Ja, okay. Man kommt wohl nicht drum herum, zu erwähnen, dass Elijah Hewson, Sänger und Gitarrist von Inhaler, der Sohn des U2-Frontmanns Bono ist. Wenn man das Bandfoto betrachtet, scheinen uns auch tatsächlich vier junge Wilde aus den 80er Jahren entgegen zu blicken. Der Alternative Rock, den die Band aus Dublin den Hörern dann bietet, schwankt gekonnt zwischen rockiger Nostalgie und modernem Sound.
Als 13jährige trafen sich Robert Keating, Elijah Hewson, Ryan McMahon und Josh Jenkinson im Kunstunterricht in der Schule, fanden aber schnell den Weg zur Musik und begannen die Songs ihrer Lieblingsbands wie Joy Division, The Strokes, Kings of Leon sowie Depeche Mode zu covern. “Rock-Musik war unsere Verbindung”, sagt Bassist Keating. 2015 entschieden sie sich für den Namen Inhaler und begannen eigene Songs zu schreiben und zu performen.
Das zweite Album “Cuts & Bruises“ folgt ihrem erfolgreichen Debütalbum “It Won’t Always Be Like This“, welches das erste Nummer 1 Album einer irischen Band in den UK und Irland Charts seit 13 Jahren war. Neben den bisher veröffentlichten Singles “If You’re Gonna Break My Heart”, “Love Will Get You There” und “These Are The Days” sammeln sich auf der Tracklist noch acht weitere Songs. Produziert wurde das Album von ihrem Langzeit-Kollaborateur Antony Genn.
Fotocredit: Lewis Evans
Der Opener „Just To Keep You Satisfied“ bildet einen verspielten und verträumten Start mit New-Wave-Elementen. Die Stimme eines jungen Bono hört man auch ein Stück weit raus, was keineswegs schlecht ist. Mit „Love Will Get You There“ geht es noch stärker zurück in die guten Zeiten der 80er. Ein vorwärts treibender Song mit leichtem Pathos.
Inhaler bieten fast schon klassischen Indierock. Wirkliche Experimente gibt es höchstens bei den Soundeffekten, beispielsweise in „So Far So Good“. Größte Stärke sind aber die hymnischen, fast schon epischen Songs, die in Arenen und Stadien – demnächst als Support bei den Arctic Monkeys – gut funktionieren werden. „These Are The Days“ und „Dublin in Ecstasy“ gehören in diese Kategorie.
Alles in allem bleibt der Sound recht brav und vor allem die vielen Balladen kommen sehr gefällig um die Ecke. Man wünscht sich mehr Ecken und Kanten bei der jungen Band. Bleibt zu hoffen, dass da noch etwas Entwicklung angesagt ist. Ein solides, songdienliches Album von 45 Minuten Länge kann das Quartett allemal liefern.
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Elle Kings neues Album „Come Get Your Wife“, das am 27. Januar erschienen ist, ist ein frischer, ungezügelter und lockerer autobiografischer Blick auf die Reise der tätowierten Blondine durch das Leben, die Musik, die Liebe, den Ruhm und die Orte, die sie ihr Zuhause nennt.
Von ihren Teenagerjahren im ländlichen Ohio über einen Wohnsitz in New York bis hin zu Aufenthalten in L.A., London und Nashville – die 12 authentischen Tracks sind ein Spießrutenlauf durch verschiedene Stile und Haltungen, die Kings Wurzeln erkennen lassen.
Elle King hat das Album gemeinsam mit dem preisgekrönten Produzenten Ross Copperman produziert und acht der Stücke mitgeschrieben. Selbst die Songs, die sie nicht selbst geschrieben, aber für das Album ausgewählt hat, wirken wie eine musikalische Autobiografie ihres Lebens.
Wahrheit und Humor durchdringen „Come Get Your Wife“ und das schließt auch den Albumtitel ein, der eine ironische Anspielung auf eine Beleidigung ist, die ihr Partner von einem Alphamännchen während einer ausgelassenen Nacht zugeworfen wurde. Sie kann trinken, spielen und sich mit den Besten messen, wenn du also in Elles Nähe bist, solltest du darauf gefasst sein!
„Come Get Your Wife“ schärft Kings Blick, gräbt in ihren Wurzeln, stellt ihr Banjo in den Mittelpunkt und schafft eine Platte, die so lebendig und elektrisch ist, wie sie selbst. Sie nimmt alle Genres – den Rock, Soul, (Blue)Grass und Country, die sie liebt – und macht daraus ein Album, das deine Aufmerksamkeit verlangt und dich dann nicht mehr loslässt.
Auf das Konto der mehrfach mit Platin ausgezeichneten und preisgekrönten Künstlerin Elle King gehen weltweit mittlerweile mehr als 1,7 Milliarden Streams. Ihr beeindruckendes Debütalbum „Love Stuff” enthielt die Hit-Single „Ex’s & Oh’s“, die ihr nicht nur zum Durchbruch verhalf, sondern ihr darüber hinaus auch gleich zwei GRAMMY®-Nominierungen, vierfach Platin, Platz 1 der Billboard Hot Rock Songs-Charts und die Spitze der AAA, Hot AC und Alternative Radio-Charts einbrachte – was innerhalb der letzten 18 Jahre außer ihr nur einer weiteren Künstlerin gelang. Mit ihrem zweiten Album „Shake The Spirit“ veröffentlichte sie die Leadsingle „Shame” – ihren vierten Nummer-1-Hit im Radio.
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Joel Brandenstein begann seine Karriere vor zwölf Jahren auf YouTube. Mittlerweile begeistert er fast 800.000 monatliche Spotify-Hörer*innen, knapp 500.000 Facebook-Follower sowie über 535.000 YouTube-Subscriber, die seine Videos bisher mehr als 280 Millionen Mal geklickt haben – so bauen sich musikalische Karrieren heutzutage auf. Und 2023 macht Joel Brandenstein nun den nächsten Schritt auf seinem Weg und veröffentlicht das dritte Studioalbum „Schwarz & Bunt“.
Wie der Albumtitel kommen auch die Songs zu uns. Es gibt schöne Tage und verregnete, Höhen und Tiefen. Brandenstein arrangiert wundervolle Popsongs, die oft hart an der Grenze zum Schlager balancieren, aber nie im Kitsch versinken. Meist begleitet er sich mit sanften Pianomelodien, die aber auch mal in orchestrale, streichertriefende Arrangements ausarten können.
Die Geschichten sind emotional und nostalgisch. Auf „Wegen dir“ gibt er sehr bewegende persönliche Einsichten und wendet sich an seine verstorbene Mutter. Über guten Zeiten können manchmal dunkle Schatten liegen, wie er mit zwischen den Stilen angesiedelten Hybrid-Songs wie dem optimistischen Mutmacher-Song „Wolkenkratzer“ oder dem bittersüß-tanzbaren „Sorry“ zeigt. Auf „Schwarz & Bunt“ stehen beide Gefühlsfacetten des Musikers gleichberechtigt nebeneinander: Emotionale, tief berührende Klavierballaden und moderne Einflüsse aus Pop, HipHop und Dance.
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„Bei dem Stück STREICHHOLZ IM REGEN hatte ich lange das Bild einer flackernden Flamme im Kopf“, so Joel. „Oftmals spürt man schon lange vorher, dass es mit einer Beziehung zu Ende geht. Doch man will sich einfach nicht damit abfinden und hält das Feuer noch irgendwie am Leben, obwohl im Grunde nichts mehr zu retten ist. WOLKENKRATZER handelt davon, sich wieder dem Leben zu öffnen – mit eine der wichtigsten Hauptbotschaften des Albums. Es geht darum, seine Zweifel zu besiegen und einfach einen weiteren Schritt auf seinem Pfad zu machen.“
Nach dem dramatischen „Höhenangst“ endet das Album mit der eindringlichen Klavierballade „Fertig mit dir“ – einer selbstreinigenden Abrechnung mit einem ehemals geliebten Menschen. Und alles andere als ein Happy-End, doch das würde wohl auch niemand von Joel Brandenstein erwarten. „Ich bin eben durch und durch Melancholiker“, so der Musiker. „Heartbreak ist einfach mein größtes Talent.“
Das Album lebt vom Kontrast und der stilistischen Vielfalt. Brandenstein hat eine starke, leidenschaftliche Stimme, die er perfekt einzusetzen weiß. Dazu teils tiefgründige, teils poppige Arrangements. Eine absolut starke Mischung!
Treibender Heavy-Rock, bei dem die Gitarren meist im Vordergrund stehen, aber auch mit atmosphärischen Sounds gearbeitet wird. Die Soli haben einen hohen Wiedererkennungswert. Progressive Einflüsse sind unverkennbar, zuweilen mischen sich auch Thrash und Power Metal in die Hammersongs, die nicht so düster sind, wie das Arrangement vermuten lässt. Was auffällt: der Song „The Emotional DepictionOf Light“ (Track 4) erscheint nochmals als Track 8 in einer Remix-Version. Für mich der einzige Track (die Remix-Version), auf den man hätte verzichten können.
Fotocredit: Stephanie Cabral
Ferner besticht das Album durch zwei Coversongs. Zum einen ist es „Turning on again“ von Genesis (Track 7), das zwar interessant in der Heavy-Version klingt, aber für meinen Geschmack dem Original nicht das Wasser reichen kann und vermutlich auch nicht will. Besser gefällt mir da schon der Schluss-Titel, „Red Rain“ (Peter Gabriel). Dieser ist näher am Original, selbst die Stimme des Sängers weist viele Ähnlichkeiten mit der Peter Gabriels auf.
Fazit: Mitreißend, dramatisch – hätte ich keine Glatze, würde ich glatt Headbangen. Anspieltipps des 10 Titel umfassenden Albums (Spielzeit: 72 Minuten): der Opener und Titelsong „I Am The Storm“, „Rememberthe Dawn“ und „Red Rain“.
Der Sound ist typisch Haken, obgleich sich ihre Alben (zum Glück) alle voneinander unterscheiden. Die Modern-Prog-Rocker haben wieder zugeschlagen und machen diesmal die Tierwelt zum Thema ihres Albums. So ziert das Cover ein Affe im feinen bordeauxroten Anzug in einem ebenso feinen Salon und an der Wand hängt ein Foto des „Elefantenmenschen“.
Fotocredit: Max Taylor Grant
Treibende Hooks wechseln sich ab mit schrägen Riffs und extravaganten Keybordpassagen und experimentellen Tönen. Furios endet das Album mit dem Song „Eyes ofEbony“. Tiere spielen in den meisten Songs die Hauptrolle, einige Songs sind darüber hinaus aber auch Anspielungen auf die aktuelle Weltlage, zum Beispiel den Krieg in der Ukraine. Ebenso prägnant ist der Opener „Taurus“. Hier bestechen der zackige Rhythmus und der melodische Gesang.
Mit diesem Album halten Haken ihre Fans auf Trab. Die neun Titel haben eine Spielzeit von 63 Minuten. Anspieltipps: „Taurus“, „Islands in theClouds“, „Eyes ofEbony“.
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Das Cover ziert eine Wolke in Form eines Bären. Spontan werde ich an den Grizzly erinnert, der in dem Film „The Revenant“ mit Leonardo di Caprio den Waldboden aufwischte. Leider kann meine Neugier die Erwartungen nicht ganz erfüllen. Zu sehr drängen sich mir Vergleiche zum gerade zuvor gehörten Album „Fauna“ von Haken auf.
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Irgendwie klingt es für mich nach einer Blaupause. Zweifellos sind die Gitarrensounds erhaben und immer wieder blitzen wunderschöne Melodien im Soundgewitter auf. Die Songtexte drehen sich um aktuelle Ereignisse in der Welt und um Fremdbestimmung. Fans der Band werden sicher auf ihre Kosten kommen, ich kann mit dem Album nicht so recht warm werden.
Anspieltipps des zehn Titel (54 Minuten) umfassenden Albums: „Nightand Day“ und der Titelsong „Meanwhile“ am Albumende.
Meanwhile Tracklisting:
1. Within Reach [05:00] 2. Blink Of An Eye [05:22]
3. Bystander [05:05]
4. Scarcity [04:25]
5. Elusive [05:02]
6. Apnea [05:22]
7. The Unknown [04:55]
8. Night And Day [05:36]
9. Disobedience [05:44]
10. Meanwhile [06:48]
KLONE gehen 2023 auf Tour als Support für Devin Townsend:
04.03. Köln, Carlswerk Victoria
07.03. Leipzig, Werk 2
08.03. Frankfurt, Batschkapp
10.03. CH-Zürich, X-Tra
11.03. München, Backstage Werk
13.03. AT-Dornbirn, Conrad Sohm
25.03. Stuttgart, Lka Longhorn
Der Kinderliedermacher Grünschnabel alias Burkhardt Wegener macht keine halben Sachen. Auf seinem neuen Album „Zick Zack“ präsentiert er ganze 28 Titel – und auch wenn da ein paar kurze Jingles, einige Neuaufnahmen bereits existierender Songs und zwei Karaoke-Versionen dabei sind, bleibt unterm Strich doch jede Menge neue Musik für Kinder übrig.
„Das müsst ihr einfach hörn“ fordert uns gleich zu Beginn ein begeisterter Junge auf, und wir kommen dieser Aufforderung gerne nach. Denn Grünschnabel versteht es, Kinderthemen in fantasievolle Lieder zu verpacken, die mal witzig, mal nachdenklich, mal mitreißend und mal verträumt sind, aber nie langweilig. Da kann man im Wald dem schrägen „Dreihorn“ oder im Zoo dem „Zick Zack Zebra“ begegnen, und ein „Sternenpilot“ ist ebenso unterwegs wie eine ganze Schiffsmannschaft, die bei Flaute „Klar Schiff“ macht und sich nach ordentlich Wind sehnt. „Gratutitalatilon“ ist ein wunderbar verrücktes Geburtstagslied und „Hippie Frühling“ entführt uns in die Zeiten von Flower Power, Love and Peace. Aber Grünschnabel macht sich ebenso für Kinderrecht stark oder verrät uns in „Ritter Burkhardt“ wie er zu seinem richtigen Vornamen kam.
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Auch musikalisch ist das Album bunt und vielseitig. Ob melodisch verträumt wie der „Sonntagnachmittag“, der elektronisch verfremdete „Brummkreisel, brumm mir was vor“, ein „Getreide-Rap“ oder lupenreiner Rock mit „Heute fährt Sebastian LKW“ – Grünschnabel beherrscht nicht nur sämtliche Stilrichtungen, sondern erfindet sogar ganz neue wie etwa den Hydraulik Rock in „Bagger“.
Der Musiker sich auch ein paar traditionelle Kinderlieder vorgenommen und sie ganz modern arrangiert und mit neuem Text versehen. So gesellen sich zum „Häschen in der Grube“ der Käfer in der Kuhle und die Spinne auf dem Spinnennetz, statt Farben werden bei „Rund, rund rund (Grün, grün, grün)“ mal die Formen besungen und „Leise rieselt der Schnee“ wird zu einem beschwingten Weihnachts-Vorfreude-Song.
Ähnlich vollgepackt wie das Album ist auch das Booklet – mit sämtlichen Liedtexten, passenden Bildern und weiteren Informationen. Für Minimalisten oder Erwachsenen mit Sehschwäche nur bedingt geeignet, aber dafür bunt und unterhaltsam. Insgesamt bietet „Zick Zack“ jede Menge Spaß und Unterhaltung für Kinder und die ganze Familie – eben ein typisches Grünschnabel-Album!
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Guns N‘ Roses kommen im Juli 2023 live nach Deutschland! Der einzige Tour-Termin hierzulande findet am Montag, den 3. Juli 2023 in Frankfurt im Deutsche Bank Park statt.
Guns N Roses 2023 Frankfurt Karten
03.07.2023 – Frankfurt am Main / Deutsche Bank Park
Das Jahr 2023 ist noch jung, aber schon jetzt zeichnet sich ab, wer eine der musikalischen Neuentdeckungen des Jahres werden könnte. Der Lübecker Singer-Songwriter Florian Künstler sorgt seit Wochen bei TikTok für Furore und begeistert die Hörer mit seinen ganz intensiven wie echten und poetischen Texten. Bereits Millionen monatliche Hörer bei den Musik-Streaming Portalen und über 10 Mio Aufrufe seiner Songs bei TikTok zeigen wie nah Florian Künstler musikalisch bei seinen Fans ist. Während sein Song „Kleiner Finger Schwur“ sich gerade den Weg durch die deutschen Charts bahnt präsentiert Florian, der mit bürgerlichem Namen wirklich Künstler heißt, nun mit „Plötzlich Liebe“ einen weiteren Song aus seinem in diesem Jahr erscheinenden Debütalbum.
Und wieder einmal bebildert Florian Künstler eine Erfahrung aus seinem eigenen Leben in einem bewegenden Song. Dieser Moment, in dem die andauernde Suche nach einem Partner fürs Leben die zuweilen aussichtslos erscheint, auf einmal ein Happy End nehmen kann – ergreifend erzählt in drei Minuten Musik. Genau das ist „Plötzlich Liebe“, eine Hommage an die Hoffnung auf die große Liebe die zu den ungewöhnlichsten Momenten im Leben erfüllt werden kann. Beim Songwriting kann Florian Künstler auf seine eigene bewegte Vita zurückgreifen und wer Ihn mit Akustikgitarre und Band einmal live erleben durfte wird dies so schnell nicht vergessen. So freut sich der Lübecker Musiker auch schon auf seine erste bundesweite Tour im Oktober diesen Jahres und die bis dahin anstehenden Festival-Gigs.
Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Nur: Dafür müssen sie auch aufeinandertreffen – und bei mehr als 7 Milliarden Menschen ist das gar nicht mal so wahrscheinlich. Mit seiner neuen Single MAGNETEN hat Tim Bendzko ein Lied über genau dieses Phänomen geschrieben – ein Song über die Anziehungskraft von zwei Menschen, die eigentlich total verschieden sind, aber gar nicht anders können, als immer näher aufeinander zuzukommen – ganz egal, wie riskant es auch sein mag.
„Eigentlich habe ich mich immer geweigert, richtige Liebeslieder zu schreiben“, erzählt Tim Bendzko. „Aber plötzlich war da diese Lust in mir, zusammen mit den Truva-Jungs einen Song zu schreiben, der richtig nach vorne geht, genau dieses Gefühl feiert und dabei trotzdem nicht superkitschig ist. Und wer mich und meine Karriere verfolgt, der weiß, dass ich eine Schwäche für alles rund um das Thema Weltall habe.“
Auf MAGNETEN kommen Vorhaben und Faible jetzt zusammen: Auf verschiedenen Umlaufbahnen unterwegs, ist da mit einem Mal diese eigentlich so unwahrscheinliche Begegnung von zwei ganz unterschiedlichen Sternen, die einander anziehen bis Raum und Zeit völlig verrücktspielen.
Nach KEIN PROBLEM, DAS LEBEN WIEDER LIEBEN, WER RETTET DIE WELT FÜR MICH, ALLEINE IN PARIS und PARALLELWELT ist MAGNETEN bereits die sechste Single aus APRIL, dem neuen Album von Tim Bendzko, das am 31.3.2023 erscheinen wird. Insgesamt 15 Titel erzählen von einem Hin und Her der Gefühle, das wohl jedem von uns in den letzten Jahren begegnet sein dürfte.
„Das Album heißt so, da der Monat April ein Auf und Ab der Gefühle ist. Genau so haben sich die letzten Jahre, in denen die Songs entstanden sind, auch angefühlt“, erklärt Tim Bendzko. „Vielleicht ist das Album auch genau deshalb so abwechslungsreich geworden. Humorvolle und gut gelaunte Songs wechseln sich ab mit Stücken, die sich mit den eigenen Ängsten beschäftigen und aber auch Mut machen. Und außerdem bin ich im April geboren!“
APRIL erscheint am 31.03.2023 und ist offiziell überall vorbestellbar.
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Liedermacher Ulrich Zehfuß veröffentlicht eine zweite Vorab-Single aus seinem neuen Album „Liebe“, mit der er dem Mikroplastik in und um uns herum eine Stimme gibt. Der Song „Du wirst mich nicht los“ wurde mit großem Orchester in Benny Anderssons RMV-Studio in Stockholm aufgenommen. Das Album „Liebe“ erscheint am 21.04. auf Konstantin Weckers Label Sturm & Klang. Ulrich Zehfuß möchte auf elegante und unterhaltsame Weise auf den unerbittlichen Stalker Mikroplastik hinweisen, der sich so leicht nicht abschütteln lassen wird.
Ulrich Zehfuß hat in vielen seiner Soloaufnahmen eine enge Beziehung zur Natur gezeigt. Sei es bei „Dünnes Eis“ oder „Schwimmer in den Wellen“, in denen er das Verhältnis Mensch und Naturkräfte auslotet, „Magnolienzeit“, das auf die wertvollen raren Augenblicke im Leben hinweist oder nun die Gefahr, die von etwas ausgeht, das die Menschheit scheinbar sorglos in ihre Nahrungskette eindringen lässt: Mikroplastik.
Als der junge Uli als Sohn eines Landwirts selbst seine Nachmittage auf dem Feld verbrachte (manches Mal auch verbringen musste), überließ man das Wachstum der Sonne und dem Regen. Wenn Zehfuß heute bei seinen Konzertreisen über die Äcker blickt, sieht er allerorten Plastikplanen, die das Reifen der Erdfrüchte beschleunigen sollen, dabei langsam zerfallen, Teil des Bodens, Teil unserer Nahrung und schließlich auch Teil unserer Körper werden.
Geschrieben hat Zehfuß den Song zusammen mit dem Kölner Songwriter und Co-Produzenten Luis Schwamm, der wie Zehfuß der Sago Songwriter-Familie entstammt, sowie dem Stockholmer Pianisten und Produzenten Anders Wihk. Das dazugehörige Musikvideo wurde vom Mannheimer Videoclip-Spezialisten Camelot Films produziert.
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ela. ist authentisch, kraftvoll und ehrlich. Ihre Leidenschaft und Lebensfreude schallt aus jedem ihrer Songs, ganz gleich ob in den Zeiten überschäumenden Glücks oder Momenten zarter Melancholie. Ihr Herz trägt sie auf der Zunge und die Worte verschmelzen auf wundervolle Weise zu tiefgründigen Geschichten und eindrücklichen Bildern. Mit ihren Songs nimmt ela. die Hörer mit in ihre Welt – eine Welt, in der Werte wie Freundschaft, Treue, Loyalität und Zusammenhalt eine große Rolle spielen. So auch in ihrer neuen Single „Immer jemand wach“ – ein Song getragen von einer Sehnsucht, die uns allen nur zu vertraut ist – und doch gleichzeitig auch von einem Versprechen, in Momenten der Einsamkeit, da zu sein.
Mit dem neuen Track, der am 27. Januar erschien, läutet die laute Poetin nicht nur musikalisch ein neues Jahr ein, sondern sendet gleichzeitig auch den allerersten Vorboten aus ihrem zweiten Album in die Welt. Drei Jahre lang hat sie an den Songs für ihren Debüt-Nachfolger gearbeitet und ist voll freudiger Erwartung die neuen Songs mit der Welt zu teilen. Das den Song begleitende Video erzählt die bewegenden Geschichten verschiedener Protagonisten, die aneinander vorbei leben und trotzdem immer wieder zusammen finden. Dieses vielschichtige verbindende Element ist die thematische Essenz des Songs. Dabei wird schnell offensichtlich, dass die Thematik des Songs nicht nur zeitlos, sondern auch unabhängig von Geschlecht und Alter Gültigkeit hat. „Ich glaube, jeder von uns kennt diese Situation, dass man sich allein fühlt oder gerade einfach nicht weiter weiß“, erklärt ela. „Umso wichtiger ist es, Freunde, Familie oder einfach Menschen um sich zu haben, die für einen da sind, wenn es einem nicht so gut geht.“
Gleichzeitig zeichnet ela. das Bild auch in einem größeren Kontext: „Ich glaube, wir werden als Gesellschaft gerade sehr auf die Probe gestellt. Mit den Herausforderungen in der aktuellen Zeit, in der wir die Folgen eines nahen Krieges, die Pandemie oder auch die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen, ist es noch wichtiger geworden, füreinander da zu sein.“ Wie auch im Video wünscht sich die Singer-/ Songwriterin mit den ukrainisch-polnischen Wurzeln für das echte Leben ein Happy End und versichert:
Schwere Zeiten zieh’n vorbei // Herzen werden wieder leicht // Du bist nicht allein Es ist immer jemand wach auf dieser Welt // Es gibt immer irgendein‘, der zu Dir hält.
„Immer jemand wach“ ist stimmgewaltiger Deutsch-Pop. Der Track besticht mit seiner eingängigen Hook und wird von einem wunderschön arrangierten Melodiebogen getragen. „Immer jemand wach“ ist eine laute Mutmacher-Hymne, die genau zur richtigen Zeit kommt und das Signal aussendet, uns wieder auf das Wesentliche zu besinnen: für den anderen da zu sein und aufeinander Acht zu geben.
ela.s neue Single „Immer jemand wach“ ist ab sofort als Download und Stream erhältlich.
Fotocredit: Marcel Brell
ÜBER ela.:
Nicht erst seit ihres 2020 veröffentlichten Solo-Debüts „Liebe & Krieg“, das bis dato mehr als 30 Millionen Streams gesammelt hat, gehört Ela. – mit bürgerlichem Namen Elżbieta Steinmetz – zu den aktuell erfolgreichsten und renommiertesten Singer-/ Songwriterinnen in Deutschland. Die vorwiegend im Deutsch-Pop beheimatete Künstlerin mit ukrainischen Wurzeln hat sich jedoch auch in genreübergreifenden Kollaborationen mit hochkarätigen Musikerkolleg:innen einen Namen gemacht.
Durch das tiefgründige und reflektierte Auseinandersetzen mit zum Teil auch gesellschaftskritischen Themen, ist sie vor allem in den letzten Jahren zu einem wichtigen Sprachrohr ihrer Generation avanciert. Der in Berlin lebenden Songwriterin ist es wichtig, mit berührender Sprache, subtiler Lyrik und großer Poesie ihre Geschichten zu erzählen, die genug Raum lassen, dass die Menschen sich selbst darin finden können.
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Nachdem sie ein unglaubliches Jahr 2022 mit der Veröffentlichung ihrer hochgelobten EP „Anywhere From Here“ abschlossen und Anfang Januar ihre fesselnde neue Single „See, I’m Sorry“ veröffentlichten, ist Bridlingtons Seafret nun zurück, um die Details zu ihrem mit Spannung erwarteten dritten Studioalbum „Wonderland“ bekannt zu geben, das am 14. April erscheinen wird. Dazu erscheint die schillernde neue Single „Remind Me To Forget You“.
Es ist die erste Veröffentlichung seit ihrem 2020 erschienenen zweiten Album „Most Of Us Are Strangers“, und ihre neueste Kollektion an Songs soll auf dem Erfolg aufbauen, den sich die beiden im letzten Jahr erarbeiteten. Mit ihrem 2015er Durchbruch „Atlantis“, der zu ihrer Überraschung zu einem viralen Hit auf TikTok wurde und dem Duo die erste Top-40-Single in den UK Official Charts und 13 Millionen monatlichen Spotify-Hörern einbrachte, liefern sie mit dieser neuen Veröffentlichung eine ihrer euphorischsten und fesselndsten Veröffentlichungen bisher.
Fotocredit: Ben Axton
Über das neue Album sagten sie: „Wir sind hocherfreut, endlich unser drittes Album WONDERLAND anzukündigen. Es war eine absolute Freude das Album zu kreieren. Einige der Songs wurden davon inspiriert, dass wir eine dunkle Zeit durchmachten und langsam wieder das Licht fanden. Wir hoffen, dass die Positivität durchscheint. Wir denken, es ist das beste Album, das wir bisher gemacht haben, und wir hoffen, dass ihr das Gleiche fühlt, wenn es am 14. April veröffentlicht wird.“
Mit der neuen Leadsingle „Remind Me To Forget You“ beginnt das Duo sein neuestes Werk und verfolgt eine faszinierende Ästhetik. Mit einer weiteren berauschenden Dosis an zarten Texturen und Jack Sedmans bemerkenswertem Gesang, ist dies einer der gefühlvollsten Momente ihres kommenden Albums. Über „Remind Me To Forget You“ heißt es: „Wir freuen uns riesig, unsere neueste Single REMIND ME TO FORGET YOU zu veröffentlichen. Der Song wurde inspiriert von dem Gefühl der Ungewissheit, das man am Ende einer Beziehung hat. Du weißt, dass es vorbei ist, aber irgendetwas hält dich davon ab, seiner Wege zu gehen.“
Emilie Zoé ist mir erstmals beim Reeperbahn Festival 2022 in Hamburg aufgefallen. Die Singer-Songwriterin aus Lausanne bestach mit einer rauen Stimme und hypnotischen Songs ihres aktuellen Albums „Hello Future Me“, das nun eine Fortsetzung erfährt.
Die fünf Songs dieser „Companion EP“ gehören zum gleichen Universum wie „Hello Future Me“, das Anfang 2022 veröffentlicht wurde. Sie landeten nicht im ersten Teil der Veröffentlichung, weil auf dem Vinyl kein Platz mehr war, aber sie zeigen genau die gleiche Menge an Liebe, Leidenschaft und Drang, die schon immer das Markenzeichen der Künstlerin war.
Alle Songs wurden während derselben Session aufgenommen und gemischt, mit den helfenden Ohren und Händen von Nicolas Pittet am Schlagzeug, den Arrangements von Louis Jucker sowie Kevin Galland beim Mischen und Mastern.
Die EP liefert fünf Songs in 21 Minuten und startet mit den psychedelischen Klängen von „Dinosaurs“. Ein recht gemächlicher Start, der den Hörer etwas einlullt, bevor es dann mit „Castle“ in die Vollen geht und Emilies robustes Gitarrenspiel nach vorne drängt. Sie singt mit nervenaufreibender, bisweilen hysterischer Stimme. Das fördert die Eindringlichkeit der Songs.
„Little Hands“ liefert ein düster-verstörendes Flüstern zu akustischen Klängen. Das fünfeinhalbminütige „Save The World“ ist dann als Gegenpol voller instrumentaler Ausschweifungen und „The Field“ bildet den verträumten Abschluss.
Zum Nebenbeihören ist diese EP definitiv nicht geeignet. Bisweilen hat man den Eindruck, dass im Hintergrund Bilder der „American Horror Story“ ablaufen. Kein Wunder – hat die Künstlerin doch regelmäßig für Film und Theater komponiert. Ich muss sagen, dass mich ihre Liveshow stärker begeisterte. Doch wer in die Tiefe von Emilie Zoé blicken möchte, der ist mit dieser EP gut bedient, die definitiv mehr ist als ein Abfallprodukt des letzten Longplayers.
Das Debütalbum von TYRA hat mit knapp 22 Minuten Länge eher EP-Charakter, aber sei’s drum. Heute muss man ohnehin schon froh sein, wenn es überhaupt noch Albumformate gibt statt einer endlosen Aneinanderreihung von Singles.
Die 26-jährige Singer-Songwriterin aus Luxemburg hat nämlich sechs Jahre lang genau das gemacht: eine Single nach der anderen veröffentlicht. Nun präsentiert sie uns eine Sammlung von Songs, die alle zu einem bestimmten Lebensabschnitt der Sängerin gehören. Die Tracks zeigen uns eine Bandbreite an Emotionen, die durch eine Beziehung inspiriert wurden, welche sich als giftiges und toxisches Schlachtfeld entpuppte.
Musikalisch gibt es einige gut produzierte und tanzbare Songs mit mitreißendem Beat. TYRA hat eine starke Stimme und belebt die emotionalen Songs mit eindringlichen Vocals. Dabei fügt sie einige französischsprachige Passagen in den Flow der Stücke ein, was gut zu Luxemburg passt und auch den Songs bestens steht.
Inhaltlich bleibt TYRA durchgehend im Persönlichen. Wie sie erklärt: „Das Schreiben dieser Songs fühlte sich wie eine Therapie an – alles, was man fühlt in Worte zu fassen und langsam zu sehen, wie etwas Schönes aus so viel Schmerz entstehen kann, war sehr aufregend für mich. Es fühlte sich unglaublich befreiend an, deshalb war der Titel REDEMPTION perfekt, um einen Abschluss zu finden.“
Fotocredit: Alain Bianco
„Redemption“ ist voll mit Gefühlen von Liebe, Hass, Verzweiflung und Trauer. TYRA sagt weiter: „Ich schrieb all diese Songs, während ich an einem sehr dunklen Ort war. Ein Punkt, an dem ich mich in meinem Leben unglaublich verloren fühlte. Das ist auch der Grund, warum ich wollte, dass das ganze Cover eine gewisse Dunkelheit und Verletzlichkeit widerspiegelt. Ich habe in den letzten Jahren eine Menge Fehler gemacht und Songs wie SOS spiegeln genau diesen Zustand wider, in dem man sich in seiner eigenen kleinen Hölle gefangen fühlt und nicht zu wissen, wie man da selbst wieder herauskommt“.
Die Singer-Songwriterin hofft, dass die Menschen Trost in den Songs finden, vor allem in einer ihrer ersten Balladen namens „House of Glass“, die weich und zerbrechlich klingt. Dieses Stück ist dann auch meine Nummer 1 auf einem soliden Debütalbum, da es eine sehr gefühlvolle Seite der Sängerin zeigt, von der man noch gerne mehr hören möchte.
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Mit der Single „Ghosts Again“ geht der Albumveröffentlichung von „Memento Mori“ schon jetzt das erste Vorab-Outtake voraus. „Ghosts Again“ war im vergangenen Oktober bereits während eines geheimen Previews im Rahmen des exklusiven „Memento Mori“-Tourankündigungs-Events in Berlin zu hören und stellt schon jetzt nicht weniger als einen lupenreinen Depeche Mode-Klassiker dar: Dave Gahans bilderstarke Lyrics wie „wasted feelings, broken meanings… a place to hide the tears we cry” verbinden sich über einem erhebenden, optimistischen Groove mit einer hypnotischen Gitarrenfigur von Martin Gore.
„Ghosts Again“ ist ab sofort auf sämtlichen digitalen Streamingdiensten sowie als Instant-Grat bei Pre-Saves und Vorbestellungen von „Memento Mori“ verfügbar. Das Album wird in folgenden Formaten veröffentlicht: (exklusive) 2LP-Vinyl, Kassette sowie in digitaler Form.
„Für mich fängt GHOSTS AGAIN das perfekte Gleichgewicht zwischen Melancholie und Freude ein“, so Gahan. „Es kommt nicht allzu oft vor, dass wir einen Song aufnehmen, den ich mir nicht nur immer und immer wieder anhören kann – ich freue mich auch riesig, ihn mit der Welt teilen zu dürfen“, ergänzt Gore.
Für die visuelle Umsetzung von „Ghosts Again“ zeichnet sich einmal mehr der langjährige Depeche Mode-Kollaborateur und Artwork-Designer Anton Corbijn verantwortlich, der auch das Albumcover von „Memento Mori“ geschaffen hat. Corbijns außergewöhnliche visuelle Übersetzung in nüchternen und doch satten Monochrom-Tönen ist hier zu sehen:
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„Memento Mori“ stellt Depeche Modes insgesamt 15. Studioalbum dar, während Gahan und Gore nach dem tragischen Tod von Bandmitgründer Andrew „Fletch“ Fletcher im Jahr 2022 den ersten Longplayer in zweiköpfiger Besetzung vorlegen. Produziert von James Ford mit Unterstützung von Marta Salogni reifte „Memento Mori“ während der Frühphase der weltweiten Covid-Pandemie heran; eine Periode, die auch einen thematischen Einfluss auf die Songs hatte.
Die 12 Albumtracks schlagen die Brücke zwischen einer Vielzahl von Stimmungen und musikalischen Texturen – angefangen beim bedrohlichen Opener bis zur Auflösung am Schluss spannt sich das Gefühlsspektrum von Paranoia und Besessenheit bis hin zu psychischer Befreiung und Freude sowie zahllosen emotionalen Zwischentönen. Hier die vollständige Tracklist von „Memento Mori“:
My Cosmos Is Mine Wagging Tongue Ghosts Again Don’t Say You Love Me My Favourite Stranger Soul With Me Caroline’s Monkey Before We Drown People Are Good Always You Never Let Me Go Speak To Me
Die von Live Nation präsentierte Konzertreise stellt die erste Depeche Mode-Tour seit mehr als fünf Jahren sowie die 19. Tour der Band insgesamt dar. Der Tourstart findet am 23. März in Form einer besonderen Reihe nordamerikanischer Arena-Konzerten statt, in deren Rahmen Depeche Mode im New Yorker Madison Square Garden, dem United Center in Chicago, dem Kia Forum in Los Angeles, der Scotiabank Arena in Toronto sowie anderen Metropolen Station machen.
Ab dem 16. Mai werden Depeche Mode zu Gast in europäischen Stadien wie dem Pariser Stade de France, dem San Siro Stadium in Mailand oder dem Twickenham Stadium in London sein. Hierzulande werden die Engländer in Leipzig, Düsseldorf, München, Frankfurt und Berlin zu erleben sein. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden in vielen Ländern Zusatzshows eingeplant. Weitere Informationen unter www.depechemode.com.
Mit über 100 Millionen verkaufter Tonträger und einem weltweiten Livepublikum von mehr als 35 Millionen begeisterter Fans stellen Depeche Mode einen in ständiger Weiterentwicklung befindlichen und bahnbrechenden musikalischen Impulsgeber dar. Als eine nicht mehr aus der populären Musik wegzudenkende Inspiration für Fans, Kritiker und Künstlerkolleg:innen gleichermaßen schlagen Depeche Mode mit dem Album „Memento Mori“ sowie der folgenden Tour das nächste Kapitel auf, in dem sie ihr unvergleichliches und lebendiges Vermächtnis fortschreiben.
„Memento Mori“-World Tour 2023:
23. März – Sacramento, CA – Golden 1 Center
25. März – San Jose, CA – SAP Center
28. März – Los Angeles, CA – Kia Forum
30. März – Las Vegas, NV – T-Mobile Arena
02. April – San Antonio, TX – AT&T Center
05. April – Chicago, IL – United Center
07. April – Toronto, ON – Scotiabank Arena
09. April – Quebec City, QC – Videotron Centre
12. April – Montreal, QC – Centre Bell
14. April – New York, NY – Madison Square Garden
16. Mai – Amsterdam, NL – Ziggo Dome
18. Mai – Amsterdam, NL – Ziggo Dome
20. Mai – Antwerp, BE – Sportpaleis Antwerpen
23. Mai – Stockholm, SE – Friends Arena
26. Mai – Leipzig, DE – Leipziger Festwiese
28. Mai – Bratislava, SK – Národný Futbalový Štadión
31. Mai – Lyon, FR – Groupama Stadium
02. Juni – Barcelona, ES – Primavera Sound Festival
04. Juni – Düsseldorf, DE – Merkur Spiel-Arena
06. Juni – Düsseldorf, DE – Merkur Spiel-Arena
09. Juni – Madrid, ES – Primavera Sound Festival
11. Juni – Bern, CH – Stadion Wankdorf
14. Juni – Dublin, IE – Malahide Castle
17. Juni – London, UK – Twickenham Stadium
20. Juni – München, DE – Olympiastadion
22. Juni – Lille, FR – Stade Pierre Mauroy
24. Juni – Paris, FR – Stade de France
27. Juni – Kopenhagen, DK – Parken
29. Juni – Frankfurt, DE – Deutsche Bank Park
01. Juli – Frankfurt, DE – Deutsche Bank Park
04. Juli – Bordeaux, FR – Matmut Atlantique
07. Juli – Berlin, DE – Olympiastadion
09. Juli – Berlin, DE – Olympiastadion
12. Juli – Rom, IT – Stadio Olympico
14. Juli – Mailand, IT – San Siro
16. Juli – Bologna, IT – Stadio Renato Dall’Ara
21. Juli – Klagenfurt, AT – Wörthersee Stadion
23. Juli – Zagreb, HR – Arena Zagreb
26. Juli – Bukarest, RO – Arena Națională
28. Juli – Budapest, HU – Puskás Aréna
30. Juli – Prag, CZ – Letňany Airport
02. August – Warschau, PL – PGE Narodowy
04. August – Krakau, PL – Tauron Arena
06. August – Tallinn, EE – Tallinna Lauluväljak
08. August – Helsinki, FI – Kaisaniemen Puisto
11. August – Oslo, NO – Telenor Arena
Der Fußboden klebt. Es riecht nach altem Schweiß und schalem Bier. Deine Freunde und Freundinnen wollen noch weiter, du willst eigentlich seit drei Bier nach Hause. Doch dann knallt ein fremder Blick direkt in dein Herz…
Geschichten, die nur das echte Leben schreiben kann. Davon können BETONTOD, die zu den populärsten Vertretern der hiesigen Punkrock-Szene zählen, nach 30 Jahren so einige erzählen. Manche würde man lieber vergessen, an andere erinnert man sich gerne zurück. Und hin und wieder passiert was, worüber man einen Song schreiben muss. Wie „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“. Doch sorgen wir erstmal für ein wenig Kontext.
Wer sich in den letzten drei Jahrzehnten auch nur ansatzweise mit deutschsprachigem Punkrock befasst hat, der kam an BETONTOD nicht vorbei. Anfang der Neunziger im beschaulichen Rheinberg gegründet („In einer lauen Sommernacht auf der Parkbank“, lacht Gitarrist Frank „Eule“ Vohwinkel. „Glaubt dir heute auch keiner mehr“) landen Alben wie „Traum von Freiheit“, „Revolution“ oder das erst 2021 veröffentlichte „Pace per Sempre“ regelmäßig auf vorderen Positionen der Charts. Und auch live sind Vohwinkel, Sänger Oliver Meister, Gitarrist Mario Schmelz, Bassist Adam Krosny und Schlagzeuger Maik Feldmann längst in den großen Konzerthallen angekommen. Mehr noch: Selbst auf den größten nationalen Festivals wie dem Wacken Open Air oder Hurricane/Southside gehören BETONTOD zu den Stammgästen und begeistern regelmäßig zehntausende.
Mit „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“, der (streng genommen) zweiten Auskopplung aus dem aktuellen Album „Zeig dich!“ (VÖ: 26. Mai 2023), haben BETONTOD einen der mitreißendsten Songs ihrer Karriere geschrieben. Treibend, mit krachenden Gitarren und einer Mörder-Hookline. In unter dreieinhalb Minuten. Und trotzdem eindeutig in der eigenen musikalischen Sozialisation (irgendwo zwischen Sex Pistols, Die Toten Hosen und Slime) verwurzelt. Oben drauf dann als kleiner Farbtupfer mit ein paar Bläsern garniert, fertig. So geht Stadion-Punk, Punkt!
Es muss ein denkwürdiger Abend gewesen sein, von dem „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“ handelt. Doch es geht nicht um etwas profanes, wie ein verkatertes „Nie wieder“ am Morgen nach der Sauferei. Sondern um ein Gefühl, das wie ein Blitz durch deinen Körper und Seele rast und dich nicht mehr loslässt. Dass du dann trotzdem im Suff die Nummer verlierst, die man dir mitgegeben hat – geschenkt. „Hamburg ist – genau wie Berlin – eine unserer Herzensstädte“, erklärt Frank. „Aber warum uns da immer solche Sachen passieren, weiss ich auch nicht“, schmunzelt er.
Schon Johnathan Frakes hat in der TV-Show „X-Factor: Das Unfassbare“ die Frage gestellt, die jetzt unter den Nägeln brennt: „Ist diese Geschichte wirklich so passiert, oder ist sie frei erfunden?“. Und das wollen wir jetzt auch wissen. „Also da war ein Kumpel mit dabei. Der hat das alles mit erlebt“, schmunzelt Frank. Es gäbe da nur ein Problem: „Wir haben auch seine Nummer verloren, du kannst ihn jetzt also nicht selbst fragen. Zumindest nicht jetzt direkt“.
Ganz ehrlich: Es ist in Wahrheit völlig egal, ob die Story stimmt oder nicht. Denn ein toller Song ist ein toller Song ist ein toller Song. Denn „Nie mehr St. Pauli ohne dich“ ist ein moderner Punkrock-Song, der nicht nur am Millerntor, auf der Reeperbahn oder in der Hafenstraße funktioniert. Denn das Gefühl lässt sich an jeden Ort transportieren. Oder wie Frank sagt „Wenn et dich trifft, ist alles andere egal. Da machste nix“. Fakt ist: „Nie mehr St. Pauli ohne Dich“ ist die Punkrock-Hymne des Jahres, Ende der Durchsage.
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Am 24. Februar jährt sich der Tag des Überfalls auf die Ukraine durch Russland zum ersten Mal. „Was kann ich in dieser Lage konkret für ukrainische Künstler tun?“ fragte sich Schiller-Mastermind Christopher von Deylen und hatte eine Idee: Ein Musikvideo gedreht in Kyiv!
„Natürlich klang es zunächst wie Irrsinn. Wie soll man mit Stromausfällen, ohne Equipment und bei täglich möglichem Luftalarm ein Musikvideo drehen?“ erzählt von Deylen. Aber nachdem er Freunde in Kyiv anrief und ihre Begeisterung für die Idee spürte, war klar, dass es schwierig, aber möglich war.
„Empire of Light zeigt, wie das Leben in Kyiv aktuell ist“, erläutert Regisseur Igor Kuleshyn. „Ein junges Paar sucht Schutz vor den Luftangriffen im Keller. Es ist kalt und dunkel, aber durch die Liebe, die die beiden füreinander empfinden, schaffen sie es die Zeit zu überstehen.“ Passenderweise sind die beiden Protagonisten Volodymyr Marchuk und Kateryna Kurman auch im echten Leben ein Paar, das genau diese Geschichte selbst täglich erlebt und dadurch besonders nachfühlbar tänzerisch darstellt.
Mit Schiller gab Christopher von Deylen in der Vergangenheit einige Konzerte in Kyiv. Daher kennt er viele Menschen vor Ort und hat eine besondere Verbindung zur Ukraine. „Es ist mir wichtig, auch in diesen Zeiten den kreativen Austausch über Landesgrenzen hinaus am Leben zu halten“, erzählt er. Mit dem Video ist es ihm gelungen, ein Stück Normalität in die Ukraine zu tragen, und zu zeigen, dass es dort auch in Kriegszeiten weiter kulturelles Leben gibt und dies unbedingt gefördert werden muss.
„Empire of Light“ ist die erste Single aus dem kommenden Schiller Album „Illuminate“. Mit acht Nummer-1-Platzierungen, zahllosen Gold- und Platinauszeichnungen sowie weltweiten Tourneen ist Schiller seit Jahren Deutschlands bekanntester Elektronik-Künstler. „Illuminate“ erscheint am 10. März 2023 zum 25-jährigen Jubiläum bei Nitron/ Sony Music.
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Zweimal habe ich schon von der Trilogie „Rachejagd“ berichtet, bei der Nica Stevens und Andreas Suchanek als Autorenduo zusammen arbeiten. Teil 1 hat mich regelrecht umgehauen, Teil 2 war immerhin ein solider Thriller, der aber nicht an die Klasse der Eröffnung heranreichte. Doch wie ist es jetzt mit dem finalen Showdown? Kann die Story ihre Leser*innen wieder packen? Auf jeden Fall! Nicht allein durch den Twist, der der Geschichte im letzten Moment eine neue Richtung gibt und eine logische Lösung herbeiführt.
Zum Inhalt: Es begann mit einer kleinen Rachefantasie und ist zu einer immer komplexeren Rachejagd geworden. Plan A, Plan B, Plan C – der Mann, der sich an Anna und Nick rächen will, ist bereit, sein perfides Spiel immer weiterzuspinnen, denn er hat viele Helfer. Und ein sehr persönliches Motiv. Jetzt ist er seinem Ziel ganz nah – es geht um alles oder nichts. Anna und Nick versuchen herauszufinden, wer der scheinbar allmächtige Strippenzieher ist. Dafür müssen sie tief in ihre gemeinsame Vergangenheit eintauchen. Doch die Wahrheit ist schockierend und der Preis dafür hoch. Kann es bei dem tödlichen Spiel am Ende überhaupt einen Gewinner geben?
Schnell ist man wieder mittendrin in der rasanten Story, die kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Erstmals bekommt man in kleinen Flashbacks einen Einblick in die Motive des Täters. Das tut der Story sehr gut, wobei der gewiefte Krimileser vermutlich schon eine Ahnung hat, wer hinter dem Antagonisten stehen könnte. Aber bis es zur Enthüllung kommt, vergehen noch viele spannende Seiten. Das Motiv ist zwar typisch soziopathisch, doch durchaus schlüssig dargelegt.
Das Autorenduo hat hier eine sehr gelungene Trilogie vorgelegt, bei der man zum Glück nur jeweils zwei Monate auf den nächsten Teil warten musste. Beide für sich sind schon hervorragende Erzähler, doch im Doppelpack gibt es noch Synergie-Effekte, die das Lese-Abenteuer weiter verstärken. Man darf hoffen, dass es bald ein neues Projekt der beiden gibt.
Lovesongs gibt es viele, aber nur wenige, die so unter die Haut gehen. Der Song „Verdammtes Liebeslied“ ist ein kraftvolles, ehrliches und persönliches Statement. Die emotionale Ballade mit lässigem Gitarrensound und starkem Text ist eine fulminante Mischung aus Herz und Coolness ohne jeden Kitsch.
Inspiration für ihre Lieder findet Antonia Kubas überall, meist erzählt sie ihre eigenen Geschichten. „Alle meine Songs sind autobiographisch, so auch dieser, er ist an meinen Mann adressiert. Ich habe ihm den Song auch erst vorgespielt, als er komplett fertig war und ich nichts mehr ändern konnte“, sagt Antonia Kubas über ihren neuen Song „Verdammtes Liebeslied“. „Es sollte kein kitschiges Lied werden, sondern so ehrlich und authentisch wie alle meine Songs, vielleicht auch deswegen das „verdammt“ im Titel.“ Die Künstlerin versteht die Liebe als „den Motor von Allem, eine unfassbare Kraft, die einen durchs Leben führt, egal was um einen herum passiert“.
Das Video zum diesem Song wurde an verschiedenen Orten in Berlin gedreht, unter anderem in den legendären Hansa Tonstudios, wo Antonia am Anfang ihrer Gesangskarriere häufig gearbeitet hat und wohin sie immer wieder gern zurückkehrt.
Die Kraft ihrer Texte und die stimmgewaltige, emotionale Gesangsperformance von Antonia macht auch diesen Song zu einer Hymne. War die Vorgängersingle „Jung für immer“ eine Hymne an das Leben, so ist „Verdammtes Liebeslied“ eine Hymne an die Liebe. Die EP (VÖ: 24.02.23) von Antonia Kubas enthält neben der neuen Single und zwei bereits veröffentlichten Tracks mit dem Song „Zum X-ten Mal“ und dem Track „Ich seh Dich“ weitere Beispiele ihrer musikalischen und textlichen Qualität.
Antonia Kubas beschwört in ihren Songs die Kraft der Emotionen. Ihre Musik ist Self-Empowerment verpackt in deutschen Gitarrenpop, energiegeladen und selbstbewusst. Ihre Stimme emotional, kraftvoll und unverkennbar schön. „Verdammtes Liebeslied“, ihr neuer Ohrwurm der schon beim ersten Hören für Dauer-Gänsehaut sorgt, erscheint am 10.02.2023 – der perfekte Song zum Valentinstag.
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Bühnenerfahrung hat sie bei zahlreichen Auftritten als Solokünstlerin oder in diversen Bands, sowie an der Seite von Matthias Reim erworben, den sie auf mehreren Tourneen als Backgrundsängerin begleitet hat. Sie produziert ihre Songs mit dem Hamburger Erfolgsproduzenten Joshua Stolten, Dominik Köhl und Sebastian Rupio von J.O.D. Music und namhaften Musikern. Antonia Kubas macht schon immer Musik.
Als Teil des Pop Duos „Two in 1“ unterschreibt sie mit 17 Jahren einen Plattenvertrag und macht erste internationale Erfahrungen im Musikbusiness. Nach einigen Jahren mit Charts, TV-Shows und vielen Live-Auftritten entscheidet sie sich dann aber für ein Studium der Musik- und Medienwissenschaften und lernt die andere Seite des Musikbusiness kennen.
Sie gründet eine PR-Agentur und arbeitet für große Plattenfirmen in der Promotion für viele deutsche und internationale Künstler/innen und Bands (wie z.B. Måneskin, Shakira, Miley Cyrus, Helene Fischer, Roland Kaiser, Ina Müller uva). Parallel wirkt sie bei Studioproduktionen mit, singt in mehreren Bands und schreibt Songs. So entstehen eine Reihe von starken Songs, die nun auf ihrer am 24. Februar erscheinenden EP „Liebe und Musik“ veröffentlicht werden.