TIEFBASSKOMMANDO — bestehend aus den Rapper*innen Eisberg, Double G, Shoki, Don Juan und MC Kneipenkrieger, dem Producer Retado und dem Videografen Downtown Destruction (DDP) — kündigen mit „Vol. 5“ ihr neues Album für den 20. Juni 2025 an.
Zuletzt erschien als erster Vorbote die Single „Style Gebitet“ sowie “Schade Deutschland”. Mit „Bürgergeld“ bringt das Tiefbasskommando einen Crew-Track raus, auf dem alle Rapper:innen der Band vertreten sind. Hier wird das gute Bürgergeld besungen, ein Thema dass im Moment wieder aus allen Ecken der Gesellschaft thematisiert wird. Dass das Tiefbasskommando ganz klar gegen den Abbau des Sozialstaates sind, sollte selbstverständlich sein.
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Außerdem spielten Tiefbasskommando im Rahmen von „Rave Against The Zaun“ im Görlitzer Park ihre bislang größte Show. Vor 18.000 Menschen feierten und demonstrierten die Besucher*innen friedlich.
Im Anschluss veranstaltete die Band eine Demonstration unter dem Titel “Make Berlin Shit Again – Gegen Krieg & Faschismus” vom Görlitzer Park bis an den Hermannplatz, um sich dort in die revolutionäre 1. Mai Demo einzureihen. Hier spielten neben dem Tiefbasskommando auch MCR-T, AddeN, Sarah4k, Sonos Cliq sowie TZK030.
Tiefbasskommando Live:
20.06.25 – Hurricane Festival
21.06.25 – Southside Festival
Chaostage ’25
06.11.25 Dresden, Alter Schlachthof
07.11.25 Köln, Live Music Hall
08.11.25 Amsterdam, Melkweg
13.11.25 München, Tonhalle
14.11.25 Wien, Arena
15.11.25 Zürich, Dynamo
20.11.25 – Magdeburg, Factory
21.11.25 – Hannover, Capitol
22.11.25 – Hamburg, Georg Elser Halle
27.11.25 – Frankfurt, Batschkapp
28.11.25 – Sonneberg, Gewölbekeller
29.11.25 – Berlin, UFO im Velodrom
Nachdem ihre Debüt-Single bereits in kurzer Zeit über 100.000 Streams einfahren konnte, veröffentlicht sie nun neues Material: Mit treibenden Drums, rockigen Gitarren und warmen Synthesizern erinnert ihr Sound an Chappell Roan, Coldplay und LOTTE. Geblieben sind die für RONJA LOU typischen Deeptalk-Texte direkt aus dem Herz – nur diesmal wütender und noch ehrlicher. Ein Vorgeschmack auf ihr Debütalbum im Herbst! Es wird tief, es wird dunkel und gleichzeitig strahlend hell und durch die Gegend springend – laut, befreit und voller Selbstliebe.
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Die talentierte Musikerin musste schon einiges miterleben in ihren jungen Jahren, konnte sich aus einer stark toxischen Beziehung befreien und verarbeitet diese Erfahrungen zu knallhart ehrlichen, unverblümten Songs die dennoch nicht runterziehen sondern zum mutigen Tanzen bewegen und den Befreiungsschlag nicht besser verkörpern könnten!
John Butler, einer der führenden independent Künstler Australiens, veröffentlicht sein neues Album „PRISM“ weltweit am 05. September 2025 bei Because Music. Kürzlich präsentierte er seine neue Single „So Sorry“. Im Oktober, November und Dezember tourt er durch Europa und Großbritannien.
John Butler ist eine Ikone, ein politischer Aktivist, Umweltschützer und ein musikalischer Revolutionär. Seine Auszeichnungen reichen von Nummer-1-Chart-Alben über Platin-Schallplatten bis hin zu ARIA- und APRA-Awards. Er spielte in den berühmtesten Clubs und auf den größten Festivals der Welt, darunter Glastonbury, Coachella, Fuji Rock, Red Rocks Amphitheatre und mehr. Seine energiegeladenen Live-Auftritte und sein musikalisches Können begeistern ein vielfältiges Publikum. 2003 veröffentlichte er als John Butler Trio „Sunrise Over Sea“, das erste independent veröffentlichte Album, das in Australien Platz 1 der Charts erreichte. Damit ebnete er Troubadouren den Weg zum Erfolg im Musikgeschäft, frei von den Fesseln großer Labels, Sponsoren und moralischen Kompromissen.
„PRISM“ markiert einen formellen Abschied vom Namen John Butler Trio und stürzt sich kopfüber in die Kraft der Ein-Mann-Band, die in den Anfängen von JBs Tagen als Straßenmusiker alles ins Rollen brachte. Es zelebriert das Feuer und die Leidenschaft dieses ungeschliffenen Talents. Obwohl „PRISM“ einen kraftvollen Bandsound besitzt, wurde es komplett solo von Butler und Produzent James Ireland (POND) entwickelt, die sich die Instrumentierung und die Produktion teilen.
Die neue Single „So Sorry“ erschien am 28. Mai. Butler sagt: „Lange Beziehungen gehen oft den Bach runter. Wir sagen und tun Dinge, die wir später bereuen. Man kommt als Kind zusammen, und wenn man Glück hat, lernt man, sich zu arrangieren und gemeinsam erwachsen zu werden. Aber niemand kommt unbeschadet davon.“
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Auf „PRISM“ verbindet Butler seine tiefgründigen Geschichten mit einer epischen Klanglandschaft voller wilder Gitarren, kraftvoller Percussion und kometenhafter Refrains. Es gibt radiotaugliche Ohrwürmer, die sofort zum Mitsingen auf Festivals einladen, rasende Rock-Outs im Moshpit und gefühlvolle Balladen, die ebenso nachdenklich wie mitreißend sind. Butlers Fähigkeit, die Tiefen des Menschlichen, insbesondere seinen eigenen Herzensraum, zu ergründen und gleichzeitig seinen musikalischen Horizont stetig zu erweitern, indem er explosive Percussion mit hypnotischen Streicher-Pickings verbindet, ist unübertroffen.
„Es ist ein großes Leben, und die Welt ist in vielerlei Hinsicht in Aufruhr. Ich persönlich habe viel in mich hineingehorcht und reflektiert, während dieses Album Gestalt annahm“, erklärt Butler. „Für mich ist „PRISM“ eine kathartische Veröffentlichung, eine Hommage an mein Solo-Leben, eine Abkehr vom Namen John Butler Trio und ein weiterer klanglicher Schritt, während ich meine musikalische Reise weiter verfeinere. Der Titel spiegelt die klangliche und emotionale Bandbreite wider, die ich erkunden wollte: das ganze Spektrum des Menschseins. Liebe, Tod, Politik, innere und äußere Unruhe und Erlösung.“
„PRISM“ ist der dritte Teil von Butlers Four Seasons-Veröffentlichung. Anfang 2024 veröffentlichte Butler „Running River“, ein Ambient-Album, das das Publikum auf eine Reise tiefer Entspannung, Meditation und unglaublicher Musikalität mitnimmt. Im November 2024 veröffentlichte Butler sein zweites Album „Still Searching“. Der vierte Teil erscheint 2026.
Fotocredit: Kane Hibberd
Mit seiner neuen Band – bestehend aus JBT-Urmitglied Michael Barker am Schlagzeug, Michael Boase an den Percussion-Klängen und Ian Peres an Bass und Keyboard – tourte Butler kürzlich als Teil der SummerSalt-Besetzung durch Australien, bevor er beim Bluesfest spielte. Im Juni, Juli und August geht er auf ausgedehnte US-Tournee. Im November kommt er dann auch nach Deutschland.
Was vor beinahe 30 Jahren mit einem Simpsons-Gag begann, ist am 10. Juli 2024 Realität geworden: Die Hip-Hop-Legenden Cypress Hill teilten sich mit dem London Symphony Orchestra die Bühne der prestigeträchtigen Royal Albert Hall und performten ihr Album „Black Sunday“ in einer einmaligen Fusion aus Hip-Hop und Klassik.
Das Live-Album und der Konzert-Film „Black Sunday Live At The Royal Albert Hall“ sind in zahlreichen physischen und digitalen Formaten verfügbar! Zur Feier des Releases wurde die Performance des vermutlich ikonischsten Songs der Gruppe – „Insane In The Brain“ – releast.
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“Cypress Hill & The London Symphony Orchestra: Black Sunday Live at the Royal Albert Hall” wird auf mehreren physischen und digitalen Formaten veröffentlicht, darunter DVD+2CD, Blu-ray+2CD, Limited Edition 2CD, 180g Half-Speed Mastered schwarzes Vinyl, 180g Half-Speed Mastered Gold farbiges Vinyl und Limited Edition Kassette. Fans, die sich den Film auf Blu-ray ansehen, können das Konzert in Dolby Atmos Audio erleben, was ein Klangerlebnis bietet, das die Zuschauer*innen direkt in die Royal Albert Hall versetzt.
TRACKLIST „BLACK SUNDAY LIVE AT THE ROYAL ALBERT HALL“
I Wanna Get High
I Ain’t Goin’ Out Like That
Insane in the Brain
When the Shit Goes Down
Lick a Shot
Cock the Hammer
Interlude
3 Lil’ Putos
Legalize It
Hits From the Bong
What Go Around Come Around, Kid
A to the K
Hand on the Glock
Break ‘em off Some
Dr. Greenthumb
Illusions
Money
Cuban Necktie
How I Could Just Kill a Man
(Rock) Superstar
Band Introductions
CYPRESS HILL LIVE
Cypress Hill kommen im Rahmen ihrer Tour diesen Sommer für einige Konzerte nach Deutschland.
Dinosaur Pile-Up haben soeben ihren neuesten Song mit dem Titel „Big Dogs“, aus ihrem ersten neuen Album seit sechs Jahren veröffentlicht. „I’ve Felt Better“ wird am 22. August über Mascot Records erscheinen.
Matt Bigland genießt die „Kraft der Positivität“ der überlebensgroßen Big Dogs – eine scherzhafte Abrechnung mit der rückwärtsgewandten Prominenten-Gratis-Kultur, in der die Reichsten und Erfolgreichsten immer „umsonst essen“, während bedürftige Nobodys um die Reste kämpfen.
„’Big Dogs‘ ist ein Song über die Tatsache, dass, wenn man reich und berühmt ist, die Leute einem alles umsonst geben – aber wenn man sich ganz unten durchschlägt, gibt einem niemand etwas! Es sollte doch genau andersherum sein!!! Ich liebe diesen Song, weil er sich anfühlt, als hätten sich The Viagra Boys und Pantera zusammen getan und dann Slayer für das Solo eingebunden. Das ist cool!“. sagt Bigland.
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Der Song enthält zusätzliche Vocals von Karen Dió, Larry Hibbitt (Hundred Reasons) und Jaws The Shark. Die Band hat dazu ein Sketch-Video veröffentlicht; Matt gegen einen großen Hund: „Ich durfte einen Tag lang mit einem riesigen Dobermann rumhängen, das war so cool!“, sagt er. „Ich liebe solche großen Hunde. Ihn zu streicheln war, als würde man ein echtes Pferd streicheln. Dann musste ich mich ein paar Stunden lang auf dem Boden winden, während ein Laubbläser mit voller Kraft auf meinen Kopf gerichtet war. Das war, ihr wisst schon… seltsam.“
„Big Dogs“ ist die dritte Singleauskopplung der wiedererstarkten Alternativ-Rock-Helden. Im April veröffentlichten sie das raue und trotzige „My Way“ und davor „Bout to Lose It“, das ihre erste neue Musik seit Celebrity Mansions von 2019 war und ihre Rückkehr in großem Stil ankündigte. Der Track ist fünf Jahre aufgestauter Emotionen – Hoffnung, Verzweiflung, Resignation und kolossale Tapferkeit – die sich in 3:40 Minuten Dinosaur Pile-Up in ihrer absoluten Bestform entladen.
Sie sind auch „absolut begeistert“ von der Chance, im September auf eine UK-Tournee zu gehen, die am 5. September in Birmingham beginnt. Danach spielen sie in Bristol, in Glasgow, Manchester und zum Abschluss am 13. September im Electric Ballroom in London.
Als Matt Bigland zum zweiten Mal ins Krankenhaus eingeliefert wurde, befanden sich sechs Personen auf der Station. Drei von ihnen haben es nicht lebend herausgeschafft. So viel Zeit ist seit ihrem letzten Studioalbum vergangen. „Die Leute brauchen Klarheit über das, was passiert ist“, erklärt er. „Es war so kathartisch, es auszusprechen.“ Im Dezember 2024 begann er, seine Geschichte auf dem Instagram-Account der Band zu dokumentieren.
„I’ve felt better…“ begann als behelfsmäßiges Mantra. „Bei dieser Platte geht es um den Triumph über Widrigkeiten durch Ausdauer und Widerstandsfähigkeit“, erklärt er.
Die Online-Beziehung mit Karen Dió war ein Goldsplitter in einem Meer von Grau. Am Ende schimmert die wahre Liebe durch. Um sich selbst zu motivieren, das Krankenhaus zu verlassen, behielt Matt ein Foto eines Eherings auf seinem Handy und versprach sich selbst, dass die Heirat mit Karen seine Belohnung für das Durchhalten sein würde. Dieses Versprechen wurde im April 2022 eingelöst, und ein Faden der Romantik zieht sich von ihrer Partnerschaft durch das Herz der Platte. Es ist also passend, dass Karen Teil seiner Rückkehr und des neuen Albums ist.
Dass dieses Album das Licht der Welt erblickt hat, ist ein wichtiger Teil von Matts Glücksgefühl. Er konzentriert sich mehr denn je auf die Arbeit, sein Zuhause und die einfachen Freuden des Lebens. All das hat unterstrichen, warum Musik so wichtig ist, und deshalb durchläuft das Album die ganze Bandbreite an Emotionen – Erschöpfung, geistige Gesundheit, Ermächtigung, Berühmtheit, Verletzlichkeit und, im Herzen des Albums, Liebe.
Mit „BRITPOP” kündigt Robbie Williams sein brandneues Studioalbum an, das im kommenden Herbst via Columbia Records erscheint.
Als erster Vorbote erscheint nun der Song „Rocket”, auf dem niemand Geringerer als Rocklegende Tony Iommi von Black Sabbath an der Gitarre zu hören ist. Auf „Rocket” verbindet sich ein sofort ins Ohr gehender Chorus mit hämmernden Drums zu einer packenden Rockhymne, die von einem Signature-Gitarrensolo des britischen Heavy Metal-Pioniers veredelt wird.
Der Track wurde von Robbie, Karl Brazil, Tony Iommi sowie Tom Longworth geschrieben. Begleitet von einem Flashmob ist Robbie in seinem punkigen Outfit – rote Schottenkaromuster-Hose, schwere Halskette und eine Grafitti-verzierte Bikerjacke – vor verschiedenen Londoner Wahrzeichen zu sehen, während andere Szenen mit Robbie und Tony Iommi in dessen Heimatstadt Birmingham aufgenommen wurden.
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Das Coverartwork stellt eine Anspielung auf den Albumtitel dar und zeigt ein Gemälde mit einem seiner ikonischsten Looks überhaupt – sein kultiges, rotes Trainingsoutfit, das er im Jahr 1995 auf dem Höhepunkt der Britpop-Ära beim Glastonbury Festival trug. „BRITPOP” erscheint in verschiedenen Formaten und ist als CD, Deluxe-CD, Kassette, Alt-Kassette sowie digital erhältlich. Außerdem ist das Album als signiertes Bundle für eine begrenzte Zeit über den offiziellen Robbie Williams Store erhältlich.
Robbie über „BRITPOP”: „Ich wollte endlich das Album machen, das ich eigentlich schon 1995 nach meiner Trennung von Take That im Sinn hatte. Zu einer Zeit, in der sich Britpop auf dem absoluten Höhepunkt befand und ein goldenes Zeitalter für die britische Musik angebrochen war. An diesem Album habe ich mit einigen meiner persönlichen Helden gearbeitet; es ist ungehobelt, es gibt mehr Gitarren und alles ist vielmehr upbeat und hymnischer als sonst. Man findet sowohl Brit, als natürlich auch Pop – ich bin unglaublich stolz auf das Gesamtwerk und freue mich schon auf die Reaktionen meiner Fans. Außerdem kann ich es kaum erwarten, ein oder zwei Songs daraus auf meiner kommenden „BRITPOP”-Tour zu spielen, die ich natürlich in Großbritannien eröffne.”
Robbies ungeduldig erwartete „BRITPOP”-Tour wird die global erfolgreiche Musikikone in diesem Sommer durch unzählige Städte in Großbritannien, Irland und Europa führen – für Fans die erste Gelegenheit, den brandneuen Track „Rocket” zum ersten Mal live zu hören. Die ursprünglich „Robbie Williams Live 2025” betitelte und später in „BRITPOP” umbenannte Tournee startet in der kommenden Woche im schottischen Edinburgh und führt über London und Manchester nach Bath. Anschließend ist Robbie in Europa während Stationen in Irland, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland zu erleben. Die deutschen Tourdaten sind weiter unten aufgeführt. Weitere Informationen und Tickets unter tickets.robbiewilliams.com.
Hier die Deutschland-Daten der „BRITPOP”-Tour:
25.06.2025 Gelsenkirchen – VELTINS-Arena SOLD OUT
30.06.2025 Hannover – Heinz von Heiden Arena SOLD OUT
09.07.2025 Leipzig – Red Bull Arena
21.07.2025 Berlin – Waldbühne SOLD OUT
22.07.2025 Berlin – Waldbühne SOLD OUT
26.07.2025 München – Olympiastadion SOLD OUT
10.08.2025 Frankfurt – Deutsche Bank Park SOLD OUT
Robbie Williams ist einer der höchstdekorierten Musiker der Welt: Er verzeichnet sechs der 100 meistverkauften Alben in der britischen Geschichte, 85 Millionen verkaufte Alben weltweit, 15 Nummer-1-Alben in UK und rekordverdächtige 18 BRIT Awards – mehr als jede:r andere Künstler:in. Im Dezember 2024 wurde sein Oscar-nominierter Film „Better Man“ global von Fans und Medien gefeiert; der im Januar 2025 folgende „Better Man (Original Motion Picture Soundtrack)“ brachte ihm sein insgesamt 15. Top 1-Album in der UK ein – ein weiterer Rekord, bei dem er mit den Beatles gleichzog. Im November 2023 veröffentlichte Netflix Robbies vierteilige Dokumentarserie mit dem Titel „Robbie Williams“, die sich in 22 Ländern zur Nummer 1 entwickelte. Im vergangenen Sommer kehrte er für eine von Kritikern gefeierte und ausverkaufte Headline-Show in den BST Hyde Park in London zurück. Seit er 2006 die Soccer Aid für UNICEF mitbegründet hat, konnte Robbie bis heute weltweit 106 Millionen britische Pfund für wohltätige Zwecke sammeln.
Schon das Auspacken der neuen CD von GARBAGE macht großen Spaß. Albumtitel und Tracklist des Albums sind in weißer Schrift auf eine transparente Außenhülle gedruckt, aus der man den eigentlichen Digipack rausschieben kann. Der farblich grandios gestaltete Oktopus auf dem Cover strebt – passend zum Albumtitel „Let All That We Imagine Be The Light“ – ins Licht.
Aber Verpackung ist bekanntlich nicht alles. Das Album ist unverkennbar Garbage und alle Markenzeichen und Merkmale, für die die Band bekannt ist, sind vorhanden. Große, kantige Gitarren, präzise, treibende Beats und cineastische Klanglandschaften lauern hinter Shirley Mansons unverwechselbarer Stimme, deren Texte vor Attitüde strotzen. Dies ist der Sound einer Gruppe, die sich auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Kräfte befindet – charakteristischerweise nutzt sie klangliche Gegensätze und Stimmungen, um ein Album zu erschaffen, das gleichermaßen von Licht und Schatten durchdrungen ist.
„There’s No Future In Optimism“ startet poppig, gewinnt dann aber schnell an Fahrt. Eindringliche Spoken Words bestimmen die Strophen. „Chinese Fire Horse“ bietet starke Riffs und vertrackte Rhythmen. „Hope“ führt uns in den bekannten Industrial-Sound und „Have We Met (The Void)“ zeigt sich düster und abgründig. Shirley kann ihre Stimme stets entsprechend variieren und der Stimmung anpassen – das macht GARBAGE seit jeher aus.
Mit Spielfreude geht es in Tracks wie „Sisyphus“ und „Love To Give“. „Get Out My Face AKA Bad Kitty“ zeigt Shirley Manson, wie sie die patriarchalen Strukturen der Welt infrage stellt – musikalisch unterlegt mit scharfen Gitarren, treibendem Bass und einer charakteristisch kraftvollen Gesangsperformance. Der Abschluss „The Day That I Met God“ startet mit elektronischen Spielereien, bekommt dann aber einen erzählenden Charakter und wirkt wie ein Gebet.
Das Album ist ein weiterer Beweis für die Klasse der Band und vor allem ihrer fantastischen Frontfrau. Futuristisch und visionär!
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Wie ein starkes Mantra beginnt das Album mit „An Artist Is An Artist“. Gesprochen, gesungen, geschrien. Deborah Anne Dyer alias Skin ist in ihrem Element und haut mit Überzeugung raus, was sie zu sagen hat. Eine Selbstdarstellung, psychisch und körperlich, in der selbst die Wechseljahre und weiße Blutkörperchen eine Rolle spielen. Und das alles eingepackt in eine elektronische New Wave-Attitüde. Gewöhnungsbedürftig, weil Deborah nicht ihre grandiose Stimme in den Vordergrund stellt, aber absolut authentisch.
Weiter geht es mit „This Is Not Your Life“, ebenfalls sehr elektronisch, aber poppiger gehalten. Trotzig und laut ruft sie auch hier einen Merksatz in die Welt. Ruhiger wird es mit dem wehmütigen „Shame“ und dem melodischen „Lost and Found“. Stücke wie „Cheers“ und „Shoula Been You“ sind tief im Sound der 90er verwurzelt. Überraschend wenig Funk wird geboten. Am deutlichsten vielleicht noch in „Fell In Love With A Girl“. Doch ganz zum Schluss wird es mit der grandiosen Ballade „Meltdown“ endlich emotional und hymnisch.
„The Painful Truth“ ist der Sound von Skunk Anansie, die sich ihrer Identität und dem, was sie werden wollen, stellen. Es ist mehr als ein Albumtitel. Es ist eine Realität, die sie durchlebt haben. Eine Kombination aus Elternschaft, Krankheit und dem Weggang ihres langjährigen Managers schien sich gegen sie zu verschwören und ihre Unsicherheit zu verstärken, was Sängerin Skin, Gitarrist Ace, Bassist Cass und Schlagzeuger Mark dazu zwang, ihren Platz in der Welt als Band sowie ihre eigenen persönlichen Ambitionen in Frage zu stellen.
Für eine Weile waren sie kurz davor, Schluss zu machen. Da sie sich nicht sicher waren, was sie tun sollten, und weil sie nicht in der Lage waren, per Zoom Songs zu schreiben, zog sich der Vierer nach der Corona-Krise auf ein Bauernhaus in Devon zurück, wo sie inmitten offener Gespräche und hausgemachter Abendessen langsam begannen, ihre Gefühle in Songs zusammenzufassen.
„Wenn wir schreiben, sitzen wir zu viert in einem Raum ohne Ablenkungen oder Störungen von außen und lernen uns neu kennen. Wir hatten die Greatest Hits-Tour gemacht und erkannten, dass sich die Dinge ändern mussten. Wenn wir nicht etwas Neues und Zukunftsorientiertes tun würden, könnten wir keine wirkliche Band mehr sein. Wir machten einfach Skunk-Karaoke“, sagt Skin unverblümt.
Und „The Painful Truth“ ist alles andere als Skunk-Karaoke. Produziert von David Sitek von TV On The Radio ist es ein frisches, offenes, erhebendes und strukturiertes Album, bei dem das Talent der Band, große Popsongs zu schreiben, trotzig ungebrochen geblieben ist. Wenn überhaupt, sind ihre Hooks dieses Mal schärfer und sinken schneller ein.
Das erste Album nach neun Jahren Pause – immer noch gut, auch wenn es die schmerzhafte Wahrheit zeigt.
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Mit Simon Mason hat sich mal wieder ein Roman eines Autors in mein Bücherregal geschlichen, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte, dabei ist er schon lange als Verfasser von Jugend- und Erwachsenenliteratur aktiv. Vor allem in seiner Heimat England und in den USA, aber seine Werke werden seit langem auch ins Deutsche übersetzt. Jetzt erscheint mit „Ein Mord im November“ endlich auch der erste Band um DI Wilkins, der im Original schon vor vier Jahren erschien. Positiv dabei: Der Nachschub sollte schon gesichert sein.
Zur Story: DI Ryan Wilkins kennt die Universität Oxford nur aus der Ferne. Aufgewachsen in einem Trailerpark ist ihm diese elitäre Welt so fremd wie suspekt. Nun führt ihn der grausame Mord an einer jungen Frau ausgerechnet in die ehrwürdigen Hallen eines der Colleges – und an die Seite seines Namensvetters, des smarten DI Ray Wilkins, Spross einer wohlhabenden nigerianisch-britischen Familie und Oxford-Absolvent. Das ungleiche Team muss herausfinden, wer die Unbekannte ermordet hat, deren Leiche im Arbeitszimmer von Sir James Osborne, dem Prorektor von Barnabas Hall, gefunden wurde. Die Ermittlungen erfordern Takt und Fingerspitzengefühl, beides nicht gerade Ryans Stärken. Dafür ist er ein brillanter Beobachter. Gemeinsam mit Ray stößt er auf Verbindungen zwischen der Toten und einer alten Schuld, die bald weitere Opfer fordert.
Handlungsträger ist für mich nicht der eigentliche Kriminalfall, sondern die Story um die beiden DI Wilkins. Ein kluger Schachzug, ihnen auch noch den gleichen Nachnamen und einen ähnlichen Vornamen zu geben, was die Verwechslungsgefahr köstlich erhöht. „Das spannendste Ermittlerpaar seit Lynley und Havers“, steht im Pressetext. Das ist noch untertrieben. Die beiden Charaktere sind so verschieden, dass jeder Konflikt schon vorprogrammiert ist und jede Aktion nur im Chaos enden kann. Zudem müssen sie ausgerechnet im versnobten Oxford ermitteln, wo der Autor selbst studiert hat. Er kennt also die Gegebenheiten und Empfindlichkeiten, von denen er schreibt.
Und damit ich nicht missverstanden werde: Auch der Fall ist hervorragend beschrieben, in sich absolut vertrackt und wird zu einem schlüssigen Ende geführt – wie es sich gehört. Oxford hat eben zwei Seiten, wie so viele renommierte Universitätsstädte. Auch die ruppige, die hier von Ryan Wilkins verkörpert wird. Und so kommen die Unterschiede den beiden ganz zupass, auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollen. Es ist spannend zu lesen, wie sie sich (einzeln oder gemeinsam) in der jeweils anderen Lebenswelt schlagen. Mason hat eine hervorragende Art, dies nachvollziehbar zu beschreiben.
Ich habe den Roman jedenfalls im Schnelldurchgang gelesen und warte gespannt auf weitere Fälle für das ungleiche Paar!
John Anthony Helliwell, vor kurzem 80 Jahre alt geworden, ist seit 1973 als Saxophonist von Supertramp bekannt. Er begann sich bereits mit 13 Jahren für die Klarinette und schnell darauf für das Saxophon zu interessieren. Nach einer Zeit als Computerprogrammierer wurde er Musik-Profi, und spielte in den 60er Jahren mit verschiedenen Bands. 1973 wurde er gebeten, bei Supertramp einzusteigen, die dann das Album „Crime of the Century“ aufnahmen. Damit begann, nach seinem Umzug nach Kalifornien, der lange Weg zum internationalen Erfolg.
Besagtes Album aus dem Jahr 1974 steht gemeinsam mit „Breakfast in America“ (1979) im Mittelpunkt des jazzigen Releases „John Helliwell’s Super Big Tramp Band“. Ein grandioses instrumentales Album, mit dem sich der Musiker einen Traum erfüllt hat. Ein starker Bigband-Sound, Jazz und Swing führen durch die bekannten Supertramp-Titel wie „Bloody Well Right“, „Dreamer“ und „The Logical Song“. Auch wenn keine Vocals erklingen, so hat man doch die bekannten Songzeilen im Ohr und kann viele Stücke im Geiste mitsingen.
Die Instrumentalisten an Saxophon, Klarinette, Posaune und Trompete – allen voran Helliwell selbst – sind einfach großartig und wecken den 70er Sound auf neue Art zum Leben.„It is such a great pleasure for me to play these great tunes (that I have been involved with for over 50 years) with amazingly talented musicians“, sagt John selbst zum Ergebnis.
Egal ob im voluminösen Sound oder als filigrane, leise Musikstücke – das 18köpfige Ensemble findet gemeinsam mit seinem Mastermind stets die richtige Herangehensweise, um einen emotionalen Sound zu formen. Wer viele magische Momente mit zeitlosen Melodien erleben möchte, liegt hier goldrichtig!
Tracklist:
Bloody Well Right 04:55 – Arranged by Clark Rundell
Breakfast In America 05:07 – Arranged by Rob Buckland
Crazy / Waiting So Long / Don‘t Leave Me Now 07:35 – Medley arranged by Rob Buckland
Dreamer 03:31 – Arranged by Andy Scott
Ain‘t Nobody But Me / You Win I Lose / From Now On / Land Ho 07:24 – Medley arranged by Andy Scott
If Everyone Was Listening 05:38 – Arranged by Mike Hall
Cannonball 05:26 – Arranged by Rob Buckland
Crime Of The Century 06:25- Arranged by Rob Buckland
The Logical Song 04:05 – Arranged by Rob Buckland
Gone Hollywood 07:08- Arranged by Mike Hall
Besetzung SUPER BIG TRAMP BAND
John Helliwell – Saxophones, Clarinet, Melodica, Whistle, etc.
Rob Buckland – Leader, Alto Saxophone, Clarinet, Arranger
Amy Roberts – Alto Saxophone
Mike Hall – Tenor Saxophone, Arranger
Andy Scott – Tenor Saxophone, Arranger
Carl Raven – Baritone Saxophone
John Barber – Trombone
Carol Jarvis – Trombone
Ellie Smith – Trombone
Mark Frost – Bass Trombone
Ryan Quigley – Trumpet
Russell Bennett – Trumpet
Steve Waterman – Trumpet, Flugelhorn
Richard Iles – Trumpet, Flugelhorn
Martin France – Drums
Billy Buckley – Electric Guitar
Ollie Collins – Bass
Paul Kilvington – Piano, Electric Piano, Keyboards
Josh Savage – Percussion
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Colletti heißt eigentlich Jennifer Collet und stammt aus Saarbrücken. 25 Jahre Leben stecken in ihrem Debütalbum „Anything That Burns“. Einige Zeilen der insgesamt zehn Lieder reichen zurück bis ins 16. Lebensjahr der Singer-Songwriterin. Während sie mit dem Schreiben nie aufgehört hatte, hing die Gitarre mehr als ein Dutzend Jahre unbeachtet an der Wand. Erst mit der Corona-Pandemie fasste Jenny sich wieder Herz und Instrument, schrieb Lied um Lied und wagte schließlich erste Solo-Konzerte.
2022 veröffentlichte sie mit ihrer EP „Searching For Former Solace“ zum ersten Mal sechs Songs. Seither hat sie sich kontinuierlich ein wachsendes Publikum erspielt, und das nicht nur hierzulande, sondern auch in den USA und sogar in Kanada. Dort ist sie in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal auf dem Pouzza-Fest in Montreal zu Gast und kann ihr brandneues Album präsentieren. Und damit schließt sich ein Kreis: Das LP-Cover zeigt ein Foto von Collettis letztem Kanada-Urlaub, als sie 2023 erstmals auf dem Pouzza-Fest spielte und einen ausgiebigen Road-Trip mit Freunden daran anschloss. In einer Hütte im kanadischen Nirgendwo schrieb sie „Cabin In The Woods“, die erste Single-Auskopplung des Albums. Das Kaminfeuer, vor dem sie abends mit ihren Freunden zusammensaß, ziert nun die LP, passend zum Titel.
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Natur, Reisen, Aufbruch und Abschied, Vertrauen und Freundschaft – das sind typische Themen, die Colletti in ihren Liedern aufgreift. Und sie tut das immer mit einer hörbaren Portion Melancholie. „Sad songs for happy people“ lautet ihr Disclaimer – und der kann auch zweifelsohne für „Anything That Burns“ so stehen bleiben. Sie selbst bezeichnet ihr Album als eine Art Ritualfeuer. „Mir ist erst zum Ende der Aufnahmen bewusstgeworden, dass nahezu jede Zeile ein Abschied ist – jede auf ihre eigene Art. Mal der Blick zurück auf ein Ereignis, das nach und nach verblasst, mal der Aufbruch in eine neue Zeit, mal ein Verlust, der nicht zu beschreiben ist. Oder mal die Brücke, über die ich nicht mehr gehen will. Das Coverfoto hatte ich bereits gemacht, bevor ich überhaupt auf den Gedanken kam, ein Album aufzunehmen. Es passte aber dann einfach perfekt, auch weil ich vieles, worüber ich all die Jahre geschrieben hatte, erst beim Aufnehmen so richtig losgelassen habe – rückblickend schon so, als hätte ich ein Feuer gelegt. Kein wütendes und zerstörerisches, sondern ein wärmendes und reinigendes. Ein orangefarbenes Stück Gelassenheit mit dem was war. Weil ich es nicht mehr ändern kann. Weil Kratzen und Beißen nicht hilft. Das war eine gute Erkenntnis.“
Fast alle Stücke sind melodische Akustik-Songs, bei denen sich Colletti an der Gitarre begleitet. Mit einer Ausnahme: auf „Hey Cousin“ ist ein weiblicher Shanty-Chor, „Die Hafenperlen“ aus Nordenham, zu hören. Ein stimmungsvoller Abschluss für ein hervorragendes Debüt, das Freund*innen von Heather Nova oder den Cranberries sicherlich gefallen dürfte.
Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und einer unerschöpflichen Leidenschaft für außergewöhnliche künstlerische Projekte kehrt die deutsche Singer/Songwriterin Marliina nach zwei Jahren kreativer Reise zurück – mit neuer Musik, neuen Geschichten und atemberaubenden Visuals.
Die Vocals sind eindringlich und Marliina besticht in der hohen wie der tiefen Stimmlage. Die Arrangements um Band, Streicher und Piano sind sehr stimmig, doch sie spielen sich nicht in den Vordergrund. Die Sängerin erzeugt tiefe Emotionen, die meist von einer starken Melancholie getragen sind und die düster-verwunschenen Songs bestimmen.
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Für ihr neues Album flog Marliina im Sommer 2023 nach Kanada. Dort entstanden zusammen mit professionellen Musikern und ihrem Produzenten Steve Dierkens neue Songs, die nach einer zweijährigen Schreibblockade endlich das Licht der Welt erblicken. Steve Dierkens, der Besitzer von Dark Sky Studios in Alberta, produzierte mit Marliina ihre neuen Songs und half ihr aus ihrer Blockade wieder heraus.
„My Funeral“, der Titel von Marliinas neuem Album, ist geprägt durch einen Alptraum. In diesem träumte sie davon, wie sie ein Kleid mit ihrer Mutter einkaufen ging. Sie fragte nach dem Anlass und nach einigem Zögern ihrer Mutter verriet diese ihr, es sei für Marliinas Beerdigung. Nach dieser Nacht rief die Sängerin ihre Mutter an, um ihr von dem schrecklichen Traum zu erzählen. Diese sagte mit einer ruhigen Stimme, dass es vielleicht an der Zeit wäre, das Alte zu begraben und ein neues Kapitel aufzuschlagen.
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So ist das Album in weiten Teilen sehr mystisch und geheimnisvoll. Es geht in die Dunklen Tiefen des Meeres, wie der Opener „Abyss“ beschreibt. Die inneren Monster bekommen ein Gesicht und eine Stimme. Oft singt Marliina in der Ich-Form („I Can’t Hear You“ und „I Need Sleep“), was ihre Persönlichkeit in den Gedanken betont.
Sphärische Synthesizer, harte Bässe und intime Klaviereinlagen verschmelzen mit unkonventionellen Akkordfolgen zu einer melancholischen Klangwelt, in der Marliinas markante Stimme durch verletzliche und zugleich kraftvolle Passagen führt. Ein Album, das eine beklemmende Atmosphäre schafft und doch mit „I’m Still Breathing“ einen positiven Ausklang findet: „I’m doing better now“! Wer sich darauf einlässt, kann durch das Raue zu den Sternen geführt werden.
Parallel zum Album gibt es ein Songbook mit den Arrangements, erklärenden Texten und wunderschönen Zeichnungen. Lohnt sich – und macht den Release zum überzeugenden Gesamtkunstwerk!
Der Soundgarden von Wildflower ist die Spielwiese fünf internationaler Musiker, die mit viel Seele und Energie ihren ganz eigenen Musikstil pflegen, der tief in der Tradition des Blues, Rock und Soul verwurzelt ist. Mitreißende Spielfreude, pulsierende Grooves und eine facettenreiche Stimme sind die Komponenten der Wildflower-Power. Sängerin, Vocal Coach und Multiinstrumentalistin Biggi Binder, Pianist, Keyboarder und Produzent Jean-Pierre Barraqué aus Frankreich, Schlagzeuger Thomas Keltsch, Mr. Bass Man Rolf Kersting sowie der in USA geborene und in Kanada aufgewachsene Gitarrist Steve Mushrush gehören seit langem, nicht nur im Stuttgarter Raum, zu den gefragtesten Live- und Studio-Musikern. Neben zahlreichen gemeinsamen Sessions war ein weiterer Ausgangspunkt ihrer Zusammenarbeit Biggi Binders erfolgreiche Konzertreihe „Roots’n’Branches“, in der etablierte Musikerinnen und Musiker gemeinsam mit Nachwuchskünstlern auf der Bühne performten.
Jetzt trägt die künstlerische Allianz der fünf Musiker erste Früchte: Aktuell veröffentlicht die feine Formation zehn selbst komponierte Stücke auf ihrem Debütalbum „The Cure“. Die charmante Biggi Binder, die 2016 als damalige Frontfrau der Folk-Rock-Band Wendrsonn beim Deutschen Rock- & Pop-Preis als beste Folksängerin ausgezeichnet wurde, beeindruckt dabei mit ausdrucksstarker Stimme und sehr persönlichen Texten. Das stabile Fundament liefert der versierte Bassist Rolf Kersting, u. a. langjähriges Mitglied bei den Livebands von „The Voice Kids“ und „Let’s Dance“. Mit seiner prägnanten und fantasievollen Spielweise – und der Körpergröße von 1,94 m – ist er einer der herausragendsten Musiker Deutschlands und füllt den Tieftonbereich mit stilvollem, erdig-sinnlichem Sound (Kerstings Credo: „Kein Gefuddel.“).
Gitarrist Steve Mushrush, in den USA geboren und in Kanada aufgewachsen, hat seine musikalischen Wurzeln im Jazz. Durch seine spielerische Vielsaitigkeit prägt er auf fingerfertige Weise den typischen Wildflower-Sound. Der aus Sancerre stammende Jean-Pierre Barraqué, in dessen Studio „The Cure“ produziert wurde, hat sich nicht nur hierzulande als Pianist, Keyboarder und Produzent einen Namen gemacht. Mit französischer Nonchalance und sonniger Inspiration sorgt er auch auf der Bühne nicht nur in musikalischer Hinsicht für gute Stimmung. Mit Thomas Keltsch sitzt an den Drums einer der meistbeschäftigten Schlagzeuger im Großraum Stuttgart. Dank seines breitgefächerten Studiums sowohl in klassischer Orchestermusik als auch Jazz- und Popmusik, spielt er in zahlreichen Musicals und Bands und überzeugt durch seine musikalische Virtuosität und Bandbreite.
Die allesamt englischsprachigen Songs auf „The Cure“ stammen aus der formidablen Feder von Biggi Binder und Jean-Pierre Barraqué, für den Titel „Get a little closer „zeichnet indes die ganze Band verantwortlich. Thematisch sind die Songs breit gefächert: Ob eine Ode an ihr Lieblingsstädtchen an der Küste Irlands („Galway“), ein sehnsuchtsvolles Liebeslied („Here in your Arms“), ihr melancholischer Blick auf schöne Kindheitstage („Childhood Days“) oder den Wunsch, alte Pfade zu verlassen und neue Wege einzuschlagen („With open Eyes“), Binders Texte haben stets einen autobiografischen Hintergrund. Jean-Pierre Barraqué über die Kompositionen: „Unser Stil ist ein Gemisch. Wir wollen nicht nur Blues oder nur Soul spielen, sondern zum Beispiel auch mal New Country, aber immer in unserem Wildflower-Sound, alles verbunden natürlich durch die Klangfarbe von Biggis Stimme.“ Und Biggi Binder ergänzt: „Uns ist es wichtig, atmosphärisch zu arbeiten und Musik zum Genießen zu machen.“
Das Ergebnis ist ein Album voller Spielfreude mit ausgezeichneten Musikern und einer charismatischen Sängerin. Die Vielfalt zwischen Blues und Soul macht großen Spaß – live vermutlich noch mehr als auf diesem stark produzierten Studioalbum. 31 Minuten Musik, die Lust auf mehr machen.
Bioscope ist das mit Spannung erwartete Projekt des Marillion-Gründungsmitglieds und Gitarrenvirtuosen Steve Rothery gemeinsam mit dem kreativen Kopf hinter Tangerine Dream Thorsten Quaeschning. Ihr Debütalbum „Gentō“, das am 22. August 2025 bei earMUSIC erscheint, lädt zu einer atmosphärisch dichten Klangreise ein, bei der zwei musikalisch unterschiedliche Welten aufeinandertreffen. Unterstützung erhalten sie von Elbow Drummer Alex Reeves.
Fotocredit: Thomas Ecke
Angefangen hat es 2020 mit einem ersten Treffen in Berlin und in den darauffolgenden Jahren haben Rothery und Quaeschning stetig weiter an den Kompositionen gefeilt, bis sie dann in einer fünftägigen Session in Rotherys Heimstudio im Südwesten Englands fertiggestellt wurden. Jeder der fünf Instrumental Tracks ist von der Faszination des Menschen für das Bewegtbild inspiriert. Die Musik reicht von eindrucksvollen Gitarrenklängen, die an klassischen Progressive Rock erinnern, bis hin zu rhythmischen Sequencer-Passagen im Stil der Berliner Schule.
„Gentō“ erscheint als CD+Blu-ray Digipak mit dem vollständigen Album in High-Res, Dolby Atmos sowie Dolby 5.1 Surround Mix und als Heavyweight Black 2LP Gatefold. Die erste Single „Kaleidoscope“ bietet einen ersten Einblick in die faszinierende Fusion aus Steve Rotherys unverkennbarem Gitarrenspiel und Thorsten Quaeschning’s Melodien aus der analogen Elektronikwelt. Es ist eine perfekte Mischung aus Progressive Rock und Ambient-Musik.
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Über Bioscope:
Bioscope sind Steve Rothery, Gründungsmitglied und Gitarrist von Marillion, dessen Gitarrenspiel den Sound des modernen Progressive Rock entscheidend geprägt, sowie Thorsten Quaeschning, musikalischer Leiter von Tangerine Dream, der auf über 80 Veröffentlichungen mitgewirkt hat und international für seine Arbeit an Film- und Game-Soundtracks bekannt ist. Gemeinsam bringen sie jahrzehntelange musikalische Erfahrung in das Projekt ein, welches nicht nur eine stilistische Verschmelzung, sondern ein durchdachter Dialog zwischen zwei etablierten musikalischen Welten ist. Der Name Bioscope stammt aus dem Griechischen: bios (Leben) und skopeein (schauen). Vor dem Kino bedeutete er „ein Blick auf das Leben“ – eine treffende Metapher für ein Projekt, das musikalische Erfahrung in gemeinsame Wahrnehmung verwandelt.
Zum ersten Mal seit über 50 Jahren hat sich die Originalbesetzung der Alice Cooper Band wiedervereint, um ein brandneues Studioalbum zu veröffentlichen: „The Revenge Of Alice Cooper“ erscheint am 25. Juli bei earMUSIC. Dieses heiß ersehnte Album gilt als der Nachfolger ikonischer Werke wie „School’s Out“, „Billion Dollar Babies“, „Love It to Death“ und „Killer“. Die erste Single aus dem Album, „Black Mamba“, erscheint heute – mit dem legendären Robby Krieger von The Doors. Der Song ist der Auftakt in die neue Ära von Alice Cooper, vollgepackt mit klassischen Riffs und elektrisierender Energie.
„The Revenge Of Alice Cooper“ ist eine spannende Reise in den Vintage-Horror und klassischen Shock Rock der 70er Jahre und fängt genau den Sound, die Energie und die rebellische Essenz ein, die die Originalbesetzung von Alice Cooper zu Legenden machte. Ein besonders bewegender Moment des Albums ist der posthume Auftritt von Glen Buxton, dem ursprünglichen Gitarristen der Band, der 1997 verstarb. Auf dem Song „What Happened To You“ ist ein bisher unveröffentlichter Gitarrenpart von Glen zu hören – eine perfekte Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart.
Und als wäre das nicht schon genug, enthält einer der Bonustracks (erhältlich im Box Set & limitierten Smart Format) eine lang verschollene Rarität aus dem Jahr 1970. Eine alternative Version von „Return of The Spiders“, die nach 50 Jahren aus den Original-Multitrack-Aufnahmen geborgen und von Bob Ezrin neu abgemischt wurde.
Alice, Neal, Michael und Dennis fanden sich für die Albumaufnahmen mit ihrem Produzenten Bob Ezrin in einem Old-School-Studio in Connecticut wieder und entfachten dort die Magie der 70er neu. Das Album ist eine Hommage an Freundschaft, Nostalgie und den zeitlosen Sound, welcher die Alice Cooper Band zu Rock-Ikonen gemacht hat. Die Fans dürfen sich auf ein kraftvolles, nostalgisches Erlebnis freuen, das die Brücke zwischen der glorreichen Vergangenheit der Band und ihrer lebendigen Gegenwart schlägt.
Vom giftigen Biss von „Black Mamba“ über die rebellische Energie von „Wild Ones“ bis hin zu den sanften, gespenstischen Melodien von „See You On The Other Side“ – jeder Track ist ein Rock’n’Roll-Klassiker.
„The Revenge Of Alice Cooper“ erscheint am 25. Juli 2025 bei earMUSIC in einer Vielzahl von Formaten und limitierten Vinylfarben. Das Album ist außerdem als limitierte Box und als exklusive Art Print Edition (Smart Format) erhältlich – inklusive Zugang zu zwei exklusiven Bonustracks ab Veröffentlichung sowie dem kompletten Album als hochauflösender Download am Release Tag.
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Die Originalbesetzung der Alice Cooper Band – Alice Cooper (Gesang), Michael Bruce (Gitarre), Dennis Dunaway (Bass), Neal Smith (Schlagzeug) und Glen Buxton (Gitarre) – definierte Anfang der 1970er Jahre den Rock neu, indem sie rohe, kraftvolle Musik mit schockierender Theatralik verband. Unter der Leitung von Bob Ezrin waren sie Pioniere des Shock Rocks und lieferten rebellische Hymnen, düstere Erzählungen und extravagante Bühnenshows mit Guillotinen, Schlangen und makabren Effekten.
Alben wie „Love It to Death“ (1971), „Killer“ (1971), „School’s Out“ (1972) und „Billion Dollar Babies“ (1973) machten sie zu Superstars und brachten legendäre Hits wie „I’m Eighteen“, „Elected“, „School’s Out“ und „No More Mr. Nice Guy“ hervor. Ihr Mix aus Hard Rock, Glam und Horror machte sie zu einer der einflussreichsten und umstrittensten Bands ihrer Zeit und hinterließ einen prägenden Eindruck in der Rockgeschichte.
Alice Cooper hat weltweit Millionen Tonträger verkauft und die Rockmusik nachhaltig geprägt. 2011 wurden die Band in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. Ihre Musik ist heute genauso kraftvoll und relevant wie je zuvor. Und jetzt, mit „The Revenge of Alice Cooper“, findet sich die Originalband noch einmal für ein episches neues Kapitel zusammen, um den Sound und das Vermächtnis zurückzuerobern, das sie zu Legenden gemacht hat.
Tracklisting (CD/2LP):
Seite A:
01. Black Mamba
02. Wild Ones
03. Up All Night
Seite B:
04. Kill The Flies
05. One Night Stand
06. Blood On The Sun
Seite C:
07. Crap That Gets In The Way Of Your Dreams
08. Famous Face
09. Money Screams
10. What A Syd
Seite D:
11. Intergalactic Vagabond Blues
12. What Happened To You
13. I Ain’t Done Wrong
14. See You On The Other Side
Bonus Tracks exklusiv im Box Set oder im Smart Format erhältlich:
1. Return Of The Spiders 2025
2. Titanic Overunderture
Mit „60 Ways To Forget People“ gibt die GRAMMY®-nominierte, mehrfach mit Platin ausgezeichnete Band BUSH einen ersten Einblick in ihr kommendes zehntes Studioalbum „I Beat Loneliness“, das am 18. Juli bei earMUSIC erscheint. Der Song beleuchtet die Vielschichtigkeit von Herzschmerz, persönlicher Transformation und den schmerzhaften Prozess des Loslassens – und eröffnet ein neues, mutiges Kapitel der Band. Die offizielle erste Single erscheint am 5. Juni.
„Dieses Album spricht die alltäglichen Herausforderungen an, die wir alle erleben. ‚60 Ways To Forget People‘ ist eine Hommage an all die gebrachten Opfer, die Hingabe und den Fokus, den es braucht, um besser zu werden – jederzeit und in allem.“ – Gavin Rossdale
Produziert von Gavin Rossdale und Erik Ron (Godsmack, Bad Omens), ist „I Beat Loneliness“, das zehnte Studioalbum von BUSH, ein kraftvolles Zeugnis ihrer stetigen Weiterentwicklung. Das Album verbindet die grunge-verwurzelte Intensität der Band mit frischen Klangtexturen und Themen rund um mentale Gesundheit, Einsamkeit und Widerstandskraft.
„I Beat Loneliness“ erscheint als CD Digipak, als 2LP Gatefold sowie digital.
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ABOUT BUSH
BUSH, die legendäre Band aus London, die mit ihrem bahnbrechenden Debüt „Sixteen Stone“ (1994) den Rocksound der 90er prägte, ist bis heute eine prägende Größe in der Musikwelt. Mit über 24 Millionen verkauften Tonträgern, 1,1 Milliarden Streams und zahlreichen Nr. 1-Singles sind Gavin Rossdale (Gesang, Gitarre), Chris Traynor (Gitarre), Corey Britz (Bass) und Nik Hughes (Schlagzeug) nach wie vor eine treibende Kraft des Genres. Nach dem Release von „Loaded: The Greatest Hits 1994–2023“ und einer großen Tour im letzten Jahr, ist für BUSH noch lange kein Ende in Sicht.
Fans können Gavin Rossdale in der Serie „Dinner with Gavin Rossdale“ erleben, in den USA auf VIZIO’s WatchFree+ streambar. In seinem Haus in Los Angeles lädt Rossdale zu intimen Dinnern mit Gästen wie Serena Williams, Common und Tom Jones ein. Bei einem von ihm zubereiteten Drei-Gänge-Menü entstehen ehrliche und witzige Gespräche, die einen seltenen Blick hinter die Kulissen bieten.
Rund um die Veröffentlichung von „I Beat Loneliness“ sind BUSH auf großer Welttournee, die am 21. April in Victoria, Kanada startet. Anschließend tourt die Band vom 19. Juli bis 30. August durch Nordamerika, bevor sie ab dem 18. September bis zum 13. November gemeinsam mit Volbeat für eine Reihe von Shows durch Europa und das Vereinigte Königreich zieht.
BUSH ARENA TOUR MIT VOLBEAT
18.09. – Herning, DK – Jyske Bank Boxen
19.09. – Kopenhagen, DK – Royal Arena
23.09. – Amsterdam, NL – Ziggo Dome
24.09. – Antwerpen, BE – Antwerps Sportpaleis
26.09. – Stuttgart, DE – Hanns-Martin-Schleyer-Halle
27.09. – Köln, DE – Lanxess Arena
28.09. – Oberhausen, DE – Rudolf-Weber-Arena
30.09. – Wien, AT – Stadthalle
01.10. – Wien, AT – Stadthalle
03.10. – Prag, CZ – O2 Universum
04.10. – Berlin, DE – Uber Arena
06.10. – München, DE – Olympiahalle
07.10. – München, DE – Olympiahalle
08.10. – Frankfurt, DE – Festhalle
10.10. – Leipzig, DE – Quarterback Immobilien Arena
11.10. – Hamburg, DE – Barclays Arena
13.10. – Warschau, PL – Torwar
15.10. – Tampere, FI – Nokia Arena
17.10. – Stockholm, SE – Tele2 Arena
18.10. – Oslo, NO – Unity Arena
19.10. – Göteborg, SE – Scandinavium
21.10. – Hannover, DE – ZAG Arena
22.10. – Rotterdam, NL – Ahoy
23.10. – Esch-sur-Alzette, LU – Rockhal
25.10. – Zürich, CH – Hallenstadion
28.10. – Bilbao, ES – BEC
30.10. – Barcelona, ES – Sant Jordi Club
31.10. – Madrid, ES – Vistalegre Arena
02.11. – Paris, FR – Zenith
05.11. – Nottingham, UK – Motorpoint Arena
06.11. – Cardiff, UK – Utilita Arena
08.11. – Manchester, UK – AO Arena
10.11. – Glasgow, UK – OVO Hydro
12.11. – Birmingham, UK – Utilita Arena
13.11. – London, UK – OVO Arena Wembley
Wer vor 17 Jahren Guildo Horns Autobiografie „Doppel-Ich“ gelesen hat, konnte einen ganz anderen Menschen kennen lernen als den Schlagerfuzzi, der Ende der 90er Jahre gemeinsam mit Stefan Raab Schwung in die eingefahrenen ESC-Pfade gebracht hatte. Mir ist Guildo schon seit meinem Zivildienst bei der Lebenshilfe ein Begriff. Da kamen nämlich die Betreuten eines Tages zurück ins Wohnheim und meinten „Unser Musiklehrer ist heute Abend im Fernsehen“. Wir versammelten uns also zu vorgerückter Stunde vor „Schreinemakers live“ und wurden Zeuge, wie Guildo als Wiedergeburt von Roy Black die sonst so wortgewandte Moderatorin sprachlos machte. Seitdem bin ich Fan und besuche natürlich jedes Jahr das Weihnachtskonzert in Trier. Ehrensache!
Jetzt also ein Hörbuch zu besagter Biografie, das der Autor selbst einliest. Allein das ist es schon wert, die gut sieben Stunden der Lesung anzuhören. Guildo (bürgerlich Horst Köhler) erzählt davon, wie er zur Musik kam und vor allem, wie er seine besondere Nähe zu Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung entdeckte. Man kann ohne Umschweife nachvollziehen, wie deren Direktheit und Offenheit den Musiker mit diesen so besonderen Menschen verbanden und zu einer großen authentischen Zuneigung führten.
Guildo Horn ist nicht nur derjenige, der die Nussecke zu einem ungeahnten Bekanntheitsgrad brachte und den deutschen Schlager Mitte der 90er-Jahre aus seiner Totenstarre befreite. Er hat sich ebenso der Arbeit mit geistig behinderten Menschen verschrieben und auch auf den Höhepunkten seiner Karriere nie davon abgelassen. „Zwei Seelen wohnen, ach, in seiner Brust“, möchte man meinen. Diese jedenfalls liefern ausreichend Stoff für eine außergewöhnliche und faszinierende Biographie.
Wer sonst als Guildo Horn selbst könnte davon erzählen, wie ihn die Arbeit mit behinderten Menschen geprägt hat und welche Erfahrungen daraus resultieren? Wer sonst könnte so respektlos über das Erwachsenwerden, das Sich-selbst-Finden und den Starrummel fabulieren wie der „Meister“ selbst? Guildo Horns Blick zurück und hinter die Kulissen des Showbiz bietet dem Leser eine Vielzahl erhellender bis entblößender Einblicke in ein Leben voller Tatendrang – absolut authentisch, herrlich vorwitzig und extrem selbstironisch. Eben typisch Guildo Horn.
„Die Guildomacher“ entstand damals aus einer Auftragsarbeit des Gütersloher Verlagshauses, inspiriert durch Guildo Horns Talkshow „Guildo und seine Gäste“. In der zweifach für den Grimme Preis nominierten TV-Sendung sprach Horn mit geistig und mehrfach behinderten Erwachsenen über alle möglichen und unmöglichen Themen des Lebens. Über Liebe, Kriege, Fußball, Ängste und Stärken. Stets auf Augenhöhe, mit der gebührenden Ernsthaftigkeit und vor allem mit viel, viel Humor! Sein unverwechselbarer Zugang zur Inklusion und Behindertenarbeit machte ihn, der vor seiner Künstler-Karriere mehrere Jahre als Musiklehrer bei der Lebenshilfe e.V. gearbeitet hatte, zu einer prägenden Stimme in der gesellschaftlichen Debatte. Für sein Engagement wurde er mit dem Bobby der Lebenshilfe e.V. ausgezeichnet wurde. Dieses Buch ist die Lebensgeschichte von einem, der auszog sein Herz zu öffnen. Es ist eine höchst persönliche Erzählung über Individualität und die Kraft der Menschlichkeit.
Mit unerschöpflicher Hingabe und Ehrlichkeit hat Guildo Horn jeden Satz und jedes Komma aus den Tiefen seiner Erinnerungen geschöpft. Dabei führt er seine Hörerschaft selbst durch die geheimsten Episoden seiner Vergangenheit – brettehrlich, witzig und manchmal auch erschütternd. Er selbst verspricht: „Seid euch gewiss: Alles Erzählte ist genauso geschehen, wie ich es erzähle. Und nachher wisst ihr definitiv, mit wem ihr es bei mir zu tun habt!“ Das Buch ist eine Hommage an diejenigen, die ihm prägend zur Seite standen. Er nennt sie “Die Guildomacher“ – Menschen mit geistigen Behinderungen, die ihn inspirierten und zu demjenigen werden ließen, der er heute ist. „Ohne meine Zeit in der Werkstätte für Behinderte würde es den Guildo so nicht geben!“
Doch warum ein Comeback als Hörbuch nach so vielen Jahren? Guildo Horn sieht die gesellschaftliche Entwicklung im Umgang mit behinderten Menschen kritisch. „Es scheint mir, dass wir vor sechzehn Jahren beim Thema Integration und Inklusion weitaus offener waren als heute. Behinderte Menschen werden wieder häufiger als Belastung statt als Bereicherung wahrgenommen. Das schmerzt und es ist auch falsch so! Wenn heute selbst ein neugewählter amerikanischer Präsident, der Hüter der westlichen Welt, nach einer schrecklichen Flugzeugkatastrophe, Menschen mit Behinderung und deren Förderung als mögliche Unfallursache nennt, wenn dann auch hierzulande aus einschlägigen Kreisen behinderte Menschen wieder zunehmend als Belastung und nicht auch als gleichberechtigter Teil unsere Gemeinschaft gesehen werden, ist es an der Zeit für mich, wieder in den Ring zu steigen!“
Dem will ich als selbst in der Behindertenarbeit tätiger Sozialpädagoge gar nichts mehr hinzufügen: Lest das Buch, hört das Hörbuch, besucht Guildos Konzerte, lernt Menschen mit Beeinträchtigung in eurer Umgebung kennen, demonstriert eure Unterstützung – wir brauchen Inklusion und Diversität in allen Bereichen des Lebens!
„Ist das noch Familie oder ist das schon Kult?“, fragt der Promotext zum neuen Album von DEINE COUSINE. Ich will es vorweg nehmen: natürlich Kult! Mit ihrem dritten Studioalbum „Freaks“ erreicht die Karriere von DEINE COUSINE einen neuen Höhepunkt und zelebriert die Kraft der Gemeinschaft in einer Zeit, die immer wieder versucht, uns auseinanderzureißen.
Die zwölf neuen Songs auf Freaks behandeln kollektive Emotionen – mal im big picture, mal anhand von persönlichen Episoden erzählt – und vermitteln ohne Plattitüden ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, das auf Geschlecht, Sexualität, Religion oder sonstige verstaubte Rahmen scheißt. Laut Frontfrau Ina Bredehorn versammelt das Album Songs über „mich, meine Leute und meine zehn Persönlichkeiten“, und damit sind alle gemeint, die mit offenem Herzen und Toleranz durch die Welt gehen.
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Der Opener „Allez, allez“ kommt rockig und mitreißend. „Go fuck yourself“ klingt nach einer Mischung aus Punk und NDW. Großartig abgeliefert. Dann der Titelsong „Freaks“ – fast schon eine Ballade, aber mit viel Energie und authentischer Beschreibung einer großen Liebe.
Das Album hat keinerlei musikalische Berührungsängste und wandelt gekonnt zwischen Punk, Rock und soften Momenten. Dabei kann der Wechsel abrupt innerhalb eines Songs folgen. Dynamisch und kraftvoll erklingen „Sayonara“ und „1986 (Oh, là, là)“. Dazwischen wird es mit „Disclaimer“ auch politisch: „Ja, ich weiß, dass die Erde keine Scheibe ist / Und im Bundestag Faschismus nicht mehr leise ist“. Ein Song mit Haltung.
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Ruhiger wird es in Beziehungssongs wie „Zweite Chance“ und vor allem „Keine Liebe verdient“, doch immer wieder kochen die Aggressionen hoch, sei es in „Disneyland“ oder „Jung und dumm“. Diese Songs brettern ordentlich nach vorn und laden zum unharmonischen Mitgrölen ein. Alles in allem ein starkes und vielseitiges Album mit Tiefgang in den Lyrics. So dynamisch wie die unaufhaltsame Frontfrau.
DEINE COUSINE – Live 2025
05.06. Ulm, Ulmer Zelt
07.06. Nürnberg, Rock Im Park
08.06. Nürburgring, Rock Am Ring
13.06. AT – Nickelsdorf, Nova Rock
04.-06.07. Hünxe, Ruhrpottrodeo
30.07.-02.08. Wacken, Wacken Open Air
31.07.-02.08. Elend, Rocken Am Brocken
02.08. Dessau, Dessauer Kultursommer
29.-30.08. Bad Nauheim, Wisselsheim Rockt
20.12. Hamburg, Inselpark Arena
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Die Ausgabe um „AC/DC“ ist bereits der sechste Band einer wundervollen Reihe, in der zwei Kinder die Lieblingsmusik ihrer Eltern entdecken. Ella & Ben heißen die beiden – und sie haben uns in den letzten Jahren schon von ABBA, Queen, den Beatles, den Stones und Kraftwerk erzählt.
Autor der Geschichten ist William Wahl, vielen auch bekannt als Musikkabarettist und als Haupt-Songwriter der A-cappella-Band BASTA. Er bringt hier seinen ganzen Sachverstand ein, um die Geschichte besagter Bands kindgerecht zu erzählen. Aus eigener beruflicher Erfahrung weiß ich, dass das auch bei beeinträchtigten Menschen funktioniert, da die Bücher sehr schön visuell aufbereitet sind. Zwar wechselt der Illustrator bereits zum zweiten Mal, doch auch Markus Rockstroh macht wie seine beiden Vorgänger*innen einen sehr guten Job. Kein Wunder, wenn man seinen passenden Nachnamen im Auge hat.
Die Story startet mit einer Alltagssituation: Die Kids wollen nicht ins Bett. Der pädagogisch gewiefte Vater erlaubt jedem noch ein Lied als Betthupferl und spielt ihnen „Let There Be Rock“ vor. „Warum schreien die so?“, fragt Ben – und schon sind wir mitten in der Geschichte der „berühmtesten Rockband der Welt“, wie William den Vater sagen lässt. Von Australien geht es in die wilden Clubs der Welt. Es wird erklärt, wie ein Riff funktioniert, warum Angus während eines Konzerts auf dem Boden rumzappelt, wie „Highway to Hell“ entstanden ist und warum Brian eine Schiebermütze trägt.
Die Geschichte hat ordentlich Drive, inklusive Donnerwetter und Höllenglocken. Das macht absolut Spaß und verleitet mich dazu, direkt mal die Playlist mit Ben und Ellas Lieblingsliedern auszutesten. Passt!
Garbage haben gerade ihren neuen Song „Get Out My Face AKA Bad Kitty“ veröffentlicht, den zweiten Vorboten ihres mit Spannung erwarteten Studioalbums „Let All That We Imagine Be The Light“.
„Get Out My Face AKA Bad Kitty“ zeigt Shirley Manson, wie sie die patriarchalen Strukturen der Welt infrage stellt – musikalisch unterlegt mit scharfen Gitarren, treibendem Bass und einer charakteristisch kraftvollen Gesangsperformance. Der Songtitel stammt von einem Song, ursprünglich als Instrumental gedacht, den die Band Manson geschickt hatte: er trug den Arbeitstitel „AKA Bad Kitty“.
„Als ich jung war, habe ich nicht wirklich bemerkt, wie die Dinge funktionieren“, sagt Manson. „Die Leute schieben ältere Frauen gerne zur Seite, weil man mit der Zeit das ganze Spielfeld durchschaut – anders als in jungen Jahren. Wenn man jung ist, will man einfach leben, Abenteuer erleben, das tun, was man liebt, und ist geprägt von der Gesellschaft, in der man aufwächst. Oft sieht man dabei nicht, was um einen herum wirklich geschieht. Wenn man älter wird, erkennt man plötzlich, wie ungleich die Dinge verteilt sind – nicht für alle, aber für viele von uns.
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Ich bin empört darüber, wie die Welt Schwarze, Braune, Schwule, Transpersonen, Tiere und Frauen behandelt. In den letzten Jahren in Amerika zu leben und die regelrechte Kriegsführung gegen Frauen zu beobachten, ist schockierend. Alle Rechte, von denen wir dachten, sie seien gesichert, werden gerade wieder ins Mittelalter zurückgedrängt. Ich kann das nicht mehr stillschweigend hinnehmen. Es macht mich nicht nur wütend, es ist beängstigend.“
„Let All That We Imagine Be The Light“, das am 30. Mai erscheint, ist der Nachfolger des 2021 hochgelobten Albums „No Gods No Masters“, das von der New York Times als „pulsierende Mischung aus Gothic und orchestralen Pop“ beschrieben wurde. Laut Manson entstand das neue Album aus dem Bedürfnis heraus, inmitten des globalen Chaos und der Umwälzungen etwas Erhebendes zu schaffen.
Garbage besteht nach wie vor aus den vier ursprünglichen Bandmitgliedern: Shirley Manson, Duke Erikson, Steve Marker und Butch Vig. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 haben sie über 20 Millionen Alben verkauft. Ihr einzigartiger Sound, ihr Songwriting und ihre elektrisierenden Live-Performances haben ihnen weltweiten Ruhm, Chart-Erfolge und kritisches Lob eingebracht. Sie gelten als eine der einflussreichsten Bands ihrer Generation.
Die neue Single von GARBAGE „There’s No Future In Optimism“ ist ab sofort erhältlich – ihr neues Album „Let All That We Imagine Be The Light“ erscheint am 30. Mai.