.
Von schierer Freude und tief empfundenem Verlust. „Zuhause“ widmet sich dabei den Zweifeln und Ängsten, die unser Innerstes bewegen, wie auch den fast unscheinbaren Veränderungen, den feinen Haarrissen in unseren Beziehungen. Mal beobachtend, mal biografisch erzählend ist „Zuhause“ das bislang persönlichste Album des Musikers. Ein packendes Meisterwerk an Eindringlichkeit und Empfindungskraft.
Und da sind sie wieder. Zweijahresrhythmus seit 2008 konsequent eingehalten. Dabei kann von einem Abfall der Qualität im Zuge der Quantität keine Rede sein. Im Gegenteil: The Pineapple Thief legen mit „It Leads To This“ eines der schlüssigsten Alben ihrer Karriere vor, das wie eine Traumreise in die Welt von Progressive Rock, Artrock und Melodic Rock führt.
Die Qualitäten von Mastermind Bruce Soord stehen seit Jahrzehnten außer Frage. Zunächst hat er seine Musik ziemlich im Alleingang eingespielt, doch nach und nach ist eine Band herangewachsen, die ihm 2016 mit Gavin Harrison an den Drums einen kongenialen Partner bescherte, der inzwischen auch im Songwriting kräftig mitmischt und für stärkere Komplexität in den Rhythmen sorgt. Bei „Your Wilderness“ war Gavin noch als Gastmusiker in den Credits, doch schnell wurde er zum festen Bestandteil des jetzigen Quintetts.
Fans von Gazpacho und Riverside warten stets auch sehnlichst auf neue Alben von The Pineapple Thief. Und obwohl ich Anathema – die seit Jahren leider auf Eis gelegt sind – immer noch schmerzlich vermisse, ist die Band um Soord und Harrison doch ein adäquater Ersatz, um mich mit sphärischen und emotionalen Songs zu versorgen.
Das Album besteht aus acht Epen, die alle etwa fünf Minuten lang sind und rockige Dringlichkeit mit zarter Atmosphäre, nachdenklichen Tasten und fesselnden Melodien verbinden. Die Texte stammen auch aus der Literatur: Berichte über das alte Rom, John Williams‘ Klassiker „Stoner“ und der Briefroman „Augustus“ standen Pate. All das wird durch Soords zerbrechlichen und doch eindringlichen Tenor vermittelt, der an Geschichtenerzähler wie Nick Drake, Thom Yorke und Jonas Renkse von Katatonia erinnert.
Im Booklet steht jeder Track auch für eine Epoche des Alterns, denn das Artwork zeigt eine älter werdende Figur vom Jungen bis hin zum schütteren Greis. Und damit steht es auch für eine Entwicklung hin zur homogenen Einheit, es fällt mir nämlich diesmal schwer, einen einzelnen Song heraus zu greifen und in den Mittelpunkt zu stellen. „It Leads To This“ funktioniert als Einheit. Neben Soords oft klagender Ausnahmestimme haben alle Tracks einen enormen rhythmischen Drive. Großartig!
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Kerry King, der Gitarrist der 2019 aufgelösten Thrash-Metal-Ikonen Slayer, hat jetzt seine Teilnahme bei Rock am Ring und Rock im Park 2024 bestätigt. Nach fünf Jahren Pause meldete sich King kürzlich mit seinem Soloprojekt und dem Album „From Hell I Rise“ zurück, das am 17. Mai erscheint. Neben King an der Gitarre unterstützen ihn hierbei hochkarätige Mitstreiter wie Mark Osegueda (Death Angel) am Mikro, Bassist Kyle Sanders (ex-Hellyeah), Gitarrist Phil Demmel (Vio-lence, ex-Machine Head) und am Schlagzeug ein Kollege aus Slayer-Tagen, Paul Bostaph. Musikalisch will Kerry King seinem Slayer-Erbe treu bleiben, wie auch seine Shows bei Ring und Park unter Beweis stellen werden.
Credit: Kerry King
Neu hinzu gekommen sind auch die Crossover-Pioniere H-Blockx, die in diesem Jahr nicht nur die ersten Auftritte bei Ring und Park seit 2010 feiern. Sie begehen auch das 30. Jubiläum ihres wegbereitenden Debütalbums „Time To Move“, das nicht nur Goldstatus erreichte, sondern seinerzeit mit 62 Wochen in den Charts als Album des Jahres ausgezeichnet wurde. Nachdem die Band um Sänger Henning Wehland 2020 nach langer Live-Abstinenz auf die Bühnen zurückkehrte, zeigen die vier, dass sie nach wie vor zur Speerspitze der deutschen Rock-Acts zählen. Davon, wie frisch ihre Rockmusik klingt, werden sich die Ring- und Park-Fans überzeugen können.
Credit: H-Blockx
Mudvayne müssen ihre Europakonzerte leider absagen, darunter auch die Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park.
Auf “normal” verbindet LUNA stärkende, ermutigende und empowerende Worte mit der harten Realität. Hier wird nichts beschönigt oder heruntergespielt, sondern auf die realen (Lebens-)Gefahren hingewiesen, denen queere Menschen tagtäglich ausgesetzt sind.
Der Song ist für alle Menschen, die nachvollziehen können, wie es ist, wenn man nicht einfach in den Urlaub fahren kann, sondern vorher googlen muss, ob der Ort für queere Personen sicher ist. Und für all diejenigen, die Profis darin geworden sind, unangenehme Blicke zu ignorieren. “normal” ist für die Personen, für die es normal ist, als nicht normal angesehen zu werden.
Bereits in der Vergangenheit hat sich LUNA für LGBTQIA+-Themen immer wieder stark gemacht, sei es durch immer wieder offenes Sprechen in der Öffentlichkeit über das Leben als queere Person sowie durch Songs wie “Blau” oder der Pride-Hymne “Neonlights” feat. Katja Krasavice.
“normal” ist eine gefühlvolle, sanfte Gitarrenballade, die später durch Untermalung von warmen Synth Sounds in LUNAs Safe Space einlädt, der sich geborgen und sicher anfühlt. Die perfekte Soundwelt also, um sich verletzlich zu zeigen und alle einzuladen, die sich angesprochen fühlen oder empathisch nachempfinden wollen – egal, ob sie selbst betroffen sind oder nicht.
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Firneis, das ist die Vorstufe zu Gletschereis, gefrorener Schnee, an dem das Tauwetter des letzten Jahres vorübergezogen ist. „Firneis“ ist auch der Titel der ersten Single von Miriam Hanikas Album „Schilflieder“ (Sturm & Klang, Mai 2024). Die Musikerin malt mit dem Englischhorn, der großen Schwester der Oboe, und ihrem Ensemble eine meditative, gefrorene Landschaft. Tibetische Klangschalen (Simon Popp) klirren wie Eiskristalle. Der warme Klang von Englischhorn, Klavier (Misha Antonov) und Kontrabass (Peter Cudek) wärmt wie Sonnenstrahlen den Schnee, der geduldig darauf wartet ein Gletscher zu werden.
Fotocredit: Robin Lambercht
Miriam Hanika ist die „Meisterin der leisen Töne“ (folker), eine „herausragende Dichterin“ (WDR 4) aber vor allem ist die Oboistin Miriam Hanika eine Pionierin. Nun widmet die „musikalische Ausnahme-Erscheinung“ (GoodTimes) mit „Schilflieder“ ein ganzes Album ihrem besonderen Instrument. Ihre Lieder aus dem Schilf sind eine Hymne an die Farbigkeit der Natur und die Oboe selbst, die mit ihrem elysischen Ton unerforschtes Terrain betritt. Herausgeschält aus ihrem zugewiesenen Kontext klassischer Musik, strahlt sie mal mit Band und Streichern, mal mit einer E-Gitarre um die Wette und lässt den ihr zugewiesenen Platz im Orchestergraben vergessen. Miriam Hanikas Schilflieder führen in ein beispielloses Klangspektrum zwischen Kammermusik, Jazz und Folk. Verträumt, virtuos, anders vertraut.
Die vielfach ausgezeichnete Multiinstrumentalistin ist als klassische Oboistin und als Solokünstlerin Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (u.A. Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung 23/24, internationalen Ars Ventus Wettbewerb für Kammermusik 2019, Stipendium für Musik der Stadt München). Seit 2019 erscheinen ihre Alben bei Konstantin Weckers Label Sturm und Klang. Ihr zweites Album Louise (2021) wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Mit ihrer aktuellen Veröffentlichung Wurzeln & Flügel (2023) ist sie zurzeit deutschlandweit auf Tour.
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Vor acht Jahrzehnten wurde Achim Reichel in der Nähe von Hamburg geboren. Seine Band The Rattles machte ihn im Zuge der Beatlemania weltberühmt, doch das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Unvergessen ist seine Performance als „Der Spieler“ – und der Smashhit „Aloha heja he“ bescherte ihm Anfang der 90er Jahre ein Comeback abseits jeder NDW Attitüde. Vorgestern konnte er seinen 80. Geburtstag feiern und der Live-Mitschnitt „Schön war es doch! Das Abschiedskonzert“ erschien am vergangenen Freitag.
Achim Reichel ist Kulturbotschafter und eine Ausnahmeerscheinung im schnelllebigen Musikgeschäft. Seine Songs bewegten sich immer zwischen Rock und Shanty, zwischen Volkslied und Poesie. Er lieferte Texte wie „Fliegende Pferde“, die in die deutsche Musikgeschichte eingingen. Und Klassiker wie „Herr von Ribbeck“ sowie „Der Mond ist aufgegangen“ gehören in seinen Versionen zum umfassenden Kulturgut, für das er 2007 den Deutschen Weltmusikpreis RUTH einfahren konnte.
Fotocredit: Hinrich Franck
Der Titel „Abschiedskonzert“ für das Livealbum ist eigentlich eine Mogelpackung – aber im positiven Sinne. Denn es wurde nicht etwa ein letztes Konzert aufgenommen, sondern die Aufnahmen aus den Jahren 2019 und 2023 sollen auf die Abschiedstournee einstimmen, die im März 2024 über die Bühne gehen wird.
Spannend sind die Arrangements mit Bläsern und Steel Guitar. Da bekommt „Der Spieler“ einen ganz neuen, frischen Sound und ein so oft gehörter Gassenhauer wie „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ kommt plötzlich voll Swing daher. Achim Reichel hat es schon immer verstanden, musikalisch eigenwillige Wege zu gehen – und auch mit 80 macht er keine Kompromisse.
So sind die zwei Silberlinge ein grandioser Rundumschlag durch Reichels deutschsprachiges Repertoire. Und ganz zum Schluss gibt es einen Studiosong als aktuelle Standortbestimmung: „Aber schön war es doch“ lautet das Fazit. „Es war die Zeit der großen Träume / Sie wurden wahr, ganz anders als gedacht / Was uns blieb, das war die bittre Wahrheit / Wo’s mir zum heulen war, da hast du nur gelacht.“
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Im 4-Jahres-Rhythmus sind die letzten Album von GREEN DAY auf den Markt gekommen – und nicht nur das macht die Band aus Kalifornien zur echten Konstante aus der Zeit des Punk-Revivals, das seit den 90ern anhält. Ob sie jetzt wirklich als Erlöser daherkommen, sei mal dahin gestellt. Dafür sind die Songs auf „Saviors“ dann doch zu altbacken. Oder besser gesagt: Man hat es gar nicht nötig, das Rad neu zu erfinden. Spätestens seit „American Idiot“ und „21st Century Breakdown“ kann ihnen niemand mehr den Platz in der Musikhistorie streitig machen.
In den letzten Monaten gaben Green Day Fans auf aller Welt bei Überraschungsauftritten bereits einen Vorgeschmack auf das, was man auf ihrer bevorstehenden Welttournee (unter anderem bei ROCK AM RING) erwarten kann. Ganz egal, ob sie einen randvollen Pub in England zum Kochen brachten, mit Die-Hard-Fans bei einer ausverkauften Überraschungsshow in Las Vegas rockten oder Headliner-Sets beim „When We Were Young“ Festival spielten – Green Day strotzten vor Energie und zeigten, dass sie richtig Bock auf ihr neues Album haben.
„Saviors“ enthält die zuvor veröffentlichten Songs „One Eyed Bastard“, „Dilemma“, „Look Ma, No Brains!“ und „The American Dream Is Killing Me“ – bombastische Tracks, die allesamt mit besten Kritiken bedacht wurden. Pünktlich zum Release gab es das Video „Bobby Sox“.
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„‘BOBBY SOX ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Album“, kommentiert Billie Joe Armstrong. „Es ist der 90er-Song, den wir nie geschrieben haben. Als ich damit anfing, sollte es eigentlich ein Song für meine Frau werden. Im Arbeitsprozess kam mir dann aber der Impuls, die Zeilen ‚Do you wanna be girlfriend?’ zu ergänzen um ‚Do you wanna be my boyfriend?‘. So wurde daraus eine Art universelle Hymne.“
Das Album macht Tempo und atmet den Esprit der Anfangsjahre. Damit werden die Fans sehr gut leben können. Fürs Radio könnte eine Ballade wie „Goodnight Adeline“ funktionieren, aber da werden die Jungs um Billie Joe vermutlich keine Chance haben. Im Airplay liegen die alten Gassenhauer vorn. Schade drum.
Dass es auch mal hart und knackig zugehen kann zeigt „Living in the ’20s“. So funktioniert die Mischung aus Punk und Alternative Rock endlich wieder und man kann den experimentellen Vorgänger vergessen, der für Fans der Band recht gewöhnungsbedürftig war. GREEN DAY sind zurück und zeigen alte Qualitäten. Gut so!
Vince Freeman hat zuletzt mit „Powers“ und „Imposter“ sein lang erwartetes und schmerzhaft ehrliches Debüt-Album „Scars, Ghosts & Glory“ für den 22. März 2024 angekündigt. Mit „Blame Myself“ erschien ein weiterer Vorgeschmack aus seinem Album.
Das hymnische, gefühlvolle Lied, ist eine Ode daran, zu Entscheidungen, die wir im Leben treffen, zu stehen und erzählt die Reise des Singer-Songwriters zur Selbstakzeptanz. Im dazugehörigen Musikvideo, bei dem Chris Boulton und Moss Davis Regie geführt haben, steckt Freeman einen Haken nach dem anderen ein und zeigt seine Unverwüstlichkeit, indem er sich demütig behauptet, egal, was ihm in den Weg gestellt wird.
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Vince Freeman sagt selbst: „Blame Myself’ is simply about the moment I understood that all of these moments and all the decisions, (right and wrong) are mine,” shares Freeman on the single. “They don’t belong to anyone else and they make me who I am – warts and all! I think that we are all the eye of our own storm and the one true constant as we try and find our way. ‘Blame Myself’ is a statement of fact, it is a ‚Here I am, no apologies, just making the best lemonade I can!'“
Wie der Titel seines kommenden Debütalbums andeutet, sind die Narben für Freeman ebenso wichtig wie der Ruhm. „Scars, Ghosts & Glory“ ist eine 12-Track-Sammlung von Songs, die von Paul Visser (alias GoldCrush) produziert wurden und voller kraftvoller Ohrwürmer und ehrlicher Geschichten stecken. Narben sind für Freeman auch wörtlich zu nehmen, denn er verbrachte sechs Jahre unter Schmerzen, immer wieder unter dem Messer des Chirurgen, in ständiger Angst, nie wieder gehen oder auftreten zu können. Nach seiner wundersamen, vollständigen Genesung ist er bereit, das Beste aus dem Leben zu machen, was es zu bieten hat.
Wie für viele andere auch, ließ die Pandemie Freeman entgleisen. Er schaltete einen Gang zurück und eröffnete einen mobilen Kaffeestand, Coffee Rocks. Ein gut getimtes Karma, denn ein Anwalt aus der Unterhaltungsbranche, der auf einem Festival einen Kaffee kaufte, führte dazu, dass Freeman die Mittel für die Fertigstellung seines Albums aufbringen und sein eigenes Label, Kinetic Records, gründen konnte. „It certainly wasn’t the fairy tale that I wanted it to be,” sagt er. “It was hard work. But sometimes it’s hard work that makes things open up“.
Fotocredit: Chris Boulton
Als regelmäßiger Künstler im West-Londoner Club Ginglik gründete Freeman die beliebte Nacht „Shush“, in der er an der Seite von Künstlern wie Ed Sheeran, Paolo Nutini, Newton Faulkner und Nizlopi auftrat und/oder ihnen zu ersten Auftrittsmöglichkeiten verhalf. Später, zu der Zeit, als er an der BBC1-Fernseh-Talentshow „The Voice“ teilnahm, absolvierte Freeman 300 Auftritte pro Jahr.
Die Teilnahme an einer TV-Talentshow unter der Anleitung von Danny O’Donoghue von The Script war zwar eine Lernerfahrung, aber seine ermutigende Zufriedenheit fühlt sich jetzt eher wie ein Erfolg an. Im Rückblick auf ein Jahrzehnt sagt Freeman: „You need to own these things. When I was younger, I thought I needed to be a certain person. I was chasing fame – which is now probably the thing that I would run away from.“
Nachdem Freeman die Bühne mit Eric Clapton, Paul Weller, Jocelyn Brown oder Jamie Woon teilte und ein Dankeschön auf Ed Sheerans Debüt-Album sein Eigen nennt, ist er nun bereit für sein Debüt. „Scars, Ghosts & Glory“ ist der Sound eines Musikers, der alles von sich in seine Musik gesteckt hat, der sein Glück selbst gemacht hat, der lebensbedrohliche Herausforderungen überwunden hat und der sein eigener bester Botschafter war. Dies ist Vince Freemans Reise und sein überragender Erfolg.
Nach der ersten Single aus dem kommenden Album von Montreal erschien letzte Woche mit „Eine andere Stadt“ ein weiterer Vorbote aus dem am 12. April 2024 erscheinenden, neuen Album „Am Achteck Nichts Neues“. Auch mit der zweiten Single vom neuen Album „Am Achteck nichts Neues“ bleibt MONTREAL im Vorwärtsgang und zeigt mit dem autobiografisch anmutenden „Eine andere Stadt“ formvollendet, wo die Qualitäten dieser Band liegen: wunderbare Melodien, Texte auf den Punkt und diese eine wohlige Stimmung, die das alles so schön durchzieht und trägt.
“Am Achteck nichts Neues” mit 13 Liedern in 34 Minuten ist einerseits ein klassisches MONTREAL-Album, zeigt andererseits aber auch neue Seiten und wirkt persönlicher denn je. “Wir haben dieses Album parallel zu den Planungen zur 20-Jahre-Band-Geburtstagstour geschrieben und aufgenommen – da kamen ganz ungewollt und ungeplant viele Bilder, Stimmungen und Erinnerungen aus der Anfangszeit hoch, die sich dann auch in die Lieder geschlichen haben”, ordnet Bassist und Sänger Hirsch Lieder wie “Eine andere Stadt”, “Was ich bin”, “Bis in den Morgen” oder auch die erste Single und Titeltrack “Am Achteck nichts Neues” ein. Im letzten Lied “Straßen von Oberhausen” durchlebt MONTREAL samt Zuhörerschaft noch einmal den Abschied vom langjährigen Freund Blubbi, Gitarrist der Sondaschule und dessen Beerdigung.
Fotocredit: Ania Sudbin
Wizo Support
20.02.24 Ingolstadt, Eventhalle Westpark
02.03.24 Stuttgart, LKA Longhorn
Festivals 2024
01.06.24 Bad Iburg, Dosenfest
15.06.24 Interlaken (CH), Greenfield Festival
20. – 23.06.24 Scheeßel, Hurricane Festival
20. – 23.06.24 Neuhausen ob Eck, Southside Festival
07.08.24 Eschwege, Open Flair
08.08.24 Rothenburg ob der Tauber, Taubertal Festival
16. – 18.08.24 Großpösna, Highfield Festival
„All Now“ ist das Ergebnis einer chaotischen Periode, gefolgt von einer Zeit der erzwungenen Ruhe für die Band. The Staves veröffentlichten im Februar 2021 ihr drittes Album „Good Woman“, ein Album über Liebe und Verlust, das in einer beunruhigenden Zeit des Aufruhrs und des Schmerzes entstand. „There was a delayed reaction to trauma and these big changes out of your control“, sagt Jess über die Zeit nach Good Woman, als die Band – wie der Rest von uns – gezwungen war, sich mit ihren Gedanken auseinanderzusetzen, aber auch den Tod ihrer Mutter und andere seismische Veränderungen zu verarbeiten.
Emily trat bei diesem Album in den Hintergrund (obwohl sie immer noch bei einer Handvoll Tracks den Gesang beisteuerte), um sich auf die Mutterschaft zu konzentrieren, während Camilla mit ihren eigenen psychischen und physischen Gesundheitsproblemen zu kämpfen hatte – chronische Schmerzen und eine Reihe von Operationen aufgrund von Endometriose forderten zunehmend ihren Tribut.
Fotocredit: Harvey Pearson
Nach zwei Jahren der tiefen Einsamkeit und des Schmerzes nach der Veröffentlichung von „Good Woman“ taten The Staves das, was sie am besten können, und begannen wieder zu schreiben. Die Idee war, entgegen dem, was sie in den letzten Jahren gemacht hatten, zu den Grundlagen zurückzukehren und sich fast ausschließlich auf sich selbst und ihre Gitarren zu konzentrieren.
Es begann damit, dass Jess sich in dieser neuen Landschaft zurechtfand, indem sie ihre Kreativität zunächst allein im Studio in Hackney Ende 2022 nutzte und Camilla langsam zum nächsten Kapitel von The Staves zurückholte, bevor sie sich an den Superproduzenten John Congleton (Sharon Van Etten, Angel Olsen) wandte, mit dem die Band schon bei Good Woman zusammengearbeitet hatte.
Das Ergebnis? Ein Album, das so reichhaltig und ehrlich ist wie all die tiefgründige Musik von The Staves, die über die Alben des letzten Jahrzehnts verstreut ist und hier zu etwas ganz Besonderem verdichtet wurde.
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The Staves sagen zur Single: „This was the first song we recorded for the album and we had just written it so there’s a freshness and an immediacy to it for us. The song is about passing surges of emotions and memories that often don’t get expressed or articulated. It’s exploring that state of stillness on the outside but with a flurry of things happening below the surface and how, often, we don’t let on what we’re really feeling most of the time or how much we’re feeling it. Even the question ‘how are you?’ can prove difficult to find the answer to… The song came from a train-ride down to Brighton with friends with the scenery whizzing by – the transient flashes as things come in and out of focus. The song is built around this two-chord pattern that kind of chugs along and motors through, picking out these jolts of feeling or memory that rush by.“
The Staves werden ihr Album auch in Deutschland vorstellen:
08.05.2024 – Heimathafen Neukölln, Berlin
09.05.2024 – Stadtgarten, Köln
Das Duo in der Rockmusik funktioniert in der Regel nach dem Prinzip der Reduktion: Wer nur zu zweit auf der Bühne steht, setzt meist notgedrungen auf Akzente statt auf Flächen, auf Gerüst statt auf Schmuck. Weniger ist mehr, heißt dann die Devise, und es braucht schon eine ganze Menge Charisma (siehe White Stripes), musikalische Versiertheit (siehe Black Keys) oder schlichtweg Druck (siehe Royal Blood), um der Irritation etwas entgegenzustellen, die entsteht, wenn man auf das gewohnte Gesang-Gitarre-Bass-und-Schlagzeug-Setting verzichtet. Auch Iedereen kennen sich aus mit der Frage, was entsteht, wenn man immer mehr weglässt, bis nur noch zwei Sachen übrigbleiben: die Freundschaft und die gemeinsame Liebe zur Idee, zur Kunst, zur Musik.
Fotocredit: Thomas von der Heiden
Wenn man nur zu zweit ist, muss man wohl einfach mit höherem Engagement spielen, und es ist vor allem die Dringlichkeit und die Energie dieser Band, die einen direkt am Kragen packt und die von Anfang an greifbar wird. „Ich halt mir meine Möglichkeiten offen / und hab keine gewählt“ heißt es etwas später in dem Song, und das hat durchaus etwas von dem verzweifelten Ennui, den Bands wie die Fehlfarben oder Abwärts vor über 40 Jahren formulierten. Und das führt einen dann auch musikalisch auf die richtige Fährte. Denn während sich die meisten Gitarre-plus-Schlagzeug-Duos eine Basis aus Blues, Surf, Garage oder Classic Rock legen, holen sich iedereen zumindest einen Teil ihres Inspirationsstoffs im Post-Punk der späten 70er und frühen 80er, als Bands wie Wire, Gang Of Four oder Devo zwar nicht den Planeten, aber zumindest die Herzen der Menschen mit Ahnung, Haltung und einem Sinn fürs leicht Abseitige eroberten. Hier wird robotisch gegroovt, neurotisch gesungen, fatalistisch getextet – und das immer mit lockerer Faust, um den Zuhörern bei Bedarf schnell mal eine reinzimmern zu können.
Nach „GKO“, „Niki“, „Chauvi“ und „Autofahren“ veröffentlichen Iedereen mit „Urinella“ eine weitere Single aus ihrem selbstbetitelten Debüt-Album, welches am 23. Februar 2024 via Glitterhouse Records erscheint.
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Ron Huefnagels und Tom Sinke sagen zur Single: „Die Gesellschaft hat schon so viele wunderbare Dinge hervorgebracht, aber trotzdem scheinen wir gegen die immer gleichen Probleme zu kämpfen. Und das obwohl wir am Ende doch alle eines wollen: ein gutes Leben, bevor wir den Löffel abgeben.“
Nachdem Iedereen zuletzt auf dem Eurosonic Noorderlag Festival Fans wie auch Presse einmal mehr von ihren Live-Qualitäten überzeugten, gehen Iedereen im April auf „Ich brenne lichterloh“ Tour und supporten Acht Eimer Hühnerherzen.
Iedereen Live:
20.04.2024 – Langenberg – KGB
25.04.2024 – Dortmund – Subrosa
26.04.2024 – Köln – Bumann & SOHN
19.05.2024 – Beverungen, Orange Blossom Special
28.05.2024 – Mainz – schon schön
29.05.2024 – Karlsruhe – KOHI
05.06.2024 – Hamburg – Hafenklang
06.06.2024 – Berlin – Urban Spree
Support für Acht Eimer Hühnerherzen:
02.04.24 – Hamburg – Knust
03.04.24 – Bremen – Lagerhaus
04.04.24 – Bochum – Bahnhof Langendreer
05.04.24 – Köln – Gebäude 9
06.04.24 – Leipzig – Conne Island
12.04.24 – Berlin – SO36
Schon im Jahr 2005 wurden Tenside in München gegründet und brachten sogleich ihr erstes Demotape heraus. Seitdem ist viel Wasser die Isar runter geflossen und die Band hat sich mit stetigen Veröffentlichungen eine ordentliche Fangemeinde erschlossen. Dabei gab es einige Besetzungswechsel – nur Sänger und Gitarrist Daniel Kuhlemann ist als Konstante von Anfang an mit dabei. Wenn man das Demoalbum mitzählt, ist nun mit „Come Alive Dying“ das neunte Studiowerk erschienen. Die Abstände zwischen den Veröffentlichungen sind länger geworden, doch Qualität statt Quantität hat auch seine positiven Seiten.
Für die Produktion ihres neuen Studioalbums haben sich Frontmann Kuhlemann, Gitarrist Michael Klingenberg, Bassist Jonas Hölscher und Drummer Johannes Jörg eine echte Allstar-Crew ins Boot geholt, die die musikalische Vision des Quartetts in einen ebenso bombastischen wie atmosphärischen Breitwand-Sound umgesetzt hat. Aufgenommen wurde die neue Platte größtenteils im bandeigenen Studio in München in Zusammenarbeit mit Co-Producer Christoph von Freydorf sowie mit Kristian „Kohle“ Kohlmannslehner in seinen Kohlekeller Studios, bevor die Tracks in Los Angeles von Joseph McQueen (As I Lay Dying, Bad Wolves, Bury Tomorrow) gemischt und schließlich in Nashville von Ted Jensen (Gojira, Korn, Bring Me The Horizon) gemastert wurden. Da sind also einige Hochkaräter mit an Bord.
Fotocredit: Severin Schweiger
Das Album startet mit dem Titelsong, der einen knallharten sphärischen Sound zu bieten hat und elektronische Klänge miteinbezieht. Wie gewohnt wechselt der Shouter zwischen melodischem Klargesang und wütenden Growls. Der Kontrast zwischen aggressiver Energie und Emotionen zieht sich durch alle Tracks. Es geht um globale Katastrophen und den Weltuntergang. Bei diesem Szenario macht der Sound mit Endzeit-Klängen absolut Sinn. Hinzu kommen schnelle Riffs und ein krachendes Schlagwerk.
Seit der Pandemie („Glamour & Gloom“ erschien im Jahr 2020) haben sich einige Ideen aufgestaut. Daniels Vater ist verstorben und er hatte eine schwere Zeit. Dies schlug sich klar im Songwriting nieder, das aber keineswegs in Melancholie versinkt. „Come Alive Dying“ ist ein knallhartes Album mit besonderer Dringlichkeit. Erbarmungslos und mit viel Groove. „Shadow To Shine“ führt den furiosen Sound fort, ein Track wie „Pitch & Gold“ zeigt aber, das man auch mit hymnischen Melodien bestehen kann.
Live wird ein Song wie „Impending Doom“ sicher die Massen Richtung Moshpit bewegen. Die Mischung aus Gitarre und Elektronik ist absolut stimmig. „Pretty Lonesome“ klingt da schon erstaunlich eingängig und mit „Vengeance“ schließt sich erzählerisch der Kreis zum Opener. So ist „Come Alive Dying“ ein rundes Album mit einer Botschaft: Man braucht die Dunkelheit, um am Ende wieder ins Licht zu gelangen.
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Seit über zwanzig Jahren erobert Top-Comedian Ralf Schmitz die Bühnen im deutschsprachigen Raum. Zunächst war er beim Impro-Theater „Die Springmaus“ in Bonn aktiv, dann in der Fernsehreihe „Die Dreisten Drei“. 2005 gewann er den Deutschen Comedypreis für die „Schillerstrasse“ und im gleichen Jahr startete er seine erste Solotournee. Hunderttausende Fans sorgen seitdem für stetig wachsende Zuschauerzahlen. Wenn er eine Bühne betritt, dauert es keine zwei Minuten und der Saal ist am Toben. So geschehen auch gestern in der Arena Trier. Dabei braucht der rheinische Wirbelwind, die lebendig gewordene Starkstrombatterie auf zwei Beinen, gar kein besonderes Thema. Er erzählt von seiner Katze, der Mama, der Schule oder – wie momentan – von diversen Urlaubsfreuden. Alles Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind und bei denen jeder irgendwie mitreden kann.
Das neue Soloprogramm heißt SCHMITZEFREI und es startete mit einer Publikumsrunde, in der Ralf zunächst einmal seine Zuschauer kennen lernen wollte. Wer sich bei einer solchen Show in die erste Reihe setzt, weiß, was ihn erwartet. Klar – die Reihe ist lang, doch Ralf pickte sich auch diesmal zielsicher die richtigen Kandidat*innen raus. Einen Enkel mit seinen Großeltern, zwei Luxemburger und eine junge Frau, die Geburtstag hatte. Dem dazugehörigen Freund wurde kurzerhand das Handy geklaut, weil er lieber damit rum spielte als Ralf zuzuhören. Die Infos, die der Comedian hier gesammelt hatte, sollten immer wieder in die Themen einfließen. Das macht Ralfs größtes Talent aus – und natürlich seine Improvisation. Er brauchte passende Stichwörter, und die gab ihm das Trierer Publikum zu Genüge. So konnte einem nur schwindelig werden, wenn Ralf Schmitz Tirade um Tirade von der Bühne hämmerte: „Wer viel zu sagen hat, muss schneller reden.“ Dieses Motto beherzigte er von der ersten bis zur letzten Minute der über zweistündigen Show.
Die Impro-Ideen sind aus dem Fernsehen schon hinlänglich bekannt, doch Schmitz hat ein Talent, diese um neue Einfälle zu bereichern. Da waren die Deutschen in den USA, die versuchten, auf „Denglisch“ bei McDonald’s einen Burger zu bestellen. Der Comedian war überdreht, hyperaktiv, hektisch, laut schreiend, ständig im Mittelpunkt. Mit viel Nervenstärke erzählte einen Urlaubstag im Leben von Jenny, die die Richtigkeit der Aussagen mit einem Klingeln bestätigte oder mit einem Hupen verneinte. Bekannte Fernsehshows wurden ins Star-Wars-Universum verlegt und zum Schluss des ersten Teils interpretierte Ralf bekannte, vom Publikum ausgewählte Songs wie „An guten Tag“, „Abenteuerland“ und „Layla“ in seiner ganz eigenen Gebärdensprache. Danach war Zeit zum Atemholen – knapp 20 Minuten lang.
Wo nahm er nur die Energie her, um nach kurzer Erholung wieder voll unter Strom auf der Bühne zu stehen? Zum Aufwärmen gab es Beobachtungen länger verheirateter Ehepaare beim Hotelfrühstück sowie von einer Weinreise im Zug zwischen Koblenz und Trier. Die Bahn wurde gleich nochmal zum Thema, denn Ralf stand mit Zuschauerin Svenja am Bahnsteig und versuchte verzweifelt, seinen Zug noch zu erwischen. Nach einer vertauschten Liveschalte zwischen Papst und Ballermann spielte der Comedian zum Schluss mit Zuschauerin Julia einen Tag in der Eifel im Stil diverser Filmgenres nach, die vom Publikum ausgewählt wurden. Dabei wurde schnell hin und her geswitcht – und von Soap über Horror bis hin zur Oper war alles dabei.
Als Zugabe wurde der Zuschauer Yannick zum Puppenspieler, der Ralf Schmitz in seiner Paraderolle als Marionette „bedienen“ und mit ihm zusammen einen Snack zuhause bereiten musste. So vergingen über zwei Stunden Programm in Windeseile und es war schon 22.30 Uhr, als Ralf sich bei seinen unfreiwilligen Mitspieler*innen bedankte und ihnen Freikarten für die nächste Show schenke. Vielleicht sind sie ja schon am 8. März wieder dabei, denn dann wird Ralf Schmitz sein „Schmitzefrei“ in der Rockhal im luxemburgischen Esch/Alzette spielen. Ein Vergnügen, für das er tatsächlich Luxemburgisch gelernt hat – wie man HIER sehen und hören kann:
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Am 8. März 2024 wird die kanadische Künstlerin Loreena McKennitt, die seit fast 40 Jahren anhaltend erfolgreich im Geschäft ist, ein neues Album veröffentlichen. Sie besinnt sich auf den Ursprung ihrer Karriere und widmet sich der traditionellen, reinen keltischen Musik.
„The Road Back Home“ wurde im Sommer 2023 aufgenommen während sie vier Folkfestivals in Ontario spielte. Es ist eine Rückkehr zu ihren Wurzeln, eine Art musikalische Rückbesinnung dorthin, wo alles begann. Die frühen Songs, die lokalen Musiker, die unglaubliche Energie und Spontanität dieser Performances – das alles hat sie inspiriert, dieses Album aufzunehmen und es ihren Fans zugänglich zu machen.
Es wird auf CD und 180 g Vinyl veröffentlicht und natürlich über alle digitalen Dienste plus Dolby Atmos. Das Album besteht aus zehn Songs mit einigen Liedern, die auf McKennitts frühe Karriere zurückgehen, die aber niemals aufgenommen wurden.
„The Road Back Home“ ist eine Hommage an die gefühlt einfacheren Zeiten, gleichzeitig eine musikalische Umarmung in einer Ungezwungenheit, die es heute in der Art nicht mehr gibt. Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen…
Vor ein paar Jahren hat McKennitt eine Gruppe lokaler keltischer Musiker getroffen. Und da man die gleichen ‚musical minds‘ hatte, endete dies in einer Kollaboration als ein Teil ihres 2021 veröffentlichten Weihnachtskonzertes „Under A Winter’s Moon“.
Und diese Musiker sowie Caroline Lavelle begleiteten sie in diesem Sommer auf den Ontario Folk Festivals. Und genauso spontan kam es zum Gastauftritt des kanadischen Singer-Songwriter James Keelaghan bei „Wild Mountain Thyme“.
„Es gibt viele Arten, wie man das Wort ‘zu Hause’ definiert,“ sinniert McKennitt. “Es mag die Struktur sein, in der wir leben, es kann aber auch der kulturelle Ausdruck der Community sein, in der wir leben, wo jemand unser Herz erreicht und man ohne große Worte einfach zusammen passt.“
Fotocredit: Ann Cutting
Loreena McKennitts Reise begann in kleinen, gemütlichen Folk Clubs und der aufkeimenden Festivalszene in ihrem zu Hause in West-Kanada. Und sie erinnert sich lebhaft daran: “In meiner Zeit in Winnipeg bin ich in Folk Clubs aufgetreten und auf einem der ersten Winnipeg Folk Festivals. Wir haben uns alle in der Welt der Musik verloren, wundervoll in den Sommernächten. Und Sonntagnacht, am Ende des Festivals, sind alle Künstler gemeinsam auf die Bühne gegangen und haben Arm in Arm ‘Wild Mountain Thyme’ gesungen.“
Beeinflusst wurde Loreena von den 1960igern und 1970iger, als es zu einer Wiederbelebung der Folk Musik kam – in Irland genauso wie in England. McKennitt entdeckte die Aufnahmen von der Bothy Band, Planxty, Steeleye Span und Alan Stivell, um nur einige zu nennen. Das waren die bescheidenen Anfänge und ihr Weg als Straßenmusikerin in Vancouver, Toronto, Dublin und London und gleichzeitig der Grundstein für eine 40jährige Karriere als eine Multi Platin Künstlerin und Geschäftsfrau, die weltweit unzählige Konzerte gab.
McKennitts eklektisch-keltische Verbindung von Pop, Folk und Weltmusik hat nicht nur über 14 Millionen Platten verkauft, sondern auch Gold, Platin und Multi-Platin in 15 Ländern auf vier Kontinenten eingebracht. Zweifach für den GRAMMY® nominiert und zwei Juno Awards gewonnen; sowie den Billboard International Achievement Award. Im März 2023 wurde McKennitt in die Canadian Songwriter’s Hall of Fame aufgenommen.
Tracklist The Road Back Home:
Searching for Lambs (3:32)
Mary & The Soldier (4:04)
On a Bright May Morning (4:33)
As I Roved Out (4:54)
Custom Gap (3:56)
Bonny Portmore (3:42)
Greystones (3:32)
The Star of the County Down (3:42)
Salvation Contradiction (4:22)
Sí Bheag, Sí Mhór/Wild Mountain Thyme (6:15)
Loreena McKennitt – The Visit Revisited Tour 2024: