Ich höre immer mal wieder, dass die Geschichten um Detektivin Holly unter den Fans des Horror-Meisters nicht sonderlich beliebt seien, da es sich meist um normalen Kriminalromane handelt, die höchstens mal einen übernatürlichen Touch haben, aber nicht in echtem Horror münden. Das mag stimmen, aber es sind doch gerade die Geschichten ohne Monster und fiese Gestalten, die zu wundervollen King-Verfilmungen wie „Die Verurteilten“ und „Stand by me“ geführt haben. Es muss nicht alles Blut und Verderben sein! King schöpft viel von seiner Faszination daraus, dass er Figuren charakterisiert und uns eine Verbindung zu ihnen aufbauen lässt. Das funktioniert auch in „Kein Zurück“.
Die Figur der Holly Gibney haben wir erstmals in „Mr. Mercedes“ kennen gelernt. Dabei geht es um einen Amoklauf mit einem Auto. Die Trilogie um den pensionierten Polizeibeamten Bill Hodges wurde mit zwei weiteren Krimis fortgesetzt, während in der Anschluss-Trilogie beginnend mit „Der Outsider“, der Charakter der Holly die Hauptrolle spielt. Sie leidet an psychischen Problemen und hat vermutlich autistische Züge, wobei sie im Lauf der Romane deutlich an Selbstvertrauen gewinnt. Stephen King hat sie oft in Interviews als Lieblingsfigur aus all seinen Werken bezeichnet.
Zur Handlung: Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der Name darauf verweist auf eine Geschworene, die an der Verurteilung eines Unschuldigen beteiligt war, der im Gefängnis erstochen wurde. Der verrückte Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen? „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, hieß es. Das Morden geht weiter. Während Holly fiebrig das Puzzle zusammensetzt, hat sie auch alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Wie zielgerichtet strebt alles auf eine einzige große Katastrophe zu.
Etwas verwirrend finde ich zunächst, dass es sich eigentlich um zwei Fälle handelt, zwischen denen man hin und her switcht. Trotzdem ist Holly in beide involviert und gibt ihren Input. Es gibt tolle neue Charaktere wie Corrie, die Feministin Kate Mc Kay und die Sängerin Sista Bessie. Doch vor allem, wenn die altbekannten Freund*innen Barbara und Jerome auftauchen, gewinnt die Geschichte an Fahrt und herzlicher Stärke.
Ich will nicht zu viel von der Handlung verraten. Der Anfang mag etwas zäh sein, doch King nimmt uns erzählerisch mit in seine Welt und baut die Figuren neu auf. Etwas viele Zufälle vielleicht, wenn Barbara aus dem Nichts von einer Dichterin zur Sängerin und Tänzerin wird, doch man gönnt es ihr. Zum Ende hin dröselt sich die Handlung der beiden Ebenen auf und es kommt zu einem spannenden Showdown. Was will man mehr? Der Meister hat sich ja auch angewöhnt, einen kleinen Blick in die Zukunft zu werfen und die Protagonist*innen einige Wochen nach der eigentlichen Handlung zu begleiten. Das finde ich persönlich stets sehr befriedigend und man findet einen guten Ausstieg aus der Welt.
Okay. „Kein Zurück“ ist nicht Kings bester Roman, doch für mich führt er Hollys Geschichte hervorragend weiter. Sie kann ihre Qualitäten einbringen und einen weiteren Kriminalfall lösen. Zudem kehren die Menschen zurück, die man in vergangenen Romanen lieb gewonnen hat. Von mir aus kann das gern so weiter gehen, wenn dem Autor neue Geschichten um Holly & Co einfallen.
Seit unglaublichen 74 Jahren erscheint das Micky-Maus-Heft im Berliner Ehapa-Verlag (inzwischen: Egmont Ehapa Media GmbH). Ein Institution in weltweiten Kinderzimmern, die ich noch aus meiner Kindheit kenne und die ich auch an meine Kids weitergegeben habe. Das Magazin war ebenso abonniert wie die dicken „Lustigen Taschenbücher“. Und obwohl das Heft den Titel „Micky Maus“ trägt, waren es doch immer die Geschichten um Donald Duck und seine umtriebige Verwandtschaft, die mir und vielen anderen besonders gut gefallen haben.
In den Sommermonaten ist es schon seit Längerem ein hübscher Brauch, dass die Protagonisten auf Reisen gehen und beliebte Urlaubsorte vorstellen. So waren in diesem Jahr schon unter anderem die Hansestadt Lübeck und der Bodensee Austragungsorte von Geschichten um die Familie Duck. Und in Band 15/2025 ist die Region hier im Südwesten an der Reihe.
Egmont Ehapa Media GmbH
In der aktuellen Ausgabe begleitet Donald Duck seine Neffen nach Saarbrücken. Diese wollen im Saarland ein besonderes Wander-Abzeichen als Pfadfinder des Fähnlein Fieselschweif erlangen. Während die Kinder die saarländische Landschaft erkunden, plant Donald, sich ein paar entspannte Tage zu gönnen. Doch wie immer kommt alles anders: Die drei Neffen scheinen beim Start zu ihrer Mission die Wanderkarte vergessen zu haben. Donald begibt sich ebenfalls auf die Reise, um die Kinder zu suchen, bevor sie sich gänzlich verirren. So nimmt eine abenteuerliche Such- und Verfolgungsgeschichte ihren Lauf, die über die wunderschöne Saar, quer durch die Gassen von Trier und zum Finale ins malerische Luxemburg führt.
„Es gibt so viele eindrucksvolle Orte entlang der Saar und der Mosel, die sich perfekt für ein Abenteuer mit Donald Duck und seinen Neffen eignen. Am Ende mussten wir eine Auswahl treffen“, erklärt der verantwortliche Redakteur Johannes Kanty. Disney-Zeichner Ferran Rodriguez fügt hinzu: „Es war spannend, all diese Orte zeichnerisch zu entdecken und in witzige Szenerien umzusetzen.“
Egmont Ehapa Media GmbH
Menschen, die in der Region bewandert sind, werden einige Bilder und versteckte Insider-Witze erkennen. Da wird die berühmte Saarschleife beschrieben, es gibt das saarländische Nationalgericht „Dibbelabbes“, man kann den Trierer Domstein entdecken und die Luxemburger mit einem fröhlichen „Moien“ begrüßen. Gerade in Zeiten wiederkehrender Grenzkontrollen ist es dabei sehr wohltuend, dass die Story nicht an der deutschen Grenze halt macht.
Das Micky-Maus-Heft hat nichts an seiner Faszination verloren. Zudem können Kinder und Jugendliche hier ganz nebenbei noch etwas lernen, werden Begriffe und Schauplätze doch gern anhand informativer Fußnoten erklärt. Außerdem findet sich im Mittelteil des Magazins ein Faltblatt, auf welchem die Comic-Orte den realen Orten gegenüber gestellt werden. Wer diese aus verschiedenen Heften sammelt, hat genügend Anregungen für die nächsten Urlaube.
Der Brunnenhof direkt neben der Porta Nigra in Trier ist eine grandiose Open Air Location. Das konnte man am Mittwoch mal wieder erleben. Nach dem heißen Sommertag mit Temperaturen am Rande der 40-Grad-Marke wurde es in Deutschlands ältester Stadt am Abend etwas diesig. Auch der Brunnenhof erlebte einige kräftige Böen, die aber aufgrund der rundum geschlossenen Mauern recht moderat ausfielen. Später hörte man von Feuerwehreinsätzen und umgestürzten Bäumen, doch in der Konzertlocation war davon kaum etwas zu spüren. Im Gegenteil: Mit harmonischen Klängen trotzte man den Wetterbedingungen.
Der Hamburger Songwriter David Ost machte um 19.30 Uhr den Anfang und bot ein 30minütiges Set an der Gitarre, wobei er von Freundin Lotte am Cello begleitet wurde. In der Art eines guten Straßenmusikers legte er los, wobei von Beginn an der hervorragende Sound im Brunnenhof absolut bemerkenswert war. Glasklare und laute Klänge zogen sich durch den ganzen Abend, was auch den Mighty Oaks zu Gute kommen sollte. David Ost bot zu Beginn fröhliche Songs, die im Verlauf des Sets ins Melancholische abdrifteten. Er war ein wundervoller Opener, der die Menschen schon zum Groven animierte.
Die Mighty Oaks starteten dann bereits um 20.20 Uhr – nach eigenen Worten, um einem möglichen Gewittersturm zuvorzukommen. Der Amerikaner Ian Hooper, der Engländer Craig Saunders und der Italiener Claudio Donzelli haben sich vor über zehn Jahren in Hamburg gefunden und seitdem ganz dem Folk verschrieben.
Das Trio überzeugte vor allem mit entspanntem, harmonischem Satzgesang. Zu zweit oder zu dritt an den Gitarren, doch die akustische Grundausrichtung wurde oft von einem hymnischen Piano durchbrochen, mit dem sie einen magischen Sound erzeugen konnten. Wirkliche Hits? Brauchen die Mighty Oaks nicht. Sie wirken vor allem durch Ians charismatische, sonore Vocals und die überzeugende Gesamtdarstellung. Alte und neue Hits wurden perfekt vorgetragen, so „Be With You Always“ und „Devil and the Deep Blue Sea“ ebenso wie das aktuelle Werk „Washington“ über Hoopers Heimat. Man brauchte nur eine schöne Grundstimmung und die Atmosphäre des Brunnenhofs.
Das aktuelle Album „High Times“ ist 2024 erschienen und führt definitiv in neue musikalische Höhen. Ein begeistertes Publikum trieb das Trio von Song zu Song und die 75 Minuten waren viel zu schnell vorbei. Um 21.05 Uhr kamen die ersten Regenschauer, doch man ließ sich die Stimmung nicht vermiesen. „Wir tanzen im Regen“, meinte der Frontmann, „denn singen macht warm und glücklich“. Und als hätte der Regen die Stimmung und das Gemeinschaftsgefühl nochmal angefeuert, wurde die letzte halbe Stunde zum großen Happening,
Zur Zugabe stellte man sich zu dritt vors Mikro und brachte die Einheit als Band perfekt zum Ausdruck. Um 21.25 Uhr endete das Konzert mit „All Things Go“ und entließ ein seliges Publikum in die inzwischen wieder laue Sommernacht. Die Mighty Oaks haben Trier (man verzeihe mir den wackligen Vergleich) im Sturm erobert. Nächster Halt in der Region: am 3. Dezember 2025 in der Garage Saarbrücken. Nix wie hin!
Wie beschreibt man die Musik von Harald Pons? Die Suche nach der passenden Schublade erweist sich als aussichtsloses Unterfangen –und das ist auch gut so! Mit seinen intelligenten, deutschsprachigen Texten, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregen, entzieht er sich jeder Kategorisierung. Ist es Liedermacher-Kunst? Der treibende, swingende Sound mit seiner rockigen Energie spricht dagegen. Oder doch Pop, Blues oder Latin? Egal, denn Harald Pons macht vor allem eines: Unglaublich viel Spaß! Spaß am Zuhören, wenn sich Wortwitz und Tiefgang die Hand geben und Spaß am Mitgrooven, wenn die Musik unwiderstehlich zum Tanzen einlädt.
„Red Bull ist Sekundenkleber für die Leber und nichts zum wirklich glücklich sein“. Bereits dieses Zitat aus dem Titel „Die Zeit heilt alle Wunden“ von Harald Pons zeigt, dass sich hinter dem geschmeidigen Schlagertitel, der eigentlich einen 08/15 Herzschmerztext erwarten lässt, etwas ganz anderes verbirgt, nämlich eine intensive Auseinandersetzung mit der Babyboomer-Generation, und deren manchmal etwas verkrusteten Blick auf die Welt („Wir haben Briefe geschrieben auf echtem Papier, Musik gemacht mit einem echten Klavier“).
Ob die Abrechnung mit der Generation Y oder Z auf Neid beruht, kann man allenfalls vermuten, aber nicht unterstellen. „Wir haben die Mauer gesehen als sie noch wirklich stand und nicht nur in den Köpfen in unserem Land. Die Zeit heilt alle Wunden, Du musst einfach nur dann glauben also glaub‘ an Dich und lass Dir nicht von irgendwelchen Influenzern, Gurus oder anderen Schulschwänzern Dein Leben rauben“.
„Manchmal hilft auch (k)ein Pflaster“ ist das nunmehr 5. Album von Harald Pons, dem mit dem Titel „Zurück zum Meer“ vom ersten Album schon einmal ein echter Radiohit gelungen ist. Hitpotential hat auch das aktuelle Album, was sich bereits daran zeigt, dass die Vorabsingle „An solchen Tagen“ mittlerweile mehr als 44.000 Klicks auf Youtube verbuchen konnte und auf mehr als 100 Spotify-Playlists gelistet wurde. Harald Pons setzt sich erneut gekonnt mit Fragen, Themen und Problemen des täglichen Lebens auseinander setzt und kann dabei immer wieder mir Originalität überraschen („Wo ist der Wind, wenn er nicht weht“ – aus Alles wunderbar, „Gibst Deinen Falten eine Chance zur Entfaltung“ – aus Graue Maus, „Die Bombe unter mir wirkt seltsam gelassen“ aus – Dann kamst Du).
Fotocredit: Jens Helldobler
Es lohnt sich jedenfalls zuzuhören! Oliver Kraus hat den insgesamt 15 Titeln von Harald Pons wieder einmal mit seinen Arrangements den letzten Schliff gegeben und die Titel mit seinem überragenden Gitarrenspiel wesentlich geprägt. Wo kann man heute noch in der deutschsprachigen Liedermacherszene feine Gitarrensoli hören, die die Titel weit über eine Länge von 4 Minuten tragen? Ein Anachronismus der gefällt und auch in diesem Punkt die aktuelle CD von Harald Pons von allen Neuerscheinungen unterscheidet.
Mit dem Album „Manchmal hilft auch (k)ein Pflaster“ (VÖ 27.06.2025) von Harald Pons erschien die neue Single „An solchen Tagen“. Ein Lied über den Wert von Freundschaft – nicht mehr und nicht weniger. Freunde sind da, wenn es Dir „An solchen Tagen“ schlecht geht, weil z.B. Deine Beziehung gescheitert ist und Du gefühlt wieder mal vor den Scherben deines Lebens stehst. „An solchen Tagen“ braucht man keinen Therapeuten, keine klugen Sprüche, sondern einfach nur einen Freund der da ist und zuhört. Und dann redet man eine Nacht lang über die alten Zeiten und was man früher alles gemeinsam erlebt hat und dass man einfach nochmal zusammen losziehen könnte und und und….
„Wir reisen um die ganze Welt mit viel Mut und wenig Geld Von der Gegenwart in die Vergangenheit Grenzen existieren nicht wir wissen wie man Regeln bricht Für die Zukunft bleibt dann noch ´ne Menge Zeit An solchen Tagen bin ich für Dich da Egal ob morgen oder nächstes Jahr An solchen Tagen stellt man keine Fragen und ist einfach da“
Am nächsten Morgen ist man zwar immer noch zu Hause und nicht in die Vergangenheit aufgebrochen, aber die Sonne geht überraschender Weise wieder auf und damit ist das Schlimmste auch schon vorbei – „An solchen Tagen“.
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Die deutsche Sängerin Senta-Sofia Delliponti haben wir bisher vor allem als Oonagh gekannt. 2022 gab Senta bekannt, dass sie das keltische Musikprojekt nicht weiterführen wird. Zukünftig will sie unter ihrem echten Vornamen unterwegs sein. Das erste Album im neuen Stil trug den Titel „Egal wie weit“ und erschien im März 2023. Es bot zeitgenössischen deutschen Pop. Damit entfernte sich Senta von dem esoterischen Touch ihrer früheren Alben und lieferte schöne Melodien, die sich auf ihr aktuelles Lebensgefühl bezogen.
Und dennoch: nach über 20 Jahren in der Musikbranche, unzähligen Projekten, mehreren Platinerfolgen und über 900.000 verkauften Platten stand Senta an einem Wendepunkt. „Ich habe wirklich überlegt, die Musik hinter mir zu lassen.“ Doch dann kam der Sommer 2024 – und mit ihm ein Moment, der alles veränderte. Aus einer spontanen Idee, ihrer Tochter einen Song zu widmen, entstand „Farben sind für alle da“. Was als kleines Herzensprojekt begann, wurde zur Bewegung. Ein Lied, das nicht nur Kinderherzen im Sturm eroberte, sondern generationsübergreifend für Begeisterung sorgte: 6 Millionen Views auf TikTok und Instagram, über 15.000 Shares und ein Thema, das mitten ins Herz traf. Senta bringt dabei auch ihre Perspektive als Mutter einer siebenjährigen Tochter ein, die gerade in die Schule gekommen ist: „Viele Themen sehe ich heute durch die Augen einer Mutter – und sie sind mir wichtiger denn je.“
Credit: Sentamusic
Nun ist Sentas erstes Kinderalbum erhältlich. Eine knappe halbe Stunde lang mit zwölf Songs. Eine gelungene Mischung aus fröhlicher Popmusik mit Kinderthemen. Der Opener und Titelsong „Hoch die Hände Wochenende“ beschreibt das euphorische Gefühl an den freien Tagen. In „Ich bin stark“ geht es darum, Selbstbewusstsein aufzubauen. „Jetzt“ erzählt vom Leben in der Gegenwart und sofortiger Bedürfnisbefriedigung.
„Farben sind für alle da“ ist ihr Signature-Song. Das starke Statement für Inklusion und Vielfalt. Auch weitere pädagogische Themen werden angefasst: „Mein Bereich“ erklärt, wie man eigene Grenzen aufzeigt, und „2 Kinderzimmer“ berichtet locker vom Leben mit getrennten Eltern. Auch Beziehungen spielen eine große Rolle: „Liebesdusche“ behandelt eine dicke Freundschaft, „Crush“ die erste Liebe“.
Die Themen sind kinder- und jugendgemäß, der Sound sehr frisch – mit Rap und starken Beats, eingängig und mitreißend. Senta hat ein Händchen für den Umgang mit jungen Menschen. Und die Musik ist so poppig aufbereitet, dass auch Erwachsene daran ihre Freude finden können.
Vier Tage lang zeigte der Platz vor der Porta Nigra, dem kultigen römischen Denkmal in Trier, mal wieder eine großartige musikalische Bandbreite beim „PORTA HOCH DREI“ Open Air. Das steht in jedem Jahr für eine Mischung von Pop über Rock bis Punk. Fast alle musikalisch Interessierten werden hier einen Abend finden, der ihren Bedürfnissen genügt. Und wer mehr auf Klassik steht, hat ja am Sonntag immer noch das Picknickkonzert des Philharmonischen Orchesters (Theater Trier), das traditionell den Abschluss macht.
Die Location ist einfach wundervoll. Im Hintergrund das alte römische Stadttor, für das Trier europaweit bekannt ist. Eine durchsichtige Rückwand an der Bühne, damit man das Bauwerk stets voll im Blick hat. Die Künstler*innen zeigen sich beeindruckt und thematisieren Triers Geschichte – mal mehr, mal weniger ironisch. Der Platz fasst knapp unter 3.000 Zuschauern, doch darüber hinaus ist auch immer die Fußgängerzone mit „Zaungästen“ gefüllt, die das Geschehen zumindest akustisch verfolgen können. In 2025 gab es zudem vier Tage Sonnenschein – fast schon zu warm, doch nach 20 Uhr wehte auch vor der Porta ein kleines Lüftchen und man wurde gut mit Flüssigkeiten versorgt.
Am Donnerstag ging es mit dem Support MYLE los. Ein sympathischer Songwriter, allein an der Gitarre. Mit smarten und überraschend hohen Vocals sang er Stücke wie „Not Ready“ und sorgte von Beginn an für gute Stimmung. In den dreißig Minuten seines Auftritts hat er ganz sicher einige neue Fans gewonnen. Das Kreischen der Mädels war zumindest genau so laut wie beim späteren Topact. MYLE stammt aus Ravensburg („wer puzzelt gerne?“). Das kann man sich merken. 2026 wird er allein auf Tour gehen und in vielen deutschen Clubs spielen. Ist sicher lohnenswert, wenn ihr irgendwo in der Nähe seid.
Um 20.30 Uhr war dann Alvaro Soler mit einer starken Begleitband am Start. Von Beginn an Vollgas und spanisches Feeling. Er freute sich über den Sonnenschein und die unfassbare Kulisse. Am Tag hatte er schon Blumen in Trier verteilt, als Geste an die Fans, und davon waren auch einige im Publikum zu sehen. Bei Alvaro wirkt einfach nichts aufgesetzt. Er ist ein bodenständiger und authentischer Künstler, den fast nichts aus der Ruhe bringen kann.
Als die Technik mehrfach ausfiel, wurde er zum Stand Up-Moderator. Man merkte zwar, dass er improvisieren musste, aber die ausgiebige Bandvorstellung war famos. Multiinstrumentalistin Charlie wurde ausgiebig gewürdigt, und das Publikum durfte für die japanische Keyboarderin einer kleinen Sprachkurs machen. Man wollte zwar lieber Musik hören, aber langweilig wurde es in der Überbrückungszeit nicht.
Alvaro Soler ist ein Weltstar mit Gold- und Platin-Alben rund um den Globus, seine Musik sprüht vor Lebensfreude. Geboren in Barcelona, aufgewachsen in Japan, lebt der Popmusiker heute in Madrid und Berlin, spricht sieben Sprachen und ist in der Welt zu Hause. Schon früh lernte er, wie Musik Menschen und Kulturen verbindet, Grenzen überwinden lässt. Spätestens seit der Sendung „Sing meinen Song“ ist seine deutsche Fangemeinde riesig, seit 2021 ist er als Coach bei „The Voice Kids“ zu sehen und die Kids himmeln ihn an. Auch in Trier war viel Jungvolk unterwegs.
Musikalisch gab es Klassiker wie „El mismo sol“, „Magia“ und „Sofia“, viele neue Stücke, unter anderem das gerade erschienene „Regalo“, den aktuellen Hit „Con Calma“ und viele unveröffentlichte Songs vom neuen Album, das im Herbst erscheinen wird. Als Trio gab es neben den groß angelegten Hymnen auch drei Songs unplugged. Die Fans feierten alles mit und einige nutzten das Pflaster rechts und links des Platzes zum Tanzen.
Es war ein beschwingter erster Abend mit sommerlichem und südländischen Flair. Alvaro hat sich hier in die Herzen der Trierer gesungen und auch sein eigenes großes Herz weit ausgebreitet.
Am Freitagabend gab es ein magisches Duo. Max Herre und Joy Denalane, seit Jahrzehnten ein Paar, sind mit ihrem Album „Alles Liebe“ gemeinsam unterwegs und verbreiten eine liebevolle Stimmung. Dabei könnte die Bandbreite des Repertoires kaum vielseitiger sein. Die Mischung aus Soul und Rap war Garant für einen perfekten Abend.
Es ging los mit den aktuellen Titeln „Alles Liebe“ und „Skyline“. Und dann schon „Esperanto“ von Freundeskreis. Eine Erlösung für alle Fans mit dem Wissen, dass auch die Klassiker der großen Hop-Hop-Band nicht vergessen werden. Hier war ebenfalls eine sehr gute Band mit am Start und es gab schon zu beginn Szenenapplaus für das Background-Duo, das stimmlich in Topform war und die Protagonist*innen unterstützte.
In der Setlist wurde es sehr persönlich, wenn die Beziehung von Max und Joy mit „Day One“ und „1ste Liebe“ ausgiebig thematisiert wurde. Dann kam Joy mit drei ihrer Signature-Songs allein zur Geltung und thematisierte darin unter anderem Südafrika und die Apartheid („Im Ghetto von Soweto“), während Max im Anschluss mit „Nachts“ und „Wolke 7“ glänzte und in „Dunkles Kapitel“ klare Kante gegen rechte Tendenzen zeigte: „Fuck AFD!“.
Je später der Abend, desto stärker die Rap-Parts. „Rap ist“, „Wenn der Vorhang fällt“ und „Tabula Rasa“ zeigten Max in Topform. Und als dann die Klänge von „A-N-N-A“ über den Platz hallten, war kein Halten mehr. Die Party hatte ihren Höhepunkt erreicht und es konnte nur noch romantisch werden. „Bisschen mehr als Freundschaft“, „Alles leuchtet“ und „Mit dir“ beendeten den Set. Das ist der Song, mit dem die Geschichte von Max & Joy begonnen hat – und sie zelebrierten ihn mit dicker Umarmung und Knutscher. Ein Liebesmoment für alle, die diesen Abend voller Liebe erleben durften.
Für die dritte und größte Hitzeschlacht am Samstag war dann ein furioses Doppel angekündigt. H-Blockx mit Henning Wehland an der Front sind seit einem Jahr wieder groß im Kommen. Da werden Erinnerungen an alte Tage wach, als die Crossover-Pioniere aus Deutschland Anfang der 90er zu Wegbereitern für einen neuen Musikstil wurden.
Inzwischen ist das letzte Album der Band schon wieder 13 Jahre alt, doch sie zeigten sich hier in grandioser Form – und das Publikum machte alles mit, was Henning wollte. Als er schließlich zum Megaphon griff und die Hymne „Rising High“ anstimmte, war der 50minütige Set auf dem Höhepunkt und alle fühlten sich jung wie vor dreißig Jahren. Dann noch die Cover „Power“ und „Ring of Fire“ zum Abschluss und man konnte sich selig in den Armen liegen.
Aber nicht für lange, denn die DONOTS hatten sich vorgenommen, die Porta Nigra zerbröckeln zu lassen: „Auf sie mit Gebrüll“, „Keiner kommt hier lebend raus“, „Wake the dogs“. Sänger Ingo war in stetiger Bewegung, oben, unten, mittendrin – mit ständigem Kontakt zu den Fans, wie man ihn kennt.
Die Donots konnten den Hunger der Trierer nach Party und Attitüde stillen und feierten eine Wahnsinnsshow, die Maßstäbe setzen sollte. Neben den deutschsprachigen Gassenhauern gab es auch englische Songs wie „Whatever Forever“ und „Dead Man Walking“. Als Ingo zu „Hunde los“ alle Kids auf die Bühne bat und sich die Reihen unendlich mit strahlenden Gesichtern füllten, wurde er selbst von den Emotionen übermannt und war den Tränen nahe. So etwas erlebt man nicht oft.
Aber trotz dieser emotionalen Momente war vor allem Party angesagt und es gab immerwährende Circle Pits. Was wohl die alten Römer dazu gesagt hätten? Vermutlich „Fuck, Sparta!“, meinte Ingo. Und den obligatorischen Mittelfinger für alle Nazis vergaß er natürlich auch nicht.
Zum Ende der fulminanten Show wurde gemeinsam mit H-Blockx ein Song von Blur gecovert. Dann – ebenfalls gemeinsam – „Fight for your right“ der Beastie Boys und schließlich kam der Donots-Rausschmeißer „So long“. Am Ende waren alle fix und fertig – die Band und das Publikum. Vermutlich die intensivste Show, die PORTA HOCH DREI je erlebt hat.
Der Abend endet heute mit einer Gala des Philharmonischen Orchesters, hoffentlich ohne Gewitter, die es regional bedingt geben kann. Die Bühne vor der Porta ist immer einen Besuch wert und wird am nächsten Wochenende beim Altstadt fest auch Guildo Horn ein Zuhause geben. Wem es dann zu voll ist, der freut sich auf PORTA HOCH DREI 2026, wie immer im Juni!
OSKA aus Wien ist eine so sympathische Sängerin, dass sich meine Frau nach einem Konzert mal zu der Bemerkung hinreißen ließ: „Am liebsten würde man sie einpacken und mit nach Hause nehmen“. Ich kann das absolut nachvollziehen. Die Songs von Maria Burger (so heißt sie mit bürgerlichem Namen) sind eine musikalische Kuscheltherapie. Ganz sanft und melancholisch klingen ihre Vocals stets etwas naiv, haben aber eine poetische und philosophische Tiefe. OSKA singt über die Liebe und erzählt alltägliche Geschichten. Dazu meist eine akustische Gitarre und wenig Schnickschnack drumherum. Man braucht nicht viel, um zeitlos schöne Popsongs zu schaffen.
Als ich OSKA beim Reeperbahn Festival 2021 erstmals sah, konnte noch niemand ahnen, welche Karriere die Österreicherin in den letzten vier Jahren machen würde. Inzwischen war sie mit Christina Stürmer, Silbermond und Coldplay unterwegs. 2025 gewann sie den „Amadeaus Award“ als bester Alternative Act, was sie mit einem Purzelbaum auf dem roten Teppich feierte. Die 28jährige ist einfach grundsympathisch und hat ein absolut einnehmendes Wesen. In Kürze wird man sie mit Philipp Poisel auf dessen Sommertour sehen – und danach präsentiert sie selbst in ausgewählten Clubs das Album „Refined Believer“.
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Vom kristallklaren Opener „The Final Straw“ – einem zarten Stück, das die leise Verwüstung eines gebrochenen Herzens aufdeckt – bis zum leuchtenden, von der Drum-Machine angetriebenen „Like A Song“ erschafft OSKA eine Klanglandschaft, die sowohl von Herzen kommt als auch emotional weitreichend ist.
Das wehmütige „April, May, July“ verweilt in Einsamkeit und Reflexion, geschrieben während einer Zeit der Isolation in London, während „With Love, Your Clementine“ zu einer minimalistischen Ballade wird und eine poetische Meditation über Mut und kindliche Geborgenheit darstellt. Themen wie tiefe Freundschaft kommen in „Forever Blue“ zum Vorschein, und Resilienz steht im Mittelpunkt von „Gloria“, einem Mid-Tempo-Pop-Juwel, in dem es darum geht, sich von der Last des Urteils und der giftigen Liebe zu befreien.
Der ergreifende Abschluss und Titelsong des Albums, „Refined Believer“, ist eine leise Erklärung der Hoffnung – ein Song, der OSKAs Weg zurück zu Vertrauen, Glauben und emotionaler Offenheit sanft markiert.
Fotocredit: Ines Futterknech
Ende 2022 stand OSKA an einem Wendepunkt. Die Indie-Pop-Sängerin und Songwriterin hatte gerade ihre Europatour mit Tom Odell abgeschlossen, bei der sie ihr gefeiertes Debütalbum „My World, My Love, Paris“ vorstellte. Auf einer Reise durch Sizilien begann OSKA an dem zu arbeiten, was der Beginn ihres kommenden zweiten Albums werden sollte – ihr bisher persönlichstes Werk. Es zieht einen mit ihrer flüsternden Sopranstimme in den Bann und hält einen mit intimen Melodien fest, die von glückselig und ruhig bis hin zu einem kathartischen Ausbruch reichen.
Ein Teil von OSKAs Reise zu „Refined Believer“ beinhaltete, dass sie ihr Leben in Wien aufgab. Zunächst hatte sie geplant, nach Berlin zu ziehen, entschied sich jedoch auf Anraten einer Tarotkartenlesung dagegen. Stattdessen zog sie vorübergehend zu ihrer Mutter auf das österreichische Land und begann, regelmäßig nach London zu reisen, wo sie mit Produzent David Kosten (Bat For Lashes, Marina Diamandis) arbeitete.
Durch die zehn packenden Tracks beschreibt OSKA ihre Erfahrungen, das Vertrauen in bestimmte Freundschaften und romantische Beziehungen zu verlieren, um schließlich jemanden zu finden, der ihre Überzeugung wieder bestärkt. „Etwas, das ich in meinem Leben durchgemacht habe, war, wieder einigen Menschen zu vertrauen“, sagt OSKA über den Titel „Refined Believer“ und den gleichnamigen Song, der andeutet, wie die Sängerin nach einer Phase des Zurückhaltens wieder an einen Ort des Vertrauens zurückkehrt. „Ich habe das Gefühl, wieder an etwas Größeres als mich selbst glauben zu können, was nicht unbedingt etwas Religiöses sein muss. Es bedeutet einfach, dass ich die Fähigkeit gefunden habe, wieder zu hoffen.“
Das Album wird getragen von einer Mischung aus traurigen, optimistischen und strahlenden Liedern. OSKAs Gesang ist einfach magisch und es lohnt sich immer, den Lyrics zu folgen. Dieses persönliche Album verrät mehr über Maria, als es jeder Text könnte. 36 wunderschöne Minuten, die unter die Haut gehen!
„Refined Believer“ zeichnet sich durch ein klares Bekenntnis zur Hoffnung aus – und das, obwohl OSKA noch auf der Suche nach ihrer endgültigen Bestimmung ist. Ihre fragile, dennoch kraftvolle Stimme führt den Hörer durch eine Reise von Verlust, Neuanfängen und dem Entdecken neuer Stärken.
Auch diesmal habe ich wieder erlebt, was ich sehr oft bei Romanen von Harlan Coben erlebe: ich habe sehr lange gebraucht, um in das Geschehen reinzukommen und einen Bezug zu den verschiedenen Protagonisten aufzubauen. Doch wenn ich dann erst einmal drin bin, lohnt sich jede weitere Seite.
Der Klappentext sagt aus, dass das Buch auf zwei verschiedenen Zeitebenen spielt. Das ist zwar richtig, aber die Vergangenheit spielt gar keine so große Rolle. Die Gegenwart ist im Geschehen um so wichtiger. Zum Inhalt:
MALAGA – 2003 Der junge Sami Kierce reist quer durch Spanien und genießt das Leben. In Malaga lernt er die geheimnisvolle Anna kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Doch als er eines Morgens nach einer wilden Nacht aufwacht, ist er voller Blut. In seiner Hand liegt ein Messer – neben ihm Annas toter Körper. Und Sami kann sich an nichts erinnern …
NEW YORK CITY – 2025 Kierce ist mittlerweile ein suspendierter Detective und unterrichtet an der Abendschule, als er plötzlich ein vertrautes Gesicht in der Menge von Schülern entdeckt. Anna. Ohne Zweifel. Einen flüchtigen Moment treffen sich ihre Blicke, dann ist sie verschwunden. Kierce ist fassungslos. Er muss Anna finden. Er muss wissen, was in jener schrecklichen Nacht in Spanien passiert ist. Die Nacht, die sein ganzes Leben zerstörte …
Der Roman ist absolut spannend aufgebaut. Es geht um die Hintergründe einer alten Geschichte. Auch die Familie des verschwundenen Mädchens spielt eine große Rolle und schaltet sich ein. Dabei gibt es ein großes Verwirrspiel, das einige überraschende Wendungen aufzeigt. So finde ich den Originaltitel „Nobody’s Fool“ viel passender als die deutsche Version, die sich an andere düstere Coben-Titel anlehnt.
Was mir besonders gut gefällt: Sami hat sich als gescheiterter Polizist selbständig gemacht und führt eine Gruppe treuer Schüler*innen in die Detektivarbeit ein. Diese werden auch mit Ermittlungsarbeiten betraut und bringen frischen Wind in die Handlung. Vielleicht ist der quirlige Haufen dazu geeignet, noch in weiteren Romanen zu ermitteln?
Alles in allem ist „In tiefster Nacht“ ein bis zum Schluss spannender Thriller mit guten Charakteren. Dabei schreibt Coben flüssig und bleibt in der Handlung jederzeit logisch. Ein echter Pageturner, sobald man sich in das Geschehen eingefunden hat.
Deutschlands Nummer-1-Band FEUERSCHWANZ präsentiert eine epische Neuinterpretation der Erfolgshymne „Das Elfte Gebot“! Wenn Metal auf Mittelalter trifft und das Leben selbst zur Bühne wird, dann sind FEUERSCHWANZ nicht weit. Mit der neu aufgenommenen Version des 2020 erschienenen Fanlieblings entfacht die Band ein musikalisches Flammenmeer zwischen Pathos, Melancholie und ungebrochener Lebensfreude. Der Song wirft einen eindringlichen Blick auf die Vergänglichkeit und ist ein Mahnmal dafür, das Leben mit jeder Faser zu leben.
„Das Elfte Gebot“ (Epic Edition) ist Teil von verschiedenen Sondereditionen des kommenden FEUERSCHWANZ Albums „Knightclub“, das am 22. August 2025 über Napalm Records erschient. „Knightclub“ ist geprägt von Hits mit Ohrwurmcharakter, absoluter Partylaune, großen Hymnen und harten Metal Riffs. Dabei schaffen es die Franken einmal mehr, ihren unverwechselbaren Humor energiegeladene Songs einfließen zu lassen.
FEUERSCHWANZ zu „Das Elfte Gebot“ (Epic Edition): „Diesmal geht es ganz deep ins Herz. Der Hauptmann zeigt sich bei der Epic Orchester Version von ‘Das elfte Gebot’ nahbar wie nie zuvor. Dieses epische One Shot Video zieht dich magisch in seinen Bann. Musik und Bilder werden eins – Ein Moment, voller Ehrlichkeit.“
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FEUERSCHWANZ haben in den letzten Jahren einen beeindruckenden Wandel durchgemacht und sind nach 20 Jahren Bandbestehen und zwei Nummer Eins Alben in den offiziellen Deutschen Album Charts erfolgreicher und gefragter denn je. Im Zuge ihrer Teilnahme am deutschen Vorentscheid des Eurovision Song Contests 2025 schafften es die Franken, ein Millionenpublikum und mediale Aufmerksamkeit weit über die Genre-Grenzen hinaus für sich zu gewinnen.
Die bisherigen Headline-Tourneen von FEUERSCHWANZ waren nahezu restlos ausverkauft, sie spielten zahlreiche Prime Time-Slots auf den größten Festivals verzeichnet Millionen von Streams und Videoaufrufen. Kurz nach der Veröffentlichung ihres neuen Studioalbums „Knightclub“ erobern FEUERSCHWANZ erneut die größten deutschen Bühnen! Gemeinsam mit ihren Label-Kollegen LORD OF THE LOST und dem Special Guest THE DARK SIDE OF THE MOON geht es für die Band auf große LORDS OF FYRE Tour – ein ganz besonderes Spektakel, das kein Fan verpassen darf!
Mit „Knightclub“ veröffentlichen FEUERSCHWANZ nicht nur zum ersten Mal ein Studioalbum mit englischem Titel, sondern bedienen sich auch in den Lyrics vermehrt der englischen Sprache. Der Titeltrack ist ein wahrer Hit, der nicht nur ein Millionenpublikum in ganz Deutschland beim Eurovision Song Contest Vorentscheid in Partylaune versetzt, sondern auch bei jeder Metal Party für gute Laune sorgen wird. Auf der Albumversion wird die Band von Dag-Alexis Kopplin von SDP am Gesang unterstützt.
Songs wie „Valhalla“ und „Avalon“ dagegen sind epische Hymnen und zeigen die ernstere Seite der Band auf. Auf „Valhalla“ werden FEUERSCHWANZ von Heavy Metal-Legende Doro Pesch am Gesang unterstützt. Nach Mittelerde geht es bei „The Tale of Sam The Brave“ während auf „Name der Rose“ ein weiterer Literaturklassiker besungen wird. Das bereits lange vorab veröffentlichte „Lords Of Fyre“ feat. Lord of the Lost ist ein Vorbote der gemeinsamen Co-Headline Tour der beiden Bands.
„Knightclub“ wurde von Simon Michael (Subway To Sally) produziert und von Jacob Hansen (Arch Enemy, Volbeat, Evergrey) gemastert. Das Coverartwork stammt aus der Feder von Peter Sallai (Powerwolf, Sabaton, Saxon, Hammerfall.
Tracklisting:
1. Knightclub (feat. Dag/SDP)
2. Tanz der Teufel
3. Avalon
4. Drunken Dragon
5. Eisenfaust
6. Name der Rose
7. Valhalla (feat. Doro Pesch & Miracle of Sound)
8. The Tale of Sam The Brave
9. Testament
10. Lords of Fyre (feat. Lord Of The Lost)
11. Gangnam Style
Das Album wird in den folgenden Formaten verfügbar sein:
Deluxe Box (inkl. 2-CD Mediabook, Wikingermesser, Sammelkarten-Set, Flagge) – exklusiv im Napalm Records Mailorder (streng limitiert)
1-LP Gatefold LIQUID – exklusiv im Napalm Records Mailorder (streng limitiert) – SOLD OUT!
1-LP Gatefold GREEN – exklusiv im Napalm Records Mailorder (streng limitiert) – SOLD OUT!
1-LP Gatefold SPLATTER – exklusiv im Napalm Records Mailorder (streng limitiert)
3-CD Earbook (CD, CD-BONUS, CD-INSTRUMENTAL), Booklet 48 Seiten
2-CD Mediabook (CD, CD-BONUS), Booklet 40 Seiten
1-LP Gatefold BLACK
1-CD Jewel Case, Booklet 24 Seiten
Digitales Album
HELLOWEEN kündigen neues Album an: „Giants & Monsters“ kommt am 29.08.2025 Pre-Order startet jetzt mit erster Single und Videoclip zu „This Is Tokyo“
Mit ihrem selbstbetitelten 2021er #1-Album, insgesamt 21 Edelmetall-Awards und über zehn Millionen verkauften Tonträgern sind HELLOWEEN zum 40. Jubiläum eine Band, die alles darf und alles kann. Spätestens seit der Reunion, mit legendärem Line-up und drei brillanten Sängern, ist das Weltklasse-Septett endgültig im Metal-Olymp angekommen.
Selbstbewusst und vor Kraft strotzend, erscheint im August das wohl vielseitigste Album ihrer Geschichte: „Giants & Monsters“ holt aus, holt Luft und lässt ein Brüllen los, das keine Zweifel am lodernden Puls der zehn neuen Songs lässt. Das Gegenteil von Zurückhaltung ist schon die erste Single ‚This Is Tokyo‘, die nicht nur ein absoluter Hitanwärter ist, sondern auch ein langgehegter Traum von Andi Deris: „Diesen Song wollte ich schon immer schreiben. Japan spielt in meinem Leben eine besondere Rolle, weil ich dort meine ersten großen Erfolge mit PINK CREAM 69 hatte und man mich immer unglaublich gut behandelt hat. Ich wollte Japan schon lange ein Denkmal setzen und hatte jetzt endlich die richtige Textidee. Weil ‚Tokyo‛ gesungen einfach griffiger klingt als ‚Japan‛, steht die Stadt hier für ein ganzes Land, das mir sehr wichtig ist.“
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Mit gut vier Minuten und einem Chorus, bei dem man sich alle Stadionchöre der Welt vorstellen kann, markieren Deris und Kiske mit ‚This Is Tokyo‘ das Terrain, die den Vergleich mit den sagenumwobenen „Keeper…“-Alben nicht scheut. Konstant Superlative zu toppen, erfordert allerdings den Mut, einen Koloss wie HELLOWEEN immer wieder neu zu erfinden und sich nach vier Jahrzehnten noch Herausforderungen zu stellen. Mit dem Fingerspitzengefühl der Producer Charlie Bauerfeind und Dennis Ward, die auch beim #1-Vorgänger an den Reglern waren, maximaler Experimentierfreude und höchsten Ansprüchen war es z.B. denkbar, dass Dani Löble alle Tracks auf drei Drumsets eingespielt hat, um individuell zu entscheiden, welches Set für welchen Song den perfekten Vibe liefert. Aufwand und Liebe zum Detail, die sich nicht jeder leistet.
Reibung ist ein weiteres Geheimnis: „Was uns antreibt, ist auch die Tatsache, dass wir extrem unterschiedlich sind. Das erzeugt kreative Energie“, erklärt Weikath. „Und wenn es doch mal Probleme gibt, verbinden uns Leidenschaft und Humor. Wir versuchen, uns und das Drumherum nicht allzu ernst zu nehmen“, ergänzt Hansen, bevor Deris zusammenfasst: „Am Ende sind wir einfach sieben Typen, die Musik machen wollen und die unvergleichliche Kraft genießen, die entsteht, wenn wir zusammen sind. HELLOWEEN ist mächtiger als die Summe seiner Einzelakteure.“
Diese einzigartige Pumpkin-Power wird auch auf der Jubiläumstour die Bühnen fluten, wenn die Band zusammen mit den Fans 40 Jahre HELLOWEEN zelebriert. Mit einer ultimativen Setlist, die viele Überraschungen bieten wird, geht es in die wichtigsten Arenen des Planeten. Erste Termine der Mitte Oktober startenden Europatour waren im Handumdrehen ausverkauft, Tickets für Zusatzshows in Madrid und Bochum sind bereits im Vorverkauf.
„Giants & Monsters“ wurde in den legendären Wisseloord Studios in Hilversum, Niederlande (u.a. IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, DEF LEPPARD) gemischt und kann parallel zum Release von ‚This Is Tokyo‘ ab sofort vorbestellt werden.
Fotocredit: Mathias Bothor
Formate:
Earbook (inkl. Bonus-CD)
CD-Digipak (inkl. Bonustrack)
CD-Jewelcase
2LP im Gatefold (versch. Farben)
Picture-2LP (inkl. Bonustrack)
Kassette, digital
„Giants & Monsters“ – Tracklist:
01. Giants On The Run
02. Savior Of The World
03. A Little Is A Little Too Much
04. We Can Be Gods
05. Into The Sun
06. This Is Tokyo
07. Universe (Gravity For Hearts)
08. Hand Of God
09. Under The Moonlight
10. Majestic
HELLOWEEN live: „40 Years Anniversary Tour“ – Europa 2025 Very Special Guests: BEAST IN BLACK
17.10.2025 LU Luxemburg – Rockhal
18.10.2025 NL Tilburg – 013 *AUSVERKAUFT*
20.10.2025 UK London – Eventim Apollo
22.10.2025 FR Paris – Zénith (Le Villette)
24.10.2025 CZ Prag – O2 Arena *AUSVERKAUFT*
25.10.2025 SK Zvolen – Tiposbet Arena
26.10.2025 HU Budapest – Papp László Sportaréna
28.10.2025 PL Kattowitz – Spodek
30.10.2025 DE Bochum – RuhrCongress *ZUSATZSHOW*
31.10.2025 DE Bochum – RuhrCongress *AUSVERKAUFT*
01.11.2025 DE Hamburg – Barclays Arena
03.11.2025 NO Oslo – Sentrum Scene
04.11.2025 NO Oslo – Sentrum Scene
06.11.2025 FI Helsinki – Helsingin Jäähalli
08.11.2025 SE Göteborg – Partille Arena
13.11.2025 PT Lissabon – Campo Pequeno
15.11.2025 ES Madrid – La Cubierta de Leganés *AUSVERKAUFT*
16.11.2025 ES Madrid – La Cubierta de Leganés *ZUSATZSHOW*
19.11.2025 IT Mailand – Forum
20.11.2025 CH Zürich – The Hall
22.11.2025 DE Stuttgart – Hanns-Martin-Schleyer-Halle *AUSVERKAUFT*
Nachdem Anna Buchegger erst 2024 ihr Debüt-Album „Windschatten“ veröffentlichte und Dialekt, Pop und alpenländische Klangästhetik zu einem eigenständigen Stil vereinte, erscheint fast auf den Tag genau ein Jahr später bereits der Nachfolger. „Soiz“, das zweite Album von Anna Buchegger, erscheint am 03. Oktober 2025 und führt die künstlerische und politische Linie Bucheggers konsequent fort.
Mit „Maria“ erscheint aktuell die erste Single aus dem Album. Eine Hommage an Maria von Trapp als ungezähmte Frauenfigur, reduziert instrumentiert und emotional aufgeladen. Maria markiert den Auftakt zu einem Album, das sich kein Blatt vor den Mund nimmt – und das zeigt, dass Popmusik aus dem ländlichen Raum heute politisch und international zugleich sein kann.
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Für „Windschatten“ erhielt Buchegger u.a. zwei Amadeus Award-Nominierungen, den Hubert von Goisern Kulturpreis 2024 und ein ARTE TRACKS-Porträt. Mit Songs wie „Fisch“ oder „Vaterland“ hat sie nicht nur das Konzept von „Heimat“ neu definiert, sondern auch bewiesen, dass Popmusik zugleich poetisch und politisch sein kann.
Mit „Soiz“ wird aus innerer Reibung eine neue Sicherheit – eine, die Dialekt, Widerstand, Selbstironie und musikalisches Wagnis miteinander verbindet. Der Sound ist kantiger, lauter, experimenteller. Die Kunstfigur zwischen Clown, Couture und Tracht wird weiterentwickelt und steht sinnbildlich für den Anspruch, Tradition nicht zu konservieren, sondern zu konfrontieren.
Credit: Anna Buchegger
Anna Buchegger Live:
Fr., 20.06.2025 Donauindelfest Wien (AT)
Sa., 28.06.2025 Stadtfestival Steyr (AT)
Di., 15.07.2025 Most4telfest, Klangstadlerei, Waidhofen a. d. Ybbs (AT)
Fr., 18.07.2025 Acoustic Lakeside Festival, Kärnten (AT)
Sa., 19.07.2025 St. Stefan a. Walde, KISTE Festival (AT)
Sa., 26.07.2025 Sunnseitn Festival, Freistadt (AT)
Sa., 02.08.2025 Bardentreffen Festival, Nürnberg (DE)
Fr., 08.08.2025 Hin & Weg Festival, Litschau (AT)
Mi., 27.08.2025 Forum Alpbach (AT)
Fr., 05.09.2025 bodenst@ndig Festival, Salzburg (AT)
Sa., 06.09.2025 bodenst@ndig Festival, Salzburg (AT)
Mi.–Sa., 17.–20.09.2025 Reeperbahn Festival (DE)
Fr., 26.09.2025 Stadtsaal Lienz (AT)
Di., 07.10.2025 Kantine am Berghain, Berlin (DE)
Mi., 08.10.2025 Stadtgarten, Köln (DE)
Do., 09.10.2025 Milla, München (DE)
Fr., 10.10.2025 Nürnberg.Pop (DE)
Fr., 17.10.2025 WUK Wien (AT)
Sa., 18.10.2025 Kronen Kino, Mistelbach (AT)
Fr., 23.01.2026 Schlachthof Wels (AT)
Sa., 24.01.2026 Stromboli Hall, Tirol (AT)
Mi., 28.01.2026 Haus des Meeres, Kulturwelle (AT)
Fr., 20.02.2026 St. Pölten, Freiraum (AT)
Sa., 21.02.2026 Lungau Kultur, Festsaal Mauterndorf (AT)
Sa., 14.03.2026 Kammerlichtspiele, Klagenfurt (AT)
Fr., 03.04.2026 Röda, Steyr (AT)
Sa., 04.04.2026 Orpheum Extra, Graz (AT)
Fr., 10.04.2026 Jazz-It, Salzburg (AT)
Fr., 17.04.2026 Stadtbühne, Imst (AT)
Sa., 18.04.2026 Tischlerei, Melk (AT)
Nach dem Paraçek-Feature „No Rizz No Fun“ und „Tittentraining“ erschien kürzlich eine weitere Single von 6euroneunzig. Es gibt wohl zwei Dinge auf die man letzten Winter mehr als hingefiebert hat: Wann ist endlich Sommer und natürlich, wann releasen 6euroneunzig endlich wieder Musik? Das haben sich Kat & Nina natürlich zu Herzen genommen und zusammen mit AVO den nächsten Sommerhit geschrieben. Mit „Sommer, Sex, Strippen“ leiten sie endgültig den Sommer ein und starten offiziell den Countdown für ihre Debüt-EP „Slutalarm“ und auch zu ihrem ersten eigenen Konzert in Berlin.
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Die Entstehungsgeschichte des Berliner Rapduos ist genauso zufällig und Random wie ihr Name „6euroneunzig“. Kennengelernt haben sich Kat und Nina bei einem Schauspielvorsprechen in Berlin und sind beide in Runde 3 rausgeflogen. Was für andere das Ende gewesen wäre, war für sie der Anfang. Jetzt nehmen sie sich ihre Bühne ohne Theater und da gehören sie definitiv auch hin: mit schnellen Beats, Wortspielen mit der magischen 69, Texten, die für den ein oder anderen Macho einen Schlag ins Gesicht bedeuten und einer Attitüde, der BadBitch auf die Stirn geschrieben steht.
6euroneunzig, das klingt so als würden Blümchen, Ikkimel und SXTN in einem besetzten Haus in der Rigaer zusammen Musik machen. Tussitechno, Fotzenrap & Pussypop – so lässt sich ihr Sound ganz gut beschreiben: Selbstironische Lyrics, unschuldige Melodien und ein dicker Mittelfinger an alle Faschos dieser Welt. „Die Message darf nie fehlen, aber noch viel wichtiger ist, dass wir Spaß haben.“ Heiße Hooks und böse Bässe, die perfekte Kombi für eine wirklich gute Zeit!
Das stellten die beiden auf zig Festivalbühnen unter Beweis, darunter namhafte Nummern wie die Fusion, das c/o Pop und das Bucht der Träumer Festival und dieses Jahr geht es spannend weiter z.B. mit dem Appletree Festival. Wer 6euroneunzig einmal live erlebt hat, weiß: Hier wird nicht nur Musik gemacht, hier wird feministische Club- und Rapgeschichte (weiter) geschrieben.
Und wer genau ist verantwortlich für diese Historie?
Kat (25), frischgebackene Milf, beweist, dass Mutterschaft und Unabhängigkeit sich nicht ausschließen. Während andere noch darüber diskutieren, wie Frauen „alles unter einen Hut bekommen“, lebt sie meist oben ohne vor, wie es auch gehen kann. Auf OnlyFans Männern das Geld aus der Tasche ziehend, lebt sie La Vida Loca und kann sich so zwischen Milch-Bar und Windel-Chaos voll und ganz auf die Fotzenrap-Karriere konzentrieren.
Nina (26) kommt (wie auch astrologisch schon festgelegt) mit einer ordentlichen Portion Feuer: Sie ist eine Hexe, liebt Deep Talks und macht immer klare Ansagen. Die richtige Portion Hurensohnenergie darf natürlich trotz Spiri-Mindset nie fehlen und egal wo gefeiert wird, wenn sie kommt, ist sie nicht nur der Mittelpunkt, sondern auch „the life of the party“!
Dieses Jahr wird besonders einzigartig werden: die beiden sind nämlich nicht nur mit ihrer BahnCard 50 unterwegs, sondern auch mit Baby on board. Vor, zwischen und nach den Auftritten steht jetzt also das Kind im Spotlight. Touren mal anders und ganz nach 6euroneunzig-Manier: alle sind willkommen (außer Faschos & Macker natürlich).
Sie stehen auf der Bühne wie Popstars – aber statt Mikrofon und Playback bringen sie gleich zwei Flügel zum Klingen: Die QUEENZ OF PIANO mischen gerade die Musikwelt auf – mit elektrisierenden Shows zwischen Klassik, Pop und ganz viel Gefühl. Doch was viele nicht wissen: Hinter den funkelnden Auftritten steckt eine außergewöhnliche Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch gemeinsam eine neue musikalische Sprache sprechen. Jennifer Rüth ist nicht nur gefeierte Pianistin, sondern auch Jazzsängerin und ehemalige Musical-Darstellerin, die schon mit Chris de Burgh und Ronan Keating auf der Bühne stand. Pauline Gropp ist Konzertpianistin und gleichzeitig Ärztin – tagsüber im Krankenhaus, abends im Rampenlicht. Gemeinsam verbinden sie Klassik und Pop auf eine ganz eigene, mitreißende Art und Weise.
Popsongs istrumental am Piano gehören zu den Dingen, die die Welt nicht braucht – so zumindest mein erster Gedanke. Was die beiden hübschen Pianistinnen hier allerdings auf die Beine stellen, hat durchaus Charme. Schon beim ersten Track „Aerodynamic Bach“ wird klar, dass es hier keineswegs um seichte Klaviermelodien geht. Es ist ein fetziger Einstieg zwischen Johann Sebastian Bach und Daft Punk, verfeinert mit starker Beat-Percussion. Doch die Interpretinnen können auch leise, wie sie mit ihrer ganz eigenen Version des Klassikers „Für Elise“ beweisen. Und das altbekannte „Children“ (im Original von Robert Miles) überzeugt mich voll und ganz.
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Jennifer und Pauline haben ein Faible dafür, klassische Musik mit modernem Pop zu vermischen. So verbindet sich für „Something Just Like This x Spring“ die bekannte Melodie von Coldplay mit Vivaldis „Frühling“. Da gibt es dann auch passende Voval-Snippets. Und „Interstellar x Moonlight Sonata“, vereint die Filmmusik von Hans Zimmer mit Beethovens berühmter Sonate.
Fans von Harry Styles werden die stark veränderte Pianoversion von „As It Was“ nicht sofort erkennen, aber wenn man dann drin ist, klingt sie genial. Gleiches gilt für „Rain On Me“ (Lady Gaga). Nach diesen Pop-Einlagen schließen einige wunderschöne Variationen von Debussys „Clair de Lune“ das Album ab.
Die Queenz of Piano verbinden die Virtuosität und Tiefe klassischer Musik mit der Atmosphäre eines Popkonzerts. In Zeiten, in denen es nicht mehr nur Goethe, sondern auch „Fack ju Göhte“ gibt, sprengen die beiden Pianistinnen die Grenzen zwischen Bach und Beats, E- und U-Musik, Hoch- und Popkultur. Mit „Piano Cosmos“ erzählen sie das nächste Kapitel ihrer „Classic meets Pop“-Story. Mit sehr coolen Crossovers aus alten Meistern und brandaktuellen Tracks. Ein musikalischer Trip von Klassik bis Pop. Virtuos-mitreißend und ergreifend-persönlich zugleich.
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Vertrauen ist eines der wertvollsten Gefühle, das nicht nur einem neuen Song, sondern auch dem dritten Album von JEREMIAS seinen Namen gibt. Und das gleichzeitig das Fundament dieser Band und der insgesamt zwölf neuen Songs beschreibt, die seit der Veröffentlichung des zweiten Studioalbums „Von Wind und Anonymität“ (2023) entstanden sind und im Sommer letzten Jahres gemischt und gemastert wurden.
Jeremias Heimbach, Oliver Sparkuhle, Jonas Hermann und Ben Hoffmann präsentieren auch auf den Songs des neuen Albums einen Gegenentwurf in der zunehmenden Belanglosigkeit und Kalkuliertheit vieler heutiger Musikproduktionen für Playlisten und Algorithmen. Ihre Songs sind und bleiben wahrhaftig.
In 30 Minuten bekommen wir atmosphärisch dichte Popsongs voller Melancholie mit Heimbachs einzigartig charismatischer Stimme. Das fröhlich-optimistische Show-Intro „this is“ und der Rausschmeißer „mamita“ sind leider eine Mogelpackung und nur kurze Snippets, die die eigentlichen zehn Tracks des Albums einrahmen. Dazwischen finden sich die routinierten Popsongs, die man von Jeremias gewohnt ist – schön, elegant und mit erzählendem Charakter.
Einige davon sind schon durch vergangene Single-Veröffentlichungen bekannt. „pillen“ erzählt von Nähe, Veränderung und dem flüchtigen Zauber gemeinsamer Augenblicke. Die Zeilen „Die Zeit vergeht so schnell als hätt ich Pillen im Bauch“ bringen dieses Gefühl poetisch auf den Punkt – als würde die Realität für einen Moment aufgelöst und durch etwas Schöneres ersetzt. “ein mensch” ist ein Lied über den Verlust eines Menschen. Obwohl die Trauer und der Schmerz so groß ist, jemanden loslassen zu müssen, ist dennoch die Gewissheit da, dass irgendwo an anderer Stelle ein neues Leben beginnen wird. Immer wenn jemand geht, kommt wiederum jemand, sodass auch immer etwas Neues entsteht.
„reich“ beschriebt das Gefühl von Ohnmacht, welches man in einer Beziehung entwickelt, wenn man an einen Punk gelangt, an dem es gefühlt nicht mehr vor und zurück geht. Und das Resultat von Gesprächen und Besserungsversuchen lediglich Tränen sind, die einen stagnieren lassen. „meer“ ist ein Song über die tiefe Verbindung zweier Menschen. Es geht um einen konkreten Moment, um eine Umarmung, in der man ganz nah beieinander ist und das atmen des jeweils anderen hört. Und „fallen“ handelt davon, sich selbst zu akzeptieren und sich in jeglichen Situationen fallen zu lassen und vermittelt den perfekten, unbeschwerten Vibe für den anstehenden Sommer.
So darf man sich auf atmosphärische Musik und Gänsehaut-Momente freuen, aber wirkliche Überraschungen gibt es nicht. JEREMIAS wollen ihr Erfolgsrezept noch nicht verändern – stattdessen liefern sie ein solides, modernes Popalbum mit epischen Songs. Tief und schön!
Nachdem Suede mit der Single „Disintegrate“ ihr zehntes Studioalbum „Antidepressants“ für den 05. September 2025 via BMG Rights Management ankündigten, erscheint heute die zweite Vorab-Single „Trance State“.
Der eindrucksvolle neue Song fängt die Dringlichkeit und magnetische Energie des Sounds von „Antidepressants“ ein. Kantige Basslinien und eisige Gitarrenklänge schaffen eine angespannte Atmosphäre, während Brett Andersons Text mit Themen wie Obsession, Selbsttäuschung und Paranoia die Schattenseiten der menschlichen Psyche beleuchtet.
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Über die Single sagt Brett Anderson: „When you fall apart, there’s such an honesty and a truth to that. You’re revealing your real self. You’re presenting yourself to the world completely unvarnished. You’re not able to present a facade to the world anymore. It’s just you.“
Und über das neue Album: “If Autofiction was our punk record, Antidepressants is our post-punk record. It’s about the tensions of modern life, the paranoia, the anxiety, the neurosis. We are all striving for connection in a disconnected world. This was the feel I wanted the songs to have. The album is called Antidepressants. This is broken music for broken people.”
Als Suede begannen, die Musik für „Antidepressants“ zu schreiben, machten sie eine komplette Kehrtwende. Was ursprünglich als Soundtrack für ein konzeptionelles Performance-Kunstwerk gedacht war, wurde auf Eis gelegt. Die intensive gemeinsame Erfahrung, die Suede während der letzten drei Jahre auf Tournee mit „Autofiction“ machten, war so magnetisch, dass die Band ihre Pläne komplett ändern musste. Im Jahr 2025 übertragen Suede ihre Live-Energie direkt auf ihr neues Studioalbum.
„Antidepressants“ wurde live mit Suedes langjährigem Produzenten Ed Buller aufgenommen, der bereits 1992 ihre Debütsingle „The Drowners“ produzierte. Trotz ihrer 35-jährigen Karriere haben Suede das Gefühl, gerade erst anzufangen. “It is genuinely exciting being in this band. It feels like we’re still pushing creatively,” sagt Brett. “This is a widescreen and ambitious record,” ergänzt Bassist Mat Osman. “It’s a big stage record and it’s taking it up a gear.” Diese Begeisterung trieb die Aufnahmen voran, die in den ICP Studios in Belgien, im Londoner RAK, den Sleeper Sounds und im RMV in Schweden stattfanden.
„Antidepressants“ ist nicht nur eine klangliche Antwort auf die begeisterte Resonanz auf ihre Shows, sondern markiert auch die vierte Phase von Suedes Karriere und zeigt Brett Anderson mit einigen seiner persönlichsten Songs. Die erste Single „Disintegrate“ ist ein Beweis dafür: Eine hymnische Akzeptanz der eigenen Sterblichkeit, die unsere universelle Todesangst in eine dunkle Feier des Untergangs verwandelt und die Dualität von „Antidepressants“ symbolisiert.
„Antidepressants“ zeigt die mit Platin ausgezeichneten, Mercury-Prize-Gewinner und NME Godlike Genius-gekürten Giganten der britischen Independent-Musik voller Energie.
Nürburg, 10. Juni 2025 – Kaum sind die letzten Töne der spektakulären 40. Jubiläumsausgabe von Rock am Ring verklungen, verzeichnet Rock am Ring direkt bei Start des Vorverkaufs Rekordverkäufe: Innerhalb der ersten Stunde sind bereits über 45.000 Tickets für das Festival vergriffen.
Am letzten Freitag kündigten Rock am Ring und Rock im Park bereits während der 40. Ausgabe den ersten Headliner für 2026 an: LINKIN PARK kehren zurück! Erstmals seit 2014 werden die internationalen Superstars wieder die Bühne am Nürburgring betreten und dort an ihre weltweiten Erfolge anknüpfen.
Die Camping-Tickets für das Utopia Stage Camping sind innerhalb der ersten Stunde ausverkauft gewesen. VIP-Upgrades und Fast Lane Pässe stehen zum Verkaufsstart zur Verfügung. Eine Übersicht aller Ticketkategorien sowie weiterführende Informationen finden sich auf der offiziellen Website von Rock am Ring.
Das Komponieren und Aufnehmen neuer Musik ist für jede Band eine kreative Herausforderung, die STYX mit der Veröffentlichung des neuen 18. Studioalbums CIRCLING FROM ABOVE über das Label der Band, Alpha Dog 2T/UMe, mit Bravour gelungen ist. Das Album umfasst 13 Songs, die die Komplexität der menschlichen Erfahrungen durch die sich überschneidenden Aspekte von Technologie und Natur beleuchten.
STYX haben das Album exklusiv auf TalkShop.live angekündigt. Dort konnte auch eine begrenzte Anzahl von signierten CDs zur sofortigen Lieferung bestellt werden. Tommy Shaw, Lawrence Gowan und Will Evankovich nahmen an einem Live-Interview mit Moderator Steve Harkins teil, das bereits jetzt angesehen werden kann.
Das Album wird zwar erst ab dem 18. Juli im Handel oder in digitalen Kanälen erhältlich sein, aber CIRCLING FROM ABOVE-CDs und -Vinyls können bereits über den nachfolgenden Link https://thecircle.de/collections/styx gekauft werden.
An CIRCLING FROM ABOVE haben alle sieben Mitgliedern der Band, darunter Gründungsgitarrist/Sänger James „JY“ Young (liebevoll „The Godfather of Styx“ genannt), Gitarrist/Sänger Tommy Shaw, Original-Bassist Chuck Panozzo, der langjährige Schlagzeuger Todd Sucherman, Keyboarder/Sänger Lawrence Gowan, Gitarrist/Sänger Will Evankovich und Bassist Terry Gowan, mitgewirkt.
Die Energie der Leadsingle „Build and Destroy“ ist die erste Vorstellung neuer Musik für ihre Fans. Der Song kann auf allen digitalen Kanälen gestreamt und heruntergeladen werden.
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„Diese kleine Melodie in Build And Destroy habe ich immer wieder gesungen“, erklärt Sänger/Keyboarder Lawrence Gowan, der den Leadgesang übernahm. „Auch wenn wir nicht über diesen Teil singen, dachte ich, das wäre ein guter Titel. Die Melodie fühlt sich an wie ein kleines ‚Star Trek‘- oder ‚Twilight Zone‘-Ding – nur ein kleiner Hinweis, der den Titel unterstreicht.“
Shaw und Evankovich stürzten sich in die Arbeit, um die Strophen auszufeilen und den Text zu vervollständigen, und in nur eineinhalb Tagen war der Song fertig. „Wir wussten, dass er stark war“, sagt Gowan. „Auch wenn es der vorletzte Song war, den wir fertigstellten, fühlte er sich wie ein schneller Einstieg in das Gesamtthema des Albums an.“
CIRCLING FROM ABOVE ist eine dynamische Sammlung, die die gesamte emotionale und stilistische Bandbreite des Styx-Kanons widerspiegelt. Es ist kraftvoll und doch auch introspektiv, in manchen Momenten theatralisch und in anderen aufrichtig – mit einem Gleichgewicht zwischen progressiven Tendenzen und tieferen, zum Nachdenken anregenden Botschaften.
„Wenn man mit dem Schreiben eines Albums beginnt, gibt es in der Regel etwas, das deine Fantasie anregt, und plötzlich bist du ein Geschichtenerzähler, der mit dem Keim einer Geschichte beginnt“, sagt Tommy Shaw. „Ein guter Song ist wie eine gerade Straße – er bringt dich zum nächsten Ort.“
Das Album, das dritte der Band in acht Jahren, bietet ein 41-minütiges, durchgängiges Hörerlebnis, das sowohl zum Nachdenken anregt als auch berauschend ist. Es ist eine Meisterklasse im Geschichtenerzählen und verbindet die typischen STYX-Merkmale mit kühnen Schritten nach vorne – aufbauend auf dem kreativen Schwung der letzten Veröffentlichungen THE MISSION (2017) und CRASH OF THE CROWN (2021).
Das Album wurde von Evankovich produziert, der auch die beiden vorherigen Alben der Band betreute, bevor er 2022 offizielles Mitglied wurde. Alle 13 Songs stammen in verschiedenen Kombinationen aus der Feder des Songwriter-Dreigestirns der Band, bestehend aus Shaw, Evankovich und Lawrence Gowan. In Bezug auf den kreativen Funken des Trios sagt Lawrence Gowan, dass es sich nicht um einen einfachen Fall von Mehrheitsentscheidungen handelt, sondern vielmehr um ein echtes gemeinsames Unterfangen.
„Ich habe bei den letzten drei Platten festgestellt, dass wir uns wirklich bemühen, dafür zu sorgen, dass jeder am Ende ein Lächeln im Gesicht hat“, sagt er. „Es gibt zwar kreative Reibungen, aber jeder kommt zum Zuge und das ist wirklich gut. Es ist sicher eine seltsame dreifache Demokratie. Wir alle wissen, dass die Institution Styx das Wichtigste ist.“
Auf halbem Weg zum Album begann ein loses Thema den kreativen Prozess der Band zu umkreisen – eine Anziehungskraft, wenn man so will, die sie auf den von Shaw beschriebenen geraden Weg führte. In einem zufälligen Moment im Studio kam das Gespräch auf eine App, die verlassene Satelliten aufspürt, diese stillen Relikte einstiger Ambitionen. Aus diesem Funken entstanden die Tracks – darunter der Titelsong und „Build and Destroy“ -, die das Spannungsverhältnis zwischen menschlichem Erfindungsreichtum und den Träumen nachzeichnen, die wir manchmal bei der Verfolgung dieses Ziels aufgeben.
„Als sie in den Weltraum geschossen wurden, waren diese Satelliten der Traum und der Ehrgeiz von jemandem“, sagt Shaw über die einst hochmoderne Technologie, die nun ziellos durch die Atmosphäre schwebt. „Sie haben ihren Zweck erfüllt und wurden weggeworfen. Es ist eine Einöde da oben, aber sie wurden einst mit Liebe geschaffen. Wir sind alle Menschen, und wer kann schon sagen, dass unser Liebesprojekt besser ist als das von jemand anderem?“
Wenn man sich das Albumcover genauer ansieht, dann sieht man, wie sich diese thematische Ouvertüre entfaltet. Tausende von Staren – die speziell wegen ihrer überragenden Fähigkeit, mit ihren Flugmustern zusammenzuarbeiten, ausgewählt wurden – in der Form eines einzigen Vogels, der über einer baufälligen Satellitenschüssel schwebt.
„Sie setzen sich durch und wir scheitern“, kommentiert Evankovich das Cover. „Wir sind nicht wie der Rest der Kreaturen, die in der Gemeinschaft arbeiten, wie die Vögel und die Bienen und all die anderen. Wir tun Dinge und verursachen dann Abfall für uns selbst, der uns am Ende schadet“.
STYX ist in den letzten 25 Jahren ein Tourneemagnet geblieben, aber laut Gitarrist und Sänger Tommy Shaw ist der aktuelle künstlerische Aufschwung der Band im Studio auf mehrere Faktoren zurückzuführen, die mit einem tiefen Gefühl der Harmonie verbunden sind.
„Es gibt im Moment einfach eine Menge positiver Strömungen“, sagt Shaw. „Es gibt eine Menge Leute, die großartig spielen, und es gibt viel Liebe, Respekt und Begeisterung für die Talente der anderen. Bands können ein ganzes Leben lang bestehen und nie diese Art von Beziehung und Chemie haben“.
STYX und The Kevin Cronin Band (Ex-Sänger von REO Speedwagon plus Band) plus Don Felder präsentieren aktuell in den USA spezielle Album-Shows (The GRAND ILLUSION und HI INFIDELITY) sowie ihre Hits im Rahmen der „Brotherhood of Rock“-Tour.
Max Giesinger meldet sich mit seinem fünften Studioalbum „Glück auf den Strassen“ zurück, ab dem 26. September 2025 ist es überall erhältlich. Auf dem Album erwarten euch 13 Songs, darunter die bereits veröffentlichten Singles „Menschen“, „Butterfly Effect“ und „Wimpernschlag“, sowie viele weitere musikalische Highlights. Neben der klassischen CD- und Vinylversion erscheint das Album auch als exklusive Fanbox. Diese enthält nicht nur besondere Fanartikel, sondern auch ein Ticket für eine einmalige Release-Show – wahlweise in Hamburg oder Karlsruhe. Die „NORD-Box“ beinhaltet das Ticket für das Konzert in Hamburg, die „SÜD-Box“ das Ticket für Karlsruhe.
Songs haben eine Geschichte. Zum Beispiel „Wimpernschlag“, die neue Single von Max Giesinger. Als er die geschrieben hat, war da eine traumhafte, durchgemachte Nacht auf der Hamburger Reeperbahn in seinem Kopf, mit einem lila Sonnenaufgang auf dem Fischmarkt über der Elbe und einer unfassbar guten Police-Coverband in der Fischauktionshalle, in der sich drei Typen in ihren 60ern morgens um halb sechs austobten.
Und Max, der gerade jemanden neben sich hatte, der ihm etwas bedeutet ,machte einmal die Augen zu und schlug sie wieder auf und dachte: Wie geil ist das denn bitte? Nicht das große Ganze, nicht gestern,nicht morgen, sondern jetzt, dieser Moment. „Alles was ich brauch‘ ist da“, singt er, „in nur einem Wimpernschlag“. Songs haben ein Gefühl, das hinter der Geschichte liegt, und das ist meist viel wichtiger als die Story selbst.
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Das Gefühl, das hinter „Wimpernschlag“ steckt, ist… sagen wir mal: Perfektion. Nicht im Sinn von: Besser geht’s nicht, sondern von: Es stört nichts. Nicht dieses ewige Kopfkino, dass auch Max in seinem Leben begleitet, keine Selbstzweifel, keine Dauerbeurteilung, der man nun mal als Mensch des öffentlichen Lebens ausgesetzt ist. Nein, nur ich und du und ein Moment, in dem alles andere ganz weit weg ist. Wer möchte, kann „Wimpernschlag“ als Liebeslied lesen. „Passt schon“, sagt Max, „ich habe beim Schreiben ja auch an einen bestimmten Menschen gedacht. Aber es ist auchein Song über Freundschaft und Verbindung, über das Teilen von besonderen Augenblicken“.
Und deshalb ist es auch kein Zufall, dass er Johannes Oerding dabei hat, das Stück funktioniert zu zweit nämlich noch besser. Und mit Oerding ist Max Giesinger so richtig gut befreundet, seit er bei Johannes‘ Tour vor zehn Jahren im Vorprogramm gespielt hat. Die beiden haben seit damals zusammen auch schon die eine oder andere Nacht durchgemacht. Und nicht seltendabei genau das „Wimpernschlag“-Gefühl eingefangen: Alles ist gut. Wenigstens jetzt und hier.
„Ich bin super happy mit diesem Song“, sagt Max, „weil er genau das wiederspiegelt, was gerade in mir los ist“. Er meint damit dieses Mit-sich-im-Reinen-Sein, das sich irre gut anfühltund ihm ausgezeichnet steht. Was er aber auch meint: Dass er sich dem Gefühl, wie er klingen möchte, wieder ein Stück angenähert hat. Die Hymen wie „80 Millionen“ oder „Wenn sie tanzt“ hatten ihre Zeit und sie bleiben in seinen Leben, gut so. Aber „Wimpernschlag“ ist ein erster Höhepunktinder neuen Ära des Musikers Max Giesingers. Es wird nicht der letzte bleiben.
Credit: BMG / Sony
Im Sommer ist Max mit seiner Band auf diversen Open Air Terminen zu sehen und im Herbst startet die Hallentournee „Menschen 2025“.
Nass und kalt. So sollte der Sonntag bei ROCK AM RING 2025 beginnen. Die Fans waren wirklich nicht zu beneiden. Am Vortag hatte es so viel geregnet, dass man die Autos der Tagesgäste nachts zum Teil mit Traktoren aus dem Schlamm ziehen musste. Als Gegenmaßnahme hatte man jetzt die Nordschleife als Parkfläche geöffnet. Ein kluger Schachzug, um die chaotische Lage zu entzerren. Gegen den Regen waren inzwischen alle gewappnet, aber der kalte Wind machte vielen zu schaffen. Indiz: Hoodies und Mützen waren an allen Merch-Ständen ausverkauft. Aber den Spaß wollte man sich davon nicht verderben lassen – schließlich gab es am dritten Tag noch einige fantastische Bands zu sehen und zu entdecken!
Credit: Julia Nemesheimer
Für mich startete der Tag an der Utopia Stage mit Dead Poet Society. Sehr auffällig der hohe Gesang von Frontmann Jack Underkofler, der sich manchmal recht weiblich anhörte. Die Band aus Los Angeles hatte noch nicht viel Publikum, machte aber das Beste draus. Trotz des philosophischen Bandnamens gab es eher harte Klänge zu hören. Zwischendrin wurde es aber auch akustisch und melodisch, so dass man einen angenehmen Kontrast zwischen dunklerem Alternative Rock und durchaus filigranen Indie-Klängen erleben durfte.
Credit: Julia Nemesheimer
Weibliche Bands und Fronter sind ja am Ring traditionell rar gesät. Um so besser, dass mit The Warning gleich eine komplette Frauenband am Start war, die es den männlichen Kollegen auch ordentlich zeigte. Daniela, Paulina und Alejandra Villarreal Vélez sind drei Schwestern aus Mexiko, die als Trio die Bühne rockten. Bekannt geworden ist man durch Coverversionen bekannter Rocksongs auf Youtube, doch inzwischen funktioniert die Musik längst eigenständig.
Credit: Rainer Keuenhof
Drei grandiose Stimmen, unter denen Daniela besonders herausstach, nutzten ihren einstündigen Set, um neue Fans zu gewinnen. Stücke „Six Feet Deep“, „Apologize“ und „Hell You Call a Dream“ zeigten einen gitarrenlastigen Hardrock, der vor allem dann überzeugte, wenn die drei sich im Harmoniegesang gegenseitig stützten. Eine hervorragende Neuentdeckung für das Festival, die man gerne auch mal später am Abend platzieren darf.
Credit: Rainer Keuenhof
Danach gab es Punk aus Bristol. Die Idles (übersetzt: Faulenzer) wurden 2009 gegründet und haben bislang fünf Studioalben veröffentlicht, von denen zwei den Spitzenplatz der britischen Charts erreichten. Die Mischung aus Indierock mit punkigen Klängen und Hardcore-Elementen war sehr passend und das Publikum ließ sich ordentlich anfeuern. Man zeigte auch politische Haltung und wandte sich explizit gegen homophobe, transphobe sowie faschistische Tendenzen. Ein früher Gegenpol in Richtung von Falling In Reverse, bei denen sich der Frontmann leider mit einigen spitzen Gesten und Bemerkungen ganz anders zeigte.
Die Setlist der Idles reichte von „Colossus“ über „Divide and Conquer“ bis hin zum abschließenden „Rottweiler“. Gerne nutze man diverse Ansagen und Textzeilen, um sich politisch zu positionieren: „My best friend is Palestenian“ hieß es beispielsweise in „Danny Nedelko“. Das Anprangern gesellschaftlicher Misstände liegt den Musikern im Blut.
Credit: Rainer Keuenhof
Etwas zeitversetzt ging es zur Mandora Stage, wo Jinjer aus der Ukraine mit ihrer famosen Sängerin und Shouterin Tatiana Shmayluk aufwarteten. Die Band wurde 2009 in Donezk gegründet und fünf Jahre später ist man aufgrund des Krieges um die Krim aus dem Land geflüchtet. Einerseits gab es starke Metalklänge zu hören, bei denen die Frontfrau ein aggressives und hartes Growling an den Tag legte. Wenn es dann aber zu melodischen Textzeilen ging, überzeugte Tatiana mit einem klassisch anmutenden Klargesang. Der Wechsel zwischen dieses extremen Polen ist ein deutliches Alleinstellungsmerkmal der Band.
Credit: Rainer Keuenhof
Die Beatsteaks aus Berlin werden schon dreißig Jahre alt. Kaum zu glauben! Die Berliner Punkband um Arnim Teutoburg-Weiß feierte die unglaubliche Kulisse vor der Utopia Stage und riss das Publikum von Beginn an mit. Es gab eine Mischung aus deutschen und englischen Texten. Natürlich mit viel beschwingtem Punk, aber auch mit gesellschaftskritischen Momenten. Man feierte das Leben und die Livemusik, ließ aber gleichzeitig dem Hass auf die AFD freien Lauf und ermutigte alle, sich gegen rechte Tendenzen zu stellen.
Credit: Julia Nemesheimer
Die Hymne „Hey Du“ mit den tröstlichen Textzeilen „Du bist schön, auch wenn du weinst“ wurde zur emotionalen Hymne des frühen Abends und führte zu langen Beatsteaks-Sprechchören. Die Setlist hatte einiges zu bieten – von „Hand in Hand“ über „Frieda und die Bomben“ bis hin zu „I Don’t Care as Long as You Sing“. Es gab eine emotionale Bandvorstellung, bei der man die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren ließ. Das Setting war aber auch wie aus dem Bilderbuch. Endlich ist die Sonne rausgekommem. Fans aller Colour schwenkten ihre Arme von den ersten Reihen über das ganze Infield bis in die letzte Ecke, wo man die Menschen kaum noch erkennen konnte. Arnim machte einen Kniefall vor dem Publikum und man hatte mal wieder bewiesen, dass die Beatsteaks einfach eine grandiose Liveband sind. Es war eine Megaparty bis zum Schluss!
Credit: Julia Nemesheimer
Eine der umstrittensten Bands des Festivals war dann sicher Falling In Reverse. Die Band ist 2008 von Sänger Ronnie Radke gegründet worden, während er im Gefängnis saß. Auch als geläuterter Straftäter gibt er weiter den Bad Guy und hat dabei ein recht charismatisches Auftreten. Die Mischung aus Hardcore und Metalcore passte wie die Faust aufs Auge auf die Hauptbühne, wo später noch KORN zu sehen sein sollten. Es gab ein gekonntes Crossover aus Rock und Rap, wobei Ronnie stets mit klarer Stimme sang, ständig in Bewegung war, das Publikum mitriss und fast schon sympathisch erschien, wären da nicht seine transfeindlichen Gesten und Äußerungen. Er spielte damit, lachte, und vermutlich hat die große Mehrheit des Publikums ohnehin nicht zugehört und nicht verstanden, wovon er sang und sprach. Seine Frage, ob die Fans überhaupt Englisch verstehen, sprach Bände.
Credit: Rainer Keuenhof
„Ich bin ein Arschloch wie ihr“, meinte Ronnie und ließ einzelne Fans von einer „Asshole Cam“ filmen und auf die Leinwand übertragen. Vielleicht witzig gemeint, aber ohne großen Effekt. Musikalisch und showtechnisch war der Gig grandios, das muss man zugestehen. Es gab eingeblendete Videosequenzen zu den Songs und die Band zog alle Register, um sich im Glanz der Main Stage zu sonnen.
Die Interaktion mit dem Publikum war durchaus seltsam, so ging der Frontmann zu „No Fear“ von der Kamera begleitet backstage und performte den Song aus dem Off. „Popular Monster“ kokettierte mit dem verdorbenen Image und das Konzert endete mit „Watch The World Burn“ ziemlich abrupt und mehr als eine Viertelstunde früher als geplant. Ronnie hatte mehrfach die frierenden Fans bedauert, aber vielleicht war es ihm jetzt selbst zu kalt und auch das mit den Fans im Chor gesungene „We Are the Champions“ konnte ihn nicht mehr aufwärmen. Wer weiß, was in ihm vorging? Die Show war eine Wucht – ohne Frage -, aber ein fader Beigeschmack bleibt.
Credit: Rainer Keuenhof
Auf der Mandora Stage zelebrierten jetzt Powerwolf ihre ganz besondere Metal-Messe. Die Lokalmatadoren aus dem Saarland wurden 2003 in Saarbrücken gegründet und man lief zur Höchstform auf, als man den rumänischen Sänger Attila Dorn als Frontmann verpflichtete. Was seitdem aus den Boxen dröhnt, ist Powermetal vom Feinsten. Markenzeichen ist aber die sakrale Anmutung der Songs, die sich in weiten Teilen an spirituellen Klängen orientieren, auch mal Orgelmelodien nutzen und neben englischen sowie deutschen Texten zudem auf Latein erklingen. Etwas Gregorianik, rumänische Sagen-Andeutungen, Wölfe, Vampire und Blut. Mit diesen Elementen spielt die Band sehr erfolgreich und feiert den Bombast. Bühnenbild und Kostümierung mögen bisweilen übertrieben erscheinen, doch es funktioniert: Neben europaweit größten Hallen war auch der Headliner-Slot bei Rock am Ring bemerkenswert.
Der Wind war gar nicht mehr so eisig, als KORN als dritter großer Headliner die Utopia Stage übernahmen – und das mit einem Start kurz vor Mitternacht. Für die formidable Lightshow mit beweglichen Strahlern und viel Atmosphäre auf jeden Fall ein Glücksfall. Auch die hohen LCD-Türme durch das ganze Infield waren eine hervorragende Ergänzung für bisweilen fehlende Sicht. Mit fetten Flammen ließ man die Menge immer wieder Jubeln. Es ist halt ein großes Ereignis, wenn die Nu Metal Pioniere endlich mal wieder in Deutschland sind.
Es gab einen umtriebigen Set, der mit „Blind“, „Twist“ und „Here To Stay“ startete. Der Backkatalog ist groß und jeder fand vermutlich etwas nach seinem Geschmack. Jonathan Davis growlte sich durch die Setlist und griff (leider selten) auch mal zum Dudelsack. Die Fans feierten die Show mit einem Moshpit neben dem anderen. Natürlich gab es auch Dubstep und schnelle Rap-Einlagen, doch der Schwerpunkt des Konzerts lag auf harten Gitarren. Songs wie „Cold“, „Dirty“ und „Somebody Someone“ ließen die Kälte vergessen. Und gleich drei Zugaben gab es kurz vor 1 Uhr nachts, bevor ein (kleines) Feuerwerk das diesjährige Ende für die Utopia Stage bedeutete.
Credit: Julia Nemesheimer
Und dann Sleep Token. Was für ein grandioser Abschluss! Man musste sich sputen, um zur Mandora Stage zu gelangen, denn jetzt wollten alle dorthin. Mit zehn Minuten Verspätung startete die Band der Stunde, die sich dem Progressive Metal verschrieben hat. Die Londoner Band erinnert mich an die Glanzzeiten von Anathema und Opeth. Gerade ist das ambitionierte Album „Even in Arcadia“ erschienen, das im Mittelpunkt der Performance stand.
Der Set war in vier Teile gegliedert, die durch kleine Zwischenspiele voneinander getrennt wurden. Die Band trat maskiert auf, was wie bei Slipknot zum Markenzeichen gehört. Die Identität der Mitglieder wird streng gehütet. Der Sänger, genannt Vessel, spielt auch Gitarre und Keyboard. Texte und Melodien sind von melancholischer Schönheit. So passte es, dass ständig ein Blüten-Konfetti-Regen vom Bühnendach fiel. Die zärtlichen Melodien standen brachialen Vocals mit Growls entgegen. Das Ergebnis ist keine Musik zum Abfeiern, stattdessen lauscht man den sphärischen Klängen, bewundert den Gesang und lässt sich während der harten Passagen einfach gehen. Dabei wurden nicht nur Gitarren und Drums geliefert, sondern bisweilen auch filigrane Pianomelodien. Und diese Stimme! In den Höhen absolut grandios. Sleep Token sind eine musikalische Wucht und lieferten eine Performance wie vom anderen Stern. Man musste einfach ausharren, um dem beizuwohnen.
So bleibt es dabei, am Ende ein Fazit zu ziehen. Was waren die Highlights, was die Überraschungen? Ein Hoch jedenfalls auf die neuen LCD-Türme. Hoffentlich wird das beibehalten. Die vierte Bühne hätte ich nicht gebraucht, aber sie trägt zur Vielfalt bei. Wo hätte man sonst nachts die kölschen Klänge von Kasalla untergebracht? Mit der Öffnung der Rennstrecke zum Parken hat der Veranstalter Flexibilität bewiesen. Auch die Kommunikation über Social Media fand ich ausgesprochen gut.
Überraschungen wie Electric Callboy hat man gerne mal. Das Infield war freitags schon früh gefüllt und die Fans konnten auch Roy Bianco was abgewinnen (zum Teil zumindest). Ein wirklich großer Wurf war bei den Secret Acts aber nicht zu finden. Auch Kraftklub gingen in der Zuschauermasse unter. Da hätte es einer besseren Übertragung bedurft, so wie bei den Donots im Jahr 2024 vor der Hauptbühne.
Freitags waren erwartungsgemäß Bring Me The Horizon das Highlight. Auch Feine Sahne Fischfilet sorgten mit dem gut aufgelegten Monchi für beste Stimmung. Am Samstag hat mich – ganz ehrlich – Kontra K extrem abgeholt. Ist doch ein sympathischer Kerl, der mit den Ringrockern eine gute Zeit haben wollte und alles dafür tat. Slipknot haben mich in der Vergangenheit schon mehr begeistert. Es war halt solide. Und am dritten Tag? Die Beatsteaks in melancholischer Feierlaune und Sleep Token mit einer überwältigenden Show. So konnte das Festival grandios zu Ende gehen.
2026 geht’s weiter. Wieder am ersten Juni-Wochenende und mit Linkin Park als Headliner. Was will man mehr? Der VVK startet schon morgen, High Noon. Und vermutlich wird es wieder ausverkauft sein. Auf Tagestickets braucht wohl keiner zu hoffen. Die Zukunft von Rock am Ring ist so lange gesichert, wie es Bands gibt, die gestandene Rocker sehen wollen. Und das dürfte wohl auch bis zum 50jährigen Jubiläum gesichert sein. Rock on!
Nürburg, 09.06.2025
Mit einem grandiosen Wochenende hat Rock am Ring sein 40-jähriges Bestehen gefeiert – und eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum das Festival seit vier Jahrzehnten als Ikone der deutschen Festivalkultur gilt. Inmitten der einzigartigen Kulisse des Nürburgrings versammelten sich 90.000 Besucher:innen, um drei Tage voller Musik, Emotionen und unvergleichlicher Live-Momente zu erleben.
Internationale und nationale Top-Acts wie Korn, Slipknot, Bring Me The Horizon, Sleep Token, The Prodigy, Kontra K, Rise Against, SDP, Spiritbox, Beatsteaks und Biffy Clyro sorgten für elektrisierende Performances und verwandelten die Festivalbühnen in pulsierende Zentren kollektiver Ekstase.
Auch die Überraschungsmomente kamen nicht zu kurz: Am Freitag eröffneten Electric Callboy und Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys mit mitreißenden Secret Shows das Festival. Am Samstag setzte Kraftklub mit einem spontanen Auftritt vor der Mandora Stage ein weiteres Highlight – direkt im Publikum, nahbar und bewegend.
Einer der emotionalsten Momente des Wochenendes ereignete sich bereits am Freitagabend: Unter tosendem Applaus und begleitet von einer spektakulären Licht- und Pyroshow wurde LINKIN PARK als erster Headliner für Rock am Ring 2026 angekündigt – ein in den Bann ziehender Gänsehautmoment, der das Publikum förmlich elektrisierte.
Matt Schwarz, Veranstalter von Rock am Ring und Rock im Park sowie CEO von PRK DreamHaus und eventimpresents, zieht ein begeistertes Fazit: „Rock am Ring lebt seit 40 Jahren von seiner einzigartigen Gemeinschaft – und das haben unsere Besucher:innen auch in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen. Wir danken allen, die zu einem friedlichen und reibungslosen Festival beigetragen haben. Die diesjährige Produktion zeigt: Rock am Ring bleibt die Speerspitze der deutschen Festivallandschaft.“
Auch in der digitalen Welt setzte Rock am Ring neue Maßstäbe. Der Festival-Livestream auf BILD.de zog über das Wochenende zeitgleich bis zu 90.000 Zuschauer:innen an. Insgesamt wurde das Video des Livestreams über 26 Millionen mal gestartet. Polizei und Rettungskräfte ziehen eine durchweg positive Bilanz: Ein effizienter Ablauf, hohe Sicherheitsstandards und eine ausgelassene, zugleich entspannte Stimmung prägten das gesamte Wochenende, trotz zeitweiser Nässe.
Der Vorverkauf für Rock am Ring 2026 startet am Dienstag, den 10. Juni um 12:00 Uhr. Festival-Tickets sind in der limitierten ersten Preisstufe für 179 Euro erhältlich – unter www.rock-am-ring.com/tickets.
Rock am Ring 2026: 5.–7. Juni 2026, Nürburgring, Eifel Tickets: Ab Dienstag, 10. Juni 2025, 12:00 Uhr