Sony Music Entertainment veröffentlicht heute auf allen digitalen Plattformen das neue Karriere-umspannende Album des Songwriters, Musikers, Dichters, Romanciers und Malers Leonard Cohen. Die Anthologie erscheint unter dem Titel Leonard Cohen: „Hallelujah & Songs From His Albums“ und bietet 17 Songs des Ausnahmekünstlers, darunter Klassiker wie „Suzanne“, „Bird On The Wire“, „Chelsea Hotel # 2“ oder „Ho By Fire“, aber auch Songs aus der letzten Schaffensperiode so zum Beispiel „You Want It Darker“. Als besonderes Highlight beinhaltet die Titelliste eine Aufnahme von “Hallelujah”, die 2008 auf dem Glastonbury Festival mitgeschnitten wurde.
Das Album ist ab sofort in digitaler Fassung erhältlich und erscheint am 14.10. auf CD und auf durchscheinendem blauem Vinyl als Doppel-LP.
Das Album wurde vom neuen Dokumentarfilm „Hallelujah: Leonard Cohen, A Journey, A Song“ inspiriert, der in diesem Monat beim Tribeca Festival aufgeführt wird und der 2021 auch zur offiziellen Auswahl der Internationalen Filmfestspiele von Venedig und des Telluride Festivals zählte. Die Dokumentation erkundet den Künstler aus der Perspektive seiner international erfolgreichen Hymne “Hallelujah” und greift dabei auf eine Fülle nie gesehener Archivaufnahmen des Cohen Family Trust zurück, die der Künstler kurz vor seinem 80. Geburtstag im Jahr 2014 freigegeben hatte. Dazu gehören seine persönlichen Notizbücher, Fotos, Aufzeichnungen seiner Auftritte sowie rare Aufnahmen und Interview-Mitschnitte.
In dem knapp zweistündigen Film, der am 13. Oktober im Verleih von Prokino in den deutschen Kinos startet, kommen Freunde des Künstlers wie Adrienne Clarkson oder Larry “Ratso” Sloman zu Wort. Außerdem sprechen Musikerkollegen wie Judy Collins, Brandi Carlisle und Rufus Wainwright darüber, welche bedeutende Rolle “Hallelujah” in ihrem Leben spielte.
Als Prince Rogers Nelson am 21. April 2016 an der Überdosis eines Schmerzmittels starb, verlor die Musikwelt einen illustren Künstler, der die Höhen und Tiefen eines Lebens in der Öffentlichkeit bis ins kleinste Detail durchgemacht hatte. In den 80er Jahren war sein nationaler Durchbruch in den USA endlich da – und auch der internationale Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Die Alben „1999“ und „Purple Rain“ wurden zu Meilensteinen der Musikgeschichte. Und für „Purple Rain“ gab es gar einen Oscar.
Kein Wunder also, dass die Tour im Jahr 1985 den Ruf eines legendären weltweiten Happenings hat. Die „Purple Rain Tour“ war die erste Prince-Tour, die mit brandneuem Material eröffnet wurde. In diesem Fall war es der Album-Opener „Let’s Go Crazy“ von „Purple Rain“. Es folgte eine Dreifachdosis aus dem Album „1999“: „Delirious“, dann der fulminante Titelsong und „Little Red Corvette“.
Das Konzert am 30. März 1985 im Carrier Dome in Syracuse, im Bundesstaat New York, war ein echtes Highlight und gilt als legendär. Traumhaft, dass die energiegeladene Performance von Prince and The Revolution als Audio- und Video-Mitschnitt für die Nachwelt erhalten wurde. Nach den ersten Stücken, die auf der ganzen Tour mehr oder weniger gleich waren, gab es ein instrumentales Zwischenspiel mit dem „Yankee Doodle“, der in Syracuse zur Ballade „Do Me, Baby“ führte und ein kleines Stück von Jimi Hendrix‘ „Red House“ enthielt. Dann wurde es extrem funky mit „Irresistible Bitch“. Zudem gab es das überlange „Bad“.
Dann war wieder die Zeit von „Purple Rain“ angebrochen und Prince spielte gleich sieben Stücke des Albums zum Konzertabschluss. „I would Die 4 U“, „Baby I’m a Star“ und „Purple Rain“ waren die Zugaben. Was soll man sagen? Fast 20 Minuten dauerte der letzte Song „Purple Rain“ und allein diese geniale Performance ist es wert, sich dieses CD/Blu-ray-Paket zuzulegen.
Erstmals gibt es einen Remix anhand der originalen Multitrack-Masterbänder. Der Sound klingt an wenigen Stellen etwas blechern und ist in den Höhen manchmal verrauscht, aber das ist aufgrund des Alters des Materials kein Wunder und stört das Hörerlebnis nur minimal. Der Film wurde digital überarbeitet und wird auf Blu-Ray in den Audioformaten Stereo, 5.1 Surround und Dolby Atmos veröffentlicht. Als Formate gibt es eine 3 LP-Version und eine Doppel-CD plus Blu-Ray-Set erhältlich. Zusätzlich zu den Tonträgern erscheint der Release auch auf digitalen Streaming-Plattformen in Spatial Audio/Dolby Atmos.
Sehr schön ist die Aufmachung im Digipack im Blu-Ray-Format mit vielen Livebildern. Die einzelnen Scheiben stecken gesondert in festen Papphüllen, was die Wertigkeit des Releases betont. Das Booklet enthält neben den üblichen Fotos und Infos auch zwei Seiten Liner Notes, die die Bedeutung des Konzerts in Syracuse betonen. Prädikat: Besonders wertvoll! Ein Ausnahmekünstler auf seinem Karrierehöhepunkt!
Ein Neustart? Im Alter von 73 Jahren ist Marius zum Label Sony Music gewechselt und darf auf dem Cover des 23. Studioalbums wieder seinen kompletten Namen Marius Müller-Westernhagen tragen. Soll man jetzt sagen: Es ist ein Alterswerk? Ehrlich gesagt habe ich mir mit jedem Album des Düsseldorfers nach „Halleluja“ und „Jaja“ recht schwer getan. Texte und Refrains waren nicht mehr so eingängig. Charakteristische Merkmale sind bisweilen wegproduziert worden. Das war gewiss so gewollt, doch es hat viele langjährige Fans verprellt.
Vor acht Jahren gab es mit „Alphatier“ ein absolut respektables Album, das ich nach etwas Anlaufzeit sehr ins Herz geschlossen habe. Danach war zunächst einmal Vergangenheitsbewältigung angesagt: Ein „MTV unplugged“ feierte Hits aus mehreren Jahrzehnten und erweckte einige fast vergessene Klassiker zu neuem Leben. Auch „Das Pfefferminz-Experiment“ im Jahr 2019 schwelgte in uralten Zeiten und verpackte das Erfolgsalbum „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ in einen Sound aus Country und Blues. Sehr geil, aber nicht der Marius, den sich die Fans zurückgewünscht haben.
Jetzt gab es mit „Zeitgeist“ endlich mal wieder eine Single, die meinen musikalischen Nerv auf Anhieb getroffen hat. Ein starker Text – Westernhagen hat immer noch etwas zu sagen. Unverblümte Worte, die gesellschaftlich relevant sind. Mehr als viele der sogenannten neuen Deutschpoeten zu Papier bringen. Mit einer Bedeutung für mich und sicherlich viele Hörer. „Zeitgeist“ ist eine donnernde Ansage an eine laute Gesellschaft, die sich von einer Kultur der Oberflächlichkeit blenden lässt und die damit verbundenen Schattenseiten bereitwillig in Kauf nimmt. Die Single prangert eine zum Lebensprinzip erklärte Substanzlosigkeit an. Gnadenlos und mit starken Worten.
Das könnte ein positiver Ausreißer sein, doch das ganze Album ist aus diesem Holz geschnitzt! In “Das eine Leben” blickt Marius nicht nur auf seine ganz eigenen Erfahrungen in den letzten zwei Jahren zurück, sondern greift auch gesellschaftskritische Themen auf, die aus Sicht des Künstlers in der sogenannten Corona-Zeit noch radikaler freigelegt worden sind. Seine Sprache ist wieder deutlicher und klarer als auf früheren Alben, seine Texte zeigen seine Haltung und seinen ehrlichen Blick auf die Welt von heute.
Fotocredit: Olaf Heine
Der Opener „Ich will raus hier“ wird vielen aus der Seele sprechen, die sich lange genug ohne Ausweg im Hamsterrad der Pandemie bewegt haben. Und Westernhagens „Achterbahngedanken“ kann sicher jeder nachvollziehen, der bisweilen nächtliches Kopfkino hatte, wenn sich das Karussell aus Sorgen mal wieder endlos gedreht hat.
Das Album handelt von Liebe und Vergänglichkeit, von Angst und Überforderung, von Wut und Verzweiflung. Es verhandelt Politisches wie Privates, Beiläufiges wie Zwingendes. Elegant schlägt der Singer/Songwriter dabei immer wieder den Bogen vom Persönlichen zum Gesellschaftlichen. In „Ich will raus hier“ bekennt er zunächst freimütig: „Ich vermisse New York City, ich vermisse auch Paris, ich vermisse Rome so pretty, gottverdammte Pandemie.“ Als engagierter Ausnahmekünstler, der er ist, belässt er es aber natürlich nicht bei seinem ganz individuellen Verzicht. Sich auf exklusive Befindlichkeiten zu verlegen wäre ihm schlichtweg zu banal. Deshalb beklagt er schon wenige Zeilen darauf: „Ich vermisse Mitgefühl mit denen, die noch vielmehr leiden, die leben müssen arm, bescheiden für die Kultur der Prahlerei.“
Doch es geht nicht nur um die vermaledeite Pandemie. „Schnee von gestern“ ist ein starkes Statement der Vergangenheitsbewältigung, das zugleich einen Blick auf die Gegenwart wirft: „Jedem, dem in diesen Zeiten noch ein Hirn geblieben, kann sich nur nur besaufen und alle Menschen lieben.“ Und mit „Spieglein, Spieglein an der Wand“ kann er sich zum einen selbst meinen, wenn es sich um Überheblichkeit und Selbstüberschätzung, um Macht und Größenwahn dreht, doch vielmehr geht es wohl um Menschen wie seinen ehemaligen Freund Gerhard Schröder, dem manche Zeilen auf den Leib geschneidert scheinen: „Die Frucht des Deals hast du genossen / man hat halt nur das eine Leben / wenn’s Plündern anfàngt wird geschossen“.
In „Die Wahrheit“ (einer von Piano und Streichern getragenen Ballade) geht es sehr in die Tiefen der eigenen Philosophie und „Dunkle Phantasien“ sind eine durchaus düstere Ansprache an die dunkle Seite der eigenen Persönlichkeit. Kann man mit 73 gerne mal offen aussprechen. Der letzte Song „Wenn wir über den Berg sind“ spinnt die Gedanken weiter in eine mystische Zukunft – und die Hoffnung, dass das ganze Leben nicht eine einzige Lebenslüge war.
Lange hat man auf ein neues, wirklich krasses und bewegendes Liebeslied von Marius gewartet. Dass er das kann, hat sich durch die ganzen Veröffentlichungen der 80er gezogen. Jetzt ist es mit „Ich werde dich lieben bis in den Tod“ endlich wieder soweit.Schaurig schön mit seiner schnoddrigen, verlebten Stimme. Und da fällt auch das „Abschiedslied“ ein, das keineswegs ein Abgesang auf die eigene Karriere ist, sondern ein weiterer Lovesong.
Für die Aufnahmen ist Westernhagen mal wieder eigens in die USA gereist. Dort ging er mit einer Handvoll Musiker um den Grammy-prämierten Produzenten und Multi-Instrumentalisten Larry Campbell ins Studio. Es ist nicht das erste Mal, dass Westernhagen mit Campbell gemeinsame Sache macht. 2009 lernten sich die beiden bei den Aufnahmen zu Westernhagens Blues-Album „Williamsburg“ kennen. Und auch beim Pfefferminz-Experiment arbeiteten sie zusammen. Campbell, der jahrelang für Bob Dylan spielte, gilt als einer der besten Gitarristen der Welt. Und weil er sich niemandem mehr beweisen muss, spielt er ausschließlich für den Song – und damit ganz in Westernhagens Sinne: „Gute Musiker spielen mit Demut und Bescheidenheit. Das ist einfach berührender und ehrlicher.“
Und so ist „Das eine Leben“ mehr als eine reine Momentaufnahme, mehr als Westernhagens ganz persönliches Covid-Tagebuch. Es ist das musikalische Psychogramm eines Ausnahmekünstlers, dessen Einzigartigkeit für sich steht und dessen Werk mit seinem Anspruch auf Relevanz über jeden Zweifel erhaben ist. Wir haben den alten Marius zurück, der sich nicht den Konventionen des Musikgeschäfts unterordnen muss. Die abwehrende Haltung auf dem Albumcover spricht Bände. Er setzt sich nicht in Pose. Da gibt es keine Eitelkeiten, keinen Armani-Rocker, keinen affigen Hut mit Krempe. So will ich meinen Marius – mit charismatischer Stimme, die mit 73 Jahren so stark und verlebt erklingt wie damals Ende der 70er. Mit einer Begleitband, die den Bluesrock lebt und eine fantastische Produktion an den Tag legt!
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Die größte Freude und das schlimmste Leid wird uns von der Liebe ins Leben gespült. Die meisten von uns wissen das und stürzen trotzdem – oder gerade deshalb – sehenden Auges wieder in die nächste Achterbahnfahrt. Die 26-jährige Singer-Songwriterin LOTTE meldet sich mit zwei neuen Songs zurück, die die beiden Seiten dieser Medaille auf schillernde Weise illustrieren und unterschiedlicher nicht sein könnten.
Kurz bevor ihr Album „Woran hältst du dich fest, wenn alles zerbricht“ am 27.05 erscheint, veröffentlicht LOTTE gleich zwei neue Singles: „FUCK BABY I’M IN LOVE“ & „DUNKELROT ZU SCHWARZ“.
Wie Liebe süchtig machen kann und was passiert, wenn man erst viel zu spät merkt, abhängig oder ko-abhängig zu sein, davon erzählt DUNKELROT ZU SCHWARZ. Mit starken Sprachbildern aus der Welt der Upper und Downer, der Opiate und Amphetamine, lernen wir eine Beziehung kennen, in der die Sehnsucht auf den nächsten Kick ewig lauert. Eine Dynamik des Leidens und Helfens und einander-zu-Boden-ziehens, in der sich die Erzählerin auf giftige Weise lebendig fühlt und gleichzeitig merkt: Scheiße, das ist doch nicht gesund.
Viele kennen diese Beziehungsmuster und dennoch kann es immer noch schamvoll sein, darüber zu sprechen. Wie ist es, mit einem Partner zu leben, der mit Dämonen zu kämpfen hat, mit Manien und Depressionen? LOTTE hat es erfahren und bringt uns ihre Geschichte mit eindrucksvollen Metaphern nahe: “Ich nehm dich in den Arm” singt sie und lässt uns an Nadeln denken, an Körper, die von den vielen Hochs und Tiefs nur noch ausgemergelt wirken: “Damit sie uns nicht so sehen, verschließ’ ich alle Türen / Zwei Schatten, die nie mehr den Boden berühren / Du sagst, ohne mich wärst du längst nicht mehr hier”, so die versteckte und schreckliche Drohung eines Ertrinkenden, der sich an seine Retterin klammert und sie gleichzeitig mitreißt.
Von dieser Paradoxie handelt FUCK BABY I’M IN LOVE. Ein hedonistische Hymne, die betont, dass Frauen sich und ihre Freiheit ausleben dürfen sollten, genau wie Männer das seit Jahrhunderten tun. Daten, flirten, herausfinden und experimentieren, die eigenen Impulse genießen und sich und die eigene Sexualität entdecken.
Das Gefühl, dass man einfach nur Spaß haben will, ohne Motiv oder Hintergedanken, ohne Strategie – und dass das okay und manchmal auch schlichtweg notwendig ist, webt LOTTE in ein Plädoyer für die Freiheit, das besonders bei Frauen Anklang finden wird, die in der Vergangenheit oft Gegenteiliges hören mussten. Heute lernen wir: Wir sind keine unvollständigen Wesen, die das Puzzleteil eines Partners brauchen, um ganz zu sein. Wir sind vollständig und fertig, so wie wir sind und das ist gut so.
Aber was passiert, wenn du gerade erst den Zustand des Ganzseins erreicht hast, wenn du eigentlich niemanden brauchst – und plötzlich kommt eine Person in dein Leben, mit der es einfach klickt? F*CK! Jetzt wird’s gefährlich:
“Dabei hab ich mir geschworen, dass mir das nicht mehr passiert / Weil sich das Ding mit dem Herz am Ende eh nie rentiert / Und jetzt sitz’ ich hier und schreibe diesen Song für dich / Warum fehlst du mir? / Mann, ich will das nicht”.
Wir dürfen heute verkünden, dass Sony Music und der Michael-Jackson-Estate zum 40. Jubiläum von Michael Jacksons „THRILLER“, das meistverkaufte Album aller Zeiten, am 18. November MICHAEL JACKSON THRILLER 40 veröffentlicht. Die Doppel-CD beinhaltet das Originalalbum sowie eine Bonus-Disc voller Überraschungen für die Fans, inklusive einiger bislang unveröffentlichter Songs, die Michael einst für „Thriller“ im Studio aufgenommen hatte.
Michael Jacksons „Thriller“ stand über 500 Wochen in den US-Billboard-Charts und verkaufte über 100 Millionen Einheiten seit seiner Erstveröffentlichung am 30. November 1982. In den offiziellen deutschen Verkaufscharts belegte „Thriller“ elf Wochen lang die Spitzenposition und wurde bisher viermal mit Platin und achtmal mit Gold ausgezeichnet. Sieben Singles des Albums wurden Top-Ten-Hits und drei „Beat It”, „Billie Jean” und „Thriller” schafften es auf Platz 1. Die Musik auf „Thriller“ ist so abwechslungsreich und einzigartig, dass sie die Genres Rock, Pop oder Soul gänzlich neu definierte. „Beat It“ klang wie ein bislang nie gehörter Hybrid aus Pop und Rock und überwand erstmals die strikte Trennung zwischen „schwarzer“ und „weißer“ Musik, mit Eddie Van Halens atemberaubend-virtuosem Gitarrensolo als weiterem Höhenpunkt.
Michael Jackson hat bis heute über eine Milliarde Alben verkauft und bleibt auch lange nach seinem Tod einer der Top-Streaming-Künstler der Welt. Demnächst wird es einige Highlights geben, um Michaels episches Werk gebührend zu ehren, das mit dem Gewinn von acht Grammys bei der Verleihung im Februar 1984 Rekorde brach, musikalische Grenzen sprengte und Popmusik und Videokunst für immer veränderte.
Einige dieser geplanten Highlights, die wir bislang schon ankündigen können, sind:
„Thriller“ Original-Version auf schwarzem Vinyl samt neuer Covergestaltung
Am 14. Mai haben KALUSH ORCHESTRA das Finale des Eurovision Song Contest live aus Turin für sich entscheiden können. Mit einer überwältigenden Darbietung ihres Songs „Stefania“, in dem es eigentlich um die Liebe zur eigenen Mutter geht, hat die ukrainische Band ganz Europa für sich gewinnen können.
Der Song ist eine Mischung aus Rap Strophen, Folk Refrain und Hip-Hop Beats und steht für so viel mehr als bloß Musik. Er ist zum Sprachrohr für eine ganze Nation geworden: „Wir sind dankbar für die Unterstützung aller Europäer:innen. Dieser Sieg ist nicht für uns, sondern für alle mutigen Menschen in der Ukraine, die gerade für unsere Freiheit kämpfen. Sie alle haben in diesem Moment gemeinsam mit uns auf der Bühne gestanden und uns Kraft gegeben. Wir werden Europa und den Eurovision Song Contest 2023 in einer neuen und glücklichen Ukraine willkommen heißen.“ – Oleh Psiuk
Unter dem Motto „The Sound of Beauty” haben sich in diesem Jahr beim EUROVISION SONG CONTEST Künstler und Künstlerinnen aus 25 verschiedenen Ländern miteinander gemessen. Jede:r mit dem Ziel die Nummer eins zu sein. Am Ende haben sich Oleh Psiuk, Igor Didenchuk, MC CarpetMan, Tymofii Muzychuk und Vitaliy Duzhyk alias KALUSH ORCHESTRA im PalaOlimpico durchsetzen können.
Das bedeutet bereits den dritten Sieg für die Ukraine, die 2003 in Riga überhaupt zum ersten Mal teilnehmen konnte. 2016 hat sich Jamala mit ihrem Titel „1944“ zuletzt an die Spitze Europas gesungen. Schon vor dem Finale haben Millionen Streams und Klicks „Stefania“ zu einem großen Erfolg gemacht, daher spendet Columbia Germany alle Netto-Erlöse an humanitäre Zwecke, die sich die Band selbst ausgesucht hat.
„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit KALUSH ORCHESTRA, deren besonderer Sound geprägt ist von stilistischen Brüchen. Beim diesjährigen Eurovision Song Contest haben KALUSH ORCHESTRA, als Vertreter der Ukraine, ihren Song Stefania performt, den Columbia Germany weltweit veröffentlichte. Wir gratulieren KALUSH ORCHESTRA herzlich zum Sieg des 66. Eurovision Song Contest.“ – Alexandra Falken, Vice President Columbia Germany
Das neu veröffentliche Musikvideo zu „Stefania“ wurde in Bucha, Irpin, Borodyanka und Hostomel gedreht, Städte in der Umgebung von Kiev, die unter dem Schrecken der russischen Besatzung gelitten haben. KALUSH ORCHESTRA widmen dieses Video den mutigen Ukrainer:innen – allen Müttern, die ihre Kinder beschützen und allen, die ihr Leben für unseren Frieden gegeben haben. Jedem Mann, jeder Frau, jedem unschuldigen Kind.
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Die internationale Rock-Sensation Måneskin meldet sich heute mit ihrer neuen Single „Supermodel“ zurück. Der in Los Angeles geschriebene Track wurde vom gefeierten Produzenten Max Martin (The Weeknd, Coldplay, Lady Gaga) und seinem Team produziert und erscheint kurz nach der Erfolgsmeldung, dass die Band letzte Woche die Schallmauer von 1 Milliarde Streams für ihren Chart-Hit „Beggin'“ durchbrochen hat.
Mit dem kalifornischen Sound und den mitreißenden, angesagten Rock-Grooves ist „Supermodel“ der neueste Geniestreich einer aufstrebenden Band, die ihre ganz eigene, einzigartige Art von Rock’n’Roll entwickelt hat. „Supermodel“ entstand inspiriert von den vielen verschiedenen Charakteren, denen Måneskin während ihrer Zeit in L.A. begegneten.
Die Band erklärt: „Wir haben ‚Supermodel‘ geschrieben, nachdem wir ein paar großartige Monate in L.A. verbracht hatten. Manchmal waren wir überrascht, aber auf eine Art auch fasziniert, wie sehr sich die Menschen dort um die Idee von ‚Berühmtheit‘ und Status bemühten – nahezu besessen von ihrem Aussehen und ihren Beziehungen.“
Und sie fügen hinzu: „Wir erschufen den Charakter eines geheimnisvollen Supermodels – auf den ersten Blick total cool, lustig und gesellig. In Wirklichkeit aber hat sie große Probleme, versucht ihre Traurigkeit und Abhängigkeit zu verbergen. In gewisser Weise liebt man sie, weil sie weiß, wie man sich amüsiert, aber gleichzeitig möchte man sie auch meiden, weil sie einen in Schwierigkeiten bringen könnte.“
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Ein Jahr nach ihrem triumphalen Sieg, der die Band auf Platz 1 der weltweiten Charts katapultierte, werden Måneskin die Veröffentlichung der neuen Single beim Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest am 14. Mai feiern, wo sie den Song auch zum allerersten Mal live performen.
Am 31. Oktober wird die Band den Auftakt zu ihrer Welttournee „LOUD KIDS TOUR“ mit einem ausverkauften Konzert in Seattle geben und anschließend in weiteren ausverkauften Städten wie New York, San Francisco, Atlanta und Washington sowie neuerdings auch in Los Angeles auftreten, bevor sie 2023 zu ihrer Europatournee aufbrechen, um in legendären Veranstaltungsorten wie der Londoner O2 Arena, der Accor Arena in Paris und der Berliner Mercedes Benz Arena zu spielen. Alle Tourdaten, Tickets und Informationen unter: www.vivoconcerti.com
Mit einem Sound, der zugleich klassisch wie auch modern ist, bringen Måneskin den Rock’n’Roll zurück an die Spitze der internationalen Charts und machen ihn so absolut salonfähig. Victoria (Bassgitarre), Damiano (Gesang), Thomas (Gitarre) und Ethan (Schlagzeug) begannen ihre Karriere 2015 als Straßenmusiker in Rom und eroberten in nur wenigen Jahren die Welt, indem sie zu einem der beliebtesten Rock-Acts ihrer Generation avancierten.
Bis dato hat die Band mehr als fünf Milliarden Streams auf allen digitalen Plattformen gesammelt – mit ihrer brandneuen Single „Supermodel“ behaupten sich Måneskin ein weiteres Mal eindrucksvoll als eine der spannendsten Rockbands unserer Zeit.
Der Einstieg ins neue Album von Pure Reason Revolution zieht mich sofort in den Bann. Was nach der Reunion mit „Eupnea“ begann, findet mit „Above Cirrus“ einen starken Nachfolger, der von der ersten bis zur letzten Minute überzeugt.
Pure Reason Revolution machen einen weiteren Schritt nach vorne, obwohl sie zu ihren frühesten Einflüssen zurückkehren, als ich sie im Vorprogramm von Porcupine Tree live in Offenbach gesehen habe. Der Hörer dringt tief in atmosphärisch-cineastische Psych-Prog-Kompositionen ein. Basierend auf dem Kerntrio Jon Courtney, Chloe Alper und Greg Jong gelingt es dem neuen Album, die Klangpalette der Band noch weiter zu erweitern.
Fotocredit: Greg Jong
Es fällt schwer, einen der sieben Songs (46 Minuten) hervorzuheben. Mit knappem Vorsprung würde ich die beiden ersten Songs „Our Prism“ und „New Kind of Evil“ favorisieren, da meiner Meinung nach gegen Ende des Albums die Spannung ein wenig abfällt. Dennoch würde ich „About Cirrus“ als das beste aller bisherigen Pure Reason Revolution-Alben bezeichnen.
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Es ist nicht zu leugnen: Ein Schleier liegt über der Welt. Egal ob einem gerade die Tagesschau oder ein leichtes Smalltalkgespräch unter Freund:innen in den Ohren klingt – es ist spürbar, dass wir uns in unaufhaltsamem Umbruch befinden. Und wir wissen: Umbruch, Wandel und Veränderung tut oftmals weh. Wir lassen Altes los und wissen noch nicht, was Neues auf uns zukommt, wir zittern und bangen um die Zukunft und die unserer Kinder und viele von uns arbeiten unaufhörlich und fleißig an einer besseren Welt. Doch um an dieser schöneren, friedlicheren Welt zu arbeiten, braucht man Kraft.
Klar, der Gedanke liegt nahe, dass aktuell eine Stimmung der Ernsthaftigkeit herrschen sollte, eine Ära der stillen Solidarität und Trauer: keine Zeit zu feiern. Aber das ist ein Trugschluss. Vielmehr verhält es sich doch wie in den Sicherheitsanweisungen im Flugzeug: Zuerst setzt du deine eigene Sauerstoffmaske auf, dann erst kannst du anderen überhaupt helfen und zur Seite stehen. In Zeiten wie diesen ist es ein revolutionärer Akt, sich selbst und anderen einen Moment der Leichtigkeit zu gönnen. Einen Tanz, eine Berührung, einen ausgelassenen Abend.
Genau davon erzählt LOTTEs neue Single “Lass die Musik an”. Von einer Nacht, in der die Welt besonders schwer auf den Schultern liegt, aber der urmenschliche Wunsch nach ausgelassener Freude sich dennoch einen Weg in die Hüften bahnt. Von heimlichem Hedonismus und der Sehnsucht, freizudrehen, allen Widrigkeiten zum Trotze.
“In den Gläsern und den Meeren hat sich das Eis schon ergeben“ ist die Metapher, mit der LOTTE aufzeigt, dass das Weltgeschehen sich eben doch einen Weg in unser Privates bahnt, egal wie sehr wir versuchen, es nicht an uns ranzulassen. Aber die 26-Jährige, die mit der dritten Single “Lass die Musik an” auf ihr mittlerweile drittes Studioalbum “Woran hältst du dich fest, wenn alles zerbricht?” neugierig macht, weiß: Auch wenn die Welt untergeht – die Show muss weitergehen, die Musik bleibt an. Im Text illustriert LOTTE den Club als eskapistischen Safe Space: “Draußen ist Chaos, ich kann noch nicht gehen / Alles ist gut, wenn ich dich tanzen seh’: La-la-la-la-LASS DIE MUSIK AN”.
Was durch die eingängigen Melodien hindurch aber klar wird: Hier geht es nicht darum, die Augen vor dem Bösen zu verschließen. Keine Leugnung, keine Toxic Positivity, kein „wird schon alles gut“. Atmosphärische Synths und funky Bassgitarren verführen zum Tanz, aber spätestens wenn LOTTE eine Referenz auf Midnight Oils Eighties-Klassiker “Beds Are Burning” bringt, stellt sich die Frage: “Wie können wir schlafen, wenn unsere Betten in Brand stehen?”. Die Antwort liegt, wie so oft, im Aushalten von Widersprüchen und Gleichzeitigkeiten. LOTTE lenkt den Blick auf das Gute, das uns verbindet und auf die Dinge und Menschen, die uns stärken, damit wir gemeinsam gekräftigt die Zukunft verändern können.
Zwischen den vermeintlichen widersprüchlichen Zeilen “tausend mal will ich mich drehen” und “mach dass die Zeiger stillstehen” erstreckt sich der Dancefloor, auf dem LOTTE auch mal four on the floor sein lässt, wenn draußen das Schicksal tobt. Die gebürtige Ravensburgerin ist in einer neuen Ära angekommen: Eine Ära der Oenheit, die sie mutig in die Welt singt, auch wenn diese Ehrlichkeit manchmal schmerzen kann.
So ist ihr mit “Lass die Musik an” ein tanzbarer Track gelungen, der es schat, die vielen Facetten des Lebens anzuerkennen, ohne an Lebensfreude einzubüßen. Kleine Kinder singen gerne “la la la la” und halten sich die Ohren zu, um missliebige Wahrheiten nicht hören zu müssen. LOTTE aber hört man an, dass sie die Welt als erwachsene Frau betrachtet. An ihr “la la la la” lässt sie selbstbewussten Schluss folgen: “Lass die Musik an”, egal, was kommt.
Auch wenn alles zu zerbrechen scheint, an einer tröstliche Wahrheit können wir uns festhalten: Alles dreht, alles dreht. Und so dreht sich auch die nächtliche Welt irgendwann wieder zur Sonne.
Fotocredit: Sony Music
Stark wie nie: LOTTE strebt 2022 nach Neuem und zeigt sich dabei stärker und gleichzeitig so viel fragiler als je zuvor. Geprägt von persönlichen Erfahrungen und autobiographischen Geschichten, geht es in dem dritten Studioalbum der 26-Jährigen vor allem um eins: LOTTE als Frau – im Austausch mit sich und ihrer Umwelt. Die gebürtige Ravensburgerin behandelt dabei, neben den gewohnt lebensfrohen Thematiken, auch andere höchstpersönliche Themen wie Depression, toxische Beziehungen, sowie Panikattacken und andere Dämonen.
LOTTE will sich zeigen, und sie tut dies mit allem, was sie zu der gemacht hat, die sie heute ist. Mit den bereits veröffentlichten Singles »Sowie ich« und »Angst (Irgendwann wird es besser)« beweist LOTTE bereits, wie mutig Musik sein kann – intime Momente treffen auf unerwartete, intensive Passagen.
Chillige Pop-Musik, perfekt zum cruisen und wegträumen – so kennen wir den Belgier MILOW. Seine neue Single „How Love Works“ setzt MILOWs sanfte und dennoch, kraftvolle Stimme perfekt in Szene. „How Love Works“ ist seine spezielle Art, sich wieder vorzustellen.
Fotocredit: Sanja Marusic
„How Love Works“ ist die Leadsingle aus Milows neuem Studioalbum “Nice To Meet You” (erscheint am 20. Mai 2022). „How Love Works“ wurde von Arno Krabman produziert und ist der letzte Song, den Milow für „Nice To Meet You“ geschrieben und aufgenommen hat.
Auf die Frage nach Hintergründen des Songs sagt Milow: „Für mich markiert HOW LOVE WORKS das Ende einer denkwürdigen Reise, auf der ich versucht habe, tiefer zu gehen und mit meinen Songs persönlicher zu werden, als je zuvor. Dies ist meine Art, mich wieder vorzustellen.“
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Sony Music Entertainment veröffentlicht mit „Exciter | The 12″ Singles“ am 10.06.2022 ein neues Deluxe-Boxset aus der erfolgreichen Collector’s Edition-Serie. Das Set enthält acht Maxi-Singles auf Vinyl von den Songs „Dream On“, „I Feel Loved“, „Freelove“ und „Goodnight Lovers“ mit den dazugehörigen B-Seiten, Remixen, Instrumentalversionen, akustischen Songfassungen und weitere Aufnahmen, die im Rahmen der Veröffentlichung des zehnten Depeche Mode-Albums „Exciter“ (Original-VÖ: Mai 2001) entstanden.
Drei der Maxis des „Exciter“-Sets bieten Songs, die bei der Erstveröffentlichung des Albums als CD-Singles erschienen. Jede dieser 12“ Singles orientiert sich im Artwork an den Original-Releases. Zu hören sind spannende Remixe von DM-Songs sowie die Single-Version von „Dirt“ eine Coverversion des Stooges-Klassikers.
„Exciter“, das vom britischen Techno-Pionier Mark Bell produziert wurde, war das erste Depeche Mode-Album des 21. Jahrhunderts. Auf diesem Album experimentierten Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher neben Ambient-Sounds auch mit akustischen Songstrukturen und setzten weiterhin auf eingängige Melodien. Auch hier führte die Band die Tradition fort, ergänzend zum Album-Release eine Songauswahl auf spektakulären Maxi-Singles zu veröffentlichen. Ein Nachdruck des Promo-Posters zu „Dream-On“ sowie ein großformatiges Poster, das Bestandteil der 12‘‘ zu „Good Lover“ war, liegen dem Deluxe-Package „Exciter | The 12″ Singles“ bei.
Schon früh in ihrer Karriere hatten Depeche Mode das 12″-Format für sich entdeckt und die innovativen Möglichkeiten, die es bot, voll ausgeschöpft. Maxi-Singles waren wie geschaffen dafür, neue Sounds zu erforschen und das Cover bot eine große Fläche für spannende visuelle Experimente. DM-Fans liebten diese Veröffentlichungen, denn jede dieser Maxi Singles präsentierte besondere Songversionen oder auch Bonustitel.
Im August 2018 veröffentlichte Sony mit „Speak & Spell | The Singles“ und „A Broken Frame | The Singles“ die ersten Sets der 12″-Single-Reihe. Im Dezember desselben Jahres folgten „Construction Time Again | The 12″ Singles“ und „Some Great Reward | The 12″ Singles“. Fortgesetzt wurde die Reihe im Mai 2019 mit „Black Celebration | The 12″ Singles“ und „Music For The Masses | The 12″ Singles“. Weitere Ausgaben waren „Violator | The 12″ Singles“ (Juli 2020), „Songs of Faith and Devotion | The 12″ Singles“ (Oktober 2020) sowie „Ultra | The 12″ Singles“, die jüngste VÖ aus dem September 2021.
Jedes Boxset der Serie widmet sich den Singles eines bestimmten Depeche Mode-Albums. Die Songs der audiophilen Maxis wurden anhand der Original-Tapes remastert. Im Design lehnen sich die Boxen an die ursprünglichen Alben an, die Cover der versammelten 12″-Scheiben entsprechen im Artwork ihren Originalen.
Die Depeche Mode 12″-Single-Serie wird in den kommenden Jahren fortgesetzt und voraussichtlich in ähnlich konfigurierten, audiophilen Fassungen erscheinen.
Mit „Older“ beschritt Superstar George Michael neue musikalische Wege. In den von ihm komponierten, arrangierten und produzierten Songs thematisierte er schmerzhafte Verluste, die das Leben mit sich bringt, aber auch die erlösende Kraft der Liebe, die über alles triumphiert.
George Michaels Kultalbum „Older“ wurde ursprünglich am 13. Mail 1996 bei Virgin Records veröffentlicht und ermöglichte dem Superstar nie dagewesene Erfolge in den Charts. Drei Wochen lang hielt sich die LP auf Platz 1 der UK-Charts und insgesamt 35 Wochen in den Top 10. Sechs Singles wurden aus dem Album „Older“ ausgekoppelt, von denen „Fastlove“ und der ewige Klassiker „Jesus To A Child“ ebenfalls die Top-Platzierung in Großbritannien erreichten. Die weiteren vier Singles kletterten bis in die Top 3.
Das Album war auch international ungemein erfolgreich. Es erreichte in 22 Ländern Platinstatus und wurde allein in Großbritannien sechsmal mit Platin prämiert.
Auf George Michaels drittem Soloalbum „Older“ experimentierte der Künstler mit neuen musikalischen Stilen. Die Kritik feierte das Album, mit dem der Sänger eine besonders aufwühlende Lebensphase verarbeitete, als triumphalen Erfolg. George Michael lebte die turbulenten und schmerzhaften Momente auf „Older“ noch einmal nach und kanalisierte sie in den Songs, die er selbst komponiert und produziert hatte. So wurde „Older“ zum persönlichsten Album seines Lebens.
Das neue Box-Set ist für Fans ein wahre Schatzkiste. Es enthält die Songs des Albums „Older“, die anhand der Original-Tapes neu gemastert wurden. Die Neuausgabe des Klassikers erscheint als Doppel-LP (180 g Vinyl) mit neuem Artwork. Auch ‘Upper’ ist in der Deluxe-Ausgabe zum ersten Mal überhaupt auf Vinyl zu hören, darüber hinaus finden sich in der Box ‘Older’ und ‘Upper’ in der CD-Fassung. Insgesamt umfasst das Set fünf CDs und drei LPs, die im stabilen Slipcase geliefert werden.
Ein 48-seitiges Booklet mit seltenen und bisher ungesehenen Fotos sowie einem brandneuen Essay von Dan Davies, der die Hintergrundstories des Albums erzählt, rundet das Set ab. Zudem dürfen sich die Fans auf drei stylische George-Michael-Poster im Format 30×30 cm freuen, die der Box ebenfalls beiliegen.
„Older“ erscheint am 08. Juli 2022 und wird neben der Box auch als Doppel-LP oder Doppel-CD und digital erhältlich sein.
“I think I composed the best, most healing piece of music that I’ve written in my life with this album … Older is my greatest moment” – George Michael
Selbst in seinem deutschen Wikipedia-Artikel wird der 75jährige Daryl Hall vor allem auf seine Beteiligung an dem großen Popduo reduziert: „Er ist eine Hälfte des Duos Hall & Oates“. Natürlich ist das richtig und beschreibt seinen Ruhm in der Musikszene, doch zwischen 1980 und 2011 hat der Sänger aus Pennsylvania auch fünf Soloalben veröffentlicht, an denen unter anderem Robert Fripp (King Crimson), Dave Stewart (Eurhythmics) und Arrangeur Michael Kamen beteiligt waren.
Die vorliegende Retrospektive „BeforeAfter“ fasst eben diese Studioalben in einem Release auf zwei CDs zusammen und ergänzt sie um einige Livetracks aus dem Online- und TV-Format „Live From Daryl’s House“, das bereits im Jahr 2007 schon lange vor Corona als monatliche Webshow startete und den umtriebigen Künstler vor allem in Kollaborationen mit Kolleginnen und Kollegen zeigt.
Am Erscheinungstag dieser Compilation startet Daryl übrigens eine groß angelegte Solotour durch die Verreinigten Staaten. Von Ruhestand im Rentenalter ist also momentan noch keine Rede. Stattdessen umgibt er sich mit Stars wie Dave Stewart, der auf dem Album auch seinen Beitrag mit dem Hit „Here Comes The Rain Again“ leistet, und dem Multiinstrumentalisten Todd Lundgren, der ihn nun auch auf Tour begleitet.
Das Album startet mit dem rockigen „Dreamtime“ vom zweiten Album. Danach wird es schon vertrackter mit dem Longtrack „Babs And Babs“ vom ersten Album, das ursprünglich schon 1977 aufgenommen, vom Label aber noch zurückgehalten wurde. „Foolish Pride“ verbreitet ein 80s Feeling, während „Can’t Stop Dreaming“ Halls Pop in die 90er führt. So wird die Vielseitigkeit des Ausnahmemusikers mehr als deutlich.
Es sind vor allem poppige Wohlfühl-Titel, die ein souliges Feeling verbreiten. Ausflüge in Richtung Rock bleiben die Ausnahme. Um sp größer ist der Spaß, wenn sich dann der Rock’n’Roll von „Sacred Songs“ in die Tracklist schummelt. Auf der zweiten Disc sticht der Funk von „Fools Rush In“ aus den Popsongs heraus und das groovige „I’m In A Philly Mood“ kommt sehr smart um die Ecke.
Zum Ende hin gibt es dann eine Reihe von Liveversionen aus besagter Web-Reihe, die den Release gekonnt abrunden. „Ich habe diese Zusammenstellung von Songs aus meinen Solo-Alben gewählt, weil sie für mich bestimmte Phasen meiner Karriere komprimiert darstellen,“ erzählt Hall. „Sie zeigt auch wie vielfältig die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Robert Fripp oder Dave Stewart sind.“
Alles in allem ist die Zusammenstellung sehr gelungen und zeigt, wozu Daryl Hall (der bürgerlich Daryl Franklin Hohl heißt) abseits der bekannten Hall & Oates-Pfade fähig ist. Eine bemerkenswerte Retrospektive eines einzigartigen Künstlers!
Nathan Trent ist gebürtiger Tiroler, zur Hälfte Österreicher, die andere Hälfte seiner Familie stammt aus Italien. Er spricht fließend Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch und startete seine noch so junge Karriere, als er 2017 mit seiner damals ersten Single beim ESC für Österreich angetreten ist. Im Anschluss an den ESC ist Nathan nach London gezogen und seitdem erfolgreich als Musiker und Songwriter tätig.
In seiner Heimat genießt Nathan schon ein großes Renommee, so kündigte Sänger Julian Le Play ihn in seiner TV Show als „die beste Stimme Österreichs” an und nicht umsonst wurde Nathans Single „Legacy“ in Österreich zum Radiohit. Der Sound spricht eine internationale Sprache: von Wien nach London und jetzt nach Berlin gezogen, ist Nathan für sein Songwriting-Talent bekannt und ein gerne gesehener Gast in Sessions.
Der Albumtitel „The Stages of Change“ lässt sich auf Trents enorme Entwicklung in den letzten Jahren beziehen. Er spielt Violine und Piano, stand schon als Kind auf der Musicalbühne und war Mitglied der Boygroup Boyz II Hot. Jetzt scheint er endlich seine Bestimmung gefunden zu haben, denn das Debütalbum wirkt wie aus einem Guss und bringt die ganze Erfahrungsbreite des vielseitigen Künstlers ein.
„Growing Pains“ lässt das Album mit einem berührenden Popsong starten, der Nathans Markenzeichen einer hohen und wohlklingenden Stimme in den Vordergrund stellt. „Liar“ hat einige energetische Momente im Sinne eines starken und eingängigen Songs zu bieten, der jeder Boygroup zur Ehre gereichen würde. „Late Night Friends“ betont den Tanzcharakter und wirkt rhythmisch durchaus ausgefeilt. Auch „First Time“ ist ein gelungener Dancetrack mit einigen orchestralen Momenten.
„Miss Each Other“, „Underwater“ und „I’ll Get Over It“ sind eine Trilogie melancholischer Balladen. Nach einer halben Stunde wird das Album vom Pianostück „Still The Same“ beendet, das quasi als Epilog die Geschichte mit der Konklusion schließt, dass Nathan trotz aller Entwicklung immer noch derselbe geblieben ist.
Jeder Song aus dem Album stellt eine Phase seiner Veränderung dar, die ihn zu dem Menschen und Künstler gemacht hat, der er jetzt ist. Nathan nahm seine Einflüsse aus R&B, Pop, Soul sowie Indie-Musik und kombinierte sie für sich neu. Er selbst sagt, er habe sich noch nie so offen und verletzlich in seiner Musik gezeigt. Er spricht über Themen wie mentale Gesundheit, Verlustängste, Depression, aber natürlich auch Liebe, Beziehungen und – wie in seinem Fall – Neuanfang.
Sein Ziel mit diesem Album war es, eine eigene kleine Welt zu schaffen, die zeitlos und nostalgisch zugleich ist. Das Album ist für ihn wie ein Soundtrack aufgebaut und jeder Song soll einem das Gefühl geben, Teil eines Films zu sein. Nachdem er über 100 Songs für dieses Projekt geschrieben hatte, wählte er genau die zehn Songs aus, die seine Geschichte am besten erzählen. Jeder Track repräsentiert einen weiteren Schritt Richtung Veränderung und macht das Album so zur musikalischen Autobiografie.
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Seit Thorsteinn Einarssons letztem Album „INGI“ sind mittlerweile knapp drei Jahre ins Land gezogen. Eine Zeit, die der Künstler, trotz einer weltweiten Pandemie und damit einhergehenden Belastungen, nicht ungenutzt vorbeiziehen ließ. Im Gegenteil – der Singer/Songwriter nahm diverse Niederschläge zum Anlass, um daraus noch mehr Kraft für sich und sein musikalisches Schaffen zu generieren. Aus eben diesem Kraftschöpfen, dem Kampf mit inneren Dämonen und daraus resultierenden Befreiungsschlägen entstand mit „Einarsson.“ der bereits dritte Longplayer des gerade einmal 26-Jährigen Isländers, der quasi eine sehr persönliche Trilogie abschließt.
Enthalten ist übrigens mit „Bridges Burn“ auch ein Song, den man aus Olympia-Zeiten kennt: Die melancholische Hymne wurde vom ZDF zum Titelsong für die größte Sportveranstaltung der Welt auserkoren.
Das Album ist nur eine halbe Stunde lang, bietet aber ein entsprechend intensives Musikerlebnis. „Nighlight“ startet mit Piano-Stakkato und konzentriert sich ganz auf Thorsteinns tiefe und charismatische Stimme, bevor man in sphärische Klänge übergeht und beweist, dass der Ausnahmesänger auch in hohen Lagen bestehen kann. „Shackles“ klingt wie ein sonorer Country-Song, während „Miracle“ die poppige Seite des Nordlichts nach außen kehrt. Mir gefallen aber vor allem die akustischen Einlagen wie die Ballade „Suck At Life“ und das mitreißende „Hurt Like Hell“.
„Runaway“ funktioniert als rhythmischer Dance-Track mit 80er-Feeling. Solche Stücke betonen die Vielseitigkeit des Sängers aus Reykjavík, der sich nicht in die Schublade der nordischen Melancholie pressen lassen will. So darf „Spiritual“ mit einem rockigen Gitarrenriff beginnen und sich schließlich in Richtung New Wave entwickeln. Erst die Pianoballade „Papercuts“ bringt abschließend wieder ruhige und berührende Klänge.
Das Album wurde gemeinsam mit seinem Produzententeam komplett über diverse Videokonferenzen geschrieben – somit sind alle der zehn Tracks im rein digitalen Austausch entstanden, teilweise ohne sich jemals in Präsenz gesehen zu haben. Eine neue Herangehensweise, die erstaunlich gut funktionierte. Thorsteinn selbst beschreibt den Albumentstehungsprozess als eine Art Selbsttherapie.
Die einzelnen Tracks spiegeln seine emotionale Achterbahnfahrt wider, halfen ihm schlussendlich auf der Reise zum Beschreiten eines glücklicheren Weges und zu emotionaler Reife: „Ich habe einfach mehr zu sagen! Ich bin in den letzten Jahren gewachsen und konnte mir dafür auch die Zeit nehmen. Ich konnte mir eine klare Meinung zum Leben mit all seinen schönen, aber auch herausfordernden Aspekten bilden und so auch besser mit diesen umgehen.“
Als Konzeptalbum bezeichnet er seinen dritten Longplayer nicht, aber dennoch „sollte man beim ersten Mal das Album ganz durchhören – vom ersten bis zum letzten Track. Die Anordnung der Songs versprüht eine ganz spezielle Dynamik, auch wenn diese nicht zwingend aufeinander aufbauen.“ So kann der Hörer den Selbstfindungsprozess des Künstlers hautnah miterleben.
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Eine drei ??? Story von Christoph Dittert hat für mich immer einen besonderen Stellenwert. Warum? Nun, er ist nicht nur ein bekannter Jugendbuchautor, sondern er schreibt auch als Christian Montillon für meine Lieblings-SF-Reihe PERRY RHODAN. Dort ist er zudem für die Fortführung der Handlung zuständig. Will heißen: Er schreibt Exposés für die übrigen Autoren der Serie.
Nun gut. Das hat mit dem vorliegenden Hörspiel auf CD nichts zu tun. „Die drei ??? und die verlorene Zeit“ erschien vor einem Jahr in Buchform und wurde nun auf Hörspiel-Format gekürzt. Trotz dieser Kürzungen sind die Hörspiele für viele Fans vermutlich kultiger als die Bücher. Das liegt vor allem an der grandiosen Sprecherriege: Seit Folge 1 im Jahr 1979 haben Jens Wawrczeck (Peter Shaw), Oliver Rohrbeck (Justus Jonas) und Andreas Fröhlich (Bob Andrews) die Sprechrollen der drei Protagonisten. Und Tatort-Kommissar Axel Milberg als Erzähler üb erzeugt ebenfalls durch eine sehr wohltuende und entspannte Stimme.
Zur Story von Folge 2015: Arnold Grasso wird von seinen Verwandten beschuldigt, ein wertvolles Gemälde aus dem Familienbesitz gestohlen zu haben. Doch noch während er die drei ??? um Hilfe bittet, wird er entführt. Justus, Peter und Bob machen sich auf die Suche nach ihrem Auftraggeber und dem verschollenen Gemälde. Können die drei Freunde den entführten Arnold retten?
Besonders gut gefällt mir die dem Fall zugrunde liegende Geschichte um Papst Gregor XIII. und seine Reform des Kalenders. Schade, dass man diese Idee in der Geschichte nur recht oberflächlich behandelt und nicht weiter ausgebaut hat. Trotzdem ist ein ein absolut spannender Fall mit viel Action und einer schlüssigen Auflösung. Besonders mit dem furiosen Einstieg um die Entführung des Hilfesuchenden ist man direkt mitten in der Story.
Jedes Hörspiel um die drei ??? ist für mich eine nostalgische Reise in die vorpubertäre Jugend. Das macht immer noch Spaß – vor allem wenn der Fall interessant und spannend angelegt ist wie hier.
Nach dem Album KONTUREN kündigt Johannes Oerding sein neues Album für den Herbst an und veröffentlicht mit „Plan A“ die erste Single aus dem kommenden Album.
Ob auf die eigene Bucketlist bezogen oder auf das leider immer wieder dramatische Weltgeschehen: Die Erfüllung von Träumen, die Umsetzung persönlicher Ziele oder einfach nur die Umarmung seiner Liebsten auf die lange Bank zu schieben, ist selten eine gute Idee. JOHANNES OERDING hat schon immer dafür plädiert, sich für die Erste Wahl zu entscheiden, im Hier und Jetzt zu leben und sich gute Tage bewusst zu machen – und unterstreicht diese Überzeugung auch mit der neuen Single PLAN A.
Wenn man nur einen Versuch hat, ist Plan B halt gar nichts wert Ja, das Ziel ist klar und der Weg dahin bleibt spannend Ich hab gehört, wir sollen früher an später denken Doch wir wollen lieber später auf früher trinken Und dass keiner von uns fragt, wieso haben wir’s nicht getan
Fotocredit: Sony Music
Der neue Track, der seine Message mit gewohnter Entschlossenheit und mitreißender Bläserwucht transportiert, kündigt auch JOHANNES OERDINGs siebtes Studioalbum an, das im Herbst erscheint. Schon vorher ist er in diesem Frühjahr bereits zum zweiten Mal Host des preisgekrönten TV-Formats „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“, dessen neuer Titelsong PLAN A ist. Nach Platz 1 in den deutschen Charts und Platin für sein letztes Album „Konturen“ sowie den Vorgänger „Kreise“ sind die Erwartungen an die kommenden Releases des erfolgreichen Wahlhamburgers enorm. Dass er sich davon aber nicht beirren lässt und weiter konsequent seinen Weg geht, steht übrigens auch in den Lyrics von PLAN A …
Stell dir vor, wir stehen da oben auf ’nem Drahtseil balancierend Und Fallen und Umdreh’n sind keine Option Unter uns kein Netz, nur Boden – doch uns kann gar nichts passieren Denn das Ziel ist klar und den Weg, den finden wir schon
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Boney M. sind eine zeitlose Legende. Man nehme nur den Song „Rasputin“, der im November 2020 eine ungeahnte Renaissance über TikTok erfuhr, als Influencer in Cowboyklamotten seine Dancemoves verbreitete. Die Gemeinde sprang darauf an – und schon war ein neuer Trend geboren.
Bis heute ist die Formation unvergessen. Macher Frank Farian hat ja nie ein Geheimnis darum gemacht, dass neben seiner eigener Stimme vor allem Liz Mitchell und Marcia Barrett bei Boney M. an den Vocals waren. Nach viel Fluktuation im Line-up war das die Formation, die gemeinsam mit Bobby Farrell als Tänzer ab 1976 Bestand hatte.
Das neue Best-of-Album „The Magic of Boney M.“ stellt einen guten Querschnitt der Bandkarriere dar. Neben „Daddy Cool“ und dem Klassiker „Rivers Of Babylon“ aus dem Jahr 1978 bereichern viele Nummer-1-Tracks wie „Sunny“ oder „Ma Baker“, „Brown Girl in The Ring“, aber auch „Belfast“ und „Hooray! Hooray! It’s A Holi-Holiday“ die Titelliste. Besinnlich wird es mit Balladen wie „El Lute“ oder der Weihnachtsversion von „Mary’s Boy Child“, die auf der ganzen Welt berühmt wurde.
Nach 18 nostalgischen Klassikern gibt es vier Titel, die das musikalische Geschehen in die Gegenwart holen. Mousse T., Majestic und Lizot bereichern mit ihren aufgepeppten Remixen die Tracks „Sunny“, „Raspotin“ und „Daddy Cool“. Und als extravagantes Schmankerl ganz zum Schluss gibt es „Rivers of Babylon“ in der spanischen Version „Ríos de Babylonia“.
Als „Greatest Hits“ ist diese Zusammenstellung ein Hitreigen, der zwar nichts Neues bietet, aber auch keine Wünsche offen lässt. Für den Die-hard-Sammler haben die vier Extra-Tracks auf jeden Fall einen hohen Mehrwert. Also win-win für alle Seiten.
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Marius-Müller Westernhagen wird sein 23. Studioalbum mit dem Titel „Das eine Leben“ am 20. Mai 2022 über Sony Music Entertainment veröffentlichen. Die erste Single-Auskopplung „Zeitgeist“ erscheint bereits am 25. März. Es handelt sich um das erste Studioalbum mit neuen, bislang unveröffentlichten Titeln des Künstlers seit acht Jahren.
In „Das eine Leben“ blickt Marius nicht nur auf seine ganz eigenen Erfahrungen in den letzten zwei Jahren zurück, sondern greift auch gesellschaftskritische Themen auf, die aus Sicht des Künstlers in der sogenannten Corona-Zeit noch radikaler freigelegt worden sind. Marius‘ Sprache ist noch deutlicher und klarer als auf früheren Alben, seine Texte zeigen seine Haltung und seinen ehrlichen Blick auf die Welt von heute.
Produziert wurde das Album in New Jersey gemeinsam mit Larry Campbell. Marius hat im Zuge des Albums auch die Arbeit mit dem Fotografen Olaf Heine wieder aufgenommen, sämtliche Aufnahmen der Kampagne sowie das Video zu „Zeitgeist“ wurden von Olaf Heine in Berlin gemacht.
Westernhagen blickt auf eine herausragende Musikkarriere und bereits sieben Nummer Eins-Alben zurück. Insgesamt verkauften sich Westernhagens Alben über 17 Millionen Mal, sechs Alben allein jeweils über eine Million Mal. Die erste Goldene Schallplatte erhielt Westernhagen Album „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ – vor über 30 Jahren.
Olaf Meinking, Manager: „Wir freuen uns sehr, dass Sony uns bei der Veröffentlichung des neuen Albums begleitet. Wir sind dankbar für ein junges, ambitioniertes und intelligentes Team, dass uns mit seinen Fähigkeiten und seinem Engagement unterstützt. Marius hat sich mit dem neuen Album zum einen der gesellschaftlichen Wirklichkeit gestellt, und die Probleme der Gegenwart textlich, musikalisch und damit künstlerisch radikal freigelegt und beschrieben, und zu anderen in vielen Titeln sehr persönlich und ehrlich seine Haltung auf ‚Das eine Leben‘ gezeichnet. Marius freut sich sehr auf die Begegnungen und Gespräche, die die Veröffentlichung begleiten werden. Er blickt auf die Gegenwart und auf die Zukunft, nicht in die Vergangenheit.“
Patrick Mushatsi-Kareba, CEO Sony Music Entertainment: „Wir sind sehr stolz mit einer deutschen Musiklegende zu arbeiten, stehen als Team Seite an Seite mit Marius und Olaf. Nun freuen wir uns darauf gemeinsam an einem weiteren Kapitel dieser schillernden Karriere zu arbeiten.“
Legacy Recordings, die Katalogabteilung von Sony Music Entertainment, veröffentlicht am 1. April „BeforeAfter“, die erste Solo-Retrospektive des Rock and Roll Hall of Fame-Mitglieds Daryl Hall. „BeforeAfter“ wird als Doppel-CD und in digitalen Formaten erhältlich sein.
Am Tag der Veröffentlichung startet Daryl Hall seine erste Solo-Tournee seit zehn Jahren und wird dabei auf legendären Bühnen wie der New Yorker Carnegie Hall oder dem Ryman Auditiorium in Nashville auftreten. Als Support-Act begleitet ihn sein Freund Todd Rundgren, der ebenfalls zu den Mitgliedern der Ruhmeshalle des Rocks gehört.
Die von Daryl Hall zusammengestellte Retrospektive umfasst 30 Songs aus seinen fünf Soloalben. Angefangen beim von Robert Fripp produzierten „Sacred Sons“ (1980) bis hin zum 2011 veröffentlichten „Laughing Down Crying“, bei dem Daryl Halls langjähriger Wegbegleiter T-Bone Wolk als Co-Produzent agierte, der tragischerweise vor der Veröffentlichung des Albums starb. Dazu kommen sechs bisher unveröffentlichte Tracks aus „Live From Daryl’s House“, einer Serie die zuerst online und später im US-TV zu sehen war. Hall startete dieses Format 2007 mit der innovativen Idee „mit meinen Freunden zu musizieren und das Ganze dann im Internet hochzuladen“. Künstler, die Daryl Hall bei „Live From Daryl“s House“ unterstützten, waren unter anderem Todd Rundgren, Dave Stewart oder Monte Montgomery.
„Ich habe diese Zusammenstellung von Songs aus meinen Solo-Alben gewählt, weil sie für mich bestimmte Phasen meiner Karriere komprimiert darstellen,“ erzählt Hall. „Sie zeigt auch wie vielfältig die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Künstlern wie Robert Fripp oder Dave Stewart sind. Außerdem sind noch Tracks aus LFDH zu hören, was die Compilation perfekt abrundet.“
Jeremy Holiday schreibt in den begleitenden Liner Notes zu „BeforeAfter“: „Es ist schon paradox, dass man Daryl Hall am ehesten mit seinem langjährigen musikalischen Partner assoziiert, denn eigentlich ist er ein ausgeprägter Individualist. Aber er ist eben auch ein brillanter Teamplayer und diese Fähigkeit kommt auf seinen Soloalben besonders zum Tragen. Für ihn waren diese Alben weit mehr als die Möglichkeit, ‚allein‘ zu arbeiten. Durch die sorgfältige Auswahl seiner Mitstreiter erweiterte er stetig die Grenzen seines künstlerischen Schaffens.“
Zu den Musikern, mit denen Hall zusammenarbeitete, gehört neben den erwähnten Fripp, Wolk und Stewart (Co-Produzent und Co-Autor des 1986er Albums „Three Hearts in the Happy Ending Machine“) auch Mariah Carey, die auf „Soul Alone“ (1993) die Vocals beisteuerte.
„Live From Daryl’s House“ stand ebenfalls ganz im Zeichen der musikalischen Zusammenarbeit. In der 15-jährigen Geschichte des Formats waren etablierte Größen wie Smokey Robinson und Cheap Trick ebenso dabei wie Aloe Blacc oder Grace Potter.
Daryl Halls 2022er Live Nation Tour startet am 1. April im Chicagoer Auditorium Theatre und läuft bis zum 16 April. Unter anderem wird er dann im Ryman Theater in Nashville (3.4.) und in der New Yorker Carnegie Hall (14.4.) zu sehen sein. Auch in seiner Heimatstadt Philadelphia macht der Künstler Station und tritt dort am 9. April in der Met auf. Todd Rundgren wird Hall bei allen Auftritten als Special Guest begleiten.